1 Million Wörter in einem Jahr! So hat Andrea Wilk ihr Schreibziel ohne Stress erreicht
Als Spiegel-Bestsellerautorin Andrea Wilk sagte: "Ich schreibe im nächsten Jahr eine Million Wörter", war das keine vage Idee, sondern ein fester Entschluss. Und genau deshalb ist es ihr auch gelungen.
08.01.2026 73 min
Zusammenfassung & Show Notes
Gespräche über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern, egal ob Selfpublishing oder Verlag.
Als Spiegel-Bestsellerautorin Andrea Wilk sagte: "Ich schreibe im nächsten Jahr eine Million Wörter", war das keine vage Idee, sondern ein fester Entschluss. Und genau deshalb ist es ihr auch gelungen.
Wie das ohne KI oder völlige Überlastung möglich war, wollten die Zwei von der Talkstelle natürlich genauer wissen!
Andrea sprich über ihr ganz praktisches Herangehen ebenso wie über das Mindset, das dieses Vorhaben 2025 zur Realität werden ließ. Und dabei versprüht sie so viel Motivation und Freude, dass sie sicherlich auch dich anstecken wird!
Erfahre in dieser Folge, wie Andrea mit Ablenkung, der Qualitätsfrage und dem setzen von Grenzen umgegangen ist, um in 12 Monaten unglaubliche 23,5 Bücher zu schreiben!
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Wie das ohne KI oder völlige Überlastung möglich war, wollten die Zwei von der Talkstelle natürlich genauer wissen!
Andrea sprich über ihr ganz praktisches Herangehen ebenso wie über das Mindset, das dieses Vorhaben 2025 zur Realität werden ließ. Und dabei versprüht sie so viel Motivation und Freude, dass sie sicherlich auch dich anstecken wird!
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Transkript
Eine Million Wörter in einem Jahr schreiben.
Autorin Andrea Wilk hat das geschafft, und zwar ohne dabei sich selbst zu übergehen,
ohne es schreiben zu lassen.
Und sie hatte dabei sogar noch Spaß. Wie geht das?
Das haben wir uns auch gefragt und genau nachgehakt, wie das alles funktioniert,
wann sie überarbeitet hat.
23 Bücher sind daraus geworden.
Also hört genau rein und kriegt mit, wie sie das geschafft haben.
Hier sind die zwei von der Talkstelle, der Podcast rund ums Schreiben und Veröffentlichen,
ganz egal, ob im Self-Publishing-Verlag,
mit seiner Folge 293, der ersten Folge im Jahr 2026.
Und mir gegenüber sitzt die wunderbare, faszinierende, mitreißende und,
mir fällt kein weiteres Adjektiv, ein toller Tamara Leonard.
Und ich bin Vera Nentwig. Und wir machen fantastische Aussagen heute.
Und ihr werdet mitgerissen sein. Und ihr werdet ins Jahr starten wie noch nie.
So, das war jetzt aber auch alle Motivation für den Rest des Jahres, oder?
Ja, du merkst, ich habe zwischen den Tagen einige amerikanische Podcasts gehört.
Und die fangen immer so an.
Die sind immer fantastic und groundbreaking. und sämtliche Gäste sind self-best-selling
authors und die tollsten Wissenschaftler dieser Welt.
Und da habe ich gesagt, da schneide ich mir jetzt mal ein Stückchen von ab. Bei uns ist das auch so.
Ja, also mit so viel Motivation habe ich jetzt nicht gerecht.
Ja doch, es ist Jahresbeginn. Da muss man doch nochmal wieder den Schwung aufnehmen. und so.
Hast du keinen Schwung ins neue Jahr? Hast du keine Vorsätze, Pläne, Ideen?
Ich sammle noch. Ich bin tatsächlich ja auch nur halb da.
Also ich habe noch gar nicht angefangen zu arbeiten, sondern mache quasi mit
solchen Dingen, wie jetzt Podcast aufzeichnen, eine Wiedereingliederung.
Ja.
Nee, ja, also ich habe viel geruht und bin viel in mich gegangen und habe viel
Journaling gemacht und Ideen gesammelt,
aber das ist alles noch sehr unstrukturiert und ja,
ich komme dann nächste Woche mit dem Großen.
Dann bin ich mal gespannt, was dann da nächste Woche auf mich zukommt.
Nein, also ich habe die Zeit schon auch genutzt, so ein bisschen mal die Dinge zu sortieren,
letztlich auch Entscheidungen zu treffen und trotz der Überschwänglichkeit,
die die Amerikaner so nah ist, hat so der ein oder andere Podcast durchaus auch
geholfen, mal wieder ein paar Dinge zu fokussieren.
Ja, also nein, ich bin bereits sehr im Schwung.
Ich habe das Manuskript zu Bienes neuem Fall jetzt schon ins Lektorat gegeben,
mit Frau Appeldorn und der Toten Diva, so heißt ja der nächste Fall.
Die Trotz nie war.
Ich wollte diesmal endlich mal eine Frau umbringen.
Da bin ich bereits,
drei Kapitel geschrieben. Ich bin sehr im Schreibflow. Ich habe mir da jetzt
auch klare Ziele gesetzt.
Und weil dieses Jahr muss ich es einfach rocken, sonst muss ich mir schnell
überlegen, was ich da tue.
Und um mal Albert Einstein eins zu zitieren, man kann nicht immer nur dasselbe
tun und ein anderes Ergebnis erwarten.
Korrekt.
Muss ich auch was ändern? Ja, ich habe natürlich dann auch gesagt, okay,
jetzt wenn so meine Pläne zutreffen und im März dann Bienes neuer Fall rauskommt,
der Titel ist übrigens Tote Vettern erben nicht, mhm.
Und nach Plan dann noch im Juni der neue Frau Appeldorn-Fall,
wo sich ja im Herbst mindestens auch noch ein Buch raushauen.
Ja, wie du weißt und ihr wisst, habe ich ja immer so diese Kirschkuchen-Liebe-Idee,
die mir da im Kopf herumschwirrt.
Ich habe da zwischen den Tagen ja auch schon mal so einen Anfang gemacht.
Die Tamara hat es gelesen, hat mir auch ihr Feedback gegeben.
Jetzt gestern kam das Feedback meiner Lektorin, was mich wieder sehr nachdenklich gestimmt hat.
Und jetzt gerade weiß ich überhaupt nicht, was ich tun soll.
Möchtest du das Feedback teilen?
Ja, doch, ich hole gerade Luft.
Sie war ja vorher schon skeptisch und die Skepsis ist bestehen geblieben.
Und natürlich ist es die grundlegende Frage, die sie natürlich auch gestellt
hat, warum ich überhaupt so ein Genre-Wechsel machen will.
Und das ist eigentlich ja die grundlegende Frage. Ja, weißt du es denn.
Warum du es willst?
Naja, also das Ziel ist ja eigentlich, mein Portfolio zu verbreitern.
Weil wenn ich jetzt damit irgendwie auch einen finanziellen Erfolg haben muss,
muss ich einfach mehr liefern. So.
Jetzt kann man natürlich sagen, okay, du bist jetzt bei den meisten,
die kennen dich durch Krimis, eher die leichteren, heiteren Krimis,
dann bleib doch in dem Bereich.
Die Frage ist, die sich mir aber stellt,
Erreiche ich da dann wirklich, verbreitere ich damit wirklich mein Propolio?
Erreiche ich damit auch eine weitere Leserschaft oder ist es einfach nur mehr für meine Bestehende?
Klar, das sind dann auch schon mehr Verkäufe, aber eigentlich müsste ja mein
Ziel sein, meine Leserschaft zu verbreitern.
Daraus kam halt der Gedanke, ja vielleicht dann doch mit einem anderen Genre.
Problem ist dann natürlich, das hatten wir ja schon mal diskutiert,
wahrscheinlich müsste ich dann doch wie ein Pseudonym da draufsetzen.
Klar, das kann ein offenes sein und muss dann in einem ganz neuen Bereich mir
einen Namen machen, in dem ich bisher gar keinen habe.
So, und das gilt halt irgendwie abzuwägen. So, jetzt bist du dran.
Ja, sorry, ich habe schon zweimal fast unterbrochen vor lauter.
Also einmal, was mir jetzt gerade durch den Kopf geht, wegen des Pseudonyms.
Ehrlich gesagt, wenn der Titel und das Cover zeigen, es ist eine locker leichte
Liebesgeschichte, fände ich das nicht schlimm, wenn da auch Vera Nentwig draufsteht. Ja.
Und ich finde, du schreibst ja sehr leichte,
humorvolle Krimis und ich denke, dass deine Liebesgeschichten jetzt auch nicht
so super dramatisch werden, sondern auch eher in diesem locker,
flockig, leichten Bereich oder so.
Insofern passt das ja schon mal gut zusammen. Also da sehe ich jetzt auch vom Namen her kein Problem.
Und insofern ist da sicher auch eine große Schnittmenge zwischen Krimi- und Liebesromanlesenden.
Ich glaube aber schon, dass es auch Leute gibt, die genau solche Liebesromane
aktiv suchen und die auch so leichte Krimis lesen würden,
aber vielleicht nicht so direkt danach suchen und auf dem Weg dann vielleicht draufstoßen können.
Also ich finde, das passt sehr gut zusammen.
Also ich habe gerade mir selbst die Frage gestellt, weil ich ja,
also zum einen habe ich ja den Genrewechsel vollzogen vom Liebesroman zum Drama
und das war für mich eindeutig, weil
ich was anderes, also weil ich keine Liebesromane mehr schreiben wollte.
Ich fühle mich jetzt sehr, sehr wohl in diesem Bereich und habe auch schon,
wie gesagt, fange jetzt mit dem Neuen an und habe da auch schon weiterläufend
Pläne aber gleichzeitig reizt es mich auch unglaublich mal einen Thriller zu schreiben,
und ich glaube auch da ist so eine gewisse Schnittmenge weil Drama,
das sind doch eher schwere,
intensive Gefühle und Thriller ist dann im Vergleich zum humorvollen Krimi auch
ein bisschen schwerer und geht viel auch auf die menschliche Psyche ein Also
da sehe ich auch eine große Schnittmenge und dasselbe sehe ich eigentlich bei dir,
bei diesen zwei Varianten, aber eben auch,
ich sage mal, am Rand der beiden Kreise Leute, die vielleicht das,
was du jetzt machst, noch nicht suchen würden, aber es auch lesen würden,
wenn sie dich mal kennengelernt haben. Das ist mein Eindruck.
Also du wärst eher für die Genre-Erweiterung?
