Die Zwei von der Talkstelle

Gespräche aus der Selfpublisher- und Buchbubble

Cli-Fi: Umweltthemen im Roman – Uwe Laub & die Climate Fiction Writers Europe

'Wir reden nicht nur über Umwelt, Natur und Klima. Wir schreiben auch darüber.' So steht es in der Instagram-Bio eines relativ neuen Autor:innen-Verbandes und so könnte man auch die erfolgreiche Schriftsteller-Karriere unseres heutigen Gastes beschreiben.

21.08.2025 65 min

Zusammenfassung & Show Notes

'Wir reden nicht nur über Umwelt, Natur und Klima. Wir schreiben auch darüber.' So steht es in der Instagram-Bio eines relativ neuen Autor:innen-Verbandes und so könnte man auch die erfolgreiche Schriftsteller-Karriere unseres heutigen Gastes beschreiben.

Uwe Laub, Spiegel Bestseller Autor, schreibt Umweltthriller. Und er ist der Gründer und 1. Vorsitzende des Vereins Climate Fiction Writers Europe e.V. Beides Grund genug für Vera und Tamara, einmal genauer nachzufragen: Was, bitte, ist Climate Fiction eigentlich? Was will der neue Verein erreichen? Und wie schafft man es, sich als Autor:in mit teilweise recht dystopischen Zukunftsvisionen zu beschäftigen und dabei trotzdem unterhaltsame Romane zu schreiben?

Uwe Laub gibt uns spannende Einblicke in sein Schreiben und Recherchieren, in aktuelle Themen der Nachhaltigkeit, und er teilt mit uns seine Begeisterung fürs Netzwerken und gegenseitigen Support in der Buchbubble. 

Gespräche über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern, egal ob Selfpublishing oder Verlag. 


'Wir reden nicht nur über Umwelt, Natur und Klima. Wir schreiben auch darüber.' So steht es in der Instagram-Bio eines relativ neuen Autor:innen-Verbandes und so könnte man auch die erfolgreiche Schriftsteller-Karriere unseres heutigen Gastes beschreiben;

Uwe Laub, Spiegel Bestseller Autor, schreibt Umweltthriller. Und er ist der Gründer und 1. Vorsitzende des Vereins Climate Fiction Writers Europe e.V.

Beides Grund genug für Vera und Tamara, einmal genauer nachzufragen: Was, bitte, ist Climate Fiction eigentlich? Was will der neue Verein erreichen? Und wie schafft man es, sich als Autor:in mit teilweise recht dystopischen Zukunftsvisionen zu beschäftigen und dabei trotzdem unterhaltsame Romane zu schreiben?

Uwe Laub gibt uns spannende Einblicke in sein Schreiben und Recherchieren, in aktuelle Themen der Nachhaltigkeit, und er teilt mit uns seine Begeisterung fürs Netzwerken und gegenseitigen Support in der Buchbubble.

Links

Die Climate Fiction Writers Europe e.V.:
https://climatefictionwriterseurope.org
https://www.instagram.com/cf_writers

Unser Gast:
https://uwelaub.de/de/home
https://www.instagram.com/uwe_laub

Uwes Buchtipp:
Eiskalter Hund. Fellingers erster Fall - Kriminalroman von Oliver Kern
https://www.amazon.de/Eiskalter-Hund-Fellingers-Kriminalroman-Fellinger-Serie/dp/3453438698

