DZVDT #240 - Wie finden Schreibende ich ihre:n Lektor:in? Sibylle Schütz vom VFLL gibt praktische Tipps
Sibylle Schütz ist nicht nur Lektorin, sondern auch die 2. Pressereferentin des Verbands freier Lektorinnen und Lektoren – kurz: VFLL. In dieser Podcastfolge verrät sie unter anderem, woran man qualifizierte Lektor:innen erkennt.
28.11.2024 72 min
Zusammenfassung & Show Notes
Sibylle Schütz ist nicht nur Lektorin, sondern auch die 2. Pressereferentin des Verbands der Freien Lektorinnen und Lektoren – kurz: VFLL. In dieser Podcastfolge verrät sie unter anderem, woran man qualifizierte Lektor:innen erkennt, warum Autor:in und Lektor:in unbedingt auch menschlich zueinander passen müssen und wie Schreibende mit Kritik umgehen können.
Natürlich wollte Vera auch genau wissen, was ein angemessener Preis für ein Lektorat ist. Und kann man mit entsprechenden Weiterbildungen seinen Text nicht vielleicht doch selbst lektorieren? Eine praxisnahe Folge für alle Schreibenden.
Links
Der VFLL:
https://www.vfll.de/
Unser Gast:
https://schuetz-pr.jimdofree.com/
https://sibylle-schuetz.de/
https://bewegende-beruehrung.de/
https://www.lektoren.de/profil/sibylle-schuetz
Sibylles Buchtipp 'Ein wenig Leben'von Hanya Yanagihar:
https://www.amazon.de/Ein-wenig-Leben-Hanya-Yanagihara/dp/3492308708/
Möchtest du, dass wir dein Buch in unserem Podcast vorstellen? Kein Problem! Sende uns ein kurzes E-Mail an alle@zweivondertalkstelle.de und wir senden dir die Details. Vielleicht erzählen wir unseren Hörerinnen und Hörern schon in der nächsten Episode von deinem Buch.
Welche Themen oder Gäste wünschst du dir bei uns? Sag es uns gleich hier: https://forms.gle/PBJRCrZPsuLBv88x9
Vielen Dank, dass du unsere Show hörst. Hast du sie schon abonniert? Bitte gib uns auch eine Bewertung, wo immer du uns hörst. Seit Neuestem geht dies auch bei Spotify.
Abonniere unseren Buchbubble-Bulletin unter http://eepurl.com/hoJYfD
Folge uns:
Facebook https://www.facebook.com/dzvdt
Instagram https://www.instagram.com/dzvdt/
Natürlich wollte Vera auch genau wissen, was ein angemessener Preis für ein Lektorat ist. Und kann man mit entsprechenden Weiterbildungen seinen Text nicht vielleicht doch selbst lektorieren? Eine praxisnahe Folge für alle Schreibenden.
Links
Der VFLL:
https://www.vfll.de/
Unser Gast:
https://schuetz-pr.jimdofree.com/
https://sibylle-schuetz.de/
https://bewegende-beruehrung.de/
https://www.lektoren.de/profil/sibylle-schuetz
Sibylles Buchtipp 'Ein wenig Leben'von Hanya Yanagihar:
https://www.amazon.de/Ein-wenig-Leben-Hanya-Yanagihara/dp/3492308708/
Möchtest du, dass wir dein Buch in unserem Podcast vorstellen? Kein Problem! Sende uns ein kurzes E-Mail an alle@zweivondertalkstelle.de und wir senden dir die Details. Vielleicht erzählen wir unseren Hörerinnen und Hörern schon in der nächsten Episode von deinem Buch.
Welche Themen oder Gäste wünschst du dir bei uns? Sag es uns gleich hier: https://forms.gle/PBJRCrZPsuLBv88x9
Vielen Dank, dass du unsere Show hörst. Hast du sie schon abonniert? Bitte gib uns auch eine Bewertung, wo immer du uns hörst. Seit Neuestem geht dies auch bei Spotify.