Ja, ich bin halt generell, also den Satz habe ich jetzt auch gerade vergessen, weil,
also wie gesagt, der erste Genre-Wechsel war halt, weil ich will da weg und jetzt,
dass ich immer mal wieder am Füller denke, ist jetzt kein, ich will dann wieder
komplett wechseln, sondern das ist wirklich so ein, das würde mich auch reizen
und ich bin halt ein Mensch, ich mag halt gerne viele verschiedene Dinge ausprobieren
und ich will mich halt nicht auf eins einschränken.
Und deswegen ist bei mir das, warum würde ich das machen,
halt sehr viel stärker als jetzt irgendwelche strategischen Überlegungen,
weil für mich halt die Lust am Schreiben auch so wichtig ist,
dass ich ohne die, macht das ganze Konzept für mich keinen Sinn.
Und wenn du sagst, du hast Bock auf sowas, glaube ich schon,
dass es vom Konzept her stimmig sein könnte. Das ist mein persönlicher Eindruck.
Ja, ja, aber wie gesagt, jetzt im Gegensatz zu dir ist ja mein wirklich jetzt
auch erklärtes und vielleicht auch notwendiges Ziel, da wirklich auch jetzt
einen finanziellen Erfolg mit zu erreichen.
Ja gut, da sind wir schon auf ein, also ich muss jetzt nicht komplett davon
leben, aber das ist schon der Punkt, an dem ich jetzt auch bin,
dass ich sage, ich will so viel damit umsetzen können,
dass ich mir mehr Zeit zum Schreiben erkaufen kann.
Ist jetzt ein anderer Hintergrund im Prinzip, aber am Ende soll es auch finanziell erfolgreicher werden.
Ja, aber dann stellt sich doch wirklich die Frage, ob so ein Genre-Erweiterung
der strategisch richtige Weg ist.
Also ich meine, wenn man viele Experten fragt und wenn man auch Verlage fragt,
dann sagen die ganz klar, bleib bei deiner Marke.
Ja, aber wenn ich das Bedürfnis habe, was zu machen oder die Lust auf etwas
habe, dann ist es mir ehrlich gesagt ziemlich egal, was irgendwelche Experten,
die ich nicht persönlich kenne, irgendwo erzählen.
Ja, ja, das ist mir schon klar. Aber wie gesagt, wenn da ein konkretes Ziel
ist, wobei es ja jetzt nicht ist, dass ich mich jetzt total überwinden müsste,
in weiteren Krimi zu schreiben.
Also das ist wirklich jetzt eine rein strategische Entscheidung.
Die Frage ist halt, kannst du eine dritte Krimi-Reihe so deutlich von Appeldorn
und Haken unterscheiden,
dass es, also ich meine, du siehst ja schon einen Einbruch zwischen Biene und Frau Appeldorn.
Ja, wobei der Einbruch, das ist jetzt so meine Erkenntnis auch nach den letzten
Monaten, wohl eher einfach auch mit der Anzahl Bücher in der Reihe zu tun haben.
Also man merkt jetzt schon, dass jetzt die Nachfrage an den ersten Fällen von Frau Appeldorn steigt.
Gerade gestern kam wieder die Bestellung von Liebrich.
Ja, ja, nur was ich meine ist, nach deiner Logik, wenn du deine Fans weiter mit Krimis bedienst,
also nach der Logik müssten ja alle, die Biene Hagen lesen, auch Appeldorn lesen
und dann auch Ermittler XY lesen.
Ja, man müsste schon sehen, ein bisschen genauer recherchieren,
wie ich das positioniere, ob ich da noch andere Leserkreise,
die bisher von meinen Krimis nicht viel mitbekommen habe, erreichen.
Also ich bekomme relativ, gerade in letzter Zeit nach der Nominierung,
wo der Frau Appeldaun-Titel einfach nochmal bis Sichtbar geworden ist,
von relativ vielen, selbst von Menschen, von denen ich weiß,
dass die sehr viel Bienenhagenkredits gelesen haben, die Rückmeldung,
ach, dass sie von Frau Appeldaun noch gar nichts mitbekommen hätten.
Also selbst von Rezensenten, die mich da schon länger begleiten,
kriege ich dieses Feedback.
Machst du denn in den Büchern keine Verweise?
Doch, sicher. Tja, aber klar, wenn die gerade die ersten Bienen haben,
da gab es ja noch keinen Frappeln.
Ja, klar.
Ich müsste jetzt mal im Nachgang zumindest die E-Books mal aktualisieren an
der Ecke. Das muss ich mir mal machen. So,
Also, ja. Und wenn ich jetzt vielleicht mal einen männlichen Ermittler habe
und der ein bisschen anders ist oder sowas, vielleicht auch in einer anderen Region,
vielleicht wirklich in Paris oder sowas, keine Ahnung,
ja, dann ist das schon, dann spricht das andere an, die dann dazukommen.
Und ich meine, bei Liebesromanen sprechen wir auch bei uns nichts vor.
Da müsste ich ja auch erstmal die Leserschaft dafür interessieren und finden.
Ja, ja, klar.
Und da muss ich mir viel mehr noch einen Namen machen.
Ja, ja, das ist klar. Also die Anstrengung des Marketings ist da sicher noch ein bisschen stärker.
Ich könnte mir halt vorstellen, dass die mögliche Anzahl Menschen,
die du ganz neu findest, halt auch etwas größer.
Ist, weil wenn ich heitere Krimis lese, bin ich wahrscheinlich mal irgendwann über dich gestolpert.
Ja, ich befürchte, dass das leider nicht so ist.
Aber die Chance ist natürlich schon ein bisschen größer. Das ist schon wahr, ja.
Ja, ich weiß. Also vielleicht, wenn ihr da draußen jetzt unser längeres Vorgeplänkel
und Strategiegespräch mitbekommen habt, gebt mir doch gerne mal Rückmeldung, was ihr so sagt.
Also es geht nicht darum, worauf ich Lust habe. Also nicht dieses Wort,
schreibt doch einfach, du willst. Darum geht es nicht.
Ich muss jetzt wirklich bewusst eine geschäftliche Entscheidung treffen.
Und wie gesagt, vom Wollen und Tun kann ich mir beides vorstellen.
Ich habe über die Ferienzeit nochmal ein kleines Büchlein angefangen.
Jetzt ist mir der Titel leider entfallen.
Da geht es um The Mental Game of Writing.
Also da geht es darum, wie man halt mental mit dem ganzen Schreiben und Veröffentlichen
und allem, was da drumherum steht, gut zurechtkommt und wie man da so seinen Weg findet.
Und da war eine sehr schöne Grafik.
Mit drei sich überlappenden Kreisen. Der eine ist, was die Leute lesen wollen.
Der zweite Kreis ist, was du gut kannst. Und der dritte Kreis ist,
worauf du richtig, richtig Bock hast.
Und da, wo die drei Kreise sich überlappen, das ist der Sweetness.
Genau, so da ist es.
Und ich sehe halt gerade, dass du diesen einen Kreis, worauf ich wirklich,
wirklich Bock habe, gar nicht ernst nimmst und dann in einem Dreivierteljahr
wieder da hängst und sagst, so schreiben, macht eigentlich keinen Spaß.
Das glaube ich nicht. Also wie gesagt,
abgesehen davon, wenn ich einen gewissen geschäftlichen Erfolg feststelle,
dann macht das schon auch Spaß.
Bist du so extrinsisch motiviert?
Ja, ich bin sehr extrinsisch motiviert.
Ich nämlich gar nicht.
Alles, was irgendwie mir Applaus oder ein Erfolgserlebnis gibt,
da stürze ich mich voll draus. Hast du das noch nicht mitbekommen?
Ja, das Ergebnis.
Wir gehen jetzt ins siebte Podcast.
Du stürzt dich auf das Ergebnis und das Veröffentlichen, aber die Zeit,
während du dieses Produkt herstellen musst, wenn du in der Zeit auch richtig
Spaß dran hättest, das wäre doch geil.
Also ist momentan tatsächlich so. Also ganz ehrlich, ich schreibe,
ich übersteige jeden Morgen meinen Word-Count um mindestens 50 Prozent.
Deswegen bin ich wahrscheinlich in Rekordzeit mit Frau Appeldorf fertig.
Gut, ich will jetzt nicht verschreien, vielleicht kommt jetzt auch,
wenn die Mitte kommt, dann wird es ja immer schwieriger. Ja.
Nein, also ich habe da wirklich sehr auch an mir jetzt mental gearbeitet und
so diese konkrete Entscheidung, dass Autorinnen sein, das habe ich glaube ich
in der letzten Folge ja schon gesagt,
dass das jetzt einfach nicht nur einfach was nebenbei ist, sondern dass es Teil
meines Jobs ist, die hat bei mir wirklich so ein bisschen was verändert.
Und von daher bin ich gerade sehr gut im Schwung und ich kann mir auch da mehr
coolen Krimi-Menschen ausdenken.
Ich meine, meine Lektorin sagt ja immer, ich soll aus dem Victor mit dem Kirschkuchen
einen Ermittler machen.
Da kann ja weiter Kirschkuchen irgendwie riechen da habe ich noch nicht konkret
immer nachgedacht aber so ein wortkarger Kirschkuchen und riechenden Klempner
als er mitläuft, da fand ich auch ganz witzig,
geh mal in dich geh mal in dich und wie gesagt, ich hoffe sehr auf euren großflächigen
Rat und will dabei noch kurz ein Shoutout machen,
weil wir haben zum Jahresbeginn einen wirklich ganz toll lieben Gruß von Cindy
bekommen Hier nochmal einen Gruß an dich zurück.
Und ich möchte das nochmal aufnehmen, um zu sagen, dass wir uns wirklich immer
sehr um Post freuen. Vielen Dank dafür. Das hat uns sehr gut getan.
Ich muss mich daran zurückerinnern, was ja jetzt schon fast sechs Jahre her
ist, das ist gigantisch, dass wir mal eine Rubrik hatten.
Wir haben Post, die mussten wir irgendwann einstellen, weil einfach keine Post kam.
Ich glaube, da haben wir aber sogar Insta-Kommentare.
Ja, da haben wir alles genommen, was wir kriegen konnten. Also Leute,
schreibt mir, Gibt unser Feedback und wir antworten auch.
Aber da habe ich gerade vorhin eine Erwähnung von dir übergangen,
als du sagtest, wir gehen ins siebte Podcast.
Ja, das ist natürlich schon sehr spannend und unglaublich.
Ja, und wir haben ja wirklich, das habe ich ja auch letztes Mal wirklich die
letzten Monate, alle unsere bisherigen Erfolge getoppt.
Der Dezember, obwohl wir da eine Folge weniger hatten, war der erfolgreichste
Dezember ever und der zweiterfolgungsste Monat überhaupt.
Wow.
Ich habe auch, das wird dem einen oder anderen auffallend, ein paar Korrekturen
gemacht. Ich habe zum Beispiel auch unseren Podcast-Titel noch einen kleinen Untertitel gegeben.
