Die Amazon Buchseite optimieren – Wie Autor:innen den Algorithmus knacken
Mehr Bücher online verkaufen: So stärkst du Titel, Untertitel und Schlagwörter deiner Amazon-Seite. Andreas Otter von der Agentur Marendo nimmt unsere Buchseiten auseinander und zeigt, was sich verbessern lässt.
05.11.2026 87 min
Zusammenfassung & Show Notes
Mehr Bücher online verkaufen: So stärkst du Titel, Untertitel und Schlagwörter deiner Amazon-Seite. Andreas Otter von der Agentur Marendo nimmt unsere Buchseiten auseinander und zeigt, was sich verbessern lässt.
Der Profi hat unsere Amazon-Seiten analysiert: Andreas erklärt, warum Titel, Untertitel, Klappentext, Schlagwörter und Kategorien einen roten Faden ergeben müssen, damit Amazons KI ein Buch dem richtigen Genre und der richtigen Zielgruppe zuordnet.
Keywords wählt er dabei nicht nach Bauchgefühl: Suchhäufigkeit, Konkurrenz und die Nachbarbücher im selben Regal entscheiden. Wie du selbst testest, ob eine Kombination zusammen mit deinem Nachnamen überhaupt gefunden wird, erfährst du in der Folge.
Keywords wählt er dabei nicht nach Bauchgefühl: Suchhäufigkeit, Konkurrenz und die Nachbarbücher im selben Regal entscheiden. Wie du selbst testest, ob eine Kombination zusammen mit deinem Nachnamen überhaupt gefunden wird, erfährst du in der Folge.
Anhand unserer Bücher "Rock in Peace" und "Aufgetrennt" besprechen wir Untertitel, Handy-taugliche Cover, A+ Content, ausführlichere Autorinnenseiten, Bewertungen, Preise und die Darstellung von Reihen.
Andreas ordnet auch ein, warum Amazon Ads oft vier bis fünf Monate brauchen und warum ein gutes Listing Sichtbarkeit schafft, aber Verkäufe nicht allein garantiert.
Andreas ordnet auch ein, warum Amazon Ads oft vier bis fünf Monate brauchen und warum ein gutes Listing Sichtbarkeit schafft, aber Verkäufe nicht allein garantiert.
Passend zum Thema erzählen Tamara und Vera im Vorgespräch von ihren unterschiedlichen Erfahrungen auf der BuchBerlin und den Konsequenzen, die das für die eigene Positionierung haben könnte...
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'Lebe deinen Traum. Schreib ihn nicht nur' von Sissi Steuerwald
https://shop.tredition.com/booktitle/Lebe_deinen_Traum_Schreib_ihn_nicht_nur/W-711-495-134
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Andreas' Buchtipp:
https://www.amazon.de/Das-Prinzip-Pyramide-schreiben-pr%C3%A4sentieren/dp/3800671328
'Das Prinzip der Pyramide' von Barbara Minto
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Transkript
Mehr Bücher online verkaufen. Wir schauen uns die Amazon-Seiten und die Buchseiten
generell in den Online-Shops an.
Und zwar nicht aus unserer Kenntnis, sondern wir haben einen Profi dabei,
einen Experten, der ganz konkret anhand unserer Bücher durchgegangen ist.
Was kann man besser machen? Was ist vielleicht schon ganz gut?
Andreas Otter ist da und berät mit seiner Agentur Leute, wie man das Listing
bei Amazon und anderen Plattformen verbessert.
Und er hat schonungslos unsere Seiten in Augenschein genommen.
Hört auf jeden Fall rein.
Nentwig.
Hallo ihr da draußen, hier ist die Folge 335 von Die 2 von der Talkstelle,
dem Podcast rund ums Schreiben und Veröffentlichen, ganz egal ob im Verlag oder im Self-Publishing.
Und mit meiner heute totalsonoren Stimme begrüße ich die völlig gesund und energiegeladen
aussehende Tamara Leonard mir gegenüber.
Und ich bin Vera Nennwig und schaue mal, wie ich heute durch den Tag komme.
Naja, so gesund nur auch wieder nicht. Mich hat es auch erwischt,
was du vielleicht an dem Halstuch bemerken magst. Und das ist kein modisches Accessoire.
Ich dachte, das wäre irgendwie politische Äußerung oder so. Keine Ahnung.
Nee, nee. Das ist einfach nur ein, ich halte meinen Hals warm.
Aber richtig krank bin ich nicht, ich habe nur ein bisschen Halsweh.
Also heißt Berlin hatte ich auch...
Ich sag mal, wie sagt man, geschafft, infiziert, alles zusammen?
Infiziert im positivsten Sinne.
Okay.
Nee, wir waren halt noch viel unterwegs und auch bis nachts und dann war es
kalt und du ziehst dich halt für den ganzen Tag an und so. Und dann bist du
mal drin, dann bist du mal draußen und dann kriegst du natürlich schnell was
ab, auch gerade in den vollen Bahnen und so.
Aber nee, alles gut soweit.
Okay. Naja, bei mir haben die zwei Messetage gereicht. Nicht, dass ich dann...
Oh weh. War es denn eine schöne Messe für dich?
Puff. Also an dem Zögern merkst du schon, dass es nicht jetzt...
Also ich sag mal so, vom rein finanziellen war sie dann doch eher enttäuschend.
Ich habe ganze 23 Bücher verkauft. Das ist natürlich für so eine Messe zu wenig.
Abgesehen davon, dass ich mindestens 50 gebraucht hätte um die Kosten einigermaßen reinzukriegen.
Also es war sicherlich eine Erfahrung und es gab dann auch so in den mittleren
Stunden, war es auch ganz interessant, aber es war doch relativ viel Leerlauf, fand ich.
Und auch so vom Aufbau, wir waren ja quasi an den unterschiedlichen Enden des Ganges.
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch war, aber bei uns kamen die Leute entweder
rein, als sie gerade vorbei, als sie gerade reingekommen sind und erstmal gucken
wollten oder als sie auf dem Rückweg waren und schon alles Geld ausgegeben hatten.
Ja gut, wir waren ja noch näher am Eingang. Von daher weiß ich, was du meinst.
Kann aber tatsächlich so dein Gesamtfazit nicht teilen.
Nee.
Also gut, klar.
Also meine reinen Standkosten habe ich raus.
Natürlich, ich bin ja am Donnerstag schon angereist und erst am Dienstag abgereist,
also hatte da noch Tage dran gehängt.
Und dann die ganzen Spritkosten, die Essenskosten vor Ort, die Hotelkosten,
das habe ich natürlich nicht raus.
Ja, aber dann du weißt doch, ich frage doch gerne konkret nach.
Ich meine, ihr hattet ja jetzt auch, ihr hattet einen Einzelstand quasi,
wir hatten ja einen Doppelten. Also,
Mich hat der der Stand 250 Euro gekostet.
Okay.
So. Was hat er bei dir gekostet?
Wenn ich mich recht entsinne, war der ganze Tisch 300 Euro.
Genau.
Also 150, genau. Und,
was halt für mich total grandios war, also zum einen war es super,
super interessant, so was Zielgruppe angeht und auch einfach meine eigene Positionierung.
Also ich war ja zum ersten Mal jetzt mit dem neuen Cover auf der Messe und das
war ja, ich hatte ja beim Entwickeln des Covers, gab es verschiedene Ansätze.
Der eine war besser im Buchhandel funktionieren, der andere war besser auf Messen
funktionieren. Mir war letzteres wichtiger, weil ich da auch einfach viel,
viel mehr Marge habe. Also was ich an Büchern im Buchhandel verkaufen müsste,
um ein Buch auf einer Messe rauszukriegen.
Von daher habe ich da den Fokus drauf gesetzt und das ist hundertprozentig aufgegangen.
Also genau die Leute, bei denen ich auf früheren Messen gedacht habe,
bleib doch stehen, dir würde mein Buch wirklich gefallen.
Ich sehe das an deinen Klamotten, an deinem ganzen Look, die es aber überhaupt
nicht beachtet haben, weil sie es für eine Liebesgeschichte gehalten haben.
Genau die sind direkt auf den Stand zugekommen, haben danach gegriffen und auch oft mitgenommen.
Und auch der Stand war ja jetzt noch viel intensiver auf dieses Thema Rockmusik
und so ausgelegt. Und das hat wirklich total funktioniert. Es sind genau die
Leute gekommen, die da auch zugepasst haben.
Umkehrschluss, die anderen Romans-Bücher lagen da, wurden auch mal angeguckt.
Aber ich glaube, ich habe nicht eins verkauft, ehrlich gesagt.
Ist aber auch in sich schlüssig. Also es sind halt verschiedene Zielgruppen.
Da muss ich mir jetzt halt überlegen, was ich daraus mache.
Ich denke, ich werde mit der Romans Backlist vielleicht einfach online ein bisschen
mehr machen und wirklich weiter
ansonsten meine Positionierung voll auf diese neue Reihe eben setzen.
Und was halt auch sehr cool war, also klar, zum einen hatten wir halt einfach
den Spaß unseres Lebens als drei Rockladies da am Stand. Das hat unheimlich
viel Spaß gemacht. Wir hatten ja auch verschiedene Aktionen.
Ich hatte ja diese Aktion, dass man ein Foto machen kann.
Also ich habe meine Kutte verliehen und wir hatten ein Mikro dabei und so,
wo die Leute so ein bisschen Rockstar-Cosplayen konnten.
Und ich hatte so einen Mini-Drucker besorgt und quasi eine Cover-Seite von diesem
fiktiven Magazin, das in meinem Buch vorkommt, wo ich entsprechend Platz gelassen habe.
Das ist euer Rockstar des Jahres. Ihr habt gewählt, irgendwie war die Headline
und da habe ich das dann draufgeklebt und das hat den Leuten,
die mitgemacht haben, tierisch Spaß gemacht, wurde auch oft gepostet und so.
Also die Aktion werde ich auch weitermachen auf den nächsten Messen, das war total cool.
Und es sind halt auch sehr coole Kontakte entstanden in die Szene.
Also da war zum Beispiel ein Mann, der hat seine Frau, Freundin,
weiß ich nicht, auf die Messe begleitet, hatte jetzt mit Büchern nicht so viel am Hut, aber
ist sehr in die Berliner Musikszene eingebunden und hat dann gleich irgendwie
alle möglichen Anlaufstellen genannt, die für mich interessant sein könnten.
Ist dann vom Stand weggelaufen, hat telefoniert, kam wieder,
hat gesagt, ach, geh da morgen hin.
Was jetzt letzten Endes bei rauskommt, weiß ich natürlich noch nicht, aber,
das hat ihn total angesprochen und so wurden quasi dann Verbindungen hergestellt
und insofern bin ich mit der Messe im Gesamten total happy und auch die Zeit
sonst, die wir jetzt noch hatten.
Also wir waren viel auf dem Kiez unterwegs und es war sehr, sehr schön.
Ja, also ich bin da, deswegen habe ich auch gezögert. Wir sind da noch so ein
bisschen indifferent. Also ich kann sicherlich dir zustimmen,
dass es auch für mich auch interessante Erfahrungen gebracht hat,
was so Positionierung angeht.
Also ich habe zum Beispiel gemerkt, dass die Leute stehen geblieben sind wegen
den Covern bei der Biene Hagen Reihe.
Aber gekauft haben sie dann fadenscheinig oder Frau Appelbaum.
Spannend.
Die Kerstin, mit der ich das zusammen ja gemacht habe, Die hatte einen ähnlichen
Effekt, die hatte ja noch so eine Pferde-Wohlführer-Romans-Reihe.
Da hatte sie sogar irgendwie eine Sonder-Edition mit Farbschnitt und Fasse nicht gesehen.
Aber die passt natürlich überhaupt nicht zu Krimi-Kombo. Die hätte es auch zu Hause lassen können.
Also das nochmal sich zu fokussieren und eine klare Ansprache zu haben,
das hat das nochmal erhärtet.
Und ja, ich bin auch, wir waren danach dann so auch im Gespräch,
haben wir uns so überlegt, dass so dieses reine Tische-Konzept auch nicht ganz
so optimal ist, weil da laufen die Leute vorbei.
Jetzt bei euch im Rücken quasi war ja die Andrea Wilk, die hatte das ja sehr
interessant gemacht. Die hatte so IWA-Regale von Ikea gebaut und dann quasi
wie so ein Stand, wo du reingehen konntest.
Ja, das hatten einige. Das fand ich auch cool. Also ich habe tatsächlich,
mir war nicht bewusst, da hätte ich vorher besser recherchieren müssen,
dass sowas auf der Buch Berlin möglich ist, dass du richtig so Standbau betreiben kannst.
Ich glaube, auf anderen Tischmessen ist das ja eher schwierig,
weil du da nicht diese Standwände hast.
Ja, das war aber auch am Anfang ein bisschen blöd.
Es gab ja immer diese Pfosten an diesen Wänden.
Und ich habe eigentlich gedacht, dass das die Grenzen des Standes sind.
Aber bei uns war dieser Pfosten so quasi mittel drin. In der Mitte.
Ja, reine Statikgeschichte.
Und ja, habe ich denen jetzt auch in der Befragung geschrieben und ich fand
die Kaffeepreise unverschämt.
Da muss ich gestehen, da muss ich mich vielleicht nochmal bedanken.