Abonniere unseren Buchbubble-Bulletin unter http://eepurl.com/hoJYfD
Folge uns:
Facebook https://www.facebook.com/dzvdt
Instagram https://www.instagram.com/dzvdt/
Create your podcast today! #madeonzencastr
Transkript
In Folge 240 haben wir Sibylle Schütz zu Gast.
Sie ist Lektorin und zweite Pressereferentin des VfLL, also des Verbands Freier
Lektorinnen und Lektoren.
Und wir haben natürlich über den Verband gesprochen, wie man denn seine richtige
Lektorin findet, worauf man beim Lektorat achten muss. Vera, was noch?
Ja, natürlich auch nachgebohrt, was es kostet und vor allen Dingen,
woran man feststellt, ob jemand wirklich gut lektoriert.
All diese Fragen, die einen da so durch den Kopf schwören, sind geklärt. Also hört rein.
Die zwei von,
Hallo ihr da draußen, hier sind die zwei von der Talkstelle mit der Folge 240.
Mir gegenüber sitzt die noch etwas indifferent schauende Tamara Leonard.
Und ich muss gestehen, meine Stimmung ist auch irgendwie indifferent.
Irgendwie sind wir komisch drauf heute, Tamara. Also komischer Tag.
Ja, ist zwar erst Mittwoch, aber ist nicht meine Woche.
Naja, ich würde die Woche noch nicht abschreiben. Also da gibt es noch Möglichkeiten.
Und was mir gerade eben aufgefallen ist, nur noch zehn Folgen,
dann haben wir unsere 250.
Da müssen wir uns ja mal überlegen, was wir da machen wollen.
Also von daher, liebe Hörerinnen und Hörer, könnt ihr gerne mal Inspirationen
rüberwachsen lassen. Was sollten wir auf der 250. Folge machen?
Oder soll man das Jubiläum ignorieren? Das wäre ja nicht schade drum.
Ist es ein Jubiläum?
250 doch. Mal abgesehen davon, dass wir jetzt ja gucken.
Dass es eine Vierteltausend ist.
Ja, ist so eine glatte Zahl. Und ich meine, wir haben ja jetzt in ein paar Wochen
auch unser fünftes Jahr voll.
Also 1,250 ist schon eine Zahl. Da kann man schon ziemlich stolz drauf sein.
Also ich finde, das sollten wir schon feiern.
Na dann, feiern ist immer gut.
Ich muss die Gelegenheiten wahrnehmen, wie sie kommen.
Ansonsten war sonst nicht viel zu feiern bei dir.
Nö, nö. Mir fällt gerade auf, das ist die letzte Podcast-Folge,
die ich aufnehme als Vorstandsmitglied des Self-Publisher-Verbands.
Ja, okay.
Noch zwei Tage.
Genau. Ich weiß nicht, bist du jetzt da glücklich drüber oder wehmütig?
Es ist komisch. Ich meine, ich habe das jetzt seit 2021 gemacht.
Das ist so Teil des Alltags irgendwie.
Ja, ich kann auch aus meiner eigenen Erfahrung sagen, so danach,
so ein bisschen, das braucht dann noch eine Zeit.
Naja, ich habe viele Pläne und immer genug zu tun. Ich glaube,
das kriege ich schon hin.
Ja, da bin ich sicher. Ich werde dich begleiten.
Ja, apropos hinkriegen heute Morgen. Ich bin heute Morgen noch recht zuversichtlich
aufgewacht, auch für meine Verhältnisse recht früh und habe gedacht,
oh super, dann hast du viel vom Tag.
Und dann habe ich mich irgendwie die ersten Stunden des Tages sowas von verhuddelt.
Und ja, es begann damit, dass irgendwo in meinem Feed heute Morgen so beim Lesen
der Tageszeitung auf dem Tablet und der Durchsicht der diversesten Statistiken,
die ich mir morgens immer angehört habe, irgendwo, ich weiß gar nicht wo,
ein YouTube-Video von Wolfgang Tischer aufpoppte mit den Infos zur neuen Version 12 von Papyrus Auto.