Wer mir aufgefallen ist, so über den Tagen, dass wir beim Stichwort schreiben
und so auf Spotify gar nicht gefunden wurden.
Das habe ich jetzt geändert.
Also es geht jetzt dieses Jahr sowas von voll ab. Nicht nur bei mir,
sondern beim Podcast und Tamara reißen wir sowas von mit.
Du, wie gesagt, ich bin gerade noch so ein bisschen am Zäh anlaufen.
Aber ich bin definitiv sehr entschlossen, dass das ein ganz tolles Jahr wird
und dass ich auch schreib- und buchverkaufstechnisch ganz viel reißen will und werde.
Ja, ich bin nur noch gerade so ein bisschen Neujahrsträge und so ein bisschen
schnupfig und so, aber ich merke schon, wie ich jetzt durch das Gespräch mit
dir auch schon nochmal einen kleinen Energieschub bekommen habe.
Super, haha. So, und der Schub, da setzen wir jetzt einen drauf,
weil wir haben einen Gast, der sich da ein ganz besonderes Ziel im letzten Jahr schon gesteckt hat.
Und das kann so einen richtigen Schub für dieses Jahr geben.
Genau, unser Gast hatte ein super großes, spannendes Ziel.
Und überhaupt passt sie eigentlich perfekt in die erste Folge im neuen Jahr,
weil sie eine der ganz großen Motivations- und Selbstliebe-Menschen in unserer Buchbubble ist.
Und deswegen freue ich mich sehr, sehr, dass sie wieder mal bei uns ist.
Ganz herzlich willkommen, Andrea Wilk.
Yay, danke schön für eine Ankündigung. Wie schön, dass ich hier sein darf.
Danke, dass ihr mich wieder eingeladen habt. Ich freue mich sehr.
Wir haben jetzt auch große Erwartungen. Du musst uns jetzt so was von in Schwung
bringen. Wobei ich bin gerade in Schwung. Bei Tamara müssen wir noch ein bisschen arbeiten.
Ich habe ja gelernt, mit Erwartungen umzugehen. Von daher.
Ja, genau. Du kannst ja auch, du kannst uns ja auch einfach lassen.
Du hast ja Let's Sam von Mel Romitz gelesen.
Ist sie ein Grund dafür, dass du dir so ein riesiges Ziel für das letzte Jahr vorgenommen hast?
Nein, gar nicht.
Dann wollen wir erst mal zählen, was war das Ziel? Magst du das mal sagen?
Also das Ziel war, eine Million Wörter innerhalb von zwölf Monaten zu schreiben,
und zwar vom 01.01. bis zum 31.12.
Und, hast du es geschafft? Ja.
Ich habe es geschafft.
Wahnsinn. Also ich muss es mal kurz so einsortieren. Ich habe,
okay, ich nehme jetzt mal die Pause, in der ich nicht geschrieben habe, raus.
Aber sagen wir mal, ich habe in einem Jahr 90.000 Wörter geschrieben.
Und du, einfach eine Million. Das ist für mich absolut unvorstellbar. Wie schafft man das?
Also ich habe das auf Insta gesehen.
Und ich glaube, bei vielen anderen hätte ich gesagt, Ja gut,
und dafür halt nervlich am Ende und wahrscheinlich sowieso alles nur KI und überhaupt.
Aber bei dir weiß ich ja oder gehe ich einfach davon aus, dass du das so hinbekommen
hast, dass du nicht alle zwei Wochen irgendwie eine neue Burnout-Therapie starten
musstest. Also wie ist das möglich?
Es freut mich jetzt mal sehr, dass du mich so einschätzt. Es ist tatsächlich
eine der Ängste, die ich so in mir trage, dass jetzt alle denken,
das hat sie doch mit KI gemacht.
Nein, habe ich nicht. Ich habe wirklich jedes Wort selber geschrieben.
Und wie ich das gemacht habe, für mich hängen Ziele immer mit Entscheidungen zusammen.
Das heißt, ich habe mich im Dezember 2024 dafür entschieden, das zu machen.
Und wenn ich mich für was entscheide, dann finde ich Wege, um diese Entscheidung umzusetzen.
Und das Erste war, dass ich mir einmal ausrechne, wie viele Wörter muss ich
denn dann eigentlich am Tag schreiben.
Und ich bin dann bei 3000 gelandet. und wenn du 3.000 Wörter am Tag schreibst,
dann kommst du in 365 Tagen auf 1.095.000 ungefähr.
Und damit ist da schon mal ein Puffer von fast 10% drin, wenn man das so macht.
Und dann habe ich, und ich glaube, das ist das, was viele immer verwechseln,
ich habe mir eine Priorität für dieses Jahr gesetzt, als Autorin.
Natürlich privat, das ist was anderes.
Und diese Priorität war das Schreiben. Das heißt, alles, was ich.
Theoretisch jeden Tag gemacht habe, stand hinter dem Schreiben hinterher.
Und wenn ich es nicht geschafft hatte, morgens gleich als erstes zu schreiben,
dann habe ich abends noch geschrieben.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch Tage hatte, an denen ich null geschrieben
habe oder an denen ich nur 500 Wörter geschrieben habe.
Es war tatsächlich sehr chaotisch und im Durchschnitt habe ich ungefähr 3000 Wörter geschrieben.
Ich glaube, es waren 2800 Wörter, die ich täglich geschrieben habe im Durchschnitt.
Aber ich hatte auch einige Tage mit 8000 Wörtern.
Also es war sehr chaotisch letztendlich, was den Umständen meines Lebens einfach geschuldet war.
Weil ich gleich im Januar, hat ein enges Familienmitglied von mir eine Krebsdiagnose bekommen.
Und für mich war sofort klar, ich werde sie da begleiten, soweit ich das kann.
Das heißt, über mehrere Monate waren jeweils zwei Tage in meiner Arbeitswoche
weg. Mehr oder weniger weg.
Ich habe dann halt trotzdem versucht, in dieser Zeit zu schreiben.
Aber natürlich hat das, das ist dann die Sache mit der Priorität im Privaten.
Die überdeckt immer die Priorität als Autorin. Privat ist für mich immer wichtiger, als Autorin zu sein.
Deswegen habe ich zum Beispiel einen Monat lang auch fast gar nicht geschrieben,
weil ich in der Zeit gesagt habe, ich brauche diesen Raum für mich,
um zu reisen, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen und um einfach mal abzuschalten.
Aber das rächt sich dann am Ende des Jahres, weil man dann halt sieht,
jetzt fehlen ein paar Wörter.
Jetzt bevor wir noch mal so aufs Detail gehen, da habe ich noch jede Menge Detailfragen,
muss ich erstmal eine grundsätzliche Frage stellen.
Die hatte ich letzte Woche, habe ich bei uns in der Tageszeitung Artikel gelesen
über einen jungen Mann in Krefeld, der jeden Monat einen Ultramarathon läuft.
Und da wird er ja super, tolle sportliche Leistung. Aber warum in drei Gottes
Namen tut man sich das an?
Und dieselbe Frage möchte ich dir stellen. Warum in drei Gottes Namen wolltest
du eine Million Wachter schreiben?
Ist ganz lustig, ich habe gerade ein Video von einer, ich folge auf YouTube
jemanden, die hat ADHS und sie hat ziemlich genau in die Richtung gesprochen,
nämlich, dass man Dinge eigentlich gar nicht tun sollte,
weil man damit, davon irgendwas hat, sondern weil man neugierig darauf ist.
Und so war es letztendlich bei mir.
Vera, hast du gehört? Sorry, wir hatten im Vorgespräch gerade genau dieses Gespräch.
Sehr gut.
Nee, das glaube ich. Ich glaube, da setzt du Bezug hin, den ich so nicht sehe.
Aber lass dich erst mal ausreden.
Und ich habe im November 2024 auf so einem Mastermind-Treffen mit acht anderen Autorinnen.
Und da habe ich so ein paar Impulse bekommen, was ich gerne schreiben würde.
Und darunter waren zum Beispiel Ostseeromane, aber Kursroman wollte ich schreiben.
Und das hatte ich bis dann noch nicht gemacht. Und dann habe ich mir gedacht,
okay, ich fange im Dezember damit an und habe dann im Dezember drei Wochen lang
jeden Tag 3000 Wörter geschrieben, einfach so, weil ich halt eine komplette
Reihe schreiben wollte und wollte da aber nicht so viel Zeit mit verbringen.
Und dann dachte ich, okay, wenn ich 3000 Wörter am Tag schreibe, dann passt das.
Und dann so nach zehn Tagen dachte ich mir, hm, wenn du das jetzt ein Jahr machst,
dann bist du ja bei der Million Wörter und vielleicht versuche ich es einfach
mal, diese Million zu schreiben. Und es hat sich mehr oder weniger ergeben, dieses Ziel.
Es war jetzt nicht ein, ich muss mich jetzt groß herausfordern,
ich muss es den anderen zeigen oder ich muss besonders viele Bücher schreiben.
Es war wirklich, also ich fordere mich gern selbst heraus, ich gehe gern an
meine Grenzen, ich gucke gern, was ich schaffen kann.
Und ich bin tatsächlich auch so, dass ich gerne so Nein-Saga so ein bisschen
vom Gegenteil überzeuge.
Aber das war nicht der Grund. Der Grund war wirklich...
Es auszuprobieren. Ich experimentiere total gern.
Und halt auch einfach, weil ich gesehen habe, es ist möglich.
Es ist möglich für mich, weil ich schnell schreibe, weil ich wahnsinnig viele
Ideen habe, weil ich wahnsinnig viele Projekte gerne umsetzen möchte,
auch in verschiedenen Genres schreiben möchte.
Und es hat mich einfach sehr inspiriert, dieses Ziel. Ich habe sofort gemerkt,
als ich den Gedanken hatte, eine Million Wörter in einem Jahr zu schreiben,
ist was in mir aufgegangen.
Also meine Intuition hat sofort gesagt, yes, das machen wir, das probieren wir.
Aber ich frage mich jetzt die ganze Zeit, klar, also Neugier ist etwas,
was mir nicht fremd ist und ich mag auch, eigentlich jeden Tag möchte ich was
Neues erleben. Jetzt muss ich aber ganz ehrlich sagen,
Ich kann irgendwie an dem Zustand, jetzt eine Million Wörter geschrieben zu
haben, nicht groß was anderes Erlebnis mir vorstellen, als jetzt irgendwie am
Tag 3000 zu schreiben, was für mich auch schon viel wäre. Wo ist denn da der Unterschied?
Ich glaube, die Frage ist, was hat es mit dir gemacht?