Also mir wurde zweimal Kaffee mitgebracht, aber ich war nie Kaffee hoch.
Ja, mein Kaffeebedarf war da was höher. Aber ja, also ich würde jetzt auch nicht
ausschließen wollen, dass wir nächstes Jahr wieder da sind. dann vielleicht
wirklich auch mit so einem Mehrstand-Konzept.
Ja, was ich bei euch überrascht war so ein bisschen, weil ihr ja eben als Kombo
aufgetreten seid, dass die Tische für sich sehr unterschiedlich waren.
Also bei Wiebke und mir hast du ja wirklich, also nicht nur,
weil es ein Tisch war, sondern von der ganzen Aufmachung eigentlich gar nicht
direkt sehen können, wo hört die eine auf, wo fängt die andere an.
Ich fand das auch sehr schön, egal wer irgendwie, also wessen Bücher gerade
angesprochen wurde, wir haben beide immer auch gesagt, und das ist übrigens noch von ihr, das,
ist in der Richtung toll, oder auch mal weitergegeben, mich hat einer angefragt,
ob mein Buch was wäre für eine 14-Jährige, und da war für mich klar,
das wäre eigentlich eher das
von der Wiebke interessant, also
dass wir da sehr miteinander gearbeitet haben, das fand ich sehr schön.
Und ich glaube, dieser nahtlose optische Übergang hat es natürlich auch nochmal runder gemacht.
Ja, ja, das haben wir auch uns gesagt, dass wir das vereinheitlichen müssen
und da besser aufeinander abstimmen müssen bei den Stellen. Wobei,
also wir haben ja schon immer so gemeinsam angesprochen und ich habe auch,
also sie hat auch mehr verkauft als ich tatsächlich.
Ich habe auch relativ viel bei ihr. Wir haben immer gefragt,
welche Krimi-Richtung spricht sie in der Nähe an. und wenn es dann mehr so Thriller
war, dann habe ich halt Kerstins Bücher angepriesen.
Wir müssen es ja geben und nehmen.
Ja, ja, sowieso. Nein, also, ja.
Also was mir auch klar geworden ist, und da passt jetzt auch die heutige Folge
sehr gut zu, jetzt außerhalb der Messe auch, wir waren eben an vielen Locations,
die ich auch schon vorab irgendwie mich mit beschäftigt hatte,
die auch teilweise im Buch vorkommen.
Wir waren im SO 36, im Lido, das ist ein anderer Club.
Wir waren auf so einem alternativen linken Kunstgelände, nenne ich es jetzt
mal, wo alle möglichen Sachen waren und habe so gemerkt, dass so diese ganze,
innere Ausrichtung, dieses ganze Haltungsding und meine Bücher,
und mein öffentlicher Auftritt, dass das alles, je mehr das ineinander greift,
desto stimmiger wird es im Ganzen und ich glaube, dann.
Wird es auch von den richtigen Leuten gesehen.
Und ich hatte halt auf der Herfahrt noch intensiv darüber nachgedacht,
was ich nochmal aus meinem alten Musik-Romance-Buch mache und ob ich da noch
eine Lesung zuentwickele und so.
Und ich denke schon, dass es auch sinnvoll ist, dafür nochmal ein Cover zu entwerfen
und das vielleicht online irgendwie mit Ads oder so voranzubringen.
Aber so nach außen hin, auf Insta, bei den Lesungen, auf den Messen,
ich glaube, ich habe für mich nochmal ein Stückchen auch von mir selber,
noch wieder ein weiteres Puzzlestückchen von mir,
bei mir ansetzen können, dass mir nochmal ganz klar ist, wie ich mich ausrichten
will und dass ich da eigentlich das nicht verwässern möchte mit und jetzt guckt
bitte nochmal her, was ich früher gemacht habe, sondern dass ich da wirklich auch,
diese Außenbotschaft nochmal sehr klar vereinheitlichen will.
Hat das jetzt irgendeinen Sinn ergeben?
Ja, für mich schon. Nein, das lerne ich halt auch.
Man muss loslassen lernen. Man muss irgendwann das Alte alt sein lassen und
sagen, okay, ich habe dazugelernt.
Ja, und vor allem, das fand ich halt spannend, du hast das ja auch oft zu mir
gesagt, so eine klare Richtung.
Ich habe das aber immer aus Marketingsicht gesehen und natürlich ist es fürs
Marketing total sinnvoll.
Aber ich habe auch gemerkt, dass es für mich so innerlich, emotional,
mit dem Wohlfühlen einfach auch besser ist, in eine Richtung zu gehen und mich
nicht irgendwie an alle möglichen Enden anzudocken, dann passe ich halt nicht überall rein.
Aber dann weiß ich, also ich habe das so extrem gemerkt, als ich in diesem einen
Club ankam, wo ich gedacht habe,
scheiße, ja, das ist mein Platz, das sind meine Leute und das ist ein ganz anderes
Gefühl, als wenn ich versuche, irgendwo mit Gefallen noch dazu zu gehören.
Ja, ja, absolut. Das ist ja, also fürs Leben und halt auch fürs Buchgeschäft,
das geht mir ja nicht anders, seit ich mich klar entschieden habe,
wir bleiben bei den Krimis, fühle ich mich ja da auch wohl.
Und ja, das,
Dreht sich um Positionierung und wie man sich präsentiert der Kundschaft gegenüber
und das ist ja heute unser Thema.
Genau, wir haben heute nämlich einen Autor bei uns, der gemeinsam mit seiner
Frau eine Agentur gegründet hat, um Amazon zu knacken,
um dort die Seiten zu optimieren und ja, auch eben die Positionierung fein zu schleifen.
Das Ganze läuft unter dem Namen Marendo und jetzt heute bei uns zu Gast Andreas
Otter. Herzlich willkommen.
Dankeschön. Schön, dass ich hier bin. Ich freue mich sehr, bei euch zu sein.
Ja, wir freuen uns auch sehr, dass du heute Zeit hast. Wir kennen uns ja schon
lange, Andreas, so schon aus den Anfängen des Self-Publisher-Verbandes.
Und ich weiß ja, dass du da immer sehr aktiv und ja schon auch lange erfolgreich warst.
Ich habe ein bisschen, ich glaube, die treuen Hörenden unserer Folgen wissen das.
Ich habe ja so eine gewisse Coach-Allergie. Das gebe ich ja zu.
Insbesondere, weil ja doch ständig irgendwelche selbsternannten Autorencoaches
aus dem Boden sprießen, die alle plötzlich irgendwie Bestsellerautor waren,
obwohl ich noch nie deren Namen gehört habe.
Von daher habe ich erstmal ein bisschen gezuckt, habe gesagt,
jetzt macht der Andreas auch noch Coaching. Mein Gott, ne?
Aber dann wiederum bist du großer Amazon-Ads-Fan.
Das ist es. Also Fan weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall versuche ich das ja auch zu knacken.
Und dann kenne ich dich ja jetzt schon lange und denke, okay,
da wird da schon ein bisschen was anderes Fundament hinter haben.
Aber mal ehrlich, musste das jetzt auch noch sein, dass du auch noch coachst?
Also ich sehe es tatsächlich nicht als Coaching. Wir gestalten zusammen mit
den Autoren deren Amazon-Produktseite, deren Buch.
Dass es die möglichst optimal größte Sichtbarkeit hat.
Ich sehe mich nicht als Coach. Und was uns ganz wichtig ist,
dass wir eben die Autoren, den Autor mit ins Boot nehmen, dass wir das gemeinsam
machen, dass wir jeden Schritt auch erklären, warum das notwendig ist,
was das bewirkt, zum Beispiel gerade auf Amazon oder eben auch auf Thalia.
Und der Effekt ist, dass fast alle Kunden nachgesagt haben, boah,
diese eineinhalb Monate, die wir zusammen gearbeitet haben, das hat mir eine
ganz andere Sichtweise gegeben.
Also ich weiß jetzt auch, warum gerade in der heutigen Zeit,
seit es eben KI-gestützte Algorithmen gibt auf Amazon
mit Rufus, warum man zum Beispiel besonnenwertig auf Untertitel,
was es mit Kategorien auf sich hat, warum es wichtig ist, ein Ziel ist,
ein Publikum zu kreieren,
Es ist vielleicht ein indirektes Coaching, was aber kein sein soll.
Also wie gesagt, es ist wichtig, dass die Autoren verstehen,
warum wir das machen und danach eine andere Sichtweise auf diese gesamte Buchwelt haben,
auf den Algorithmus und ein optimal eingepflegtes Buch besitzen.
Okay, also wir wollen ja jetzt mal in der Stunde, die wir so für so ein Gespräch
haben, Das ist ja zumindest schon mal so weit ankratzen, dass wir zumindest
schon mal in die richtige Richtung gehen.
Und was machen denn die Autorinnen und Autoren da draußen am häufigsten falsch?
Um es ganz einfach zu sagen, es fehlt der rote Faden, dass für die Interessierten,
aber besonders für das Algorithmus gesteuerte Amazon erkenntlich ist,
in welche Nische gehört das Buch.
Manchmal sind Klappentexte missverständlich. Viele wissen auch nicht,
dass es gerade in der heutigen Zeit,
unerlässlich ist, einen Untertitel zu haben, der eben auf das Genre hinweist,
der eben schon wichtige Schlagwörter beinhaltet, dass Amerson genau erkennt,
in welches Regal das Buch gestellt wird.
Wenn das missverständlich ist, wird es irgendwo hingestellt.
Ja, das mit der Nische, das ist ja auch gerade bei Autoren. Autoren,
die beginnen häufig das Problem, nur dass sie auch nicht pitchen können,
dass sie ihr Buch sagen, ja, das ist mal ein bisschen davon und ein bisschen davon.
Ich meine, wir hatten das ja im Vorgespräch, Tamara, dass,
Bis man so seine Positionierung gefunden hat, das dauert ja.
Bis man auch loslassen kann all die anderen Ideen.
Jetzt hast du dir ja im Vorfeld unsere Positionierung angeguckt.
Ich setze mich jetzt mal gerade hin.
Ich bin jetzt bereit für den Verriss. Leg los.
Also soll ich mit deinem Buch anfangen? Du kannst auch mit Tamara anfangen.
Dann habe ich noch ein bisschen Zeit.
Sag vielleicht erst mal, was du generell gemacht hast, was quasi deine Vorarbeit konkret war.
Genau, also wir bieten ja auch reine Diagnosen an, also die Analyse,
aber selber ohne, dass wir auf etwas hinarbeiten. Also einfach nur als Sicht,
so steht dein Buch da, da gilt was zu verbessern, das ist okay und vor allem warum.
Wir bieten das in unserem Paket normalerweise kostenpflichtig an,
aber immer wieder haben wir so Aktionen, wo eben Autorinnen ihr Buch uns geben
können und wir erstellen diese Analysen.
Ja, jetzt war die Tamara so freundlich und hat uns ihr Buch Rock in Peace zur Verfügung gestellt.
Ich erwähne kurz wohlwissend, dass ich da zwar was auf die Seite gepackt habe,
aber eigentlich bisher immer das vor mir hergeschoben habe, es mal richtig zu
machen. Deswegen bin ich sehr froh, das jetzt vielleicht mit deiner Unterstützung
mir mal näher anzuschauen.
Ja, genau. Also wir sind verschiedene Punkte durchgegangen. Wir haben die Schlagwörter
angeschaut, das Cover angeschaut, den Preis, die Kategorien,
ob es ein A-Plus-Content gibt oder nicht, die On-Sorten-Seite und das Ganze
auch in Verbindung mit den Bewertungen.
Titel und Untertitel ist ganz wichtig. Und bei deinem Buch haben wir eben analysiert,
dass der Untertitel nur zur Hälfte genutzt wird zum Beispiel.
Von der Länge her.
Meinst du?
Ja, genau. Ich müsste da vielleicht ein bisschen mehr ausholen,
um das verstärktlich zu machen. Also das Ganze hatte vor eineinhalb,
zwei Jahren angefangen, seit eben Amazon Rufus, eben das KI-gestützte Algorithmus-System hat.
Mich ganz viele Autoren, schon bevor ich das Business angefangen habe,
gesagt haben, Andreas, ich habe fast keine Sichtweise mehr. Es ging so gut zehn Jahre lang.
Es hat sich alles rein verkauft und irgendwie mit einem Schlag warm.
Keine Sichtbarkeit, alles ist zurückgegangen.
Das war so ein Flächenphänomen, das natürlich mehrere Gründe hatte.
Ein Grund ist, dass Amazon eben über KI arbeitet.
Der andere Grund ist, dass wir in verschiedenen Genren, seit es eben auch KI
für Autoren und Autorinnen gibt, wir in gewissen Genren bis zu 20 Mal mehr Neuveröffentlichungen
haben als das Jahr zuvor.
Zudem wir jetzt auch eine Autorenschwemme im selfpubrischer Bereich haben,
die wir eben vor sieben, acht, neun Jahren nicht hatten.
Und das Ganze zusammengefasst heißt natürlich genügend Sichtbarkeit.
Das betrifft vielleicht die Top 5 Autoren weniger, aber fast alle haben es gespürt,
und deswegen muss man einfach was umstellen.
Was früher war, zum Beispiel im Untertitel. Man hat einen Untertitel gehabt,
um den Zuschauer oder den Interessenten zu catchen.