Foto Uwe: Copyright Marion Laub Photography

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Transkript

Tamara
00:00:00
In Folge 276 haben wir Uwe Laub zu Besuch. Er ist nicht nur Spiegel-Bestseller-Autor mit seinen Umweltthrillern, sondern er ist auch Gründer und erster Vorsitzender der Climate Fiction Writers Europe. Das heißt, heute geht es ganz viel um ernste Themen, die angenehm verpackt in Romanen rüberkommen.
Vera
00:00:20
Wir haben gelernt, dass es das Genre Clifi gibt. Wir müssen reinhören, um zu hören, worüber es da geht. Wir haben natürlich näher nachgefragt, was genau ist das und wie sich das auch auf seinem Leben widerspiegelt. Die zwei, Hier ist Folge 276 von Die zwei von der Talkstelle, dem Podcast zum Schreiben und Veröffentlichen, egal ob im Verlag oder im Self-Publishing. Und mir gegenüber schaut etwas vom Dutzt die liebe Tamara Leonard. Ich bin wie immer Vera Nentwig und habe mein Bestes getan, einen guten ersten Satz hinzubekommen.
Tamara
00:01:19
Vera, show don't tell. Was heißt, ich schaue verdutzt? Erklär das genauer.
Vera
00:01:25
Die Augen sind etwas weiter als normal geöffnet. Der Mund ist leicht geöffnet, aber man lächelt nicht. Man sieht nur leicht etwas Zähne blitzen.
Tamara
00:01:44
Ja, was Vera sagt. Hallo.
Vera
00:01:51
Ja, genau. Mit Show Don't Tell habe ich mich am Wochenende nochmal intensivst befasst. Und vielleicht für euch da draußen, ich habe gerade an so einem Text gearbeitet. Und Tamara hat ihn mal kritisch durchgelesen und mir diverses Feedback gegeben und andere Autorenkollegien hat auch und hat dann einzelne Wörter angeklickt, die Wörter wie erschrecken, die halt tell sind und nicht show. Ja, und dann musste ich jetzt immer überlegen, wie erschreckt man sich denn?
Tamara
00:02:26
Genau.
Vera
00:02:28
Wir hatten das Thema, glaube ich, schon mal, ich habe es aber jetzt ad hoc nicht gefunden, Es gibt doch irgendwo so ein Lexikon, ein Wörterbuch von... Ja, wie man verschiedenste Gefühlsäußerungen darstellt.
Tamara
00:02:44
Ja, ich habe das auch dunkel im Hinterkopf. Ich kann es dir jetzt aber auch gerade nicht sagen.
Vera
00:02:48
Ja, ich habe es nämlich verzweifelt gesucht. Ich lasse die Leute immer Schulter zucken und so, aber das ist auch irgendwie...
Tamara
00:02:55
Ja, nicht erschrecken.
Vera
00:02:56
Ja, gut, aber in verschiedenen Regungen, gerade so in Dialogen oder was auch immer. Ich habe das Gefühl, ich nehme immer dasselbe. Ich muss da mal mein Regungsportfolio erweitern.
Tamara
00:03:08
Leute beobachten.
Vera
00:03:09
Das stimmt, das müsste man mehr tun.
Tamara
00:03:13
Nicht so viel aufs Handy gucken, wenn man unterwegs ist.
Vera
00:03:16
Das mache ich jetzt sowieso nicht so, aber ja, man muss nicht nur gucken, sondern auch wirklich wahrnehmen. Ja, ja. Ich werde mich bemühen. Ansonsten habe ich ja, ich weiß nicht, ich glaube, ich habe letzte Woche schon darüber gesprochen, ich überlege ja die ganze Zeit, was ich jetzt neben meinen Krimi-Reihen noch so machen könnte oder sollte und, der Gedanke ja irgendwas so mehr so in Richtung Liebesroman aber als Reihe zu machen der beschäftigt mich halt so jetzt, haben wir ja schon diskutiert so diese klassischen Sachen so wie es ja auch die liebe Karin Müller macht mit ihren Schottland Geschichten, die alle irgendwie im gleichen Dorf spielen und so ja ja, jetzt wüsste ich jetzt so ad hoc keinen, so ein Dorf. Und irgendwie denke ich die ganze Zeit an irgendwas noch, ja, vielleicht Skurrileres, anderes nach. Wir hatten ja schon mal diskutiert, dass ich auch mal so die Derte vielleicht immer so wie bei einem Krimi, wo immer die ermittelnde Person ja quasi in jedem Teil vorkommt, auch da was zu haben, was aber schwierig ist, weil ja eigentlich bei einem Liebesroman die Liebenden oder zumindest eine der Liebenden, im Fokus steht. Und da habe ich jetzt am Wochenende zufällig nochmal eine Folge von einer Fernsehserie geguckt, die eigentlich ganz gut ist. Ich weiß nicht, kennst du Poker Face?
Tamara
00:04:42
Nee.
Vera
00:04:44
Das ist eine Serie, letztes Jahr gab es die erste Staffel. Hintergrund ist über eine Frau, das beginnt in einem Casino in Las Vegas. Da ist die junge Frau quasi angestellt. Die hat eine besondere Fähigkeit, die erkennt sofort, wenn jemand lügt. Und dann wird sie halt von dem Casino-Boss angestellt, weil sie ja sofort sieht, ob jemand blufft und sie soll ihm das so reinsprechen das endet ein bisschen chaotisch der Casino-Boss fällt dann auch irgendwie aus dem 20. Stock seines Casinos und sie wird dann, dessen verdächtigt und da ja Casino-Bosse immer mit der Mafia zu tun haben wird sie seitdem von der Mafia verfolgt und reist halt durch die Lande Und überall, wo sie kommt, merkt sie halt, wenn jemand lügt und kommt dann dadurch immer irgendwelchen Morden auf der Spur.
Tamara
00:05:34
Okay.
Vera
00:05:35
So, lange Rede, kurzer Sinn. Jede einzelne Folge fängt immer an, dass man als Zuschauer zuerst quasi den Mord gezeigt bekommt. Also man sieht die Geschichte des Mörders und des Opfers und wie sich der Mord ergibt und wie dann der Mörder möglichst geschickt alles versucht zu vertuschen. Und dann ist irgendwie in der Mitte noch wieder ein Zeitsprung zurück, dann wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptdarstellerin, aus der Hauptperson gezeigt, die dann parallel quasi auch schon da immer ist, aber in der ersten Hälfte nicht so wirklich vorkommt. Das sieht man dann erst, wenn sie, wenn man dann die zweite Hälfte sieht und so nach dem Mord kriegt die dann mit, dass der lügt und fängt dann nachzuforschen. So, weiß ich, kann man sich man irgendwie vorstellen, aus meinen wirren Worten. Nur für euch da draußen, Tamara gähnt.
Tamara
00:06:31
Aber nicht als Langeweite.
Vera
00:06:36
Und da habe ich gedacht, vielleicht wäre das ein guter Ansatz. Ich weiß noch nicht so richtig, ob das in Büchern funktioniert, aber die Idee ist jetzt sehr vage. Ich habe so eine Hauptfigur, die auch so eine Fähigkeit hat, die spürt, wer unbedingt zusammenpasst oder sowas. Aber die Geschichte im Buch fängt an aus der Sicht einer der Figuren, Bis die halt auch auf die andere Person, mit der sie eigentlich zusammenpasst, trifft, aber das Funktioniert überhaupt nicht. Und dann gibt es irgendwann so einen Break, dann wird nochmal zurück und die Geschichte wird dann aus Sicht meiner Hauptfigur erzählt, die sich dann entscheidet, darum einzugreifen, um die zusammenzubringen.
Tamara
00:07:28
Ja, oder du drehst es rum, weil das Happy End möchte man natürlich schon gerne eben aus Sicht der verliebten Person erleben. Aber wenn du zum Beispiel eine Empathin hast und die macht da ihren Job, was auch immer das dann ist und plötzlich merkt sie ein Kribbeln im Magen und die Schmetterlinge flattern los, dass sie quasi diese Gefühle, ja halt Empathin, die fühlt halt, was andere fühlen. Und dann kann sie da irgendwas in die Wege leiten und dann switchst du auf diese Figur um oder so. Oder was ich gerade, als du erzählt hast, noch so im Kopf hatte, wäre natürlich auch ganz witzig, es gab mal so einen Film, ich weiß nicht mehr genau, es war eine Komödie, wo jemand stirbt und dann möchte er nochmal eine Chance haben, weiterzuleben. Ich glaube, es war ein junger Schwarzer und der musste dann im Körper eines ganz dicken, alten, weißen Mannes irgendwie irgendwas machen, weiß ich nicht mehr. Aber das wäre natürlich auch lustig, irgendwie so ein Geist, der in die Körper der Leute eintauchen kann und dann fühlt, was die fühlen oder so.
Vera
00:08:35
Dann wird es natürlich sehr, dann geht es sehr in die Richtung der Fantastik. Ich habe mir noch in unserem letzten Gespräch, wenn wir so sagten, das könnte auch Romantasy machen, habe ich mir mal so angeguckt, was so in den Romantasy-Hitlisten vorne ist und das ist sehr weit weg von dem, was ich da mache.
Tamara
00:08:51
Ja, das sind, glaube ich, eher so verliebte Elfen und sowas.
Vera
00:08:53
Ja, und Hexen und Hasse nicht gesehen und das bin ich nicht, glaube ich. Also deswegen, ich finde das halt auch bei dieser Fernsehsaison, naja, dass jemand spürt, dass jemand lügt, das ist jetzt noch nicht so fantastisch.
Tamara
00:09:10
Ja, das kann man ins Klage. Wie heißt das? Magische Realität? Ich komme gerade nicht drauf.
Vera
00:09:18
Keine Ahnung. Ja, also wie gesagt, das ist so ein Gedanke, der ist mir irgendwie heute Nacht gekommen und der beschäftigt mich und mal sehen, ob ich das umsetzen kann. Aber ich nehme deinen Worten, dass du das durchaus, in welcher Richtung jetzt auch immer, für umsetzbar hältst.
Tamara
00:09:37
Ja, ich würde es mal weiterverfolgen. Völlig abstrus finde ich es jetzt nicht, wobei man dazu sagen muss, heute ist sowieso mein Tag der abstrusen Gedanken. Also vielleicht bin ich da auch etwas toleranter als sonst.
Vera
00:09:51