Ja, was ist denn da? Oder warst du am Ende enttäuscht? Jetzt habe ich eine Million
geschrieben und alles ist noch genau wie vorher.
Nee, tatsächlich war es gar nicht so. Am 27.12. hatte ich das millionste Wort
quasi geschrieben und ich konnte absehen, dass ich schreibe.
Ich habe es deswegen sogar auf Video und ich habe geweint.
Danach bin ich durch die Wohnung getanzt. Ich habe nicht damit gerechnet,
dass es mich so überwältigt, dieses Ziel zu erreichen, weil ich tatsächlich
manchmal so ein kleines Dokumentproblem habe, dass wenn ich meine Ziele erreiche,
dass ich dann wirklich so denke, jetzt hast du es halt erreicht.
Aber das war in dem Fall komplett anders. Ich glaube auch, weil es in den letzten
zwei Monaten so unerreichbar dann doch für mich schien und ich dann stellenweise
schon gar nicht mehr daran geglaubt habe und dann aber für mich so losgegangen
bin und wirklich nochmal ganz anders verstanden habe, was es bedeutet,
eine Priorität zu setzen.
Und ich glaube schon, dass es mich sehr verändert hat, weil es mir gezeigt hat,
dass letztendlich schon in gewisser Weise alles möglich ist.
Und dass ich, wenn ich wirklich mich auf etwas fokussiere, dass ich es dann auch erreichen kann.
Das finde ich eine sehr wichtige Botschaft, die ich gerne allen Menschen da
draußen zugreifen möchte.
Ich finde, dass in unserer Gesellschaft viel zu oft kann nicht und geredet wird
und viele Menschen ja unter ihrem Potenzial bleiben. Das nervt mich jedes Mal.
Ich habe ein Problem damit, dass ich mir immer erstmal alles zutraue und dann
allerdings feststelle, dass das Arbeit ist.
Und dann habe ich, das erkennt man an meinem Klavier, was da seit ungenutzt
steht und meinen doch immer noch begrenzten Französisch-Fähigkeiten.
Aber ich komme vom Thema ab.
Okay, eine Million Wörter geschrieben. Jetzt muss ich gestehen,
ich habe ein paar mehr Wörter als Tamara geschrieben, aber von einer Million bin ich doch weit weg.
Und ich habe selbst dann, wenn ich jetzt den nächsten Krimi schreibe,
oft immer das Gefühl, diese Phrase hast du jetzt aber schon hundertmal geschrieben.
Das muss ich ja bei dir potenziert haben.
Wie oft hast du eher Nikte geschrieben? Oder Nippte, bei mir tippen die immer am Kaffee.
Ist lustig, irgendwann ist mir aufgefallen, wie oft ich das Wort hinterher schreibe.
Das ist so ein random Wort und es ist mir dann total aufgefallen.
Ich glaube, mein großer Vorteil ist, dass ich wirklich in verschiedenen Genres schreibe.
Also ich habe in der Zeit sehr tiefgründige Liebesromane geschrieben,
die nicht in Deutschland spielen. Ich habe die Ostseeromane,
Kurzromane geschrieben, die sich ja dann doch nochmal anders schreiben.
Ich habe einen Thriller geschrieben, den habe ich in acht Tagen geschrieben.
Das war völlig verrückt.
Ich habe zwei Sachbücher geschrieben und dann habe ich noch die Inspirationsromane geschrieben.
Also es hat sich schon sehr abgewechselt, aber natürlich bestimmte Sachen wiederholen sich.
Und ich hatte öfter als in den vergangenen Jahren das Gefühl,
die Leute, die alle deine Bücher lesen, denken sich wahrscheinlich,
habe ich schon gelesen. Aber es ist nicht so, weil jede Geschichte ist ja dann doch anders.
Und diese Phrasen, die man dann da drin hat, die wechseln sich schon ab.
Besonders, wenn man selbst nebenbei noch viel andere Bücher liest oder hört.
Dann nimmt man ja doch immer irgendwie noch was Neues auf. Ich schreibe dann
zum Beispiel nicht mehr nur, es dauerte ein paar Sekunden, sondern ich habe
dann jetzt gelernt auch zu schreiben, es dauerte ein paar Atemzüge oder es dauerte
ein paar Herzschläge, irgendwie so in die Richtung.
Und ich finde auch, das war spannend, das habe ich auch in dem Video vorher
noch mal gehört, Dieses Quality over Quantity hält uns ganz oft davon ab, uns zu entwickeln.
Das heißt, wenn wir immer versuchen, das Beste zu schreiben und wirklich die
Qualität von einer Sache sehr
hoch zu holen, dann nehmen wir uns die Möglichkeit zu üben, letztendlich.
Und das heißt, je mehr ich schreibe, desto mehr kann ich auch variieren und
desto mehr erkenne ich, glaube ich, auch, dass ich bestimmte Sachen öfter schreibe.
Wenn ich jetzt bloß alle, weiß ich nicht, alle halbe Jahre ein Buch schreibe,
dann habe ich ja vergessen, was ich in dem anderen Buch schon drin hatte.
Und ich glaube, es fällt einem einfach mehr auf, es nervt einen auch mehr ganz
bestimmt und es weckt auch viel mehr Selbstzweifel in dem Moment,
weil man halt denkt, ich schreibe immer das Gleiche, tut man aber nicht.
Und dann gibt es ja immer noch Lektorinnen und Korrektorinnen und Erstleserinnen,
die einen dann darauf hinweisen können, wenn es dann noch zu viel ist.
Also bei mir nippeln sie schon sehr oft am Kaffee. Das mache ich jetzt auch gerade mal.
Ja, ja. Aber jetzt ist natürlich, da wirfst du direkt die Gegenfrage auf.
Also ich meine, wir wollen ja jetzt keine Massenware abliefern.
Wir wollen ja schon auch ein qualitativ gutes Buch schreiben.
Und da muss man auch manchmal an ein paar Sätzen und so feilen.
Also die ganz literarischen Schreiber und Schreiberinnen, gerade in so diversen
Verlagen, die schreiben zwei Jahre in so einem Buch.
Und so werden sie dann wirklich an Sätzen feilen und sowas.
Also so manchem Literaten, der wird jetzt schockiert sich abwenden. Was sagst du denn denen?
Zwei Dinge sage ich denen. Erstens, dass jeder anders schreibt.
Also es gibt, ich kenne auch ganz viele AutorInnen, die wirklich an jedem Abseits
feilen, den sie schreiben.
Ich habe das von Anfang an nicht gemacht, weil ich gleich am Anfang mal den
Rat bekommen habe, dass ja dieser Abseits möglicherweise im Rektorrat rausfällt
oder auch schon in meiner ersten Überarbeitung.
Deswegen, klar, wenn ich beim Schreiben merke, okay, das ist jetzt ein Wort,
was ich wiederholt habe, dann versuche ich schon ein anderes zu finden und ich
versuche auch meine Sätze, also ich glaube, das mache ich schon auch automatisch.
Ich habe jetzt insgesamt über 60 Bücher geschrieben, ich verliere immer den Überblick.
Das heißt, ich glaube, wenn man sehr viel schreibt, dann sieht man schon ganz
anders seine Texte, als wenn man jetzt sein erstes oder zweites Buch schreibt.
Das ist schon ein Unterschied.
Und dann kommt ja auch immer noch genau dieses Überarbeiten dazu.
Das heißt, ein Buch muss ja nicht in dem Moment, wo ich den ersten Entwurf geschrieben
habe, fertig und perfekt sein und die tollsten Sätze haben, sondern für mich
ist es so, wenn ich einen Buch schreibe, geht es erstmal darum,
die Geschichte runterzuschreiben.
Und wenn ich es dann überarbeite, dann kann ich gucken, passen die Sätze zusammen?
Möchte ich das vielleicht irgendwie anders formulieren?
Und ich glaube nicht, dass es in dem Sinne Massenware ist, wenn man viel schreibt.
Es ist, klar, es ist massiger, als wenn man nur ein, als wenn man in Anführungsstrichen
nur ein Buch alle zwei Jahre schreibt, was ja auch schon viel ist,
was ja auch die meisten nicht schaffen, die meisten Autoren und Autorinnen.
Ich glaube, dass es ganz oft gar nicht daran liegt, dass jemand wirklich das
allerbeste Buch schreibt,
wenn er so lange braucht, sondern dass er selber von vielen Zweifeln zurückgehalten
wird und dass viele Autorinnen,
insbesondere aber bestimmt auch Autoren, ganz lange an etwas herumfeilen,
weil sie glauben, dass es noch nicht gut genug ist.
Ja, das stimmt. Dieser innere Zensur, auch wenn die Leute immer von Schreibblockade
reden, das ist eigentlich immer nur der innere Zensur, der das nicht zulässt. Da bin ich bei dir.
Aber Tamara hat geatmet, dann muss ich den Mund halten.
Vielleicht kurz zur Einordnung. Du hast eine Million Wörter Rohversion geschrieben,
und das Überarbeiten steht noch aus.
Oder hast du das auch parallel dazu noch in dem Jahr geschafft?
Wie sieht es da aus, damit ich das mal mir vorstellen kann?
Ich habe auch Bücher überarbeitet, ich habe auch Bücher veröffentlicht.
Ich habe in dem Jahr auch mit zwei Verlagen zusammengearbeitet.
Die Bücher von mir bekommen haben, die ich in der Zeit geschrieben habe.
Die Wörter, die ich gezählt habe, sind einerseits die Erstentwürfe und dann,
wenn ich überarbeitet habe und zum Beispiel ein weiteres Kapitel geschrieben
habe, habe ich das auch mit reingezählt.
Aber das waren auch alle Wörter. Weitere Wörter habe ich nicht mit reingezählt.
Aber wann hast du die Überarbeitung gemacht?
Nachmittags.
Mensch, das sagt man nicht so blöd.
Das ist die Sache mit der Priorisierung. Wenn du etwas priorisierst,
dann machst du es als erstes.
Also machst du es in deinem ersten Zeitblock, den du hast, wenn die anderen,
also private Sachen fertig sind.
Und dann kann man bei 3000, also ich schreibe halt so,
Durchschnittlich 2000 Wörter pro Stunde. Theoretisch könnte ich nach anderthalb
Stunden mit 3000 Wörtern fertig sein.
Klappt natürlich nicht immer, weil manchmal ist man abgelenkt,
manchmal braucht man halt doch ein bisschen mehr Zeit. Manchmal muss ich irgendwas
zwischendurch recherchieren und manchmal brauche ich zwei Stunden für 3000 Wörter.
Aber theoretisch ist es nicht so viel Zeit, wenn man Vollzeitautorin ist.
Und dann bleibt halt der Nachmittag für zu bearbeiten.