Jetzt ist der Untertitel unglaublich wichtig für Rufus, weil der Untertitel
das zweite ist, das Amazon nach dem Titel liest, um es sofort einzuordnen.
Also zum Beispiel, wenn ich jetzt einen politischen Thriller schreibe und es
hat einen Titel, sollte danach erscheinen, politischer Thriller zum Beispiel
aus Deutschlands, in welchem Jahr und einigermaßen die Richtung anzugeben.
Und dann hat Amazon schon mal eine grobe Richtung, die dann im Endeffekt durch
die Schlagwörter in den Keywords unterstützt wird und auch in einem Klappentext.
Und wenn das Ganze auf die richtige Nische hinweist, also dieser rote Faden,
dann weiß Amazon genau, okay, das Buchkötten, das Regal.
Natürlich kann man links und rechts die Nachbarregale noch bedienen,
aber dann ist es klar. Und deswegen ist der Untertitel heutzutage unabdingbar,
weil es eben, wie gesagt, nach dem Titel das Zweite ist, das Wofus liest.
Fällt der weg, müsste er überspringen.
Und die Frage ist, überspringt ein Algorithmus? Er denkt ja nicht logisch,
er denkt ja nach dem 1 plus 1 System.
Ja.
Und deswegen haben wir bei dir geschrieben, funktioniert nicht,
weil der Untertitel tatsächlich nicht auf Schorne hinweist oder nicht genau,
und du ihn länger machen darfst. Du hast 85 von 200 Zeichen belegt.
Ja, also ich lese vielleicht mal kurz vor für die Leute, die zuhören, die wissen es ja nicht.
Also bei mir steht halt der Titel Rock in Peace und dann ein Musikdrama über
Freundschaft, Verlust und den Weg zurück ins Leben.
Genau, und da sehe ich schon, was du meinst. Also das ist natürlich wirklich
für die menschliche Betrachterin, die da so ein bisschen zusätzliche Info dazu
bekommt, wobei ich tatsächlich auch,
nach den Erkenntnissen der letzten Woche da einiges anpassen würde,
aber dann intuitiv auch wieder für den Menschen.
Deswegen ist es natürlich spannend auch zu hören, dass es auch für die Maschine
funktionieren sollte, was eigentlich logisch ist.
Wenn du hast ein gutes Schlagwort drin, Musikdrama, Da müssen wir eben noch
testen, ob Musikdrama als solches auch gesucht wird von den Interessenten.
Und der Rest ist die Information für Menschen, aber eben nicht für den Algorithmus.
Dass das mitunter schräg klingt oder vielleicht mitunter ein Untertitel wirklich
nicht besonders anregend klingt für uns Menschen, das ist der Nebeneffekt des Ganzen.
Aber wir wollen ja mit dem Untertitel, also ich spreche jetzt nicht auf dem
Cover, aber ich spreche jetzt auf der Produktseite, natürlich jetzt in erster
Linie Amazon bedienen und nichts auf schön Klingendes für die Menschen setzen.
Das ist natürlich jetzt einfach mal die Schattenseite.
Also man hat ja auch bei, also ich weiß nicht, jetzt läuft es natürlich ein
bisschen mehr im Hintergrund, aber so die frühen SEO-Geschichten,
da hat man ja auch wirklich dann so Texte auf die Startseite gesetzt oder so
und dann immer versucht, so die Balance zu finden zwischen, ist gut für die
Maschine, aber wirkt trotzdem nicht völlig,
weird für die Leute, die auf die Seite gehen.
Also kann man diese Balance überhaupt finden?
Im Untertitel oft nicht, weil
der einfach zu kurz ist. Der Untertitel ist jetzt wirklich rein dazu da,
Emerson zu bedienen, dass es ein klages Bild gibt. Natürlich kann man versuchen,
den Satz auch noch so zu kreieren, dass er nicht ganz komplett schräg klingt oder schrecklich.
Das Gute ist schon mal, dass Emerson selbst sagt, dass er aus dem Klappentext
keine Schlagwörterinformationen zieht.
Es gibt unterschiedliche Aussagen. Nur Emerson selbst sagt.
Auf seiner Seite, er zieht nur Schlagwortinformationen aus dem Titel,
aus dem Untertitel, aus den Schlagwörtern selber und natürlich dann,
wie die Kategorien eingesetzt sind, aber nicht aus dem Klappentext.
Wir arbeiten manchmal trotzdem so, dass wir versuchen, in den ersten zwei,
drei Sätzen des Klappentextes trotzdem Schlagwörter einzufügen,
weil unsere Gemessungen gezeigt haben, dass tatsächlich das Ergebnis genauer
ist, aber nicht so, dass jetzt der Klappentext komplett verbogen wird.
Also es gelingt mitunter, dass man auch nochmal zwei, drei Schlagwörter mit
einfließen lassen kann.
Der Klappentext selber muss natürlich immer spannend wirken,
er soll immer anregend sein, er soll den Gläser eigentlich fast das Buch nicht
mal aus der Hand legen lassen.
Das ist jetzt natürlich das Ziel des Klappentextes nach wie vor.
Der läuft eben bei uns unter Beschreibung und das war bei dir eigentlich gut,
außer dass im ersten Satz eben auch nicht der Genre preisgegeben wird.
Das ist jetzt einfach nur unsere Vermutung, dass Amazon da doch auch noch Informationen
rauszieht, aber die offizielle Version heißt nein.
Wichtig ist,
du hast ja jetzt, die Kamera hat ja vorhin vorgelesen, wie es der Untertitel aktuell ist.
Kannst du so ad hoc sagen, wie man ihn denn besser machen müsste?
Jetzt auf dem Stehgreif nicht, weil das sind Sachen, die ich aus dem Bauch raus
ganz schlecht sagen möchte. Das müssten wir dann eben auch analysieren.
Aber was müsste sie denn jetzt noch da reinsetzen? Du hast ja gesagt,
das Genre, Musikdrama steht ja drin.
Ja, da müssen wir schauen.
Das heißt, die müsste sich auch selbst noch ein bisschen überlegen,
wie sie das noch genauer positioniert wahrscheinlich, oder?
Genau, das Schornige und Schlagwörter. Und wir wissen jetzt nicht,
ob Musikdrama ein Schlagwort ist, das Interessenten eintippen.
Das ist eben auch anders. Also wir haben ja früher Schlagwörter eingesetzt,
wo wir dachten, das könnte ganz gut passen für unser Buch.
Wir analysieren Schlagwörter in der Amazon-Welt nach dem, wie oft die benutzt werden von Suchenden.
Also wie oft wird das Schlagwort im Dachraum benutzt von Interessenten,
um ein Buch ausfindig zu machen. Und dann ist es auch wieder,
wie groß ist die Konkurrenz dazu zu den Schlagwörtern.
Und dann nehmen wir das. Wir nehmen keine aus dem Bauch raus.
Ist das sowas, was ja auch Publisher Rocket macht? Macht er das damit? Oder wie?
Ja, oder BookBeam, genau, wir nehmen BookBeam, genau. Und das interessiert eben
in der Amazon-Welt die Häufigkeit, also wie oft eben Suchbegriffe gesucht werden.
Und dann muss man das im Verhältnis dazu gestalten, wie groß ist die Konkurrenz.
Natürlich ist zum Beispiel, wenn ich jetzt Fantasy alleine eingib,
das Wort wird Millionen mal gesucht, aber du hast halt auch dementsprechend
Millionen an Konkurrenzbüchern, deswegen versucht man immer da in die Nische reinzugehen.
Ob jetzt Musikdrama selber ein gesuchtes, also für den Menschen weist es auf
jeden Fall schon mal darauf hin, es ist ein Musikdrama, ganz klar,
dann müssten wir eben schauen, ist das auch für Amazon verständlich als Suchbegriff?
Und dann am besten noch zwei, drei andere in den Untertiteln,
also nicht nur eins, wo das eben dann genauer gemacht wird.
Da würde wahrscheinlich getrennt geschrieben Rockstar-Drama besser funktionieren.
Wenn es, genau, wenn das auch ein gesuchtes Suchwort ist, dann auf jeden Fall.
Glaube ich eher.
Ja, müsste man mal bei Publisher Rocket.
Ja, das ist rein von meiner Einschätzung her.
Genau. Aber du hast schon mal einen sehr guten, klingenden Untertitel,
der auch recht lang ist. Das haben wir viele nicht.
Aber wie gesagt, mit zwei, drei Schlagwörtern mehr auffüllen.
Und dann ist das für Amazon absolut erkenntlich.
Okay.
Ja, genau. Bei dem Klappentext haben wir auch geschrieben, da gibt es eine Obergrenze.
Die ist 4000 Zeichen lang, aber das ist übertrieben. Da haben wir schon fast eine Buchvorstellung.
Unser Lichtwert ist so ungefähr um die 1200 du hast knapp 1000 das ist okay,
das ist ein bisschen drunter.
Ja, also könnte ich noch ein bisschen was dazuschreiben.
Genau, mit dem HTML-Code einfügt, dass eben vielleicht der erste Satz oder,
dieser Hook-Satz dick geschrieben ist, dass ein paar Absätze drin sind,
dass es nicht so als zusammengeschrumpfter Text auf der Produktseite erscheint,
einfach auch bedienerfreundlich, leserfreundlich so zu gestalten.
Im ersten Satz ist es trotzdem wichtig, den Genre preis zu geben.
Also dass man da einfach nochmal darauf eingeht, dass es ein Roman über Musik
ist oder über Rock, um den Menschen aber auch trotzdem Amazon die Möglichkeit
zu geben, das rauszulesen.
Und wir wissen ja, dass Amazon ganz oftmals die Algorithmen umstellt oder ihre
Suchmodi umstellt und natürlich nicht unbedingt informiert.
Also wäre das zum Beispiel sinnvoll, also es fängt ja eben bei mir mit dieser
Hook an, stell dir vor, der Mensch, der Anteil an allem hatte,
was dir jemals wichtig war, ist von heute auf morgen nicht mehr da und du gibst dir die Schuld daran.
Dass ich das schon so stehen lasse, aber von unten diesen Zusatz,
ein Roman über Musik, Freundschaft, Verlust, das einfach vorne dran setze,
vielleicht ein bisschen modifiziert, wäre das dann ein sinnvolles Vorgehen.
Genau. Auf der einen Seite ist es vielleicht für den Menschen nicht so attraktiv,
weil er gleich mit so einer Genrebeschreibung einsteigen muss.
Manche mögen das nicht. Auf der anderen Seite waren wir unsere kleine Chance,
dass Amazon doch auch Informationen über den Klappentext rausliest.
Aber andererseits wollen viele Menschen das. Die wollen nochmal bestätigt haben,
ich lese jetzt einen Klappentext und es geht in diese Richtung.
Und dann lese ich weiter das Spannende.
Aber das könnte ich ja zum Beispiel in dünner Schrift schreiben und dann die
Hook weiter halt in Fett und dann kann das Auge da ja direkt hinspringen.
Genau, den Hook Fett am Anfang, dann eben die Schornlöcherbestimmung,
danach aber nicht Fetz und dann mit dem eigentlichen Klappentext beginnen.
Das ist so die Variante, die wir tatsächlich empfehlen.
Okay.
Die Schlagwörter, die sieht natürlich jetzt keiner. Wir haben die aber getestet.
Bei Büchern, die jetzt keine Bestseller sind oder die jetzt nicht ganz vorne
stehen, ist es ja so, man gibt ein Schlagwort ein, sucht das Buch über das Schlagwort
und dann erscheint es auf irgendwelchen Ergebnisseiten.
Je öfter das Buch verkauft wird, desto weiter vorne steht das Buch in den Ergebnislisten.
Da sind wir zum ersten Mal in dem Bereich, wie erfolgreich ist dein Buch oder
wie oft wird dein Buch verkauft.
Aber wir testen, ist trotzdem das Schlagwort selbst auffindbar?
Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein Buch habe, wie bei dir Roman über Trauer
und ich gebe jetzt diese Schlagwortkombination ein und dein Buch erscheint gar
nicht, kann das darauf hinweisen, dass es vielleicht nicht genügend Käufe hat.
Wenn ich jetzt die Schlagwortkombination Roman über Trauer und zusammen mit
deinem Autornamen in den Suchmodus eingibst und das erscheint dann in der Ergebnisliste,
dann heißt es, es wird gefunden über das Schlagwort.
Aber vermutlich nicht ganz vorne dann, weil eben dann die Verkäufe fehlen.
Aber wir wissen auf jeden Fall, dass das Schlagwort funktioniert und dass wir
das Schlagwort behalten können.
Wenn selbst die Schlagwortkombinationen oder Schlagwörter mit dem Autornamen
überhaupt nicht gefunden werden,
heißt es, dass es diese Schlagwortkombinationen in der Suche nicht gibt.
Und dann müssen wir eine andere wählen. So.
Gehen wir vor, wenn wir eben Schlagwörter testen. Das haben wir bei dir gemacht
und da war eben bei keiner der zehn Suchanfragen, warst du unter den ersten 306 Plätzen.
Das hat uns gezeigt, dass die allermeisten Schlagwörter nicht funktionieren
und die müssen eben kanalhart rausanalysiert werden. Da können wir nicht nach
unserem Bauchgefühl gehen und sagen, eigentlich passt das ganz gut.
Das kann ich auch nicht über meine Bücher sagen. Das wird dann auch rausanalysiert.