Also ihr da draußen könnt ja auch mal euer Feedback geben oder so. Wir freuen uns da immer auf Hinweise und ich speziell, weil ich ja immer so unsicher bin. Kennt mich doch, ich bin ja die Zweiflerin vor dem Herrn. Und ja.
Tamara
00:10:08
Ja, da du mein Stichwort nicht aufnimmst, zähle ich einfach von mir aus.
Vera
00:10:12
Ah, so ein Stichwort gegeben, okay.
Tamara
00:10:14
Ja, die abstrusen Gedanken. Ich habe nämlich heute wieder ein paar bestellte Bücher zur Post gebracht und während der Fahrt kam mir plötzlich eine Idee für ein kleines Spin-Off zu meinem Roman. Ich will jetzt gar noch nicht so viel erzählen, aber ich habe mich eigentlich die ganze Zeit nur kaputt gelacht, weil es ziemlich gaga ist, aber so geil, dass ich es eigentlich machen will. Also ich habe jetzt den fertigen Plot für meinen nächsten richtigen Roman und das würde so ein, ja so ein Kurzroman, weiß ich nicht, 25.000 Wörter oder so in erster Linie Marketing-Gag, aber halt schon auch ein richtiges Buch, aber also da habe ich richtig Bock drauf und es ist völlig bekloppt.
Vera
00:11:02
Okay, also du sagst, du gibst mir das Stichwort, dass du abstruse Gedanken hast, dann führst du aus, dass du abstruse Gedanken hast, aber sagst du nicht, welche abstruse Gedanken aus, das ist ziemlich gemein.
Tamara
00:11:14
Das ist ziemlich gemein, ja, aber es ist auch apropos gemein, aber ich habe heute die Überleitung.
Vera
00:11:20
Ja, also sowas.
Tamara
00:11:20
Ich habe es letzte Woche endlich mal geschafft, für Rock in Peace eine A-Plus-Seite anzulegen und seither ist die im Status Genehmigung ausstehend. Ist das normal oder habe ich da was falsch gemacht?
Vera
00:11:35
Wir haben heute Dienstag, wo wir aufnehmen, wann, was war letzte Woche? Sonntag oder?
Tamara
00:11:40
Nee, nee, irgendwann Mitte der Woche, also so ungefähr vor einer Woche plus minus.
Vera
00:11:45
Das sollte, so lange dauert das nicht mehr.
Tamara
00:11:46
Oh, warte mal, hier steht es, letzte Aktivität, 13.08., heute ist der 19., also morgen vor einer Woche habe ich das eingereicht.
Vera
00:11:55
Okay, hast du das denn wirklich richtig abgeschlossen?
Tamara
00:11:58
Ich weiß nicht, also da ist es ein Teil.
Vera
00:12:01
Das erscheint mir doch ungewöhnlich.
Tamara
00:12:03
Das ist ein Häkchen bei Inhalt erstellen, Asins anwenden, zur Überprüfung einreichen, Genehmigung ausstehend ist ein Häkchen und bei veröffentlicht ist kein Häkchen. Aber da ist auch kein Button mehr, den ich noch drücken kann.
Vera
00:12:18
Nee, wenn Genehmigung ausstehend, dann wird es erscheint mir sehr lang.
Tamara
00:12:23
Und ich habe einfach ein paar Bilder jetzt erstmal reingetan, damit da schon mal was ist. so.
Vera
00:12:29
Vielleicht ist irgendwie das Urheberrecht der Bilder nicht geklärt oder irgendein Amazon KI hat zugeschlagen und meint, er diskopiert.
Tamara
00:12:39
Hm. Aber dann käme ja irgendwann eine Benachrichtigung wahrscheinlich.
Vera
00:12:43
Ja, ich würde vielleicht noch mal in die Detail reingucken, vielleicht steht da ja irgendeine Fehlermeldung.
Tamara
00:12:49
Ja, irgendwie ist es.
Vera
00:12:50
Also das ist fast lang. Also bei mir hat das, glaube ich, vier Stunden gedauert.
Tamara
00:12:53
Also ich fand sowieso das ganze System irgendwie überhaupt nicht intuitiv.
Vera
00:12:59
Nee, ist es auch nicht. Ich warst da auch jedes Mal.
Tamara
00:13:02
Also es würde mich jetzt auch nicht wundern, wenn das aus Versehen in einem anderen Buch dran klebt. Keine Ahnung.
Vera
00:13:07
Ja, das ist wirklich, Das ist wirklich strubbelig. Da gebe ich dir vollkommen recht. Ja, gut. So, jetzt haben wir alles abgehandelt. Jetzt kommen wir zu ernsteren Themen, oder?
Tamara
00:13:21
Ja, ernst auf jeden Fall oder sagen wir wichtig.
Vera
00:13:25
Na gut, da sind bei uns ja alles.
Tamara
00:13:28
Ja, weil eigentlich habe ich tatsächlich noch was Neues zu erzählen. Das habe ich letztens vergessen und mir jetzt extra aufgehoben. Ich bin nämlich einem neuen AutorInnen-Verein beigetreten und zwar sind das die Climate Fiction Writers Europe e.V. Und ja, da geht es um Klimaschutz natürlich, um AutorInnen, die über diese Themen schreiben. Und damit ich da gleich ein bisschen mehr erfahre und überhaupt über das Thema Was ist Climate Fiction, haben wir gleich den Gründer und ersten Vorsitzenden eingeladen. Der liebe Uwe Laub ist bei uns. Er schreibt selbst Wissenschafts- und Umweltthriller durchaus als Spiegel-Bestseller. Und ja, jetzt sind wir mal sehr gespannt. Herzlich willkommen, Uwe. Schön, dass du da bist.
Uwe
00:14:15
Hallo Tamara. Freut mich sehr, bei euch zu sein.
Vera
00:14:19
Ach so, ich stelle jetzt keine Frage, Tamara.
Tamara
00:14:21
Ich dachte, die Vera möchte auch Hallo sagen.
Vera
00:14:23
Ach so, ich sage gerne Hallo. Ich habe mir jetzt erst mal ein Glas Wasser eingeschenkt. Ein Wink mit dem Zaunfall, weil das ist ja eins deiner Themen. Wie das so mit dem Wasser wirkt, ob wir das in Zukunft noch haben. Ich wollte eigentlich zuerst mit der Frage beginnen, ob du heute Morgen schon geduscht hast. Aber das wäre mir dann zu persönlich geworden.
Uwe
00:14:45
Also erstmal hallo auch, liebe Vera. Ich habe tatsächlich erst vor einer Stunde geduscht. Wenn ihr es ganz genau wissen wollt. Ich habe nämlich ein wenig Sport gemacht.
Vera
00:14:57
Na ja, es sei dir gegönnt.
Tamara
00:15:00
Alle, die es jetzt nicht verstehen, das sind Anspielungen auf Uwes Buch Blaues Gold. Da geht es tatsächlich ums Thema Wasser. Erzähl gerne vielleicht mal ein bisschen, also du hast ja verschiedene Klimathemen abgedeckt mit deinen Thrillern. Und ja, erzähl mal ein bisschen, wie ist das eigentlich gekommen, dass du gesagt hast, ich möchte dieses Thema in meine Bücher bringen, aber eben als Thriller verpackt.
Uwe
00:15:26
Ja, weites Feld. Also grundsätzlich mal die Themen, die ich in meinen Büchern behandle, sind alles Themen, die mich selber natürlich auch sehr interessieren, die mich selber umtreiben, wo ich auch denke, dass es etwas Interessantes, Spannendes darüber zu erzählen gibt. Blaues Gold, mein letztes Buch, da geht es natürlich um unser Trinkwasser, um unsere Wasserversorgung. Wo kommt unser Trinkwasser auch in der Zukunft vor allem her? Werden wir noch genug davon haben? Wenn ja, wem gehört dieses Wasser vielleicht? Und wer entscheidet, wer wie viel davon bekommt? Das sind alles so Fragen, die wir uns jetzt vielleicht gar nicht so vorstellen können, zumindest nicht hier in Deutschland, in Europa, aber die in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten durchaus schon diskutiert werden und Themen sind und die auch uns irgendwann betreffen werden. Vielleicht nicht gleich nächstes Jahr oder nächstes Jahr, aber in naher Zukunft. Und dann behandle ich noch in meinen anderen Büchern Dürre zum Beispiel, geht es ganz speziell um den Klimawandel, um Ernteausfälle. Es geht um das CO2-Kompensationssystem, was man da alles tatsächlich machen könnte oder wo man vielleicht auch über das Ziel hinausschießen könnte. Es ist ja nicht alles eitel Sonnenschein, was es da so an Ideen gibt. Und in meinem Buch Leben geht es um das Artensterben und dass das vielleicht auch uns Menschen mal betreffen könnte, dass das auf uns übergreifen könnte, in welcher Form auch immer. Kleiner Funfact am Rande, wenn man das so nennen kann. Das Buch erschien, also es geht um eine Pandemie, die eben die Tiere, die Tierwelt zunächst betrifft und dann auch auf uns Menschen übergreift. Und das Buch kam genau im ersten Lockdown während der Pandemie auf den Markt. War auf der einen Seite, deswegen Funfact in Anführungszeichen, war nicht so lustig. Es hat natürlich perfekt gepasst auf der einen Seite. Und alle haben gesagt, Mensch, das Buch genau zur richtigen Zeit. Auf der anderen Seite war es ein bisschen Pech für mich als Autor, weil natürlich im Lockdown alle Buchhandlungen geschlossen hatten. Und als Verlagsautor bin ich halt hauptsächlich in Buchhandlungen zu finden. Und das war natürlich da ein bisschen unglücklich für mich. Ja, das sind eben die Themen, die ich in meinen Büchern so behandle und das sind Themen, die mich interessieren und die eben alle mehr oder weniger rein zufällig irgendetwas mit Umwelt, Natur, Artenschutz zu tun haben.
Vera
00:17:56
Also als ich dein Oeuvre so ein bisschen mir angeschaut habe, habe ich so gedacht, mein Gott, ist das nicht alles am Ende, wenn man da so tief eintaucht, alles extrem deprimierend? Weil jetzt Du kannst ja eigentlich nur, du hast ja gerade auch beim Wasser erzählt, dass wir vielleicht in ein paar Jahren darum kämpfen werden, das sind ja alles keine schönen Aussichten.
Uwe
00:18:20