Ich meine, klar, wenn man jetzt schon um die 60 Bücher geschrieben hat,
da ist logisch, dass es wahrscheinlich einfach besser fließt,
als wenn man irgendwie beim zweiten, dritten, vierten ist und da nochmal eine
gewisse Zeit vergangen ist seit dem letzten Mal.
Also das kann ich schon, glaube ich, nachvollziehen, weil auch der Schreibmuskel ist ein Muskel.
Aber das ist schon wahnsinnig viel. Also in einer Stunde an die 3000 Wörter,
also allein, also so schnell tippe ich gar nicht.
Ja, ich auch nicht.
Ja, ich tippe teilweise für meinen Gedanken auch immer noch zu lange.
Also ich denke wirklich wahnsinnig schnell und manchmal, ich mache auch unheimlich
viele Fehler beim Schreiben, weil meine Finger nicht so schnell hinterherkommen.
Das bremst mich, glaube ich, nochmal zusätzlich aus. Ich habe auch mal überlegt,
zu diktieren, aber das ist gar nichts meins, weil dann ist, glaube ich,
der Überarbeitungsprozess leistet sich dann auch irgendwie aus.
Und Schreiben ist für mich immer noch Schreiben.
Aber wie gesagt, es geht natürlich nicht immer so schnell. Und es geht immer
schneller, wenn ich mich eingeschrieben habe. Also die zweite Stunde ist zum
Beispiel immer schneller als die erste Stunde.
Ja, aber gut, das Hauptproblem ist ja nicht das Schreiben.
Klar, die Finger haben eine gewisse Geschwindigkeitsbegrenzung,
sondern zu wissen, was man schreibt.
Und also wenn ich es stocke, dann werde ich mich entscheiden,
wie es jetzt weitergeht. So, plottest du vorher oder schreibst du einfach wild drauf los?
Ich plotte in dem Sinne nicht. Ich schreibe aber auch nicht direkt drauf los.
Also früher sind meine Reihen sehr spontan entstanden. Wenn ein Buch zu Ende
war, dann habe ich gedacht, das könnte eine Reihe sein.
Jetzt gehe ich Reihen zum Beispiel anders an, dass ich mir vorher überlege,
wer sind denn die Protagonistinnen in jedem einzelnen Band und gucke mir so
ein bisschen an, wer sind die?
Bei Liebesromanen, wer sind die Love Interests, dass das schon so ein bisschen
zusammenpasst, dass ich im ersten Band schon weiß, auf wen man so Foreshadowing
ein bisschen machen kann.
Aber ich plotte in dem Sinne nicht. Ich weiß ungefähr, wo die Geschichte hingeht.
Also ich habe meistens, schreibe ich mir so eine Diner-Vier-Seite,
wo ich einmal so kurz runterreiße, worum es gehen wird in dem Buch.
Und dann fange ich an zu schreiben. Und dann entwickelt sich das Buch beim Schreiben.
Also ich habe mal versucht zu plotten.
Das ist überhaupt nicht meins. Da schreibe ich komplett dran vorbei.
Wie ist das denn? Ich finde das total cool, dass du einfach sagst,
ich habe entschieden, ich schreibe nächstes Jahr eine Million Wörter und dann mache ich das halt.
Wie ist das denn so mit diesem ganzen Drumherum? Also ich könnte mir jetzt vorstellen,
wenn du schreibst, ist alles andere aus, kein Handy, kein Nichts.
Was ist mit anderen Themen, die aufkommen? Also wie schaffst du es da überall
klar zu sagen, ich jetzt hier schreiben, Ruhe und dass das funktioniert.
Also ich habe das Gefühl, jedes Mal, wenn ich was machen will,
dann kommen doppelt so viele Anfragen rein für andere Sachen.
Ja, also ich glaube, das ist einfach eine Sache der Routine.
Also ich habe dieses Problem halt genau auch, dass ich mich sehr schnell ablenken lasse.
Was ich mache, dadurch, dass ich als erstes schreibe, ich mache mein Handy gar nicht an.
Also das liegt irgendwie in einem Zimmer, ist weiter in einem Flugmodus von
der Nacht noch und wartet dann darauf, dass ich mit dem Schreiben fertig bin.
Meistens. Das ist wirklich ein Problem, wenn ich mal irgendwie morgens was nachgucken
muss oder so und das Handy dann schon an ist, dann weiß ich irgendwie schon.
Ich habe aber momentan zum Beispiel keine einzige Social Media App auf dem Handy.
Die, ich lasse mich aber auch von sowas wie einer Wetter-App ablenken.
Also ich bin da sehr anfällig dafür, mich von Dingen ablenken zu lassen.
Größtes Problem war dann zum Beispiel genau auch das E-Mail-Programm.
Ich habe mir jetzt als Belohnung, dass ich das Ziel erreicht habe,
habe ich mir ein neues Notebook gekauft, das ich ausschließlich für Deep-Works-Sachen nutze.
Also insbesondere das Schreiben, aber auch eine Newsletter schreiben oder sowas.
Da habe ich kein Mail-Programm drauf, da habe ich keinen Zugriff auf irgendwie
sowas wie Instagram oder sowas. und ich nutze, also das ist wirklich ein ganz
striktes Arbeitsnotebook, was ich nur dafür nutze.
Ist vielleicht ein bisschen dekadent, aber ich habe auch das Gefühl,
jedes Mal, wenn ich es aufmache, ist es auch noch Gold, also so ein bisschen goldig.
Jedes Mal, wenn ich es auch mache, erinnere ich mich daran, dass ich dieses
Ziel erreicht habe. Also es ist für mich auch noch wahnsinnig inspirierend und
es ist sehr hilfreich. Ich arbeite jetzt seit.
Seit dem 27.12. damit, also seit ungefähr zehn Tagen.
Und das ist ein Riesenunterschied, weil ich halt wirklich auch immer zwischen
diesen Apps oder diesen Programmen hin und her gehe.
Und das bleibt dann im Kopf drin. Aber was ich einfach merke,
dass wenn ich wirklich schreibe und mich nicht ablenken lasse,
dann ist auch alles andere egal.
Und dann kann ich auch zu allen anderen, wenn jetzt jemand zu mir kommt,
also ich schreibe zum Beispiel auch im Wohnzimmer, das stört mich überhaupt
nicht, wenn dann jemand kommt und was von mir will, dann kann ich den einfach ablocken.
Ich habe dann Schaltschutz-Kopfhörer auf und auch im Café habe ich immer Kopfhörer
auf, die das Neues grenzeln, die den Umgebungsgeräusch eliminieren.
Ich versuche mich da schon sehr abzugrenzen, weil nicht nur,
weil ich dieses Schreibziel erreichen möchte, sondern weil das Schreiben mich
extrem mit mir selbst verbindet und ich habe so einen krassen Monkey-Mind.
Das heißt, ich habe ständig Aufgaben, Stimmen, sonstiges, irgendwas im Kopf,
aber nicht, wenn ich schreibe.
Wenn ich mich nicht ablenken lasse beim Schreiben, wenn ich wirklich straight
durchschreibe, dann ist das alles weg.
Dann habe ich nur meine Protagonistinnen und einfach die Geschichte im Kopf
und das, was ich schreiben will.
Und das ist so schön, dass es eigentlich schon Befriedigung genug ist und ich
dann gar nicht irgendwie eine Motivation brauche, weil ich einfach weiß, da komme ich zur Ruhe.
Also bevor ich jetzt mal ein ernstes Wörtchen mit den jungen Menschen mir gegenüber
machen muss, machen wir jetzt erstmal einen Break, weil wir haben wieder einen Buchtipp für euch.
Ihr wisst, ihr lieben Hörer und Hörerinnen, dass wir auch gerne dein Buch bei uns vorstellen.
Schreib uns einfach ein E-Mail an alle2vonertalkstelle.de und wir senden dir die Details.
Und heute geht es darum, wie man viele Bücher verkauft, wenn ich das richtig
so im Blick habe. Wie sieht es aus, Tamara?
Genau, normalerweise beschreibe ich dir erstmal ganz geheimnisvoll das Cover.
Aber jetzt hast du schon ein bisschen verraten, um was es geht.
Wir haben ein Sachbuch und ich sehe hier mehrere Bücher, passend zum Thema,
allerdings so mit dem unteren Schnitt zu mir.
Und vor einem gelben Hintergrund steht ganz, ganz groß in so einem Blau-Türkis-Meer.
Und der ganze Titel lautet Mehr Bücher verkaufen, Marketing für Autoren und
wurde veröffentlicht von der Autorin Katja Kleiber.
Ja, da bin ich natürlich besonders neugierig. Du weißt ja, nichts will ich mehr
als mehr Bücher verkaufen.
Ganz genau.
Und was schreibt sie denn so?
Ja, ich lese dir mal den Klappentext. Du schreibst Romane und möchtest mehr
Bücher verkaufen, Vera?
Ja. Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Es enthält eine umfassende
Strategie, die dir zeigt, wie du deine Präsenz im Internet aufbaust,
deine Newsletter optimierst und dein Ranking auf Online-Plattformen verbesserst.
Jeder Schritt wird leicht verständlich erklärt, damit du ihn sofort umsetzen kannst.
Zudem erhältst du exklusive Einblicke in die Erfahrung anderer Autorinnen und
Autoren, die ihre Irrwege und Erfolge mit dir teilen.
Am Ende jedes Kapitels findest du Fragen zur Selbstreflexion,
die dich unterstützen, das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen.
Ob im Self-Publishing oder als Verlagsautor, dieses Buch hilft dir,
dein Buchmarketing gezielt aufzubauen und mehr Einnahmen zu erzielen.
Und beim Stichwort Irrewege kommen wir ins Spiel.
Da kommen wir ins Spiel, genau. Die Autorin hat uns nämlich beide,
wie war das früher bei der... Getrennt voneinander.
Genau, welche Sendung war das? Mit Rudi Carell.
Herzblatt, glaube ich.
Oh ja.
Genau, da wurden wir getrennt voneinander befragt.
Ja, zu verschiedenen Themen. Ich muss jetzt mal gerade schauen,
wo du denn nochmal warst.
Ich weiß es, lau nicht mehr.
Hier, Kapitel 79, nachgefragt bei Vera nennt dich, Expertinnenstatus erreichen.
Oh, ja.
Ich komme ein bisschen vorher. Ich bin in Kapitel 61 nachgefragt bei Tamara
Leonhardt. Jedes Buch ist anders.
Ja, das passt.
Ich glaube, da sind aber noch jede Menge ExpertInnen befragt worden.
Das bedeutet darauf hin, dass vorher 78 andere sind.
Genau. Also ich muss sagen, es ist sehr, sehr strukturiert aufgebaut.
Teil 1, Teil 2, Teil 3 und so weiter.
War ja auch sehr umfassend.