Ja, wie ist das denn? Also wir haben im Vorfeld darüber gesprochen,
dass man natürlich sich in verschiedene Richtungen positionieren kann,
aber ich habe jetzt gerade die Erfahrung gemacht auf der Messe,
je klarer ich mich für eine Richtung entscheide, desto besser funktioniert das natürlich auch.
Und jetzt gerade bei dem Buch gibt es halt so verschiedene Undock-Bereiche.
Du hast jetzt intuitiv den Begriff Trauer genannt und ich glaube,
dann denkt man aber eher an so,
An andere Bücher, die so ein bisschen gediegener sind. Ich glaube zum Beispiel
so die Richtung mentale Gesundheit, vielleicht auch für Menschen aus der Musikszene,
ist eher die Richtung, wo ich mich sinnvollerweise hin positioniere.
Heißt das, ich sollte dann Begriffe wie Trauer gar nicht nutzen?
Oder kann ich quasi den Fokus auf einsetzen, aber die anderen mitbedienen?
Wie siehst du das so?
Also die Einordnung der Schlagwörter ist mit das Schwierigste von allen Etappen.
Weil wenn wir jetzt zum Beispiel eingeben, Roman über Trauer,
weil vielleicht Trauer ein Teil deines Buches ist, dann schauen wir,
welche anderen Bücher werden über dieses Schlagwort mit angezeigt.
Wenn jetzt da dementsprechend viele sind, die in deinem Genre sind,
also auch mit Musik, auch vielleicht mit positiven Aspekten,
dann ist das was anderes. Dann könnte man es vielleicht lassen.
Wenn jetzt dann nur Trauer,
Begleitungsbücher erscheinen, oder vielleicht auch noch Ratgeber,
dann ist es trotzdem das falsche Schlagwort, weil du im falschen Ziel dieser
Publikum auftauchst und die würden dein Buch nicht kaufen, weil die andere Interessen haben.
Das heißt, man sucht natürlich immer raus, wie oft wird ein Suchwort benutzt,
wie groß ist die Konkurrenz, und dann auch, wie sehen die Nachbarbücher aus,
oder die Bücher in dem gleichen Regal in dem Schlagwort und passen die zu deinem Buch.
Wenn sie gar nicht passen, können wir das Schlagwort nicht nehmen,
dann wird man sich wieder irregeführt.
Und Trauer ist schon so eine Geschichte, ein Algorithmus liest Trauer und dann
wirst du automatisch genau in diese Nische einsortiert. Und das sind wahrscheinlich
Hartgeber, Trauerbegleiter, Sterbebegleiter und dann bist du falsch.
Das ist ziemlich schwierig.
Eine grundsätzliche Frage zum Aufbau dieser Schlagworte. Ich habe jetzt gelernt,
dass man ja am besten immer mehrere Worte pro Schlag, man kann ja so sieben
dieser Schlagworte eingeben, dass man da immer mehrere reinnimmt,
um dann möglichst alle abzudecken.
Ist das so? oder wie baut man die am besten auf, diese Schlagwort?
Genau, ja, im Groben. Also du kannst die Zeilen vollfüllen. Viele machen eben
auch den Fehler, dass sie ein Wort nur reinschreiben und in die nächste Leiste gehen.
Ob es dann sieben sind oder neun, je nach Länge. Also es sind dann eben Schlagwortkombinationen,
weil viele Menschen nicht nur ein Schlagwort eingeben.
Da geben wir jetzt vielleicht in Tamaras Fall ein, Musik, Drama, Trauer, Freundschaft.
Und dann bilden wir die meistgesuchtesten, oder das wird rausanalysiert,
die meistgesuchtesten Schlagwort-Kombinationen und füllen damit die Listen.
Wir versuchen immer die, also die Leisten, also praktisch die Zeilen,
wir versuchen die immer zu füllen und da gibt es dann eben auch noch diesen
kleinen Haken, dass man bei Umlauten, EÖÜ,
Amazon die nicht liest, weil das immer noch com gesteuert ist und das man dann
eben mit a, u schreiben sollte.
Oder wenn man üben nimmt, es wird gelesen, aber dann eben einen Zeichen weniger
einplant, weil sonst das Wort abgeschnitten wird und ein abgeschnittenes Wort wird nicht gezählt.
Aber das sind jetzt so Kleinigkeiten.
Aber jetzt mal, du hattest jetzt, dass ihr das raus alle, die sind jetzt für
unsere Hörerinnen da draußen.
Wie kann ich denn selbst rauskriegen, welche Schlagworte für mich,
wie ich die am besten aufbaue und welche ich nehmen sollte.
Also wenn man jetzt nicht über bezahlbare Apps verfügt, wie zum Beispiel BookBeam
oder andere, lohnt es sich,
Schlagwörter, also zu überlegen zum Beispiel, was würde gut zu meinem Buch passen,
dann meine Nachnamen, also als ich als Autor veröffentlicht habe,
oder wenn ich unter Pseudonym veröffentliche, dann eben die Nachnamen,
und dann schauen, wird es überhaupt angezeigt in der Amazon-Suche?
Erstens mal, wird es überhaupt angezeigt? Selbst wenn es auf Platz 310 angezeigt
wird, wird es angezeigt. Das heißt, es ist eine Schlagwortkombination,
die prinzipiell gesucht wird.
Und dann eben schauen, aber auch welche anderen Bücher werden angezeigt.
Wenn ich ein Fremdkörper in dieser Nische bin, weil nur andere,
also Bücher anderer Genres, andere Regale angezeigt wird, dann ist es trotzdem
kein gutes Schlagwort für mich. Dann muss ich ein anderer suchen.
Wenn ich nicht die Möglichkeit habe zu analysieren, muss ich halt selber ausprobieren.
Einfach einfach sagen, das könnte gut passen, das könnte passen.
Mit meinem Namen dazu wird es angezeigt oder nicht. Wenn nicht, ein anderer suchen.
Also ist so ein Schlagwort oder da sind ja dann mehrere Wörter in einem dieser Schlagwörter.
Ist das dann quasi gleich besetzt mit einem Suchbegriff oder ist das auch die
Mischung aus mehreren Suchbegriffen?
Das ist die Mischung aus mehreren Suchbegriffen, aber wenn man Schlagwortkombinationen
hat, kommt man an die Nischen. Wenn ich jetzt nur Fantasy eingebe,
werde ich praktisch nicht sichtbar, weil das jedes zweite Buch hat.
Also so Verbindungswörter wie Für oder so machen dann auch keinen Sinn.
Dann sollte Herr Schreim, Roman, Trauer, Freundschaft oder was auch immer.
Wenn man jetzt in der Moment, dass die Abteilung sind, kann man so praktisch
dann Liebe, keine Ahnung, Mann,
Auto, also nicht für, also keine Artikel benutzen, keine anderen Wörter.
Liebe Mann, Auto.
Genau, also, ja, genau. Es gibt natürlich wenig Menschen, die geben ganze Sätze
ein bei den Suchmodi, aber dann werden eben da auch die Hauptschlagwörter rausgefiltert,
und führen eben in diese Kombinationen.
Die Kombinationen sind nochmal wiederholend wichtig für die Nischen.
Wir müssen schauen, dass wir in die kleinen Schubladen reinkommen,
wo eben wenig Konkurrenz ist.
Ja, weiter.
Genau, ja, das waren dann eben die Schlagwörter, also die Kategorien,
genau, die Kategorien, genau, die Kategorien,
Wir können nur die nehmen, die Erwissen oder KBT uns anbietet. Das ist ja ganz klar.
Aber um auf die richtige Kategorie zu kommen, muss ich natürlich selber auch
wissen, welches Ziellesepublikum habe ich oder möchte ich erreichen.
Und wenn das Buch darauf ausgerichtet ist, auf das Ziellesepublikum,
genau auf diese Nische, dann muss ich natürlich auch versuchen,
genau diese Kategorien zu treffen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ob ich über Velletrisse gehe,
gleich über andere Unterpunkte.
Aber diese Kategorien müssen unbedingt im Kern mein Ziel-Lieser-Publikum,
also mein Genre oder meine Nische treffen.
Sonst kommt Amazon durcheinander und man hat das Problem, also ich habe tatsächlich
Kunden, zum Beispiel einer hat einen Thriller geschrieben und Amazon hat dann
in die Kategorie Ratgeber für stellende Mütter einsortiert,
weil Sachen widersprüchlich waren und wie gesagt, da fehlt dann einfach auch
die Logik, das ist dann ein reines 1 zu 1 und ich stelle es in diese Nische rein.
Vielleicht werden die so wütend, dass sie jemanden töten wollen.
Ja, da war es auch eine Kombination aus missverständlichen Dingen im Cover und
aus missverständlichen Dingen im Untertitel und dann war auch noch der Klappentext,
mit Babybass drin und dann hat er sich gedacht, okay, ich stelle dich jetzt
einfach da rein, fertig und gehe zum nächsten Buch.
Manchmal ist es tatsächlich auch so, dass Amazon umstellt. Warum können wir nichts sagen?
Also ich glaube, dieses Phänomen hat jeder Autor oder jede Autorin schon mal
erlebt, warum steht es plötzlich da drin.
Dann hat wieder irgendein nicht nachvollziehbarer Algorithmus von Amazon zugeschlagen
und sich gedacht, nein, ich ende die Kategorie.
Aber das ist tatsächlich meistens, wenn missverständliche Sachen drin sind,
die eben nicht an diesem roten Faden entlang gehen.
Wenn das ganz klar ist, macht Amazon das nicht, weil dann ist die Kategorie auch klar.
Es wird bestätigt durch den Klappentext, durch den Untertitel,
durch die Schlagwörter und dann ist man eigentlich relativ safe vor solchen Hanebüchen-Aktionen.
Dann haben wir das Cover analysiert. Beim Cover ist es natürlich immer wichtig,
also in erster Linie, also das Cover ist ja das Erste, was dem Leser oder Leser ganz ins Auge fällt.
Man scrollt sich durch die Buchwelt und bleibt immer erst am Cover hängen,
dann erst am Titel und dann liest man den Klappentext. Das ist diese bübente,
magische Dreieck, von dem wir immer sprechen.
Ja, klar.
Natürlich sollte in erster Linie das Cover professionell aussehen,
nicht von einem unkundigen Canva selber hingebastelt.
Das ist diese Geschichte, dass Amazon-Leser weniger anspruchsvoll seien als
Verlagsleser, kann ich überhaupt nicht teilen. Das stimmt nicht.
Auch die wollen professionelle Kammer haben und professionelle Bücher haben.
Und deswegen sage ich immer, Leute, bitte spart es nicht am Cover,
weil das das allererste ist, was den Leuten ins Auge fällt. Ja, absolut.
Dann brauchen wir auch gar nicht weiterarbeiten mit Keywords oder mit Kategorien.
Wenn das Cover einfach schon absolut gut ist, dann brauche ich nicht arbeiten.
Dann muss man erst mal da ansetzen. Und diese...
Cover-Designer, ja, die kosten 350, 400, 450 Euro. Das ist gute,
aber das muss einfach drin sein.
Das ist die Basis eines jeden Buches.
Ist das Verständnis eine Frage, Tamara? Ist jetzt auf Amazon dein neues Cover oder noch das alte?
Genau, das ist natürlich jetzt ein bisschen blöd. Ich habe da noch das alte drin.
Das wird gerade ausgetauscht. Wobei das jetzt natürlich auch für mich spannend
ist, was der Andreas dazu sagt. Weil es gab ja auch viele Stimmen,
die gesagt haben, Ich fand das alte Cover schöner. Ich glaube,
das ist wieder genau dieser Effekt, über den wir vorhin auch schon gesprochen
haben, verschiedene Zielgruppen.
Von daher bin ich jetzt trotzdem neugierig.
Also das Cover selber, das Coverbild haben wir nicht beurteilt.
Es ging um die Schriftgrößen, es ging darum, dass zum Beispiel der Naturnamige
größer sein darf. Du musst dich nicht kleiner machen, als du bist.
Das Rock in Peace hat sich zum Beispiel super mit dem Weiß aus dem schwarzen
Pulli von dem Mann rauskastellisiert.
Das Musikdrama könnte ja auch größer sein, aber wir gehen nicht auf das Bild an.
Also in deinem Fall ist jetzt der Mann ja auch nicht widersprüchlich zum Genre.
Ich meine, das ist ein junger Mann, der würde ja auch zu Rock passen, so wie der ausschaut.
Da war jetzt nichts dran auszusetzen. Also überhaupt nicht.
Und es sieht auch professionell aus. Es sieht jetzt nicht aus,
als wenn ich es selber irgendwie für 20 Euro hingeschneidet hätte.
Es gibt natürlich Leute, die können das. die können das sehr gut selbst machen.
Ich kann es überhaupt nicht.
Ich war auch ein professioneller Cover-Designer und ohne würde ich es auch nicht machen.
Aber von dem her war das Cover ja wirklich nicht schlecht. Wir haben eben gesagt,
der Autorname ist klein, aber ansonsten war alles okay.
Jetzt rein aus Interesse, also das ist beim neuen Cover nicht mehr,
aber ich habe ja bei diesem alten, hat mir der Cover-Designer ja bei dem Wort
in quasi das I ersetzt durch den Hals einer Gitarre.
Da habe ich mich manchmal gefragt, ob das irgendwie für die Lesbarkeit ein Problem
darstellt, aber das ist für die KI in Ordnung.