Schön sind die Aussichten nicht, da gebe ich dir vollkommen recht, aber sie sind da. Und wir als Autorinnen und Autoren haben, denke ich, auch ein bisschen die Aufgabe. Leserinnen an Themen heranzuführen, an die sie normalerweise im Alltag nicht denken oder über die sie nicht stolpern. Niemand denkt im Alltag daran, dass irgendwann Wasser zu unserem Problem werden könnte, also ausreichende Wasserversorgung. Wir drehen den Wasserhahn auf und es ist da. Vor allem wir hier im Süden, in Bayern, haben kein Wasserproblem im Moment. Wir denken einfach nicht dran, dass das oben im Norden in Brandenburg, Mecklenburg, Wohpornburg, teilweise in den Sommermonaten vor allem ganz anders aussieht. Das wissen eben viele Leute nicht. Und ich glaube, die Kunst besteht darin, auch diese schwierigen, ernsten Themen so spannend zu verpacken, damit es eben auch Leserinnen und Leser packt, die sich normalerweise nicht mit diesen Themen beschäftigen würden oder vielleicht auch wollen. Also wenn sich jemand für solche Themen interessiert, dann kauft er sich gerne auch mal ein Sachen. Aber das tun die allermeisten Leute eben nicht. Die allermeisten Leute wollen unterhalten werden. Und deswegen auch kein Fiction. Fiction ist eine Fiktion. Das sind alles fiktionale Geschichten, die ich erzähle. Ich versuche sie aber so real wie möglich zu erzählen, aber in erster Linie immer mit dem Fokus auf Spannung. Die Leute müssen sich, Leser, Leserinnen müssen sich gut unterhalten fühlen, dann bleiben sie auch dran und dann kann man auch so, ich sage immer en passant, Informationen vermitteln.
Vera
00:19:58
Aber du musst ja dann am Ende, also der Swiller, der muss am Ende, sollte ja was aufgelöst werden. Und jetzt muss ich gestehen, ich habe jetzt Laus Gold noch nicht gelesen. Und wir wollen jetzt auch nicht das Ende spoilern, aber ich stelle es mir extrem schwierig vor, aus so einer quasi realen Bedrohung trotzdem am Ende in irgendeiner Form eine Auflösung hinzukriegen, die dann auch passt und nicht zu sehr als Fantasie wahrgenommen wird.
Uwe
00:20:30
Ich denke, man muss selbst bei solchen Themen immer einen positiven Ausblick auch geben können. Man sollte Leserinnen und Lesern nie deprimiert zurücklachen oder frustriert. Ich denke, das ist mir bei Blaues Gold gelungen, denn es gibt natürlich viele Herausforderungen, vor denen wir stehen, aber es gibt eben auch Lösungen. Und die sind manchmal gar nicht so weit entfernt. Und wenn ich jetzt zum Beispiel lese, es war erst vor 1, Zwei, drei Tagen. Hatte dazu auch dann einen Facebook-Post gemacht. In den Nachrichten habe ich gelesen, dass in einer Großstadt in Polen, man hat nicht gesagt, welche Großstadt das war, aber in einer Großstadt in Polen haben Sicherheitskräfte oder Geheimdienstkräfte einen Anschlag auf die Wasserversorgung vereitelt. Und dieser Anschlag hätte dazu führen können, dass diese Großstadt ohne Wasseraufsorgung gewesen wäre, vermutlich für mehrere Tage. Und das ist im Grunde genau das Szenario, das ich auch in blaues Gold beschreibe. Man sieht, es ist nicht aus der Welt. Aber es gibt Lösungsansätze dafür und das muss dann eben dann am Schluss positiv auch nochmal hervorheben. Ich denke, das ist mir in blaues Gold auch gelungen.
Vera
00:21:41
Da bin ich sicher. Jetzt musst du aber als derjenige, der es ja schreibt, musst du ja doch relativ tief in diese Thematik eintauchen. Wie sehr verändert dich das?
Uwe
00:21:56
Unterschiedlich. Ich recherchiere grundsätzlich sehr viel für meine Bücher, auch sehr gerne. Das ist ein Teil der Arbeit, der mir sehr Spaß macht, weil ich ja selber dabei sehr viel lerne auch. Und das Allermeiste, das kennt jeder Autor, jede Autorin, der in diesem Bereich schreibt, ist, das Allermeiste, das man recherchiert, findet sich im Buch nachher gar nicht wieder. Aber man braucht es einfach für das Backbone und Wissen. Und wie gesagt, das ist unterschiedlich. In meinem Buch Sturm, da geht es um Wetterexperimente, um Wetterbeeinflussung, Wettermanipulation, da hat mich das Ganze regelrecht fasziniert, was ich da herausgefunden habe oder was ich gelernt habe, was für Möglichkeiten es alles gibt. Bei Leben, als es um die Pandemie ging oder auch Dürre, wo es um den Klimawandel geht, da haben mich viele Fakten teilweise wirklich auch erschrocken. Und naja, Das verarbeitet man natürlich auch entsprechend dann im Buch. Das findet sich dann auch im Buch eben wieder. Aber wie gesagt, ich komme wieder darauf zurück, es gibt ja auch immer Lösungsansätze und da muss man dann das Positive eben draus ziehen und sagen, Mensch, es geht auch anders.
Tamara
00:23:01
Wie ist das so mit den LeserInnen? Hast du da öfter auch mal so eine Reaktion, jetzt hier noch mit dem erhobenen Zeigefinger, ich wollte doch nur Unterhaltung haben oder wird das alles sehr positiv aufgenommen?
Uwe
00:23:15
Ich kann sagen, bei mir wird das positiv aufgenommen. Dieser erhobene Zeigefinger, den habe ich bisher ganz, ganz selten in Buchbesprechungen oder Rezensionen gelesen. Im Gegenteil, das meiste Feedback, das ich bekomme, ist, dass es bei mir eben nicht so ist. Und was ich gerne mache, das findet sich bei allen meinen Büchern, ich schreibe ein Nachwort und ich weiß, viele Menschen mögen Nachwörter nicht oder lesen sie nicht, aber ich glaube, bei meinen Büchern werden sie gern gelesen, weil ich ja während meiner Geschichte in meinem Roman immer Fiktion und Realität vermische. Man weiß also während des Lesens nicht genau, Mensch, stimmt das jetzt? Kann das jetzt sein oder nicht? Und im Nachwort kläre ich dann auf, was ist tatsächlich wahr gewesen, was habe ich mir nur ausgedacht und schreibe ein bisschen was über die Erkenntnisse daraus. Und das finden die meisten Leute ganz interessant. Und wenn ich dann hin und wieder Zuschriften bekomme und Feedback bekomme, ach Mensch, ich habe das Buch gelesen und das wusste ich ja gar nicht, dass das so und so sich verhält. Und ich habe da mal gegoogelt. Und das stimmt ja tatsächlich. Na ja, dann ist es genau das, was ich auch erreichen möchte. Und mehr kann ich auch nicht erreichen.
Tamara
00:24:32
Ja, und das ist ja im Prinzip auch das Thema, was du jetzt mit dem neu gegründeten Verein verfolgst, eben dass nicht nur über Klima gesprochen wird oder immer Sachtexte veröffentlicht werden, sondern dass wir AutorInnen eben unsere Stimme in den Büchern nutzen. Ich glaube, gegründet hast du den Verein letztes Jahr im Herbst?
Uwe
00:24:55
Letztes Jahr, Ende August, hatten wir die Gründerversammlung gehalten.
Tamara
00:24:59
Also fast noch Sommer, genau. Und ich bin tatsächlich auch schon eine Weile drumherum geschlichen, weil einige der Gäste, die schon bei uns waren, auch Mitglieder sind und war mir so ein bisschen unsicher, wie sehr muss man schon in seinen Büchern die Themen mit drin haben. Also so als Beispiel, ich habe jetzt in meinem letzten Roman einen veganen Protagonisten, weil es sich für mich automatisch richtig anfühlt, nachdem ich diesen Weg gegangen bin und da kann man natürlich so die ganzen Bezüge haben, dass dadurch auch weniger Wasser verbraucht wird, dass das gut fürs Klima ist und so weiter. Aber reicht das aus? Könnte noch mehr sein? Was wünscht sich der Verein von seinen Mitgliedern?
Uwe
00:25:45
Im Grunde, es gibt eigentlich nur eine Bedingung, die man erfüllen muss, wenn man so sagen möchte, um dem Verein beizutreten. Man muss natürlich schreiben. Schreiben ist unsere Leidenschaft. Jeder, der schreibt, ist willkommen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man jetzt Verlagsautor ist, ob man Self-Publisher ist, ob man Blogger ist oder auch Journalist. Wir haben mittlerweile einige Drehbuchautoren und Autorinnen dabei. Also die Bandbreite ist wirklich groß. Wie gesagt, man muss nur die Liebe zum Schreiben haben und man muss sich im weitesten Sinne mit unseren Werten und Zielen identifizieren können. Und das sind nun mal die Themen, die uns hier im Verein auch umtreiben, die ich eigentlich vorhin auch schon genannt hatte. Es ist Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit jetzt im weiteren Sinne. Natürlich Klimawandel und Artenschutz, alles was in diese Richtung geht. Und vielleicht kann ich an der Stelle mit so einem kleinen Vorurteil auch aufräumen, mit dem ich jetzt ab und zu schon konfrontiert wurde, weil wir ja Climate Fiction Writers heißen. Es geht nicht nur um das Klima im engeren Sinne. Climate Factioning Writers, der Begriff deswegen, weil es aus dem Englischen kommt und dort eben für diesen großen Oberbegriff steht, den ich gerade genannt habe. Natürlich, Klima, Climate liegt nahe, aber es umfasst eben auch diese ganzen anderen Themen, Nachhaltigkeit, Umwelt, Natur, Tiere. Und jeder, der sich damit identifiziert, der in gewisser Weise über eines dieser Themen schreibt oder das Thema behandelt, so wie du jetzt zum Beispiel mit dem Vegan, dann ist man schon voll bei uns mit dabei.
Vera
00:27:35
Darf ich dann jetzt mal so, ich frage jetzt mal bewusst ein wenig provokant, okay, also ich meine Tamara hat einen veganen Protagonisten, meine Frau Appelnoin fährt ein E-Auto, alles hier gut und schön. Wofür braucht es dann so einen Verein?
Uwe
00:27:54