Sehr, sehr umfassend. Also ich schmeiß mal ein paar Stichworte rein,
einfach so ein paar einzelne Kapitel.
Lesemotive hatten wir ja auch schon eine Folge zu.
Dann die Technik hinter dem Newsletter. Was habe ich hier?
Spannungsbogen einer Serie. Also da gibt es einen ganzen Teil zum Thema Serienschreiben.
Amazon verstehen was haben
wir hier noch Facebook Kennzahlen verstehen Leserunden Preisstrategien der Buchhändler
deines Vertrauens also da ist wirklich von der gesamten Planung bis also ich bin ganz angetan auf.
Jeden Fall ja also lest mal rein in mehr Bücher verkaufen von Katja Kleiber
und wenn ihr dann mehr Bücher als ich verkauft, dann habt euch das verdient.
Ja, also zu dem Thema des Buchtipps, Thema Marketing kommt man nachher noch,
aber ich muss da nochmal drauf eingreifen.
Also das ist eine Sache, die ich einfach nicht verstehe.
Wenn ich schreibe, natürlich liegt mein Handy neben mir, mal abgesehen davon,
dass ich die meisten Töne bei dem Handy sowieso stumm geschaltet habe.
Und dann gucke ich da einfach nicht drauf.
Also warum ist das ein Problem, das Handy da liegen zu haben?
Ich glaube, es ist wirklich eine Gewohnheit. Mir wird öfter unterstellt, dass ich ADHS habe.
Ich weiß es nicht, es wurde nicht diagnostiziert, aber ich weiß,
dass ich ein enormes Suchtpotenzial habe und dass ich diese kleinen Dopamin-Kicks
immer wieder brauche. Ich weiß nicht, ob ich mir das selber antrainiert habe
oder ob das sowieso schon in mir drin ist. Ich kenne das aus meiner Kindheit auf jeden Fall auch.
Also es ist nichts Neues, was jetzt mit Instagram oder so gekommen ist.
Und wenn das Telefon da liegt, dann ist das Telefon quasi ein Trigger dafür,
dass mein Körper oder mein Geist weiß, da kannst du dir schnell einen Dopaminkick abholen.
Das ist wirklich diese Abhängigkeit von diesen Neuigkeiten.
Es könnte mir ja irgendwie jemand was Tolles geschrieben haben.
Es könnte ja eine neue Bestellung, also direkte Bestellung, über eine Bestellung
kriege ich keine Benachrichtigung, reingekommen sein.
Es könnte ja sein, dass mir jemand auf eine Frage geantwortet hat.
Und das löst ja was in einem aus.
Das löst ja diesen kleinen Dopaminkick in einem aus. Und danach sucht man.
Ja, ja, das kann ich schon nachvollziehen. Aber ganz ehrlich, beim Schreiben.
Ja, und das Ding ist, Vera, Gehirne funktionieren ja sehr, sehr unterschiedlich. Und ich glaube...
Menschen, wenn sie sagen, dass sie sich auf eine Sache fokussieren können,
aber bei mir zum Beispiel sind,
wenn du es mit einem Browser vergleichst, immer mindestens 23 Tabs offen,
wo der eine überlegt, ja, was hast du denn da geredet und habe ich da wohl schon
eine Antwort und was macht eigentlich der und der und wieso war die jetzt so
wieder so blöd und da hinten spielt noch irgendwer Musik und das ist halt sehr
schwierig, das abzustellen.
Kann ich mich total mit verbinden.
Okay, ja, wenn ihr das so sagt. Wenn ihr das so sagt. Also das Problem habe ich nicht.
Also bei Tätigkeit, wenn ich zum Beispiel, wenn irgendwie abends Fernsehen gucke
und das, was ich da gucke, beschäftigt mich nicht sehr.
Da geht es mir auch so, dass ich mich dabei erwische, dass ich irgendwie ständig
das Handy, ich habe ja immer noch Handy und Tablet da liegen,
dass ich da immer ständig da reingucke und mich da irgendwann frage,
warum gucke ich hier eigentlich drauf?
Also das kann ich schon. Und ich kenne das mit den Dopamin-Kicks auch,
insbesondere wenn ich Schokolade im Kühlschrank habe.
Ich mag die, wenn die so knackig ist. Wobei ich auch gelernt habe,
gerade im letzten Jahr, weil ich ja doch auch viel abgenommen habe,
dass das wirklich Trainingssache ist.
Das Gehirn hat einfach irgendwann mal gelernt, wenn ich da Schokolade hole,
dann tut das gut und sage dir die ganze Zeit, hol Schokolade.
Das kann man dem auch wieder abtrainieren.
Oder man kauft einfach keine Schokolade, das geht auch.
Und ich kann zum Beispiel im Café sitzen, ich liebe es sogar,
wenn da die Hintergrundgeräusche sind, weil das belebt mich.
Es kommt drauf an. Also es gibt auf YouTube Clips mit Kaffeehaus-Noise.
Da wird geklappert und geredet, aber so, dass du keine Wörter verstehst.
Und das finde ich unheimlich aktivierend fürs Gehirn, ohne dass es ablenkt,
weil man ja keine echten Gespräche hört.
Im Café, das wäre für mich nicht möglich, weil ich da sieben Gespräche gleichzeitig zuhören würde.
Aber da helfen die Schaltschutz, also die Noise-Canceling-Kopfhörer tatsächlich.
Da kann ich schon sehr gut abtauchen.
Ja gut, aber so ist jeder Jäk-Angersch. Das ist halt so.
Aber jetzt, wie viele Bücher sind dann jetzt aus dieser eine Million Wörter geworden?
23,5. Aber es sind halt Kurz-Romane dabei, die 30.000, 40.000 Wörter nur haben.
Und selbst meine längeren Romane, die haben so dann momentan maximal 75.000 Wörter.
Also es sind jetzt keine High-Fantasy-Trilogien dabei.
Das ist schon geil.
Man muss ja jetzt neben dem überarbeiten, ich traue mich jetzt nicht die Frage
zu stellen, Wann hast du dich dann jetzt noch um die Veröffentlichung gekümmert? Nach dem Nachmittag.
Ja, das ist tatsächlich ein großes Problem. Aber also...
Teilweise. Wie gesagt, es waren Verlagsbücher dabei und ich habe mit den Verlagen
auch deswegen zusammengearbeitet, weil ich da weniger machen wollte.
Ich bin mir durchaus im Kleinen darüber, wenn man mit Verlagen zusammenarbeitet,
dann sollte man selber das Marketing übernehmen.
Aber es war zum Beispiel ein Amazon-Verlag, mit dem ich meine Amazon-Reichweite erhöhen wollte.
Und es war ein kleiner Verlag, mit dem ich den Spiegel Bestseller bekommen wollte, was auch geklappt hat.
Und da war am Anfang des Jahres wirklich nochmal viel Marketing.
Dann war diese Ostsee-Reihe oder die Ostsee-Reihen, die ich rausgebracht habe,
die sollten tatsächlich ein bisschen nebenbei laufen.
Ich bin damit komplett wide gegangen. Das heißt, ich habe nicht nur über KDP
veröffentlicht, sondern über Tolino.
Und ich wollte, dass die sich organisch langsam aufbauen.
Deswegen habe ich da auch so gut wie kein Marketing für gemacht.
Aber das war sehr bewusst. Es gab aber durchaus Bücher, da hätte ich gern mehr
Marketing gemacht, da hätte ich gern den Lounge mehr begleitet.
Es lief nicht nur, weil ich so viel geschrieben habe, sondern einfach,
weil das Jahr so intensiv war, lief da ziemlich viel sehr nebenbei.
Und für 2026 steht auch auf meiner Liste,
dass ich mir mal eine vernünftige Launch-Strategie überlege,
dass ich wieder ein neues Blogger-Team aufbaue, weil gefühlt muss man das jedes
Jahr machen, weil die Leute aufhören oder auf einmal zu groß für einen sind.
Und das ist definitiv was, wo ich gemerkt habe, ist nicht meine Priorität 2025.
Und da habe ich vielleicht mehrere Nachfragen. In dem Bestseller war das Sachbuch oder Blättristik?
Das war Ratgeberroman, aber es war auf der Ratgeberliste.
Also auf der Sachbuchliste. Genau. Glückwunsch, aber wir wissen ja jetzt auch,
dass da nicht ganz so viele Verkäufe für nötig sind.
Nee, nee, mir ging es auch wirklich vor allem darum, in einen Buchladen gehen
zu können und zu sagen, ich bin Spiegel-Bestsell-Automor, weil die einfach einen Unterschied machen.
Also mir war es doch mega.
Absolut, absolut.
War sehr strategisch.
Da hat man ja auch schon die Sandy Mercier zu dem Thema hier auf jeden Fall.
Aber dann, du hast mich sehr interessiert, diese Ostseereihe,
die rein organisch sich entwickeln sollte. Wie hat sie sich denn entwickelt?
Sehr gut. Also wirklich richtig gut.
Was mache ich falsch?
Ich habe bisher neun Bücher veröffentlicht. Ich hatte im März das Erste,
dann alle zwei Monate jeweils eins.
Und dann habe ich eine vierteilige Weihnachtsreihe rausgebracht,
die im Abstand von einem Tag jeweils im November rauskam.
Und ich hatte das große Glück, beziehungsweise ich habe einfach die Mitarbeiterin
von Tolino direkt angeschrieben, dass ich ein paar Deals bekommen habe.
Und ich hatte jetzt sogar einen Weihnachtsdeal, ein Weihnachtsbuch,
der richtig reingehauen.
Das hat wirklich richtig viel gebracht.
Und natürlich kann ich von dieser Reihe noch nicht leben, aber sie baut ein neues Standbein auf.
Und ich habe jetzt noch geschrieben, sieben weitere
Es ist eine ganz andere Leserschaft auch,
die diese kürzere Bücher lesen. Und ich bin da super entspannt.
Das darf sich über die nächsten Jahre so entwickeln, dass es dann halt irgendwann
genug abwirft, damit es mich unterstützt.
Und ich glaube auch, dass es einfach eine weitere Tür aufmacht.
Und ich bin ja, eines meiner wichtigsten Werte und eines meiner größten Ziele
auch, ist halt die Freiheit, die Unabhängigkeit von einzelnen Einkommensströmen.
Und das ist einfach ein weiteres Standbein. Das macht Spaß, sie zu schreiben,
weil ich habe auf Usedom gewohnt.
Ich liebe diese Insel und ich kann immer wieder hinfahren und sagen,
das ist jetzt Recherche.
Liebes Finanzamt.
Liebes Finanzamt. Und es ist ja auch, also.
Ja, du siehst das oder du merkst, dass ich nach Worten ringe,
weil mich das sehr beeindruckt.