Ja, ja. Also KI liest Rock.
Und er liest Peace und das eben ist jetzt weniger richtig. Ach stimmt,
du sagst es ja so groß. Auch wenn das jetzt gut lestbar wäre oder für oder den
oder die, das ist für ihn, er guckt es egal. Ja, okay. Das sind schon mal zwei Wörter.
Wenn man jetzt natürlich die zwei Wörter nur nebeneinander stellt.
Aber natürlich entscheidet Amazon jetzt nicht, nachdem es nur den Titel gelesen
hat. Amazon entscheidet nach Titel, Untertitel, Klappentext, Schlagwörter.
Und von dem her ist der Titel absolut gut. Also ich finde, das ist das Wortspiel
persönlich sogar wirklich gut.
Mhm.
Genau, dann haben wir den A-Plus-Content. Da ist es auch interessant,
dass viele Autorinnen und Autoren gar nicht wissen, dass sie den sonst nützen können.
Der A-Plus-Content ist ein Modulsystem, das KPT auf der Produktseite zur Verfügung
stellt, um die Produktseite professioneller zu machen, mehr Preis zu geben.
Ich kann dort auf meine Protagonisten eingehen, ich kann dort Pain-Points beschreiben,
auf Beziehungen eingehen, auf Dramen eingehen und es ist natürlich viel interessanter
für einen Interessenten, der auf der Produktseite steht, da nochmal einzutauchen,
ah, da gibt es zum Beispiel die drei Hauptbotas und da gibt es vielleicht noch
diese Nebenerscheinungen, da kann ich Bilder mit reinsetzen,
ich kann vielleicht sogar auch Videos mit reinsetzen.
Amazon sagt, dass Produktseiten im Durchschnitt zwischen 8 und 12 Prozent mehr Bücher verkaufen.
Oder Artikel verkaufen. Es gibt sie nicht nur im Buchbereich, es gibt sie überall.
Es gibt sie überall.
Was ich auch verstehen kann, weil natürlich eine gut gemachte A-Plus-Produktseite
wesentlich attraktiver wirkt, als dieses typische nur Kabat-Lappentext.
Dann geht es unten schon los, mit Kundenkaufen auch.
Jetzt muss ich kurz Zwischenfragen.
Weil mir gerade selbst aufgefallen ist, Ich dachte eben, wo ist er denn hin?
Und habe festgestellt, der ist bei mir nur beim E-Book zu sehen.
Ist das normal oder liegt das daran, dass das ist normal?
Ja, ist nicht normal.
Du musst beim A-Plus-Inhalt halt sagen, für welche A sind es.
Und dann hast du nur dein E-Book angegeben.
Ja, weil die haben ja das E-Book und das Amazon-Taschenbuch mit dem Tradition-Taschenbuch
verheiratet und kriegen es ja seit anderthalb Jahren nicht hin,
das Amazon-Taschenbuch nach vorne zu setzen.
Und auf dem Traditionen-Taschenbuch wird es nicht eingeblendet.
Aber das Klieg-A-Sing müsstest du auch angeben können bei dem A-Plus-Inhalt,
wenn du das Buch unter Autocentral als deins markiert hast.
Ja, die ist auch mit drin, aber versteckt unter weitere Formate irgendwie.
Das heißt, vorne siehst du immer das Taschenbuch von Tradition und da ist...
Nein, ich meine den A-Plus-Inhalt müsstest du da auch sehen.
Ah, okay, das muss ich mir nochmal anschauen.
Genau, aber du kannst den Abflussinhalt nur für E-Books erstellen.
Nur für E-Books. Du kannst doch alle Asien. Ich habe das auch bei dem Print.
Ja, aber du hast ja beim Print keine Asien, du hast ja den ISBN.
Hast du auf deinen Taschenbuchseiten die Asien Abfluss-Content?
Also ich habe die immer auf den übergreifenden. Bei mir werden die Bücher übergreifende
Asien angezeigt. Und wenn ich übergreifende Asien wähle, dann werden alle Bücher,
die dir zugeordnet sind, wird das angezeigt.
Nee, Vera, bei deinem Taschenbuch ist kein Abflussinhalt.
Ist keine?
Nein.
Also der A-Plus-Content gilt nur bei E-Books.
Okay.
Das beruhige ich mich insofern.
Als dass ich dann offenbar mal nichts falsch gemacht habe.
Ich habe immer gedacht, ich hätte den da. Na gut, haben wir wieder was dazu gelernt.
Nee, war das auch nicht klar.
Aber das liegt natürlich jetzt nicht an der Verknüpfung auf der Produktseite.
Was du jetzt gesagt hast, Tamara, dass die das Taschenbuch nicht mit dem E-Book verknüpfen.
Also A-Plus nur für E-Books, auch nicht für Hörbücher oder so was, nur für E-Books.
Aber wie gesagt...
Warum sie das nicht für Taschenbücher machen, weiß ich nicht.
Es wäre natürlich auch sinnvoll, das dort auch zu machen.
Ist ja das selbe Buch oder auch für das Hörbuch. Ja, ich weiß nicht, warum das so ist.
Wäre sinnvoll, warum das so ist, weiß ich nicht.
Wichtig ist schon mal beim E-Book und wir verkaufen ja am meisten E-Books und
weniger Taschenbücher.
Genau, und du hattest bei deinem Upload-Content, der funktioniert, aber was,
Leser gerne haben wollen, also nur mal so als Tipp, wenn man Upload-Content
erstellt, man hat ja mehrere Modulmöglichkeiten und in einem Modul würde ich
immer schreiben oder präsentieren, warum ich genau dieses Buch geschrieben habe
oder warum es mir wichtig ist.
Leser wollen sowas. Die wollen so persönliche Einstiege in den Menschen, in den Autoren.
Das zeigt auch wieder, aber da komme ich eher nachher drauf,
warum der positive Nebeneffekt von dem ganzen KI-Gedöns, das wir gerade so auf
dem Markt haben, ist tatsächlich, dass Leserlernen und Leser wieder mehr Menschliches suchen.
Also die wollen dann weg von diesem, ich weiß gar nicht, ob das jetzt ein Fake-Buch
ist, ist es ein wirklicher Autor.
Und wenn die dann sehen, ich steige zum Beispiel bei der Tamara,
die hat das Buch geschrieben, weil und sie hat diese Pläne für die Zukunft,
dann bleiben Leser eher da.
Die klammern sich jetzt tatsächlich mehr an dieses Menschliche, an Marken.
Ja, cool.
Wegen der Marke können wir ja später auch nochmal zu sprechen kommen.
Da hat sich eben auch einiges geändert, Marke oder Pseudonym.
Eben in der heutigen Zeit. Und dann haben wir noch unsere Autorenseite,
die wird ja gespeist durch Author Central.
Die können wir ja nicht über KBT veröffentlichen. Das ist ja praktisch eine
Tochter-Einheit von KBT, wo wir unsere Bücher prinzipiell verknüpfen können
und die zuständig ist für die Autorenseite. Und da ist es eben auch immer wichtig,
ein schönes Foto von sich.
Wenn man selber sich nicht abbilden lassen will, aus irgendwelchen Gründen kann
man ja was anderes hochladen.
Einen netzgestalteten Autorentext, der die menschliche Seite von uns zeigt,
wie wir vielleicht leben, ob wir verheiratet sind, wo wir wohnen,
was uns vielleicht als entspricht hat, Autor zu werden, warum wir genau diese Genre schreiben.
Und es mögen eben Leserinnen auch sehr gern, dass sie sehen,
ah, das ist praktisch die Tamara, die hat das Buch geschrieben und so lebt die auch.
Es ist dann vermutlich auch kein KI-Fake, sondern die gibt es irgendwo wirklich.
Dann kommen wir zu den Bewertungen. die Bewertungen haben algorithmus-technisch
tatsächlich einen hohen Wert, weil je mehr Bewertungen, desto mehr wird man
vom Algorithmus in der Sichtbarkeit belohnt.
Ich würde auf jeden Fall schon vom Stegreifer aus sagen, man sollte immer schauen,
dass man prinzipiell über 50 kommt.
Es gibt auch einen Unterschied, ob man Text Rezessionen bekommt oder nur diese neuen Sterne.
Es gibt ja seit drei oder fünf Jahren, dass man eben nur Sterne vergeben kann,
da lohnt sich zum Beispiel die Arbeit mit Blogern.
Oder mit möglichen Lesern und die dann sagen, ja, ich schreibe dir eine Rezession.
Da wappelt ja alles in Ordnung. Du hast einen ganz tollen Sterneschnitt mit 4,8.
Du hast 8 Rezessionen, ja.
Könnten mehr sein, aber das,
Ach, bei 35 Bewertungen. Aber 8 Textrezisionen.
Ist nicht viel, aber mehr als 8.
Nein, 8 Textrezisionen bei 35 Bewertungen. Genau, richtig.
Aber das ist ja schon mal ein gutes Verhältnis, weil das Verhältnis verschiebt
sich leider immer mehr Richtung.
Ja, ich möchte jetzt keinen Text schreiben. Ich gebe einfach eine 5-Bewertung, was ja auch schön ist.
Aber Textbewertungen zählen natürlich weitaus mehr. Und vor allem geben sie
viel mehr Preise über das Buch.
Es gibt viele Leserinnen und Leser, die sich auf die Bewertungen konzentrieren
und sagen, lese mich da mal durch und dann habe ich vielleicht sogar einen besseren
Einblick in das Buch aufgrund von anderen Erfahrungswerten als den Klappentext selber.
Ja, mache ich auch so.
Ja.
So, jetzt muss ich mal den Break machen, weil eine Methode, sein Buch nach vorne
zu bringen, ist natürlich ein Buchtipp bei uns und wir haben heute auch wieder
einen, den wir mal hier einspielen, bevor mein Verriss nachher kommt.
Ja, ihr Lieben, wir haben nämlich heute auch wieder einen Buchtipp für euch.
Ihr wisst ja, wir stellen gerne auch dein Buch bei uns vor.
Schicke uns einfach eine Info an alle-at-zweivon-der-talk-stelle.de und wir
schicken dir alle Infos dazu.
Und wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, haben wir heute ein Buch,
was sogar ziemlich zum Thema passt, oder?
Jawohl, dieses Mal fange ich auch wieder mit dem Cover an, das ich dir beschreibe.
Und zwar sehe ich hier eine Frau. Ich weiß auch, wer es ist,
aber dazu kommen wir später.
Trägt ein weißes Kleid, das sich so ein bisschen mit dem Hintergrund vermischt.
Das hat alles so ein bisschen einen träumerischen Look.
Sie hält ein Buch in der Hand und in der anderen Hand einen Stift,
mit dem sie Buchstaben in die Luft malt, die um sie herumschweben.
Also es ist offensichtlich eine Autorin.
Und zwar ist sie die Autorin des Buches. Es ist nämlich ein autobiografischer
Ratgeber, der da lautet, lebe deinen Traum, schreib ihn nicht nur,
von der lieben Sissi Steuerwald.
Bei dem ersten mit Frau mit weißem Kleid habe ich gedacht, das ist so ein Liebesroman.
Aber sie geht nicht rücklinks Richtung Meer, sondern sie schreibt Bücher.
Genau, und sie fällt auch nicht rücklinks vom Altar, es ist einfach nur ein weißes Kleid.
Vielleicht ist es auch eine Bluse, offen gesagt, habe ich da jetzt interpretiert,
denn man sieht nur ihren Oberkörper.
Das wollen wir jetzt nicht so. Genau, aber was ist denn dann genau das Thema dieses Buches?
Jawohl. Ich lese dir einmal den Klappentext vor und der laut wie folgt.
Zwischen Selbstzweifeln, gesellschaftlichen Erwartungen und der Sehnsucht nach
einem erfüllten Leben erzählt sie sich Steuerwald eine zutiefst persönliche
Geschichte über Mut, Wachstum und den Weg zurück zu sich selbst.
Was als Traum vom eigenen Buch begann, wurde zu einer Reise voller Umwege,
Rückschläge, Erfolgsmomente und der Erkenntnis, dass äußere Anerkennung niemals
ersetzen kann, was wir innerlich wirklich suchen.
Dieses Buch ist mehr als ein Schreibratgeber. Es ist eine Einladung,
die eigenen Träume nicht länger aufzuschieben, sich von fremden Maßstäben zu
lösen und den Mut zu finden, das eigene Leben bewusst zu gestalten.
Ehrlich, nahbar und inspirierend verbindet die Autorin autobiografische Erfahrungen,
mit tiefgehenden Reflexionen über Mindset, Selbstwert, Erfolg,
Glück und persönliches Wachstum.
Für Schreibende, für Träumende, für Menschen, die spüren, dass noch mehr in ihnen steckt.
Ach, ist das schön. Das ist ja völlig unser Thema.
Genau. Ja, ich habe das Buch natürlich auch. Es gibt übrigens dazu noch ein Begleitbuch.
Und zwar ist das das Dankbarkeitstagebuch, das auch Teil des Inhalts von Lebe Deine Traum ist.
Also es ist wirklich, sie erzählt sehr persönliche Erfahrungen von ihrem Weg
zum Schreiben, aber es sind eben auch ganz konkrete Tipps dabei,
Reflexionsübungen, Dinge, die man direkt selbst praktisch anwenden kann.