Das ist eine gute Frage. Gar nicht so provokant. Die kurze Antwort lautet, weil es so einen Verein bisher noch nicht gab.
Vera
00:28:03
Es gab auch andere Vereine noch nicht. Die müssen jetzt nicht alle gegründet werden.
Tamara
00:28:08
Das sagst du.
Uwe
00:28:10
Also in diesem Bereich in Deutschland unter den Autorinnen und Autoren tatsächlich nicht. Deswegen haben wir ihn auch gegründet. Es gibt im englischsprachigen Raum die Climate Fiction Writers League, die auch mir als Inspiration gedient hat, bei dem ich schon seit einigen Jahren Mitglied bin und ich fand das immer ganz toll, was die so machen. Und naja, in Deutschland, auch deutschsprachig, gab es eben sowas noch nicht. Und warum haben wir den Verein gegründet? Weil wir einfach der Meinung sind, dass wir in diesem Bereich Climate Fiction einfach noch nicht richtig gehört werden. Das ist ein Genre, das in Deutschland etwas unterrepräsentiert ist, dass auch aktuell von vielen auch belächelt wird und gesagt wird, ach ja, ihr Umweltschützer oder was auch immer. Aber es ist ein Genre, das tatsächlich im Kommen ist. Das sieht man auch aus dem ungesprachigen Raum. Und weil es keine Organisation bisher gab, weil wir nicht gebündelt unsere Kräfte einsetzen können, haben wir gedacht, gemeinsam sind wir Sterbe, gemeinsam werden wir mehr gesehen, bekommen mehr Aufmerksamkeit, Bücher bekommen mehr Aufmerksamkeit und somit auch unsere Themen. Das ist der Hintergedanke.
Tamara
00:29:23
Das muss dir doch bekannt vorkommen von vor so paar Jahren.
Vera
00:29:28
Ich weiß schon, was so Vereine tun, aber du hast jetzt immer von dem Genre Climate Fiction gesprochen. Und Tamara sagt, sie hat ein Musical-Drama, wo eine Figur vegan ist. Aber das ist ja deswegen noch lange keine Climate Fiction, oder? Aber mir ist da noch nicht so richtig, sind es jetzt einfach Autoren, denen das Klima wichtig ist und die dann ab und zu mal eine Veganer oder Veganerin ein Buch haben? Oder ist es doch was mehr und ist es, wie du sagst, vielleicht ein ganz eigenes Genre, wobei ich noch nicht so richtig weiß, wie das aussieht?
Uwe
00:30:04
Also vielleicht mal das Genre an sich. Dieser Begriff Climate Fiction wurde 2007 von so einem amerikanischen Journalisten irgendwann mal geprägt und eingeführt und hat sich dann so langsam über die Welt verbreitet. Es ist jetzt, es gibt keine festgelegten Grenzen oder Linien, wo man sagt, ab hier ist es Climate Fiction und ab hier ist es kein Climate Fiction mehr. Ich denke, wenn jetzt nur ein Protagonist vegan lebt und das am Rande behandelt wird, dann, Würde ich jetzt auch nicht sagen, dass das unbedingt Climate Fiction ist, aber es spielt in dem Sinne auch keine Rolle, weil es um die Werte geht und um die Sichtbarkeit, die wir versuchen zu erreichen für unsere Themen. Es ist wirklich schwierig zu sagen, ab wann zählt ein Roman als Climate Fiction. Wir sind der Meinung, dass alles, was in irgendeiner Form, was wir transportieren wollen, in Büchern einfach gesehen und gehört werden muss. Und das erreichen wir einfach durch diesen Zusammenschluss.
Vera
00:31:11
Was macht dann der Verein? Ich habe jetzt die Satzung nicht gelesen. Was ist das offizielle Ziel des Vereins?
Uwe
00:31:21
Wir stehen ja noch ganz am Anfang. Der Verein ist jetzt ein knappes Jahr alt. Und wir sind aber tatsächlich erst vor wenigen Monaten an die Öffentlichkeit damit gegangen, bis eben alles so geregelt war. Und in erster Linie wollen wir Mitstreiterinnen suchen, wir suchen Gleichgesinnte, wir suchen Mitglieder, wir wollen zunächst mal wachsen und eine Gemeinschaft werden und uns vernetzen gegenseitig, damit wir sehen, Mensch, was macht denn der eine, was macht die andere. Einfach auch für viele interessant zu sehen, dass sie ja nicht die Einzigen sind, die in diesem Bereich schreiben. Wir haben ganz, ganz viele Mitgliederinnen jetzt bekommen, die uns geschrieben haben, ach, ist das schön zu sehen, dass ja andere sich auch noch damit beschäftigen, mit solchen Themen und eben nicht auf Sachbuchthema-Ebene, um das nochmal aufzugreifen. Und diese Vernetzung allein hilft schon ganz, ganz vielen, sich zu motivieren und gesehen zu werden. Wir verbinden uns auf Social Media, das ist der erste Schritt. Und wollen dann natürlich. In weiteren Schritten, diverse Aktionen planen. Wir planen zum Beispiel jetzt aktuell, also wir werden auf die Frankfurter Buchmesse gehen, wir werden dort eine Veranstaltung auf einer der Bühnen haben, werden den Verein vorstellen, werden eben auch den Leserinnen und Interessierten vorstellen, was ist Climate Fiction. Wir werden einen Schreibwettbewerb organisieren, Kurzgeschichtenwettbewerb in der Linie mal, in der jeder teilnehmen kann. Wir wollen da den Preis auch ausloben und somit immer unter dem Strich geht es darum, Sichtbarkeit zu generieren. Wir wollen sichtbar werden, wir wollen Leuten, die uns bisher noch nicht kennen, die unsere Bücher noch nicht kennen, sagen, hallo, hier gibt es was, ist doch vielleicht für dich auch interessant. Das sind jetzt die ersten Schritte einfach. Man wird sehen, was dann danach noch alles kommt.
Tamara
00:33:10
Also ich glaube gerade so dieses Gefühl, man ist nicht alleine, ist ja super wichtig. Also ich erinnere mich so an die Überarbeitungs- und Lektoratsphase, wo ich dann von dem einen oder anderen Test lese, mal irgendwie, keine Ahnung, Da sind Jungs, die sich auch mal, weil sie Bock haben, die Nägel lackieren. Oh, das ist jetzt aber schon ein bisschen Vogue. Dann als die erste Kleinigkeit angedeutet wird über Vegan, wo es dann heißt, ja, da nimmt die Mandelmilch. Oh, willst du das echt schreiben? Das ärgert dann viele. Und da fragt man sich natürlich, ja, wie sehr verprellt man sich jetzt LeserInnen. Aber ich habe dann gesagt, gut, also wer mit Mandelmilch nicht klarkommt, der sollte mein Buch gar nicht lesen. Aber es ist ja dann trotzdem hilfreich, wenn man sich einfach austauschen kann mit Gleichgesinnten und sich dadurch gegenseitig motiviert und einfach auch vielleicht Ideen entspringen und so. Also ich glaube, Netzwerken ist halt einfach geil.
Uwe
00:34:05
Ja, da ist was dran. Also es ist tatsächlich so. Und, Wir sagen auch, oder lass es mich anders formulieren, viele Verlage sind momentan ein bisschen zurückhaltend, wenn es um Climate Fiction geht oder um Bücher, in denen auch Vogue-Themen behandelt werden. Also Climate Fiction heißt ja nicht unbedingt gleich Vogue. Das muss man auch sagen. Also manche Verlage wollen uns da auch einen Stempel aufdrücken und sagen, ah nee, Climate Fiction, das geht momentan nicht, da können wir kein Buch veröffentlichen, weil das momentan eben nicht en vogue ist, das Thema. Das sah jetzt vor zwei, drei Jahren noch ganz anders aus, jetzt hat das wieder irgendwie auch durch die globale Politik leider irgendwie so einen kleinen Shift bekommen. Aber das ändert sich auch wieder und das ist unbedingt auch eins dieser Themen, an denen wir unbedingt arbeiten wollen. Wir müssen sagen, es gibt eine große Leserschaft da draußen, die sich für solche Bücher und Themen interessieren.
Vera
00:35:03
Ich muss jetzt mal von der anderen Seite kommend noch mal fragen, wie ist es denn, wenn ich jetzt dabei bin und ich sage es mal was frech, meine Protagonistin isst jetzt Fleisch, muss ich dann da mit großen Diskussionen rechnen?
Uwe
00:35:19
Nein, überhaupt nicht. Nein, überhaupt nicht.
Vera
00:35:24
Okay. Naja, also das heißt schon, also ich meine Austausch, Netzwerken, es gibt ja zig Autorenverbände, ich allein bin ja schon in mehreren. Da gibt es viel Austauschmöglichkeiten. Das heißt, bei euch ist aber dann schon, dass diese Nachhaltigkeitsthemen, Klimathemen für die Menschen schon eine wichtige Rolle spielen, als es vielleicht für andere tut. Kann man das so sagen?
Uwe
00:35:54
Ja, das kann man so sagen. Also das ist natürlich unser Thema. Und wir sind jetzt momentan dabei, auch über eine Plattform ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, wo wir uns untereinander direkt austauschen können. Nicht nur über E-Mails oder Social Media, so wie bisher. Wie gesagt, das ist ja alles noch am Anfang und im Aufbau. Aber wir werden jetzt diese Kommunikationsplattform aufbauen, auf der wir uns direkt dann auch über diese Themen austauschen können und vor allem auch unterstützen können. Also wir haben schon von einem Autor und einer Autorin mittlerweile die zwei Manuskripte jetzt geschlossen haben, wir schon an Agenturen auch weitergeleitet. Also da funktioniert dann schon das Netzwerk ohne uns, wären die Autoren wahrscheinlich ratlos gewesen. So zumindest war die Kommunikation in den E-Mails herauszulesen. Und wir konnten dann das an Agenturen vermitteln. Was jetzt dabei rauskommt, wissen wir natürlich noch nicht. Wir haben sehr lange Prozesse, das wisst ihr genauso gut wie ich. Aber immerhin, da sieht man schon, wir konnten uns schon was bewirken.
Vera
00:37:02