Wir hatten im Vorgespräch, Tamara und ich haben mich so diskutiert,
weil ich auch jetzt dabei für dieses Jahr das Ziel gesetzt habe,
einfach endlich jetzt mal zu schaffen, dass ich da doch einen finanziell markanten
Beitrag über das Schreiben erwirtschafte und wie ich das dann strategisch angehe
und was ich denn da schreiben soll.
Und der Gedanke, dass du einfach aus C-Kurzgebi schreibst, die rausgibst und
die wachsen von alleine organisch und ich rate mir ja einen ab.
Was bin ich für ein Loser?
Nein!
Das beeindruckt mich immer und wirft natürlich auch Fragen auf. Verdammt nochmal.
Aber ich glaube, es ist auch wirklich die Frequenz. Also dieses Session Rapid Release letztendlich.
Und dann halt dem Genre einfach sehr treu bleiben.
Also die Bücher, die sind nicht austauschbar. Das sind coole Geschichten.
Also ich persönlich lieb sie total.
Meine Leserin auch.
Wenn du sagst, aus der Romane, sind das, was sind es denn? Krimis, Liebesromane?
Liebesromane.
Die hat so zusammenhängende Geschichten. Und das ist einfach so ein cozy Genre.
Und ich weiß jetzt nicht mehr, was ich sagen wollte. Deswegen drück ich an euch.
Dann stelle ich jetzt die Fachfrage, die ich am Anfang diskutiert habe.
Ich überlege, ich habe ja bisher zwei Krimi-Reihen, ich will mir auch mehr rausbringen.
Was würdest du mir denn aus deiner Erfahrung sagen? Soll ich die dritte Krimi-Reihe
anfangen oder mein Genre erweitern und vielleicht auch in Richtung Liebesromane gehen?
Ich würde dich fragen, worauf du Lust hast. Nein, weil das ist wirklich...
Ich habe auf das Lust, was am meisten Geld bringt.
Ja, das macht keinen Sinn.
Also ich habe auf beides Lust. Es ist nicht, dass ich mich bei eines überwinden müsste oder so.
Also Krimi fällt mir wahrscheinlich leichter sogar, weil da bin ich drin.
Ja, wenn es dir leichter fällt, dann würde ich Krimi bleiben,
weil du da ja auch schon deine Leserschaft schon hast und da weiter reingehen kannst.
Es ist aber auch schön, also für mich ist es super wichtig, dass ich auf andere
Genre ausweichen kann, weil zum Beispiel Krimi konnte ich jetzt zwei Jahre lang
nicht schreiben. Das ging überhaupt nicht.
Und jetzt habe ich gemerkt, meine Liebesromane werden immer düsterer,
also schreibe ich jetzt mal wieder einen Thriller.
Ja gut, Thriller, also ich schreibe ja eher die leichteren Krimis.
Ja, der war jetzt auch nicht so schwer wie meiner vorherigen Krilla.
Also ich würde, wenn du, hast du schon Liebesromane veröffentlicht?
Das weiß ich gerade nicht.
Ja, einen, wobei man sagt immer, das ist ein bisschen ein Liebesroman,
der wie ein Krimi wirkt. Aber egal.
Also ich würde mit einem neuen Genre inzwischen nur noch dann anfangen,
wenn ich wirklich mindestens drei Bücher fertig habe, bevor ich damit rausgehe.
Das heißt, wenn du in das neue Genre reingehen möchtest, dann darfst du einmal
darüber nachdenken, ob du dir jetzt die Zeit dafür vorher nehmen möchtest,
erstmal so viel zu schreiben, bevor was Neues rauskommt.
Das war auch ein Gedanke, den ich auch hatte.
Ich glaube, es macht nicht mehr so viel Sinn.
Mit einem Buch rauszugehen. Wenn man die Möglichkeit hat, dann macht es nicht so viel Sinn.
Deswegen war auch so die Idee, ein Reihenthema zu haben.
Ich habe schon darüber nachgedacht, ein bisschen den Vorrat zu schreiben,
dass man dann da wirklich im, wie
hast du gesagt, Rapid Release da kurz hintereinander was rausbringen kann.
Es gibt auch andere Strategien. Es geht auch komplett anders.
Aber ich finde, es ist entspannter und es ist nachhaltiger, wenn man direkt
was hinterher schieben kann, wenn die Leute einfach sehen, okay,
da kommt was und sich an einen erinnern.
Ja, danke für diesen kurzen Ausblick. Wir hatten ja auch kurz festgestellt, ich oder die Menschen,
die mein Willkommen in dieser Folge mitbekommen haben, haben ja gehört,
dass ich ja zwischen den Tagen den ein oder anderen amerikanischen Podcast gehört
habe, unter anderem den von Mel Robbins.
Und wir haben vorhin ja festgestellt, dass du den schon länger kennst als ich und folgst.
Und wie sehr beeinflusst dich das Hören, gerade dieser Podcasts.
Also Mel Robbins insbesondere beeinflusst mich, ich weiß gar nicht,
wann ich angefangen habe, sie zu hören.
Das war schon vor dem Schreiben. Da hat sie, ich hoffe, dass es wirklich so
lange schon her ist, aber sie hat ein Buch rausgebracht, das heißt die Five Second Roll.
Und das ist so simpel. Sie hat die simpelsten Konzepte. Wenn sie dir die rüberbringt,
dann denkst du so, ja, ist simpel, aber trotzdem bist du wahnsinnig inspiriert.
Und die Five Second Roll ist einfach nur, wenn du was machen möchtest,
dann zählst du bis fünf und dann machst du es, weil dein Verstand keine Möglichkeit
hat, Argumente zu finden.
Bei ihr war es halt so, sie war ja wahnsinnig verschuldet und depressiv und sie hat dann...
Wie tief depressiv, weiß ich jetzt nicht, aber sie ist nicht mehr aus dem Bett gekommen morgens.
Und dann hat sie halt irgendwann angefangen, wenn sie morgens im Bett lag,
hat sie gesagt, ich zähle jetzt bis fünf und dann stehe ich auf.
Dann hat sie wirklich bis fünf gezählt und ist aufgestanden.
Und allein das hat mich so wahnsinnig geprägt, das klappt nicht immer.
Aber gerade wenn ich merke, okay, ich stecke jetzt hier irgendwie fest,
dann hilft mir das total.
Aber im letzten Jahr war Mel Robbins für mich, sie hat letztes Jahr das Let
Them Buch rausgebracht und das war für mich letztes Jahr mein absolutes Highlight
als Bücher und ich glaube, es ist auch eines der wichtigsten Bücher,
die ich jemals gelesen habe.
Denn ich habe ein ganz großes Problem damit, dass ich mir immer Gedanken darüber
mache, was die anderen über mich denken.
Und let them bedeutet letztendlich nur, lass die anderen machen,
was sie machen, lass die Erwachsenen Erwachsene sein.
Das ist so ein Satz, der mich total umgehauen hat. Lass Erwachsene Erwachsene sein.
Weil das bedeutet nicht nur, lass sie tun, was sie tun wollen,
sondern auch lass sie denken, was sie denken wollen. Und dass sie ihre eigenen Gefühle haben.
Du bist nicht verantwortlich für die Gefühle der anderen, das ist ja auch so
ein ganz wichtiger Satz.
Aber in dem Fall halt für mich auch, die Leute werden eine Meinung über dich
haben und du kannst diese Meinung nicht kontrollieren.
Und das weiß ich natürlich, das war nicht neu für mich und trotzdem hat es mich
dann in dem Moment so, es hat mich wirklich zum Weinen gebracht in dem Moment,
weil es mich so geöffnet, es hat sowas in mir aufgemacht.
Und der zweite Teil von dieser Methode, in Anführungsstricheln,
ist dann halt, dass du nicht nur sagst, lass die anderen so sein,
wie sie sind und tun, was sie tun, sondern lass auch mich.
Das heißt, wenn ich den anderen zugestehe, dass sie eine Meinung über mich haben,
habe ich trotzdem das Recht dazu, meine Grenze zu setzen und zu sagen,
ja, du kannst ja diese Meinung über mich haben, das erlaubt dir aber nicht so
und so mit mir umzugehen.
Wenn du das machen möchtest, dann ist hier meine Grenze und lass dich da nicht drüber treten.
Grenzen setzen ist für mich ein ganz wichtiges Thema in den letzten Jahren gewesen
und das hat es nochmal so extrem vertieft und ich glaube.
In diesem Bezug zu den einzelnen Millionen Wörtern ist es unfassbar wichtig,
wenn man sich so ein großes Ziel setzt, dass man seine Grenzen verteidigt und
dass man die anderen zwar machen lässt,
eines zum Beispiel stören lässt und alles mögliche oder diese störende Aktion
ausführen lässt, aber dann halt die Tür zu machen zum Beispiel.
Das ist dann dieses Let me, dass es sich selbst in die Verantwortung bringen
und nicht sich als Opfer fühlen und sagen, ja, die anderen und das Außen und
so weiter, ja, das ist alles da und das ist alles ein Störfaktor und das ist alles ein Problem,
aber du bist kein Opfer, sondern du kannst die Verantwortung dafür übernehmen,
wie du mit diesen ganzen Dingen umgehst.
Aber was tust du denn in so einem Moment,
wo du das Gefühl hast, irgendjemand will jetzt was von mir und dann kannst du
natürlich die Tür zumachen, aber hast du nicht auch diese Stimme im Kopf,
die dann fragt, ja ist das gerade fair, dass du jetzt diese Tür zugemacht hast?
Du musst doch auch für andere da sein und du solltest doch. Also die Stimme
ist bei mir sehr, sehr stark.
Ja, die kenne ich definitiv auch. Ich weiß aber auch, dass dieses Türzumachen was Temporäres ist.
Ich sage dann zum Beispiel, es ist schön, dass du mir das jetzt erzählen möchtest.
Ich kann nicht immer so ruhig und nett und lieb sein, das ist klar.
Muss man aber auch nicht immer, finde ich, weil wenn jemand zum fünften Mal
was von dir will und du schon fünfmal die Grundnett warst, dann geht es halt
auch mal in einem anderen Ton.
Aber es heißt ja nicht, weil ich mir jetzt in diesem Moment Zeit für mich und
nicht für dich nehme, dass ich mir überhaupt keine Zeit für dich nehme.
Es gibt ja diese, da habe ich schon oft drüber gesprochen, ich weiß nicht,
ob ihr das kennt, es gibt diese...
Dieses Tool, du nimmst dir einen Zettel, schreibst auf die eine Seite Ja,
auf die andere Seite Nein.
Und wenn du dem Außen die Ja-Seite zeigst, dann zeigst du dir die Nein-Seite.
Und darüber muss man sich immer im Klaren sein.