Und es ist eben weniger ein Schreibratgeber im Sinne von, so schreibst du besser,
sondern so findest du erstmal heraus, was du eigentlich willst,
wo du hin willst, was du mit deinem Schreiben erreichen kannst und willst.
Und ja, ich glaube, das ist gerade in unserer Buchbubble, wo man von allen Seiten
so zugeschrien bekommt, wie was zu laufen hat, eine sehr schöne Gelegenheit
mal innezuhalten und mal ein bisschen sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Naja, guter einleitender Satz. Ich meine, da habe ich mich natürlich angesprochen gefühlt.
So, wenn du sagst, der Zuspruch von außen ersetzt nicht so das innere Gefühl.
Dass, ja, ich weiß ja, dass ich zum Beispiel durchaus sehr nach Zuspruch von
außen giere, deswegen will ich auch immer reich und berühmt werden.
Sehr wohl wissend, dass es nichts ersetzen kann, aber naja, ich will es trotzdem.
Ja, aber vielleicht schaust du mal da rein, machst mal die ein oder andere Übung aus dem Buch.
Und dann bin ich vielleicht dankbarer von dem. Genau, es ist auch nicht nur für Schreibende.
Es ist ein Ratgeber für Schreibende und Kreative. insofern eigentlich für alle Menschen da draußen.
Ja, auf jeden Fall. Klingt auf jeden Fall sehr lesens- und beachtetswert.
Fass noch mal zusammen, worum geht's?
Genau, also es ist der autobiografische Schreibratgeber Lebe deinen Traum,
schreib ihn nicht nur von Sissi Steuerwald.
So, da sind wir wieder und ja, Andreas, jetzt hast du bei Tamara alles gesagt?
Ja, Preis war noch ganz kurz mit 4,90, das ist absolut okay.
Da hat sich eben auch einiges geändert. Früher hat man ja ganz oft diese Preiskategorie
gehabt von 99 Cent, weil man dann mehr sichtbar war.
Da hat sich in den letzten Jahren auch einiges getan. Das lag auch einfach mit
dem Leseverhalten der Leser und Leser über Amazon, die sich immer mehr dem Thalia
Hubendubelsystem anpassen. Also die wollen auch keine Billig-Schinken mehr.
Die wollen auch wirklich was gern zahlen. Und das zeigt dann auch,
ich habe Qualität hervorgebracht. Ich biete Qualität an.
Und man geht tatsächlich immer mehr weg von diesem 99-Cent-Angebot und nimmt
Preise, die man auch bei Thalia zahlen müsste, also über die Torino-Ginie oder
bei Wimedubel und das ist auch absolut okay.
Das würde ich auch eben empfehlen.
Sehr schön.
Okay, jetzt aber.
Genau, jetzt komme ich zu dir. Ich muss es hier nur öffnen.
Bei welchem Buch von mir hast du denn reingeguckt? Ich habe ja ein paar.
Ja genau, also wir haben aufgetrennt Weber und Wotzenjagd ermitteln.
Also das Neueste.
Das neueste?
Ja.
Genau. So, da ist mir auch draufgekommen. Ich muss das Ganze ein bisschen besser machen. So.
Da haben wir auch, also Untertitel und Titel, das muss ich nochmal ganz kurz
schauen, genau. Weber & Watznerk-Mitteln ist praktisch dein Untertitel.
Genau, das ist auch gut für den Leser.
Habe ich mir schon notiert.
Emerson kann damit nicht viel anfangen, weil es ja zwei Namen sind und das ja
in jedem Genre vorkommen kann, genau.
Also da fehlt praktisch im Untertitel die Genre-Zuordnung und noch zwei,
drei Schlagwörter, die deine Nische sozusagen unterstreichen.
Ich denke mal, da müsste Krefeld und Cozy Crime auf jeden Fall rein.
Ich habe auf der Messe gelernt, dass mit Cozy Crime, dass viele Leute mit Cozy
Crime überhaupt nichts anfangen können.
Aber da werde ich nochmal ein bisschen gucken.
Genau, und da muss man eben schauen, ist Cozy Crime auch wirklich ein Suchwort,
das Suchende benutzen oder eben nicht. Also wir nennen es Cozy Crime,
aber wie gehen denn zum Beispiel jetzt Interessenten rein, wenn die Cozy Crime
wollen? Vielleicht haben wir ein ganz anderes Schlagwort.
Vielleicht eher Regionalkrimi.
Ja, vielleicht. Genau, das kann ich jetzt aus dem Stegreifen nicht sagen,
das müssen wir rausanalysieren.
Ja, ich habe ja da aufgrund von sechs Monaten Amazon Ads jetzt doch einen sehr
großen Analysestand, welche Targets funktionieren und welche nicht.
Ja, das sollte dann recht groß sein.
Ja.
Bei den Schlagbettern haben wir auch gesucht, auch mit einem Faktor.
Also mit deinem Nachnamen. Wir haben auch tatsächlich in den ersten zehn Suchanfragen
kein Buch von dir gefunden mit deinem Nachnamen auf den ersten Seiten weiter hinten.
Also wir haben viele überhaupt nicht gefunden und manche waren dann sichtbar,
aber natürlich weiter hinten. Und dann kann man ja sagen, es liegt an den Verkäufen,
weil eben Konkurrenzbücher mehr verkauft werden als deine.
Ja gut, das Buch gibt es erst seit fünf Tagen.
Natürlich, das ist ganz klar. Dann kann es ja auch nicht so sein.
Genau, Bewertungen, klar, das ist ganz klar. Dass noch keine Bewertungen da sind oder nur wenige.
Beim Cover, ja, da haben wir geschrieben, funktioniert.
Also wenn nur ein Punkt nicht erfüllt ist, das ist natürlich jetzt ein hartes
Programm, dann schreibt das gleich teilweise.
Wir haben gesagt, das wäre ein Nenntweg, ist ein bisschen schlecht zu erkennen,
weil das rot ist oder dunkelrot auf dunkelhem Hintergrund.
Und da muss man genau hinschauen, vor allem auf der Handy-Version.
Also wir entwickeln unsere Cover und haben das ja praktisch groß am Bildschirm
oder auf dem iPad oder auf dem Rechner und sehen, das ist alles erkennbar.
Aber der Großteil der Leute schaut das auf dem Handy an.
Und dann sind die Cover natürlich ganz klein und wenn man dann nur etwas Rotes
oben sieht, das ein Autorname sein könnte,
dann sagen wir, okay, dann müssen wir den Autorname in einer anderen Farbe schreiben,
zum Beispiel heller dass das aus dem dunklen Hintergrund heraus besser erkennbar ist oder größer.
Aber in dem Fall wäre eine andere Schriftfarbe zu empfehlen.
Damit eben auf dem Handy zu sehen kann, okay, aufgetrennt, aber wer ist denn das?
Und dann reicht das Augenmaß nicht mehr aus, um das zu erkennen.
Das ist auch so eine Geschichte, wo wir uns vom Denken hier umstellen müssen,
weil Leute eben zumeist auf dem Handy agieren, auf dem Smartphone,
nicht auf dem riesengroßen Bildschirm des Rechners.
Die Beschreibung ist gut. Man kann noch einen HTML-Code einfügen,
also dass man sagen könnte, also Zeileninbrüche ein bisschen lesefreundlicher,
Hugsatz vielleicht dick, oder dann drunter keine fetten Zeilen.
Ansonsten war die Beschreibung wirklich auch professionell gut gemacht.
Da sieht man, dass du auch die Erfahrung hast.
Der A-Plus-Content ist natürlich bei dir auch eingesetzt. Du könntest auch einen
Abschnitt benutzen, um zu schreiben, warum du diese Nische bedienst,
warum du dieses Buch geschrieben hast, was ist daran wichtig.
Hat es vielleicht irgendwelche persönlichen Gründe?
Ist da irgendwas in deine Persönlichkeit verankert oder nicht?
Genau, die Autorenseite dürfte länger sein bei dir.
91 Wörter bei bis zu 240 Wörtern.
Da darf man wirklich der Leserin oder dem Leser einen guten Einblick übereinbringen.
Man kann immer selber entscheiden, was möchte ich natürlich privat von mir preisgeben.
Ganz klar, ich muss jetzt nicht schreiben, ich wohne mit vier Kindern in Wuppertal.
Wenn man das nicht will, aber man
kann ja mehr über seinen Autoren-Dasein vielleicht schreiben, warum man.
Das klar ist oder eine bessere persönliche Beziehung aufbauen kann zwischen
Leserinnen und dem Autoren.
Kategorien waren bei dir gut, du stehst genau in dem,
In der Nische, in der du stehen solltest, mit dem Schornel deines Buchs,
da hat auch Amazon nichts dran geändert. Gut, ist ja auch noch ziemlich am Anfang.
Die Reihe ist ganz klar erkennbar. Man muss, wenn man eben Reihen hat und der
Kapität ist, auch in der Reihe, also als Serie, veranlagen, dass man gleich
unterhalb von dem normalen Cover und von dem Klappentext auf der Produktseite,
dass die Reihe ersichtlich ist.
Das ist zum Beispiel Band 1 von 2, 3, 4 oder Band 4 und die ersten drei sind
die, um auch die Möglichkeit zu geben, sofort, Ah, da gibt es noch andere Teile,
die kaufe ich auch gleich mit.
Und natürlich auch, um zu betonen, es handelt sich hier um eine Reihe.
Du bist mit 390 genau in der Mitte von allen Angeboten, zwischen oder eher unten,
aber 390 ist ein guter Preis.
Es gibt so eine imaginäre Grenze zwischen 390, wo dann tatsächlich potenziell
weniger Bücher verkauft werden als nur die Hälfte.
Das ist, ja, kann ich nicht beweisen, kann ich nicht begründen,
da gibt es so imaginierte Grenzen.
390 ist eigentlich ein ganz guter Preis für ein Buch aus dem Genre.
Ich habe noch eine Frage zum A-Plus-Inhalt. Wir hatten letztens den Johannes
Hermann von Penguin Wendem House da und der hat gesagt, der hatte sich auch
die Buchseiten angeguckt, der hat gesagt, man sollte keine,
generierten Fotos der Protagonisten nehmen.
Die Lesenden hätten das nicht so gerne, weil das denen irgendwie die Fantasie wegnimmt.
Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen?
Nein. Tatsächlich gibt es, glaube ich, auch beide Teile.
Natürlich ist es so, dass jeder, der im Buch liest, sich in seiner Fantasie
ein eigenes Gesicht der Prototonisten aufbaut.
Wer jetzt selber ein Bild, also ein KI-Bild oder nicht ein KI-Bild,
als Portrait oder als Person abbildet, kann das mitunter zerstören.
Auf der anderen Seite gibt es viele, die sagen, wow, ich finde ihn ganz gut
getroffen oder ich stelle mir anders vor und man kann sich da auch anders damit auseinandersetzen.
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass das falsch ist, was der Herr gesagt hat.
Ich sage, ich kann das jetzt nicht bestätigen.
Es wird immer, egal was wir machen, Leute geben, die sagen, ich hätte es gern anders.
Wenn man natürlich eine gute Idee hat, zu sagen, anstatt eines Gesichtes oder einer Person,
wirklich was anders zu kreieren, etwas, was damit zu tun hat und eine Idee hat.
Natürlich, warum nicht? Um Gottes Willen, da kann ich genauso arbeiten.
Wir arbeiten momentan sehr gern mit Porträts.
Die werden ganz gut angenommen, vor allem von den Autoren.
Was jetzt natürlich die Leser denken, da haben wir keine Grundlage.
Also ich habe mal so ein bisschen aufgrund dieses Gesprächs mal angeguckt,
was so die großen Verlage machen und die haben nirgendwo Porträts.
Die haben immer nur den Namen und dann irgendwie ein Hintergrundbild in der
Schreibmaschine oder irgendwas, was zu dem Szenario passt.
Ja, da wären wir natürlich jetzt auch angewiesen auf Reaktionen.
Also wenn wir jetzt natürlich genügend Interessenten hätten,
die sagen, du hör zu, Vera, ich habe mir jetzt deine Hauptprogramm-Günstin TV
Watson ja so vorgestellt und du hast die so abgebildet.
Und wenn das jetzt 20 Stück schreiben, ich glaube, dann kann man vielleicht daraus was ziehen.
Wenn die keine Rückmeldungen bekommen, ist alles natürlich nebulös.
Ja, also sicherlich hat in einem Sinn der Herr recht, der sagt,
man nimmt natürlich jetzt den Leuten eine gewisse Fantasie, die sich das anders vorgestellt haben.
Andererseits, die meisten Leser, die auf den Produktseiten kommen,
haben mir das Buch noch gar nicht vorgelesen.
Also die stellen sich ja noch gar nichts vor, weil sie noch kein Manuskript gelesen haben.
Und denen hilft vielleicht der Einstieg mit Portraits, um ein bisschen besser reinzukommen.
Ja, man weiß es.
Man kann natürlich dann, dadurch, dass ja jeder Mensch eine andere Ästhetik
hat, könnte man jetzt natürlich sagen,
wenn ich jetzt zum Beispiel mir das Bild von Lutz Weber anschaue,
der wirkt sehr streng, könnte vielleicht für den einen oder anderen unsympathisch
wirken, was natürlich nicht passieren kann, wenn da einfach ein Symbolbild wäre.