Ah, das habe ich am Rande irgendwo gelesen, dass einige Leute sich ein wenig geärgert haben?
Ne, da habe ich mich noch nicht geärgert. Ja, ich habe die Kommentare gesehen.
Aber nein, nein, ich habe mir das Video angeguckt und ja, die haben ja einiges getan.
Und ich bin ja ein bisschen technikaffin und habe gesagt, ja super,
bestellst du das mal direkt.
Das Update würde ich ja sowieso bestellen. Klar, die Preise sind schon angezogen,
das muss man schon sagen.
Aber so ist es eben. Ja, nur ich habe dann dahin geklickt und auch bestellt,
das übliche Kreditkarte und so.
Ja, und dann sollte ich ein Mail zum Download kriegen.
Ja. Mail zum Download kam, da soll man einen Account einlegen.
Habe ich draufgeklickt. Kam aber dann nur, da sollte ich wieder meine E-Mail-Adresse eingeben.
Dann kam, wir haben eine E-Mail geschickt zum Zurücksitzen des Passports.
So, und das habe ich dreimal gemacht und das kam immer auf dieselbe Seite.
Mittlerweile habe ich jetzt einen längeren E-Mail-Account. E-Mail,
Quatsch, Dialog, Papyrus, weil ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe,
diesen Account anzulegen, damit ich mir die Software downloaden kann.
Okay.
Und dummerweise haben sie auch was geändert, weil die Accounts,
die ich von den alten Versionen hatte, die tun es nicht mehr.
Ach so, ich wollte gerade fragen, du musst doch einen haben, wenn du...
Ja, ja, nee, die haben das irgendwie neu gemacht, jetzt, weil ein neues System,
hast du nicht gesehen. So, meine alten Zugangsdaten tun es nicht mehr.
Ja, da denkst du, da gibst du freudig 150 Euro aus und willst das direkt installieren und mitspielen.
Und bis jetzt, wir haben jetzt 14 Uhr, da sind jetzt schon wieder sechs Stunden,
hat der ganze Kram nicht funktioniert.
Da finde ich natürlich gar nicht gut.
Tut mir leid, liebe Papieros-Leute, das habt ihr nicht gut gemacht. Ja.
Und ja, ich wollte noch irgendwas erzählen.
Was macht Schreiberei?
Oh Gott,
du kannst ja so gemein sein.
Okay.
Ja, ich habe den November ziemlich verschlampt. Wie war immer was anderes mit
meinen diversen Events und so.
Das hat mich immer irgendwie so in Beschlag belegt.
Ja, da muss ich jetzt auch wieder in den Flow kommen und schauen.
Mein Hauptgrund ist, dass ich so in den Zeiten, in den Tagen um Weihnachten
und zwischen den Jahren und so, wie es bei mir immer ein bisschen ruhiger ist
normalerweise, dass ich da kräftig WordCount aufholen kann.
Schauen wir mal, wie es sich entwickelt.
Ja, war bei mir ja tatsächlich ähnlich. Ich habe ja am Anfang tatsächlich an
jedem Arbeitstag ein Kapitel überarbeitet und habe dann so hochgerechnet,
dann müsste ich um den 15. November durch sein.
Aber dann kamen dann halt auch andere Sachen, wo ich zwar auch schreitend tätig
war, aber halt an anderen Sachen.
Und ja, jetzt ist der 27. und ich bin immer noch nicht durch mit dem Überarbeiten.
Aber ich bin jetzt auch schon weiter hinten im Manuskript, wo ich ein bisschen
mehr ändern muss, wo es auch sich ein bisschen mehr zieht als am Anfang.