Ja, sehr schön. Jetzt aber damit den bewirken, das ist noch so eine Frage, die ich mir auch gestellt habe. Oder ich stelle sie mal so direkt, wenn du so ein Buch schreibst, das zuletzt über Wasser, möchtest du was bei deinen Lesern und Leserinnen bewirken? Möchtest du, dass die am Ende ihren Duschkopf austauschen zu einem Sparduschkopf oder was auch immer?
Uwe
00:37:26
In erster Linie will ich meine Leserschaft unterhalten, ganz klar.
Vera
00:37:30
Das beruhigt mich. Nein, nein.
Uwe
00:37:34
Bei mir, ich glaube, ich habe das vorhin schon mal gesagt, bei mir steht immer die eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und natürlich auch ein spannendes Thema im Vordergrund. Das ist das Allerwichtigste, weil wenn Leser in der Hälfte das Buch zur Seite legen und sagen, ach Mensch, das ist ja alles so, da hätte ich mir gleich ein Sachbuch kaufen können. Das ist nicht das, was ich haben möchte. Wie gesagt, ich will meine Themen natürlich darauf aufmerksam machen. Schau her, da gibt es was. Da hast du vielleicht noch nicht drüber nachgedacht. Und ich will dir zeigen, wo das Problem liegt oder was man daraus folgern könnte und einfach Informationen transportieren so en passant und nebenbei. Das ist es. Also auf gar keinen Fall belehrend oder in irgendeiner Form, Wie soll ich sagen, Oberlehrerhaft oder sowas.
Vera
00:38:27
Wie ist das denn, wenn man da, du hast ja vorhin schon gesagt, dass du sehr gerne recherchierst, du nennst das ja auch wissenschaftlich Swiller, da musst du dich auch sehr mit der Wissenschaft auseinandersetzen und die Themen sind ja, oder können ja sehr komplex werden und vieles wird ja durchaus auch von zwei Seiten diskutiert. Wie kommst du nachher zu einem Punkt, dass du mit dem, was du da aussagst, dass du da richtig liegst?
Uwe
00:38:56
Du hast dasselbe gesagt, es gibt immer zwei Seiten. Und ich versuche auch immer, beide Seiten zu beleuchten. Das heißt, es gibt immer Protagonisten oder auch Antagonisten, die eben diese unterschiedlichen Seiten beleuchten. Gerade im Fall von Leben, also das Datensterben und die Pandemie geht, habe ich die ein oder andere Zuschrift auch bekommen, ja Mensch, dein Bösewicht, so Unrecht hat der doch gar nicht. was der da denkt und tut und macht. Und dann muss ich eben auch ganz offen und ehrlich sagen, ja, man kann das auch so sehen. Es ist halt immer eine Abwägung, auf welcher Seite finde ich mich wieder. Und ich versuche tatsächlich immer beide Seiten zu beleuchten oder auch mehrere manchmal. Habe natürlich meine eigene Meinung dazu und versuche die dann auch ein bisschen zu favorisieren, aber eben nicht so, dass man, wie sagt man so schön, mit dem Kopf drauf geschlossen wird.
Vera
00:39:52
Hast du schon mal so bei Recherchen deine Meinung zu einem Thema grundlegend ändern müssen?
Uwe
00:40:01
Schwierige Frage. Kann ich mich jetzt nicht dran erinnern. Das Einzige, wo ich mich jetzt dran erinnere, dass es eine Meinung, die ich hatte, sogar noch verstärkt hat oder wo ich mir etwas unsicher war, dass es verstärkt hat. Ich war nämlich für die Recherchen zu Blaues Gold, also Wasserproblematik, war ich einige Tage auf Malta. Und Malta ist die trockenste Insel der Welt und eines der zähltrockensten Länder Europas. Und die sind fast komplett abhängig von Entsalzungsanlagen. Und da habe ich mal die Problematik gesehen. Mir war klar, dass Entsalzungsanlagen ökologisch bedenklich sind, dass die nicht gut sind, dass die viel Energie auch verbrauchen. Aber wie viele tatsächlich und wie viele giftige Abfallstoffe dabei tatsächlich anfallen, das war mir vorher so nicht klar. Und da habe ich mir gedacht, oh, das war so ein Augenöffner und auch Game Changer für mich jetzt.
Vera
00:41:00
Also Game Changer in welcher Richtung?
Uwe
00:41:03
In dem Sinne, dass ich mein Buch dahingehend noch ein bisschen verschärft habe.
Vera
00:41:08
Wobei, was sollen die Maltesenden stattdessen machen? Wenn ich jetzt mal so eine Fachfrage stellen darf.
Uwe
00:41:14
Ja, das ist genau das Thema, in dem es auch um blaues Gold geht. Es gibt sogenannte Offshore-Süßwasservorkommen. Also das sind riesige Süßwasserreservoire unterhalb des Meeresbodens, die man erst vor einigen Jahrzehnten so langsam begonnen hat zu entdecken. Und vor Malta liegt ein riesiges Reservoir. Und momentan, seit einigen Jahren, laufen hier auch Forschungen, ob man diese Wasserreservoire quasi anbohren kann, so wie Öl- und Gasbohrungen. Und dieses Wasser dann einfach über Pipelines pumpen kann und nach Malta rein transportieren kann, ob man das nutzen kann. Und das ist eben die spannende Frage. Und um diese Süßwasservorkommen unterhalb des Meeresbundes geht es eben auch in blaues Gold, dass das eben die Wasserversorgung der Zukunft werden könnte.
Tamara
00:42:02
Und mein erster Gedanke war jetzt gerade, und welches Großunternehmen geht hin und reißt sich das unter den Nagel, damit die Leute dann doch wieder nichts davon haben? und daraus abgeleitet, meine Frage. Also je mehr man sich damit beschäftigt, mit diesen Themen, desto wütender muss man ja eigentlich auf die ganze Welt und sämtliche Menschen werden. Wie schützt du dich davor?
Uwe
00:42:25
Ja, ich glaube, ich versuche relativ neutral daran zu gehen. Denn ich will eben genau das vermeiden, dass ich irgendwelche Vorurteile da auch mit reinbringe. Also im Blaues Gold sind es tatsächlich zwei Großkonzerne, die sich um diese Lizenzen dann streiten. Und natürlich kommen, also ich versuche Klischees zu vermeiden, aber man muss sich ja an der Realität orientieren und die Realität ist nun mal die, dass es die Großkonzerne sind, die sich hier sowas unter den Nagel reißen und auch nicht immer mit legalen Mitteln, man hat auch mit Korruption gearbeitet. Und da gibt es viele Beispiele bisher in der Vergangenheit, wenn sobald Wasser privatisiert wird, also da habe ich viele schöne anschauliche Beispiele bekommen. Und natürlich gefällt einem das nicht, aber ich sage mal, ich als einzelne Person werde das nicht ändern. Ich kann in meinen Büchern das thematisieren und die Leute ein bisschen darauf aufmerksam machen, das ist das, was ich tun kann, aber mehr kann ich eigentlich nicht tun, nicht realistisch.
Vera
00:43:27
Also ich stelle mir das nach wie vor schwierig vor, wenn man da jetzt auch mal auf Themensuche ist. Du musst ja eigentlich immer deinen Fokus auf mögliche Krisen gesetzt haben.
Uwe
00:43:38
Nicht unbedingt Krisen, einfach auch auf technologischen Fortschritt zum Beispiel. Also diese Süßwasservorkommen, das weiß man aufgrund eines technologischen Fortschrittes, weil hier Forschungen laufen, weil hier Forschungen auch veröffentlicht werden, mehr und mehr. Und das fand ich am Anfang einfach ganz faszinierend. Also das ist eine Chance, eine Riesenchance, die ich sehe und die vielleicht die Krise, die jetzt auch kommt oder teilweise schon da ist, lösen könnte.
Vera
00:44:10
Wie gehen wir denn, um jetzt noch ein bisschen auf schriftstellliche Arbeit zu kommen? Also bei mir ist es so, wenn ich ein Krimi schreibe, dann ist immer das Erste, was ich mir überlege, wer könnte jetzt zu Tode kommen und warum. Und da ich Cosi-Krimi, also etwas heitere Krimi schreibe, dann versuche ich auch immer eine möglichst schräge Konstellation mir da auszudenken. Und von da an arbeite ich dann, wenn ich dann jetzt weiß, wer umkommt, dann muss ich gucken, wie kriege ich meine Hauptfiguren, die keine Profi-Ermittler sind, dann da den Bezug hin und so baut sich dann die Geschichte auf. Wie ist das bei dir? Was ist zuerst da? Die mögliche Krise oder wo fängst du an? Was ist das Saatkorn für deine Thriller-Perle? Mal in dem Bild zu bleiben.
Uwe
00:45:04
Das ist bei mir tatsächlich anders als bei dir und anders als bei den meisten. Bei mir ist es immer ein Thema, das mich in irgendeiner Form anspringt. Sei es, dass ich eine Dokumentation darüber sehe oder etwas darüber lese irgendwo. Es ist das Thema, das mich fasziniert und je mehr ich über das Thema dann erfahre, umso mehr wird mir dann klar, also ja, da will ich jetzt einen Roman drüber schreiben, welche Personen brauche ich, um dieses Thema abzubilden? Wen brauche ich auf der Protagonistenseite, wen brauche ich auf der Antagonistenseite? Welche Personen brauche ich als Hilfskarakter zum Beispiel oder als Nebencharaktere, die alle irgendwie damit zu tun haben? die alle eine Rolle, eine Funktion erfüllen. Und ich baue die Geschichte dann quasi um das Thema herum. Wir haben ein Thema, Wasser, was kann passieren? Es kann ausgehen oder es kann verloren gehen, es kann ausbleiben. Wo ist das Problem? Wie kann man es lösen? Wen brauche ich auf diesem Weg dahin, auf meiner Reise durch das Buch?
Vera
00:46:12
Was ist denn jetzt? Hast du Wasser abgearbeitet? Und hast du schon die nächste Krise im Blick?
Uwe
00:46:19
Ja, habe ich tatsächlich schon.
Vera
00:46:22
Das sagt nicht, es ist KI.