Ja, also um dem komplett aus dem Weg zu gehen, kann man natürlich sagen,
okay, ich gebe Porträts komplett aus dem Weg,
aber du müsstest in die gute Idee dahinter sein, weil dann ist ja wirklich,
was kann ich Attraktives bieten, anstatt ein Padre, wo das auch bedient,
was ich eigentlich damit ausdrücken möchte.
Also irgendwas, was in seinem Kontext zu tun hat.
Aber interessant, solche Aussagen, natürlich.
Was sagst du sonst zu meinem Ablossinhalt?
Es ging jetzt schneller, genau. Wir waren ja schon beim Preis.
Also das Wichtigste, was ich jetzt sagen würde, ist beim Untertitel den Untertitel so wählen, dass,
das Genre bedient wird, noch mit zwei, drei Schlagwörtern drin,
oder ein, zwei Schlagwörtern, das es einmal dann leicht macht,
gleich am Anfang deine Nische zu erkennen.
Und bei den Schlagwörtern würde ich einfach bei dir auch die Suche,
also dass du dann auf die Suche machst, ich schaue mal bei dem Schlagwort oder
bei der Kombination mit meinen Nachnamen und schaue, ob sie überhaupt in der
Suchergebnisliste angezeigt wird und das dann behalten,
und dann eben andere suchen und dann nur welche nehmen, die überhaupt angezeigt
werden und die aussortieren, die nicht angezeigt werden.
Ja, aber ich muss da nochmal fragen.
Wenn ich jetzt da so eine Kombination habe aus Schlagwortern,
die ich da so eintrage, weiß ich, Krefeld, Südstadt, Krawatte,
also ja, das ist jetzt nur Sorgfantasie, was ja wahrscheinlich,
nicht sehr häufig gesucht würde.
Wenn ich das so eingebe und jetzt ist das auch ein neues Buch,
was wahrscheinlich noch gar nicht so voll indiziert ist oder so,
dann ist ja die Chance, dass ich das irgendwie finde, sehr gering.
Irgendwie hilft mir das doch dann gar nicht.
Nee, also das hat nichts damit zu tun, seit wann dein Buch veröffentlicht ist,
weil die Suchwörter basieren ja darauf, auf den Sucheingaben anderer Menschen.
Und da ist es ja egal, ob jetzt dein Buch schon erschienen war oder nicht erschienen war.
Das gleiche, die Nische gibt es ja schon vorher.
Ja, aber wenn du sagst, du suchst die Kombination mit meinem Namen,
wenn ich noch kein Buch habe mit diesen Schlagwörtern, dann kann doch die Kombination
mit meinem Namen auch noch gar nicht gefunden werden.
Doch, doch kann schon. Genau, weil,
Natürlich nicht bevor es veröffentlicht wird, aber ab dem es veröffentlicht
ist, natürlich dann schon.
Und ich würde jetzt keine drei Wortkombinationen nehmen. Ich würde tatsächlich
maximal zwei nehmen, wie zum Beispiel humorvolle Krimis oder Krimi regional
oder vermehrt Krimi Ruhrgebiet, Krimi Reihe.
Alles, was so deinen Kontext ausmacht, würde ich mal mit maximal zwei Wörtern,
und der Kombination mit deinem, also dein Nachname wäre dann praktisch das dritte,
aber das ist ja nur dein Nachname.
Weil sonst wird es zu schwierig, dass man ein Schlagwort in die Kombination
findet, die wirklich gegeben würde ist.
Wenn man nur eins nimmt, ist ja die Konkurrenz viel zu groß.
Wenn du jetzt Krimi nimmst oder humorvoll, dann hast du ja Zehntausende von
Büchern. Das macht dann keinen Sinn.
Okay, aber jetzt muss ich nochmal, damit ich das nochmal differenziere,
auch wenn es jetzt wie doppelt ist, in die Schlagwortzeile ins Backend bei dem
KDP, kann ich aber mehr reinschreiben.
Da könnte ich reinschreiben, humorvolle Krimi, Krefeld, Krimi, so.
Ermittler-Duo.
Genau, aber nachher beim Testen nehme ich dann die einzelnen Fragmente.
Ja, richtig.
Ah, okay, jetzt habe ich es so langsam beschlossen.
Wenn du jetzt eine Sechs-Wort-Kombination hast, beim Suchen findest du nichts.
Oder es wird dann irgendwas rausgefiltert und dann ist die Suchanfrage selber
missverständlich. Genau, sie wird dann maximal zwei Wörter nehmen, so machen wir das auch.
Wenn es eine Nische ist, wo man sagt, okay, das ist sowieso so eine kleine Nische,
da kann man auch mal ein Wort nehmen. Aber ja, es gibt halt immer weniger kleine Nischen.
Also diese Korrelation, dass diese Schlagwörter letztlich zumindest Teile davon
direkt auch Suchbegriffe sind, die habe ich bisher gar nicht so verinnerlicht.
Aber das macht natürlich Sinn.
Ja, genau. Also wir nehmen, wenn wir die Schlagwortfelder ausfüllen,
nur Schlagwörter, wo wir herausgefunden haben, die werden gesucht und haben
eine möglichst geringe Konkurrenz.
Nicht, das könnte gut klingen.
Hm, ja.
Jetzt habe ich noch eine Frage, die Vera hat da in dem A-Plus-Content unter
der Figurenbeschreibung ja noch die beiden Teile so nebeneinander gestellt, also Preisvergleich.
Also eigentlich in diesem Modul, was glaube ich andere eher so als Konkurrenzabgleich
nutzen und dass man so die Reihe auf einmal sieht.
Also finde ich eigentlich total sinnvoll, aber gibt es da noch irgendwelche Tipps zu?
Genau, also wir arbeiten so auch, dass wir als letztes Modul diese Vergleichsbücher nehmen.
Wenn du zum Beispiel jetzt mehrere Bücher geschrieben hast und das ist jetzt
im gleichen Genre, also es ist nicht nur als Serie, also als Serie würde ich
dann unten eben alle Serienteile eben auch auflisten.
Natürlich wird der jeweilige gezeigte Teil dann eben markiert,
dass es sich um den handelt.
Aber wenn du jetzt zum Beispiel Krimis geschrieben hast, die Einzelbände sind
und du hast trotzdem sechs, sieben geschrieben, geben würde ich auch unten mindestens
vier, fünf Bücher oder ich glaube im Modul ist sogar sechs oder sieben möglich.
Bis zu sechs, genau.
Bis zu sechs, genau, dass du eben dann alle Bücher reinbringst.
Das ist nochmal eine Vereinfachung für die Leserin, die dann sieht,
ah, jetzt habe ich nochmal alle nebeneinander, was die Vera geschrieben hat.
Und du hast ja alles dann auch irgendwo ersichtlich. Die Rezensionen,
die Titel. Du musst nur einmal draufklicken und dann bist du sofort bei dem nächsten Buch.
Das ist ein gutes Modul. Ich habe mich gerade gefragt.
Was sinnvoller ist. Also sie hat jetzt die beiden Teile dieser Reihe oder stellt
man es eher gegenüber mit einem Teil aus der Bienehagen-Reihe und noch einem
Teil aus der Appeldorn-Reihe, dass man so die Reihen auch vergleicht?
Genau, also wenn sie jetzt zum Beispiel drei Bücher hat von diesem aufgetrennten
Kontext, also nehmen wir an, sie hätte jetzt drei von Leber-Watzner-Gemitteln
geschrieben, dann kann man die drei unten natürlich reintun,
also reinsetzen als Auflistung.
Du kannst ja dann trotzdem daneben andere Bücher des ähnlichen Genres stellen.
Ich würde jetzt nicht, wenn jetzt Vera zum Beispiel noch historische Romane
schreiben würde, historische Romane unten mit reinsetzen.
Das würde ich jetzt nicht machen. Aber wenn es im gleichen Genre ist,
wenn es auch Krimi sind, selbst wenn es außerhalb der Reihe ist,
kann man die unten noch reinsetzen, muss es aber nicht.
Also da kann ich jetzt nicht sagen, es wäre ein Nachteil. Wenn sie zum Beispiel
nur die zwei anderen Teile reinsetzen will, ist es absolut okay.
Dann bleibt man halt nur in diesem Serienkontext.
Ja, das ist ein interessanter Gedanke, muss ich mal drüber nachdenken.
Also bei dir, Tamara, würde doch jetzt Rock in Peace und Regenbogen Blau zusammen
durchaus da reinpassen.
Das ist halt die große Frage. Also vielleicht für dich, Andreas,
also mit Rock and Peace habe ich quasi eine mehr auf,
Rock-Punk-Szene und Mental Health ausgerichtete Reihe jetzt gestartet.
Davor hatte ich Liebesromane, also jetzt in den Neuen geht es auch gar nicht,
es sind ja keine Liebesromane, davor hatte ich Liebesromane,
wo auch Musikthemen sind, wie eben einmal Musical, einmal Singer, Songwriter und so.
Und das ist halt die Frage, weil das vom Zielpublikum so verschieden ist.
Macht das Sinn, das da nochmal zu zeigen oder sollte man da wirklich sagen,
ich bleibe jetzt straight in dieser Schiene auf der Seite?
Ich würde tatsächlich auf der Schiene bleiben. Dass es von dir noch andere Bücher
gibt, ist ja zum Beispiel erkenntlich, wenn man auf deinen Autorennamen klickt
und dann, wenn du jetzt nicht unter Pseudonym schreibst, also wenn du jetzt alles unter deinem
Namen schreibst, also sämtliche andere Genren, dann ist ja das sichtlich,
unter der Autorenseite. Ich würde momentan davon absehen, dass man verschiedene
Genres unten in diesem letzten Modul vereint.
Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass man Brücken im Buch schafft.
Also hinten zum Beispiel von der Autorin erschien auch zum Beispiel unter diesem
Genre bla bla bla und dann eben auch Leseproben mit einsetzt.
Ich würde immer eine Brücke machen von Buch zu Buch oder auch von Buch zum anderen Genre.
Aber jetzt Zu deiner Frage, hier im Modul würde ich versuchen,
im Genre zu bleiben oder sogar nur in der Serie.
Ich wollte noch eine Frage stellen. Ich habe das bei allen meinen drei Reihen
gemacht. Jetzt ist meine Biene-Hagen-Reihe, da gibt es ja auch neun Teile.
Der zehnte ist schon zur Vorbestellung. Das heißt, das Modul kann aber immer nur sechs.
Mhm.
Ich habe jetzt überlegt, ich habe momentan dann einfach irgendwie mir sechs
ausgesucht und halt dafür gesorgt, dass das aktuellste immer dabei ist.
Aber ich könnte ja auch einfach zwei Module da reintun, oder?
Ja, also es geht bis zu sechs und ob man die auffüllt oder nicht auffüllt, das ist ja dann neins.
Klar, wenn man dann mehr als sechs hat, wenn man neun Teile hat oder von irgendwas, wird es schwierig.
Du kannst dann entweder aussuchen, was ist mir am wichtigsten oder man gibt
die ersten sechs Teile an oder eben nur zwei und,
du hast ja bestimmt auch die Verbindungen innerhalb der Bücher,
das ist ja dann auch wieder über die Autorenseite sichtlich,
dass es da weitergeht und man hat ja oben, wenn man es als Serie angelegt hat,
dann trotzdem ja auch wieder diese anderen Teile. Ja.
Noch eine Frage, die mir jetzt gerade kommt zum Thema Reihen.
Also wenn ich das, ich habe mit diesem Modul noch nicht gearbeitet,
aber ich nehme mal an, der zieht das ja einfach von den jeweiligen Buchseiten.
Ja genau, du musst die Asiens eingeben.
Ja, ja, aber du könntest da jetzt nicht den Titel ändern, nehme ich mal an.
Und mein Gefühl als potenzielle Leserin wäre jetzt erstmal, okay,
Faden scheinlich aufgetrennt, was kommt denn zuerst?
Also ist es in irgendeiner Form sinnvoll, da dann Faden scheinlich eins,
nee, Weber und Vosniak ermitteln, Klammer auf eins, also irgendwie die Reihennummer
da in den Titel mit reinzubringen?
Also wenn es aufeinander aufbaut.
Liegt ja oben drüber.
Genau, wenn es aufeinander aufbaut, ist es ja eigentlich ersichtlich in der
Seriengestaltung. Also unter dem Klappentext kommt die Serie und steht dann
da dran, Band 1 von, Band 2 von, Band 3 von.
Es ist jetzt nicht nötig, A, das auf dem Cover abzubilden. Unten natürlich im
letzten Modul des A-Plus-Contents ist es dann nicht ersichtlich,
wenn es jetzt nicht auf dem Cover draufsteht, ist es der erste oder zweite Teil.
Die Leute, also die Leserinnen,
Kriegen es raus.
Viele haben halt Angst, okay, dann kriege ich vielleicht eine schlechte Kreativation,
wenn ich es nicht draufschreibe, dann schreiben sie es in den Untertitel rein,
davon rate ich ab, weil es eine nicht sinnvolle Information für Amazon ist.
Wenn man erster Teil, zweiter Teil in den Untertitel reinschreibt,
die Leute kriegen es mit.
Okay. Ja.
Genau. Ja, und damit wäre auch Weras Buch fertig. Wir waren ja beim Preis.
Ja, haben wir schon mal jetzt interessante Erkenntnisse. Also ich habe ja jetzt
ein paar Aufgaben, was ich so als umzubauen habe.