Also ich habe jetzt ein Kapitel, das habe ich zweimal durchgearbeitet und ich
werde es jetzt nochmal lesen müssen,
um zu sehen, ob das jetzt wirklich flüssig ist, weil ich da ganz viel an so
kleinen emotionalen Veränderungen und Entwicklungen drin habe,
wo ich ganz viel anpassen musste und das muss halt irgendwie schon verständlich
und organisch sich irgendwie entwickeln und dann entwickeln und da muss ich
das halt dann auch dreimal durchgehen.
Ja, genau, wo du emotionale Veränderungen sagst, genau, jetzt weiß ich,
was ich noch erzählen wollte.
Ich habe mich nach langem Hin und Her entschieden, letzter Woche schon,
dass ich, zumindest was die Bienenhagen-Reihe jetzt erstmal angeht,
dass ich da mit Tolino verlassen werde oder es schon getan habe.
Weil ich habe immer mit mir gerungen und auch gehadert also die ich meine Tolino
umsetze, die waren sind marginal und dann hatte ich jetzt auch mit dem einen
oder anderen Autoren Kollegen gesprochen, die mir das auch sehr nahegelegt haben,
und dann habe ich gesagt, komm ich ziehe das jetzt durch und habe das jetzt gemacht ist jetzt seit,
Am Samstag sind die Bücher wieder im KDP Select.
Und habe jetzt schon bis heute schon bei den geschätzten Tantiemen mehr Umsatz
gemacht, als ich bei Tolino im ganzen Monat gemacht habe.
Krass.
Also das ist schon beachtlich. Und ich finde es ein bisschen schade.
Ich hatte da auch das Gespräch mit Tolino noch gesucht.
Nach Möglichkeiten. Es werden natürlich dadurch, dass jetzt das Weltbild auch
weg ist, Die Werbemöglichkeiten weniger.
Das, was man so von denen bekommt, ist jetzt nicht mehr sonderlich viel.
Ja, prompt am Montag hatte ich Chorprobe, stand eine Kollegin von mir,
sie würde ja gerne mein neues Buch lesen.
Und sie hätten Tolino, aber sie hat das Buch da nicht gefunden.
Super.
Wobei, das neue Buch, das hatte ich jetzt schon angemeldet bei Tolino jetzt
für Ende Dezember, das werde ich dann mal einen Monat, zwei da machen.
Aber dann auch wieder wegnehmen.
Ja, ich könnte mir aber schon vorstellen, dass da die Frau Appeldorn anders
läuft als Bienehagen, oder?
Das war ja auch so meine Idee, deswegen hatte ich ja jetzt bei dem letzten Frau
Appeldorn auch von Anfang an Tolino mitbespielt, aber ich muss im Nachhinein
sagen, ich glaube, ich habe da hunderte von Euros verbrannt.
Also da passiert nichts.
Schade.
Problem ist ja auch, du hast ja jetzt außer deinen normalen Social Media Möglichkeiten oder so.
Gut, ich könnte jetzt irgendwelche Google- oder Facebook-Ads noch machen.
Keine Möglichkeiten da irgendwas dran zu tun.
Und ich habe halt gedacht, dass sich das vielleicht so ein bisschen organisch,
weil es vielleicht der Zielgruppe etwas näher kommt, da so ein bisschen passiert.
Nö. Obwohl Frau Appeldorn,
Die beiden Bücher das sind, die jetzt vom Barsortiment immer mal wieder bestellt
werden, immer nur kleine Stückzahlen.
Wir reden ja vielleicht mal von fünf oder so, nichts riesiges.
Aber immer mal wieder, während bei den anderen Büchern das im Monat zwei,
nachdem die raus sind, eigentlich aufhört.