Uwe
00:46:24
Nein, es ist nicht KI. Ich finde KI gleichermaßen faszinierend wie beängstigend.
Vera
00:46:31
Ja, das ist so.
Uwe
00:46:32
Aber KI würde ich mir tatsächlich nicht zutrauen. Dazu kenne ich mich zu wenig aus. Dazu bin ich auch in dieser Form technisch zu wenig versiert. Ich finde es einfach, es ist für mich eine Blackbox. Und ich glaube, da gibt es andere Autoren, die ja zum Teil schon sehr gute Bücher drüber geschrieben haben, Romane drüber geschrieben haben oder jetzt schreiben. Nein, es geht wieder in den Bereich Natur, Umwelt. Wasser spielt auch eine kleine Rolle, aber die Vernichtung von bestimmten Lebensräumen steht im Verbekommen.
Tamara
00:47:07
Wie ist das? Recherchierst du auch vor Ort regelmäßig? Also fährst du immer hin oder passiert es eher online?
Uwe
00:47:16
Ich würde nicht sagen, dass ich immer irgendwo hinfahre, aber ich versuche, wenn es möglich ist, auch vor Ort mir mal ein Bild zu machen. Zum Beispiel, ich habe Malta erwähnt, habe ich mir den Salzungsanlagen angeschaut, habe mir angeschaut, wie dieses Land damit umgeht, mit den Tanklastern, die da durch die Städte fahren und so. Also Tanklastern mit Wasser gefüllt und ich bin nicht mit Benzin. Ich war zum Beispiel in Florida im Nationalen Hurricane Zentrum, als ich für Sturm recherchiert habe. Das war aber auch mehr ein glücklicher Zufall, weil ich sowieso zufällig da war. Ich war in Oberpfaffenhofen, im Luft- und Raumfahrtzentrum. Alles, was ich irgendwie mit möglichst geringem Aufwand, würde ich jetzt sagen, vor Ort organisieren kann, dann schaue ich mir gerne was an. Aber das meiste läuft tatsächlich heutzutage online in der Recherche.
Vera
00:48:05
Jetzt habe ich, wenn ich richtig gelesen habe, lebst du teilweise zumindest in Florida, oder?
Uwe
00:48:11
Ja.
Vera
00:48:11
Ja, es ist ja USA und Florida jetzt nicht unbedingt besonders berühmt für ihre Umweltfreundlichkeit.
Uwe
00:48:21
Leider richtig.
Vera
00:48:24
Und wie gehst du damit um? Das ist eine blöde Frage.
Uwe
00:48:30
Ich glaube, ich weiß.
Vera
00:48:31
Was du meinst.
Tamara
00:48:32
Was macht das mit dir?
Uwe
00:48:34
Ich glaube, ich weiß, worauf du hinaus willst. Und es ist auch richtig. Also die Zeiten sind momentan schwierig insofern, dass ich eben mit vielem, was drüben politisch passiert, nicht einverstanden bin. Dass mir vieles nicht gefällt, was politisch drüben momentan abgeht. Und man hat ja das Gefühl, das strahlt momentan auch die ganze Welt irgendwie ab. Das ist natürlich nicht das, was mir gefällt, vertritt nicht meine Werte. Aber man muss ganz klar trennen, wir sind seit über 15 Jahren mittlerweile auch familiär in den USA, ich sage jetzt mal mehr oder weniger beheimatet, haben da drüben Freunde, Familie und verbringen dort nicht nur zwei Wochen Urlaub im Jahr, sondern sind tatsächlich immer für mehrere Monate, auch im Jahr drüben. Wir leben sozusagen zwischen den Welten. Und nur weil jetzt eben gerade eine umweltfeindliche Politik gefahren wird, ist es ja nicht, dass ich mich aus diesem Land jetzt zurückziehen muss.
Vera
00:49:37
Aber so meine ich das. Ich meine das gar nicht so in diesem großen Kontext. Ich kann mich an meine eigenen USA-Besuche erinnern. Wir sind hier schon ein paar Jahre her. so dass ich damals, wenn ich da, Riesensäcke mit Plastikflaschen vor den Haustüren oder drei Plastikbecher in irgendeiner Hotelbar, die man bekam, um einen Drink zu trinken also das für uns, die wir dann hier eine gelbe Tonne haben also völlig, oder allein diese Riesenautos und sowas, wenn dich Umwelt, Nachhaltigkeit beschäftigt. Du musst doch eigentlich tagtäglich da die Haare raufen.
Uwe
00:50:18
Es gibt tatsächlich viele Themen, die meine Frau und mich immer den Kopf schütteln lassen und wo wir natürlich auch teilweise schon im lokalen Supermarkt bekannt sind. Also wenn wir zum Beispiel einkaufen gehen, wir haben immer, das ist typisch deutsch, wir haben unsere eigenen Einkaufstaschen dabei. Wir wollen da keine Plastiktüten, wobei die mittlerweile auch immer mehr dazu übergehen, Papiertüten anzubieten. Aber trotzdem, dann stecken die da drüben zwei Äpfel und zwei Birnen in eine Papiertüte rein und dann kommt schon die nächste her. Die kann man doch voll machen, ja, zum Beispiel. Und die lachen schon immer, wenn wir dann ankommen und unsere eigenen Taschen dabei haben eben. Das ist so ein Beispiel jetzt von vielen. Und wir sind auch immer diejenigen, die dann abends, wenn wir mal essen sind, sagen, Getränk, nein, bitte kein Strohhalm zum Beispiel. Brauchen wir nicht. Okay, dann kommt der Strohhalm trotzdem, liegt halt daneben. Weil die das einfach nicht kennen. Und das sind so Sachen, die einem schon manchmal dann da sagen, Mensch, muss das jetzt sein? Und auch dieses, wir Deutschen sind natürlich die Recycling-Weltmeister und immer alles so zielführend ist, was wir tun, kann man auch mal hinterfragen. Bei Recycling gibt es ja auch viel Schmuh, der da getrieben wird, sagen wir es mal so. Aber in Amerika gibt es das halt in der Form kaum. Ich will nicht sagen gar nicht, aber kaum wird wenig gemacht. Und das sind Dinge, die schon schwierig sind. Das gebe ich zu, aber wir können nur unseren kleinen Beitrag leisten und politisch werden wir nichts ändern.
Vera
00:51:56
Nein, darum ging es mir jetzt auch gar nicht. Jetzt hast du ja vorhin auch schon mal die Climate Fiction Writers League erwähnt, die ja dann eigentlich in den USA heimisch ist, richtig?
Uwe
00:52:08
Die Gründerin kommt aus den USA, richtig, ja.
Vera
00:52:11
Wie ist es denn mit, wie werden denn da Bücher geschrieben, wo diese Themen eine Rolle spielen, angenommen. Sind die mittlerweile alle auf der Zensurliste?
Uwe
00:52:25
Kann ich dir so genau jetzt nicht beantworten. Was ich dir sagen kann, ist, dass dieses Climate-Fiction-Genre im englischsprachigen Raum deutlich verbreiteter ist als in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum. Also da gibt es sehr viel mehr Literatur. Es gibt ja in Amerika sowieso sehr viel mehr Literatur, jetzt einfach mal büchermäßig gesehen wie bei uns. Und was wir natürlich in Deutschland immer mitkriegen, ist, wenn es zum Beispiel gerade in Florida Gouverneur Ron DeSantis wieder irgendwelche wissenschaftlichen Bücher streicht oder irgendwelche Begriffe streicht, die jetzt einfach nicht mehr im Kindergarten oder in der Vorschule benutzt werden dürfen, um eben hier eine Ideologie durchzusetzen. Das kriegen wir hier mit. Aber es ist nicht so, dass da drüben alles zensiert ist. Man kann nach wie vor jedes Buch kaufen und es gibt eine Hülle und Fülle an Climate-Fiction-Literatur, von der wirklich 95 Prozent, würde ich jetzt mal behaupten, englischsprachig sind.
Tamara
00:53:29
Ja, dein Buch Sturm wurde ja auch in den USA auf Englisch veröffentlicht.
Uwe
00:53:34
Vor zwei Jahren wurde das tatsächlich übersetzt und veröffentlicht, genau.
Tamara
00:53:38
Ist da noch mehr angedacht mit deinen anderen Büchern auch?
Uwe
00:53:42
Da laufen Gespräche momentan. Es ist zurzeit nicht sehr einfach, würde ich mal sagen. Nicht unbedingt wegen der Themen, die da drin sind, aber einfach, weil auch in Amerika, wie in Deutschland auch, der Büchermarkt eher rückläufig ist und gerade diese kleinen Verlage, die Independent-Verlage, die dann auch diese Art von Büchern publizieren, wirtschaftlich oft zu kämpfen haben. So geht es leider auch meinem Verlag momentan, der Sturm veröffentlicht hat drüben. Die wollen unbedingt auch weitere Bücher von mir veröffentlichen. Aber momentan ist halt eine wirtschaftlich angespannte Lage. Und dann muss man abwarten, wie das weitergeht.
Vera
00:54:22
So, wir müssen jetzt mal irgendwie deinen Blick ein bisschen nach positiv haben. Wenn wir dich jetzt in einem Jahr wieder einladen würden, um zu fragen, was ist aus den Climate Fiction weiter aus Europe geworden? Welches Ergebnis würdest du dir dann wünschen?
Uwe
00:54:40
Dann würde ich mir zuallererst mal wünschen, dass wir noch deutlich mehr Mitglieder sind, als wir es bisher sind.
Vera
00:54:46
Wie viele sind es jetzt?
Uwe
00:54:47
Ich kann voller stolz sagen, dass wir mittlerweile die 50 Mitglieder sind. Und zwar, wir sind tatsächlich, wir machen unseren Namen Europe alle Ehre. Wir haben Mitglieder aus Österreich, aus Dänemark, aus Slowenien, aus Frankreich, aus England, Schottland und Irland. Also das ist, ich glaube, das kann sich schon sehen lassen nach diesen paar Monaten. Und da kommen wir eben wieder auf dieses Netzwerk zu sprechen, dass ich sagte, man wird auch international sogar jetzt ein bisschen gesehen. Und ich würde mir einfach wünschen, dass wir noch deutlich mehr Mitglieder sind. Ich würde mir wünschen, dass wir ein bisschen mehr Ansprache haben, auch über unsere Social-Media-Kanäle, über unsere Website, dass wir hier über unser Kommunikationssystem noch ein bisschen mehr in den Dialog kommen mit Autorinnen und Autoren und natürlich vor allem auch Leserinnen und Lesern. Und dass unser Schreitwettbewerb, den wir planen jetzt momentan, dass der gut angenommen wird und dass der auch ein bisschen Aufmerksamkeit generiert.