Vielen Dank, lieber Andreas.
Ich habe also ehrlich gesagt auch keine Fragen mehr, aber ich weiß,
dass Tamara noch die total kritischen Buchbubble-Fragen hat.
Ja, ich würde noch kurz vorschieben, wenn ich das jetzt spannend fand,
was kannst du mir denn mit deiner Agentur noch anbieten?
Okay, ein bisschen Werbeminute noch, genau.
Also ein bisschen Werbeminute machen wir noch.
Ja, also wir bieten verschiedene Pakete an. Also wir bieten an von einem 30-minütigen Gespräch umsonst.
Wenn einer sagt, ich habe jetzt Probleme mit meinem Buch, ich bin gar nicht
mehr sichtbar oder ich habe überhaupt keine Ahnung, was ich tun soll,
dann kann man bei uns ein Gespräch reservieren.
Kostet nichts, 30 Minuten, dass man einfach mal auf den Stand eingeht,
dass man vielleicht herausfindet, an was es liegen könnte. Meistens ist es wirklich das Listing.
Und dann obliegt ja dem Interessenten, dass er,
genauer einsteigt und dann eins von den Paketen bucht. Man kann ein Analyse-Paket buchen.
Man kann auch gleich das Listing-Paket buchen, wo wir dann eben alle 14 Punkte durchgehen.
Das dauert dann so ungefähr eineinhalb Monate. Etappe für Etappe,
das wir gemeinsam mit der Autorin, mit der Motor machen, auch immer begründen, Maß.
Man kann dann zum Schluss noch eine Messung reservieren, dass man nach dem Wieder-Upload
dann eben die ganzen Wörter messen, die Schlagwörter, die Kategorien.
Und nach einem Monat ein Strategiegespräch nochmal führen und dann ein Strategiepaket
nochmal zur Verfügung stellen, wie es denn da weitergehen könnte.
Oder wir bieten auch Bekleidung für Amazon Ads an, in Zukunft auch für Meta-Ex-Ads.
Da ist übrigens auch immer wichtig
zu wissen, da gibt es ja ganz viele Informationen wegen Amazon Ads.
Manche schalten Ads nach drei Wochen, sind frustriert und steigen wieder aus.
Und da möchte ich mal ganz klar sagen, Amazon Ads normalerweise orientieren
sich erst nach ungefähr vier bis fünf Monaten.
Das sind die Amerikaner ja auch schon viel weiter als wir. Also wenn man Amazon
Ads schalten will, muss man einfach wissen, so, ich verbrenne jetzt in den ersten Monaten Geld,
aber jeden Monat weniger, weil sich ja die Wörter immer mehr einspielen in diesen
Kampagnen und man kann nicht vor dem fünften Monat grüne Zahlen erwarten,
aber dann eben langfristig und das muss man einfach wissen, bevor man Ads schaltet.
Da gibt es ganz viele widersprüchliche, fantastische Geschichten in der Buchbubble,
aber bevor man Ads schaltet, muss man es einfach wissen.
Neuerdings kann man natürlich auch Meta-Ads schalten, das ist auch gut,
mit sofortiger Wirkung, muss man sich ein bisschen reinlesen,
aber soviel nochmal ganz kurz zu Amazon Ads, um das mal klar zu sagen.
Ja, absolut, das lerne ich gerade sehr schmerzvoll.
Aber jetzt muss ich mal eine andere Sache fragen. Ich meine,
ich habe ja jetzt schon gelernt, Amazon Ads kostet erst mal Geld.
Eure Dienstleistung wird auch erst mal Geld kosten.
Das lohnt sich wahrscheinlich nicht, wenn ich jetzt nur eins und dann womöglich
auch mein erstes Buch habe, oder? So viele Bücher kann ich ja nie verkaufen.
Naja, es ist ja einerseits eine lebenslange Veranlagung.
Also wenn wir ein Buch schreiben, möchten wir eigentlich über viele Jahre hinweg,
also solange wir leben oder dann vielleicht auch unsere Kinder, davon profitieren.
Es ist jetzt keine Geschichte von ein, zwei Tagen. Natürlich,
wenn du jetzt ein Paket bei uns buchst, also das Listing-Paket kostet 590 und
mit Strategie-Paket 790 Euro, ist natürlich Geld. Ganz klar, das kostet auch was.
Dafür hat man aber dauerhaft sein Buch optimal gelistet. Und wenn ich das jetzt
vergleiche mit bezahlbaren Newslettern, wo ich auch schon 300 Euro zahle und
dann hat man einen kurzfristigen Effekt und danach fliegt man wieder runter, ist der Effekt nicht da.
Wir haben halt dann ein Ergebnis, wo ich sagen kann, für die nächsten Jahre,
natürlich kann man immer wieder an den Schlag bei den Arbeiten und das empfehle
ich auch, weil sich ja auch der Markt ändert.
Aber man hat prinzipiell ein gut und optimal eingepflegtes Buch,
das sichtbar gemacht wurde, aber langfristig, nicht nur für ein Jahr.
Was natürlich immer wieder dazukommt, und das ist auch so von der Denkweise her heute ganz wichtig,
Das Listing alleine garantiert keine Verkäufe. Es garantiert eine Sichtbarkeit.
Wir Autoren müssen immer auf irgendeinem Weg schauen, wie bringe ich mein Buch an die Leser.
Ich kann natürlich Zeit sparen und sagen, okay, ich kann Geld investieren mit
Amazon Ads oder Meta-Ads. Das ist die eine Geschichte.
Oder andere sagen, ich mag jetzt nicht noch mehr Geld ausgeben.
Ich suche mir meinen Weg über Social Media oder über meine Website oder über
Newsletter oder über Leserunden. Aber ich muss immer schauen.
Ich nenne es immer so, dass man den Shop befeuert.
Und wenn ich für meine regelmäßigen Verkäufe sorge und Amazon hat mein Buch
komplett gut eingestellt, dann sorgt
Amazon für weitaus mehr Verkäufe hinsichtlich dessen, was ich leiste.
Wenn mein Buch nicht sichtbar ist, werde ich mich immer aufarbeiten.
Dann bin immer nur ich der Einzige, der mein Buch verkauft. Denn Amazon unterstützt
mich nicht, weil Amazon gar nicht weiß, in welches Regal mein Buch stellen soll.
Und das ist eben dann der große Effekt am Listing.
Natürlich ist es Geld Und du sagst auch, ja, ich habe jetzt ein Buch geschrieben,
ich zahle jetzt hier, ich zahle Lektorat, Korrektorat, Cover,
es kommt noch der Otter mit seinem Marendo und will 600 Euro.
Das ist absolut richtig, natürlich. Aber es ist ja eine Investition für die Zukunft.
Ich denke mal, wenn jetzt jemand sagt, ich habe dieses eine Buch geschrieben,
das wollte ich einfach mal rausbringen,
ich will jetzt gar nicht weitermachen, dann ist es sicher eine andere Geschichte,
als wenn man sagt, ich habe zwar erst mein erstes raus, aber ich will jetzt
da voll karrieremäßig durchstarten.
Das muss man, denke ich, auch ein bisschen unterscheiden.
Ja, richtig.
Genau, aber ich würde sagen, jetzt starten wir voll in die Buchbubble-Fragen rein.
Und jetzt geht es auch nicht mehr um Schlagwörter und Cover und Keywords,
sondern nur um den Inhalt, lieber Andreas.
Welches Buch hat dich als Leser denn zuletzt im positivsten Sinne überrascht?
Ja, das war tatsächlich kein Belletistik-Roman. Das war ein Buch,
das ich schon fast lesen musste, auch wegen Mein Business.
Das war eben das Pyramidensystem von der Barbara Minto.
Darin geht es eben, möglichst konkret zu sein und Probleme aus Informationen
zu ziehen und es möglichst kurz zu halten. Also nicht um einen heißen Brei herumzugehen.
Wir haben es ganz, ganz kurz.
Und das hat mich von dem überrascht, weil ich mir gedacht habe,
wir haben alle dieses, ich traue mich nicht auf den Kern zu kommen und es geht
erstmal um einen heißen Brei rum. Und der andere steigt dann aber gedanklich
aus, weil er ist, ich weiß nicht, was willst du mir denn eigentlich bitte mitteilen?
Oder auch bei E-Mails oder bei anfragen, dass es wichtig ist,
sagen, so, ich möchte das und dann drunter, weil bla bla bla bla bla.
Dann ist selbstverständlich, ah, okay, jetzt ist mir der Kontext klar und jetzt
kann ich auch mitarbeiten.
Und wie sehr das in unserer Gesellschaft drinsteckt, dass man oftmals sie die
Scheu hat, einfach genau den Punkt anzusprechen und sagen, so,
ich möchte das, das ist mein Problem.
Und jetzt schauen wir, wie wir dran arbeiten können.
Und das hat man auch jetzt natürlich im Umgang mit Kunden und mit dem E-Mail-Verkehr
unglaublich geholfen und ich werde es auch ein zweites Mal lesen und ein drittes
Mal, weil das immer wieder neue Einblicke bringt, immer neue Sichtweisen,
die ich beim ersten Mal vielleicht noch gar nicht entdeckt habe.
Also es ist ein sehr wichtiges Buch und nicht nur für Leute,
die jetzt ein Business betreiben, sondern die wirklich in irgendwelchen Kommunikationsmodellen
mit anderen Leuten stehen.
Sehr guter Tipp. Ja.
Sehr schön. Und Andreas, was hast du denn aus deinem größten Fehler gelernt?
Das ist eine private Geschichte, aber das kann ich ruhig sagen.
Also es war tatsächlich so, dass ich mit meiner zweiten Frau die letzten Jahre eigentlich,
also von beiden Seiten, ja nicht nur von mir, sondern beiderseits die Beziehung
wegen dem Kind aufrechterhalten wurde.
Und nach der endgültigen Trennung uns beiden klar war, was man uns beiden eigentlich
auch genommen hat oder haben, weil wir oftmals denken, man kann das dem Kind
nicht antun, aber man tut dem Kind eigentlich,
umso Schlimmiges an, weil das Kind ja merkt, wie die zwei denn zusammen.
Also man spielt ja dem Kind was vor und das ist tatsächlich weitaus schlimmer,
als ehrlich zu sein und zu sagen, es hat wirklich absolut keinen Sinn mehr und
man trennt sich auch, um eben diese Schauspielerei zu beenden und dem Kind was vorzuspielen.
Worum das vielleicht danach auch wieder leidet, weil es hat ja ein Beziehungsmodell,
vorgelebt bekommen und denkt dann,
Es ist wichtig, das zu machen, aber es ist es nicht. Und das war so eine große
Geschichte, wenn man sich sagt, ich werde in meinem Alter auch keine Kinder
mehr haben, Gottes Willen.
Aber sowas wird mir niemals mehr passieren, dass man wegen einem,
wegen einer sehr wichtigen Person ein Lebensmittel aufrechterhält,
in dem Gedanken, es sei so richtig. Oder man tut es für ihn.
Und das war eigentlich so der Größte.
Hast du ja auch ein bisschen zu deinem Buchtipp, wirklich klar kommunizieren,
was man eigentlich wirklich will.
Ja, das ist schwierig, so eine Entscheidung zu treffen, wenn man Kinder hat. Das ist ganz klar.
Absolut. Danke für deine Offenheit.
Und dann abschließend, was sollte deiner Meinung nach denn über dem Schreibtisch
aller AutorInnen stehen?
Ja, auf jeden Fall, ich kann einen Bestseller schreiben.
Yeah.
Jeder kann einen Bestseller schreiben und wenn man jeden Bestsellerautoren vorher
frickt, sagen alle, ich hätte das niemals vorher gedacht.
Niemals. Ob das jetzt ein Fitzsig ist oder ob das ein E-Rowling war oder egal,
wenn man es die ganz Großen nennt oder Noah Gordon, der auch mal gesagt hat,
natürlich niemals gedacht, jeder kann es. Jeder kann es.
Ach, das sind schöne abschließende Worte.
Sehr schön.
Einfach sich nicht zu minimieren, sondern jeder hat das Zeug zu was ganz Großen
und einfach Ja sagen und einfach versuchen.
So machen wir das. Lieber Andreas, vielen, vielen Dank, dass du uns so toll
geholfen hast und Tipps gegeben hast, wie wir das jetzt zumindest bei Amazon hinkriegen.
Ja, wir gehen mal davon aus, dass die Anfragen bei euch jetzt nach Ausstrahlung
dieser Folge exponentiell steigern.
Ansonsten, ihr da draußen, ihr wisst, was ihr zu tun habt, uns zu folgen, wo immer es geht.
Unser Book Bubble Bulletin abonnieren und gerne mal euer Feedback geben.
Was habt ihr für Erfahrungen? Habt ihr jetzt aufgrund dieser Folge was geändert
und startet gerade voll durch? Das wollen wir natürlich alles wissen. Meldet euch ruhig.
Und dann hört uns nächste Woche wieder. Bleibt uns gewogen. Bis dann.
Herzlichen Dank fürs dabei sein dürfen und viel Erfolg. Dankeschön.
Danke, Andreas. Ciao.
Vera
00:00:20
Tamara
00:01:25
Vera
00:01:33
Tamara
00:01:39
Vera
00:01:48
Tamara
00:01:56
Vera
00:01:59
Tamara
00:02:00
Vera
00:02:16
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