Von da habe ich halt auch so aber wie gesagt das bringt halt nicht die Menge,
wobei Frau Appeldorn habe ich ja jetzt noch bei Tolino jetzt dann im nächsten
Jahr, März, April das neue kommen,
und dann muss ich mal überlegen was ich damit mache also ich werde das neue
definitiv dann erstmal wieder bei Kindle andemit oder KDP Select lassen,
und muss ich mal sehen, ob ich die anderen dann auch zurückhole,
also es widersprecht es widerstrebt mir deswegen das Emotionale es tut mir wirklich
auch weh weil es immer wichtig war und ich das die letzten 10 Jahre auch immer
gemacht habe und es natürlich die eine oder andere Leserin und Leser gibt,
die meine Bücher dann auf Tolino lesen,
und irgendwie einem auch nur einem Leser, einem Leserin irgendwie den Zugang
zu den Büchern schwer zu machen tut mir im Herzen weh,
aber andersrum es ist echt eine Menge Geld, was ich da verliere.
Ja, das ist bitter.
Ja, müssen wir jetzt mal sehen, wie es sich entwickelt.
Also jetzt, wie gesagt, die ersten Tage sind jedenfalls erstmal da staunst du.
Klar, kommt jetzt ein bisschen, weil jetzt der eine der neue Teil ist und das
natürlich der ist ja bei KDP Select, dass die dann jetzt auch die anderen sich
dann die anderen Teile holen. und,
Naja, also das wollte ich noch erzählt haben und ja, so, dann haben wir jetzt
diesen etwas trüben und windigen Herbsttag noch nicht richtig aufgehellt,
das wird hoffentlich jetzt unser Gast tun.
Auf jeden Fall wird sie das. Wir haben heute nämlich jemand bei uns,
die habe ich kennengelernt in Berlin und fand sie direkt super nett und deswegen
wird sie uns jetzt heute auch aufbauen und uns tolle Dinge erzählen.
Sie ist Lektorin, sie ist nebenbei oder parallel dazu übrigens auch noch Heilpraktikerin
für Psychotherapie und ganz besonders ist sie heute hier in ihrem Amt als zweite
Pressereferentin des VfLL,
also des Verbands freier Lektorinnen und Lektoren.
So, tief Luft holen. Hallo Sibylle Schütz, schön, dass du da bist.
Genau, da haben wir ja direkt die Richtige. Wir haben gerade im Vorgehenspräch
festgestellt, dass wir beide gerade so ein bisschen so einen dunklen Herbsttag haben.
Und da kannst du uns ja dann direkt jetzt so ein bisschen aus dem Loch holen
und begeistern. Vielleicht hast du irgendeinen Psychotrick drauf.
Wobei mich ja auch als erstes mal interessiert, würde, du bist zweite Pressereferentin des VfL.
Wow, da ist ein Luxusverband. Wie viele Pressereferentinnen hat der?
Und ist auch sehr nett.
Mhm.
Mhm.
Mhm?
Hm?
Hm?
Ja.
Ja.
Ja, das ist ja ein Luxusverband. Aber was sind denn jetzt so,
ich meine, was sind denn so aktuell die größten Herausforderungen in der Lektoratszene?
Wunderschön.
Wunderschön.
Wunderschön. Wunderschön.
Wunderschön. Wunderschön. Wunderschön. Wunderschön.
Wunderschön. Wunderschön.
Mhm.
Mhm, klar.
Hat denn jetzt das erste Thema, die sinkende Auftragszahl, mit der KI,
hat das schon eine Verbindung?
Liegt das daran oder woran liegt es, dass die Aufträge nicht so mehr so üppig kommen?
Hm.
Hm.
Aber schreiben die Leute dann noch weniger Bücher oder machen sie es dann ohne Lektorat?
Ja, ich auch nicht. Ja, genau.
Ja, das ist, glaube ich, so das Kernproblem. Also ich hatte schon öfter mal
Gespräche mit Leuten, die dann gesagt haben, naja, aber ich habe ja auch viele
Testlesende, ich weiß gar nicht, ob ich wirklich ein Lektorat brauche,
wo ich gesagt habe, schick mir mal drei Seiten.
Ich gebe dir mal ein Beispiel, wie es aussehen kann. Und da waren die Leute sehr erstaunt.
Ach ja, sowas haben meine Testleserinnen nicht gefunden.