Vera
00:55:50
Das unterstützen wir gerne. Vielleicht noch ganz kurz ein paar praktische Fragen. Wenn du international sagst, sprecht ihr alle Englisch oder gibt es da so eine Gemeinschaftssprache oder einigt man sich da, wie man gerade sich unterhält? Und was kostet es? Das ist die wichtigste Frage.
Uwe
00:56:08
Also die deutschen Mitglieder sprechen natürlich Deutsch miteinander. Alles andere läuft auf Englisch ab. Das ist momentan noch zweigeteilt. Ist ja aber heutzutage, wenn man wieder auf die KI ist, ist ja kein Thema. Wir haben ja überall diese simultanen Translators, wenn man das möchte. Und momentan läuft noch eine Aktion, die wir haben. Das heißt, wer jetzt noch Mitglied werden möchte, kommt noch in den Genuss einer sozusagen kostenlosen Mitgliedschaft für das erste Jahr. Man fahrt sich auf die Aufnahmegebühr. Die Aufnahmegebühr beträgt normalerweise 20 Euro und die Jahresgebühr, ich glaube wir sind jetzt bei 30 Euro, wenn ich es richtig weiß im Moment.
Vera
00:56:47
Oh, das sind ja Beträge, die man verkraften kann, ja.
Uwe
00:56:51
Ja, wir haben das ganz bewusst so gewählt, natürlich auch, weil jeder Verein am Anfang muss Mitglieder generieren. Wir wollen wieder gewinnen. Davon lebt ein Verein von den Mitgliedern. Und wenn wir jetzt sagen, du musst hier 100 Euro jeden Monat zahlen, dann kommt da natürlich niemand. Dann wird das schwierig irgendwann. Und wir wollen, wir haben übrigens, und das will ich an der Stelle auch sagen, wir haben die Gemeinnützigkeit zugesprochen bekommen. Also wir sind ein gemeinnützig eingetragener Verein. Das heißt, wir werden dann für die Mitgliedsbeiträge auch Spendenbescheinigungen ausstellen können oder auch für sonstige Spenden, die uns erreichen, können wir Bescheinigungen ausstellen, die man daneben, im Finanzamt einreichen kann.
Vera
00:57:34
Ich will jetzt nicht die Korinthen-Kakkerin spielen, weil Gemeinnützigkeit und Spenden abzugsberechtigt sind zwei verschiedene Paar Schuhe, aber ich gehe mal davon aus, dass ihr beides habt.
Uwe
00:57:44
Wir haben beides, ja.
Vera
00:57:45
Okay.
Tamara
00:57:48
Also ich habe kurz nachgeguckt, die Mitgliedsgebühr sind 36 Euro.
Uwe
00:57:52
Oh, 36, entschuldige.
Tamara
00:57:54
Aber wenn du sagst, das habe ich nämlich für mich selbst noch gar nicht richtig verstanden, wenn du sagst, für das erste Jahr heißt es jetzt für 2025, oder für ein Jahr Mitgliedschaft?
Uwe
00:58:04
Für ein Jahr Mitgliedschaft.
Tamara
00:58:05
Ah ja, cool. Ich dachte nur bis Ende des Jahres.
Uwe
00:58:08
Nein, nein, nein.
Tamara
00:58:09
Wann gilt die Aktion noch? Bis wann kann man die noch mitnehmen?
Uwe
00:58:13
Wir hatten es ursprünglich auf die ersten 50 Mitglieder beschränkt. Wir werden aber jetzt nochmal 25 Mitglieder kostenfrei dazunehmen, einfach weil wir wissen wollen. Das ist uns ganz wichtig und wenn uns heute auch jemand hört und sich dafür interessiert, dann jetzt gibt es noch die Gelegenheit.
Tamara
00:58:29
Ganz schnell. Climate, Fiction, Writers, Europe, alles in einem Wort.org. Und ich habe noch eine Frage. Wenn du den Menschen da draußen einen Rat, eine Idee mitgeben könntest, wenn da jetzt jemand sagt, ja, eigentlich habe ich auch so ein Thema, sei es jetzt Müllvermeidung oder was, und eigentlich habe ich auch Lust, das mal in einem Buch unterzubringen, aber ich fühle mich da so ein bisschen lost. Hast du da irgendeinen Tipp, den du den Leuten mitgeben kannst?
Uwe
00:58:58
Also ich bin jetzt kein Schreibcoach oder Sonstiges. Ich hatte eine ähnliche Frage vor einigen Tagen, hat den jemand geschickt und mein Rat ist einfach schreiben. Einfach mit Schreiben beginnen. Einfach mal anfangen zu schreiben. Es ist immer das Einfachste zu beginnen. Schwierig ist es immer, das Buch dann auch zu beenden, das durchzuziehen, das kennen wir alle. Anfang ist meistens am einfachsten, aber wenn man mal begonnen hat, dann sieht man schon, ist das was für mich oder ist es nichts für mich? Einfach nur eine Idee zu haben und mal die Lust zu haben, zu schreiben. Das ist schön und gut alles, aber man muss dann dranbleiben. Das Dranbleiben ist wirklich das A und U.
Vera
00:59:41
Und ich möchte ergänzen, ganz wichtig, sich mit anderen vernetzen, über seine Texte mit anderen Autoren, Autorinnen reden. Dann lernt man sehr viel. Und das kann man zum Beispiel bei den Climate Fiction Writers Europe tun. Ah, das ist genial von mir. So, lieber Uwe, ja, ich bin sehr gespannt, wie sich das Thema Climate Fiction und euer Verein entwickeln wird.
Tamara
01:00:08
Darf ich kurz dazwischen anführen? Ich finde das so schön, auf der Website wird es abgekürzt als Clifi und ich liebe das.
Vera
01:00:17
Ja, vielleicht ist das ja demnächst dann in aller Munde das Clifi.
Uwe
01:00:21
Wir arbeiten dran.
Vera
01:00:25
Und ja, hier bei uns wirst du aber nicht entlassen, bevor du dich nicht unseren Total oder Tamaras total kritischen Buchbubble-Fragen gestellt hast.
Tamara
01:00:35
Jawohl. Ich bin gespannt. Die erste Frage, Uwe. Welches Buch hat dich als Leser zuletzt tränen, weinen oder lachen lassen?
Uwe
01:00:44
Ja, wenn ich hier ein Buch raussuchen soll, dann wäre es wahrscheinlich von meinem Freund und Kollegen Oliver Kern, der eiskalte Hund. Eiskalter Hund geht es um den Lebensmittelinspekteur Vellinger, spielt in Bayern und ist ein bisschen wie die Rita-Falk-Krimis, die Eberhofer-Krimis, geht in die Richtung. Und ich mag das einfach, wie der Oliver das schreibt.
Tamara
01:01:10
Das klingt nach Lachtränen.
Uwe
01:01:11
Das ist wirklich lustig.
Vera
01:01:13
Sehr schön.
Uwe
01:01:15
Eine kleine Serie, da gibt es mehrere Teile.
Tamara
01:01:18
Verlinken wir auch in den Shownotes, wie alles andere, wie immer. Und die zweite Frage, welche Begegnung in der Buchbubble war für dich ganz besonders inspirierend?
Uwe
01:01:28
Und da möchte ich gar nicht eine einzelne rausgreifen, sondern ich bin ja noch in einem anderen Verein und das ist der Club der fetten Dichter. Und der Club der fetten Dichter, das sind momentan sind wir glaube ich sieben oder acht Autoren, das wechselt immer ein bisschen. Es sind auch zwei Damen, sind auch dabei und wir treffen uns unregelmäßig alle zwei, drei Monate, gehen erstmal einfach nur schön essen, was trinken und unterhalten uns eben über unsere Buchprojekte. Was macht der eine, was macht der andere? Mit welchen Problemen sind wir alle gerade irgendwie konfrontiert in der Verlagsbranche oder auch im Self-Publishing? Und dieser Austausch, der ist immer sehr inspirierend und bringt mir immer wirklich viel.
Tamara
01:02:13
Sehr schön.
Vera
01:02:13
Ich möchte anführen, ich habe vorher mal auf die Fotos geguckt, die sind überhaupt nicht fett.
Uwe
01:02:22
Nein, nein, nein. Wir fanden nur den Namen.
Vera
01:02:25
Ja, das ist er auch, definitiv.
Tamara
01:02:28
Und zum Schluss, welches Klischee möchtest du nie wieder in einem Buch lesen?
Uwe
01:02:32
Ja, Klischees ist so eine Sache. Also ich selber habe bisher wenig darüber gelesen, aber ich weiß, also, wie soll ich das formulieren, dieses Bad-Boy-Klischee in Liebesromanen, also der schlimme Junge, der eigentlich ganz, ganz schlimm ist, aber eigentlich doch ganz gut ist dann am Schluss und herzlich. Und das ist so etwas, was, glaube ich, ein bisschen inflationär momentan ist. Wie gesagt, das ist nicht die Art von Büchern, die ich lese, aber ich schaue mir natürlich an, was ist in der Literaturbranche momentan los, was gibt es so auf dem Markt, welche Romane laufen gut, sind in den Bestsellerlisten oder verkaufen sich gut. Und dann sind es halt sehr häufig diese Art von Romane Und da denke ich mir immer, naja, kann man ja mal machen, aber mittlerweile ist gefüllt jedes zweite Buch mit diesem Bad Boy, der sich dann als großartig entpuppt.
Vera
01:03:32
Ja, ja, ist nicht zum ersten Mal genannt worden.
Uwe
01:03:35
Ach so, okay.
Vera
01:03:37
Das stößt mir ja drauf. Ja, vielen, vielen Dank für die Einblicke in die Clifi. Sehr schöner Begriff, ja. Und wir wünschen dir und deinem Verein das Beste. Wir werden es verfolgen. Ich meine, wir sind ja die Netzwerker par excellence, Tamara und ich. Und ja, und dann schauen wir mal, wo wir uns denn begegnen. Und vielleicht ja auch, wenn du sagst, ihr seid in Frankfurt, da sind wir auch. Dann schauen wir mal vorbei. An euch da draußen. Ja, ihr wisst, was ihr zu tun habt. Nicht uns zu folgen, wo immer ihr könnt. Unser Buch bei Bebüllebauton zu abonnieren. Und uns weiter zu empfehlen. Also all das Übliche. Ja, vielen Dank, lieber Uwe, dass du heute bei uns bist. Und an euch da draußen. Bleibt uns gewogen. Bis nächste Woche.
Tamara
01:04:27
Danke, Uwe. Ciao.
Uwe
01:04:29
Danke euch auch. Tschüss.