Natürlich kann man auch, wenn man in einer Gruppe schön was zusammen macht,
sagst du zu der Gruppe und zu dir selbst Ja, das gibt es auch.
Aber in den allermeisten Situationen ist es, wenn wir zu dem,
der uns stört, in dem Moment Ja sagen, sagen wir zu uns Nein.
Und das ist so wichtig. Und ich kann den Zettel aber hinterher auch wieder umdrehen.
Und kann dann sagen, okay, jetzt sage ich halt dazu Nein, dass ich jetzt vielleicht
gerne noch weitermachen würde, in dem Bereich nur für mich da zu sein.
Und jetzt sage ich zu dir ja.
Und dann ja auch wieder ein bisschen zu mir ja. Das kommt ja dann auch.
Aber es gibt halt Momente, in denen man zu sich ganz hart Nein sagt,
wenn man zu den anderen Ja sagt.
Und das sollte man einfach sehr bewusst machen.
Also bewusst Nein zu sich zu sagen, das ist was, was sehr viel bei mir verändert
hat, dass ich mir wirklich ganz klar Gedanken darüber mache,
will ich jetzt wirklich Nein zu mir sagen und Ja zu den anderen.
Kann ich sehr gut davor ziehen. Und ich muss auch sagen, ich habe,
wie gesagt, ich habe jetzt so zwischen den Tagen reingehört und habe natürlich
auch diese Fünf-Sekunden-Regel mitbekommen.
Und ja, finde sehr gut, habe ich jetzt auch schon ein paar Mal benutzt,
wenn ich dann so morgens auf der Couch liege nach dem ersten Latte Macchiato
und denke, jetzt musst du wieder schreiben.
5, 4, 3, 2, 1. Wie oft musstest du von 5 runterzählen, um deine 3000 Wörter zu schreiben?
Gar nicht, glaube ich.
Angeberin.
Nein, nein, nein. Mir wird immer nachgedacht, ich bin unheimlich diszipliniert.
Das stimmt überhaupt nicht. Ich bin überhaupt nicht diszipliniert.
Ich kann mich selber nicht disziplinieren. Das Einzige, was ich machen kann,
ich kann mir Systeme schaffen, in denen ich funktioniere.
Und wenn du.
Ein anderes wahnsinnig wichtigstes, also ein anderes meiner wichtigsten Bücher,
die ich jemals gelesen habe und auch schon viermal gelesen habe,
ist Atomic Habits die 1%-Methode von James Clear.
Und da beschreibt er ganz genau, wie du Routinen aufbaust.
Und wenn du einen Anker dafür hast, dass du schreibst, dann brauchst du keine
extreme Motivation oder Disziplin,
um zu schreiben. Dann brauchst du diese 5-Sekunden-Regel auch nicht.
Denn bei mir ist es wirklich so, ich stehe morgens auf, ich gehe ins Bad,
ich mache mir einen Tee, trinke ein Glas Wasser.
Inzwischen stelle ich mich an meinen Wohnzimmer-Stehtisch und schreibe erst
mal einen Braindrop. Aber vorher war die meiste Zeit des letzten Jahres so,
ich stelle mich an diesen Tisch, ich mache meinen Computer auf,
ich öffne mein Schreibprogramm, ich fange an zu schreiben.
In den letzten Monaten hat sich dann noch das E-Mail-Öffnen erstmal mit eingeschlichen,
was ich dann eliminiert habe jetzt.
Aber es ist wirklich, wenn du einer ganz konkreten Abfolge von Abläufen folgst
und dieses Schreiben ans Ende von einer Kette von Routinen setzt,
die du sowieso machst, wie zum Beispiel halt Zähneputzen, Tee kochen,
keine Ahnung, vielleicht machst du noch Yoga oder meditierst,
aber was auch immer und danach Laptop auf, bedeutet, ich mache mein Schreibprogramm auf und schreibe.
Da braucht es keine Disziplin, weil das ist, ich habe mit dem Eisbaden angefangen
und ich habe mit dem Eisbaden aber im August angefangen.
Ich habe im August angefangen, da hatte das Wasser 22 Grad.
Und jede Woche gehe ich dreimal joggen.
Und ich jogge halt zum See hin, gehe ins Wasser und jogge wieder zurück.
Und wir haben damit einfach nicht aufgehört. Inzwischen fahre ich mit dem Auto
zum See, weil es einfach zu kalt für mich ist, zurück zu joggen.
Aber gestern war der See zugefroren und ich konnte nicht ins Wasser.
Und es hat sich so falsch angefühlt, obwohl das Wasser 2,5 Grad hat.
Aber ich konnte nicht reingehen und es hat sich so falsch angefühlt.
Ich habe mich so unfertig gefühlt. Und das ist das, was passiert,
wenn man wirklich eine Routine aufbaut. Und das ist das Muskelgedächtnis.
Und irgendwann fällt es dir so schwer, den Laptop aufzuklappen zu einer bestimmten
Uhrzeit und nicht zu schreiben, dass es viel schwieriger ist,
nicht zu schreiben, als zu schreiben.
Ja, das stimmt. Ich arbeite noch dran. Man muss das ja eine Zeit lang machen.
Aber ich fühle mich gerade auf einem guten Weg. Und lieber Andrea,
du hast mir zumindest wieder noch weiter kräftigen Schwung gegeben.
Und ich habe sogar das Gefühl, Tamara ist ein wenig...
Unbeschwungen, sagt man das nicht.
Ich bin hier gar nicht unbeschwungen.
Nee, das ist tatsächlich, also ihr lieben Leute auch unbedingt,
schaut mal bei der Andrea auf Insta und auch auf YouTube vorbei.
Da sind ganz tolle, inspirierende Videos.
Die sind sehr hilfreich.
Tamara, du kannst den Schwung jetzt aufnehmen und der Andrea unsere drei total
kritischen Buchbubble-Fragen stellen.
Jawohl.
Mit denen ich mich vorher nicht auseinandergesetzt habe. Also die Antworten sind sehr spontan.
Ja, das lieben wir.
Ich weiß auch gar nicht, ob wir die schon hatten, als du das letzte Mal bei
uns warst. Im Zweifel muss ich jetzt einfach nochmal. Es hat sich ja bestimmt viel verändert.
Als Leserin, welches Buch hat dich zuletzt zu Tränen gerührt oder also aus Mitgefühl
oder aus Lachen zu Tränen gebracht?
Zu Tränen gebracht, weil es so berührend war. Das war die Autobiografie von Margot Friedländer.
Ja, klar.
Das glaube ich. Und wer in unserer schönen Buchbubble war ganz besonders inspirierend für dich?
In unserer Buchbubble? Also in der deutschen Self-Publishing Buchbubble?
Nein, generell.
Oh, besonders inspirierend. Das ist ja ein großes Problem von mir.
Ich lasse mich ja immer von allen inspirieren.
Ist das ein Problem, sich von allen inspirieren zu lassen?
Ja, es ist ein Problem. Es ist ein Problem, weil man dann immer alles machen möchte.
Weil man zu viel, das ist das, was Tamara vorhin gesagt hat,
mit den vielen Browser-Tabs, die man dann auch macht.
Aber bei wem hast du es denn jetzt wirklich gemacht?
Von wem ich mich wirklich inspirieren habe lassen. Also ich habe mich ja 2024
von dieser Mastermind-Gruppe sehr inspirieren lassen.
Und da, ich glaube, ich würde herausheben, Marit Bernsson, das ist eine deutsche
Self-Publishing-Autorin, die jetzt auch gerade Finale des Kindle-Storyteller-Owards war.
Und sie ist jemand, der so total ihren eigenen Weg geht. Das finde ich wahnsinnig fasziniert.
In dem, was sie schreibt, in dem, wie sie das Schreiben, das Self-Publishing
als Business versteht, wie sie selber losgeht, wie sie auch Geld in die Hand
nimmt, wie sie auch auftritt.
Also ich mag sie als Mensch auch total, aber ich finde sie als Autorin unheimlich
inspirierend und auch sehr wertschätzend insgesamt für alles.
Und sie ist sehr geerdet und trotzdem wahnsinnig erfolgreich auch.
Ja, sehr schön. Die war noch nicht bei uns, ne?
Nee, die müssen wir unbedingt einladen. Sie ist die Weihnachtsroman-Queen.
Weihnachtsroman-Queen.
Achso, ich muss dir die nächste Frage sagen. Welches Klischee möchtest du denn
nie wieder in einem Buch lesen?
Das ist ganz einfach. Das Mädchen, das gerettet werden muss.
Das ist, glaube ich, in 90 Prozent der Fälle die Antwort.
Achso, dann ist der langweilig.
Nein, das ist okay. Das streicht die Wichtigkeit, gegen dieses Klischee anzugehen.
Wobei, wenn dann noch die Frage anscheinend, wie oft ist es dir passiert bei
einer Million Wörtern, dass du doch das ein oder andere Klischee dann wiederholt hast.
Aber ich finde Klischees an sich gar nicht so schlimm, wenn man sie richtig verwendet.
Also gerade im Liebesromanbereich, glaube ich, bei Frillern ist es definitiv
anders. Das ist ganz schlimm, wenn man Klischees verwendet.
Aber bei Liebesromanen wollen die Leserinnen das ja auch so ein Stück weit.
Ich meine, nicht umsonst gibt es ja die Tropes.
Ich finde, man darf es halt immer wieder neu verpacken. Und es muss zum Buch passen.
Ja, das stimmt. Ja, liebe Andrea, du hast uns jetzt einen super Jahresstart hier geliefert.
Freut mich. Ich nehme mir nicht vor, eine Million Wörter zu schreiben.
Ich kenne meine Grenzen, aber einige mehr als zuvor. Und ein paar Bücher sollen rauskommen.
Und wir werden mal sehen, was dann so am Ende des Jahres zu sagen ist.
Wir wünschen dir natürlich weiterhin so super tollen Erfolg und dass alle deine Ziele wahr werden.
Dankeschön. Das wünsche ich euch auch.
Und ja, das wünschen wir euch auch da draußen. Liebe Hörer und Hörer,
Was immer ihr euch für 2026 vorgenommen habt, wir drücken fest die Daumen, dass das wahr wird.
Ihr könnt uns gerne auch mal was dazu sagen, was ihr für Ziele habt.
Und so, das finden wir immer sehr spannend.
Ansonsten wisst ihr, was ihr zu tun habt, uns weiter zu folgen,
unser Buch Bubble Bulletin zu abonnieren.
Auch da müssen wir in diesem Jahr vielleicht das eine oder andere mehr liefern.
Wir bemühen uns. und ja, ansonsten bleibt uns einfach gewogen,
bis nächste Woche Tschüss!
Tschüss, danke Andrea Danke euch!
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