Aber das ist natürlich, ja, man kann es natürlich auch nachvollziehen.
Es ist ein großes Investment und das muss man erst mal stemmen können.
Ja, wenn ich vielleicht andere frage, so aus meiner, aus der Autorinnensicht fragen kann,
kann die schwindende Auftragszahl für die einzelnen Lektoren,
den einzelnen Lektor vielleicht auch daran liegen, dass nach meinem Empfinden
die Lektoren oder die Lektorierenden auch wie Pilze aus dem Boden schießen?
Ich höre ständig von neuen Leuten, dass sie jetzt lektorieren.
Und die müssen ja auch alle sich irgendwie den Markt teilen.
Das kann schon sein, glaube ich.
Wie viele Mitglieder sind es jetzt?
Wow, das ist schon eine immense Zahl.
Mhm.
Wow.
Hm.
Hm.
Aber was sind denn die Kriterien, nach denen ihr entscheidet,
ob dann jemand würdig ist, bei euch mitgegeben zu sein?
Eingang, Auftragsbearbeitung.
Das heißt ja im Prinzip, wenn ich jetzt sehe, eine Lektorin ist Mitglied im
VfLL, Da ist schon mal so ein Mindestmaß an Qualität gegeben,
weil ich habe es tatsächlich während Corona stark wahrgenommen,
dass viele gesagt haben, ich lese ja gerne, ich nenne mich jetzt Lektorin und nehme Geld dafür.
Und da sind auch Leute, die ich kenne, durchaus richtig reingetreten.
Aber was würdest du jetzt den Schreibenden da draußen noch so für Tipps mitgeben,
um einschätzen zu können, ob eine Lektorin gut ist? Das klingt so schwierig. Was ist gut?
Ob es die richtige Person ist für das eigene Projekt? Wie finde ich meinen Lektor?
Ha ha ha ha ha ha ha.
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Ja, absolut.
Ja, das kann ich nur unterschreiben. Also ich weiß nicht, ob ich das hier schon
mal an der Stelle erzählt habe.
Ich bin damals sogar extra nach Berlin gefahren, um meine zukünftige Lektorin
persönlich kennenzulernen, weil ich wollte wissen, ob das irgendwie so passt
und was man auf jeden Fall auch schauen sollte,
ob die Person schon Werke im gleichen Genre gemacht hat und gegebenenfalls kann
man auch mal die Autoren, Autorinnen, Kollegen mal fragen, wie klappt das so.
Aber ich muss nochmal ein bisschen zurückgehen, weil ganz ehrlich,
ich habe gerade in letzter Zeit oder in den letzten Jahren doch so diverse Erfahrungen
gemacht, so, dass ich nochmal an diesen Kriterien drehen muss.
Du sagtest vorhin, es wäre so die Mitgliedschaft VfLL, wäre sicherlich ein Kriterium.
Also ich sag mal so, es ist definitiv für mich ein Kriterium,
dass jemand das ernsthaft angeht, weil sonst würde man sich so eine Mitgliedschaft nicht antun.
Ich weiß nicht, was kostet bei euch die Jahresmitgliedschaft?
Naja gut, das ist noch zu bewältigen, aber trotzdem ist ja ein Schritt.
Also klar, von daher wäre das schon ein Kriterium. Aber ich habe schon mehrfach
jetzt Fälle gesehen, wo, ich sage mal,
die Autorin eine Freundin hat,
die ihre Werke immer liest und dann sich die Freundin plötzlich Lektorin nennt
und es durchaus auch geschafft hat, in VfL reinzukommen,
weil man dann ja bei euch dann irgendwie einen Kurs macht und dann ist man drin.
Darf ich ganz kurz, bevor du antwortest, unterbrechen? Nicht,
dass wir hier falsche News verbreiten, weil ich habe gerade gedacht,
ich zahle doch viel mehr.
Das sind 195 Euro.
Also wie gesagt, von daher habe ich so ein bisschen das Gefühl,
also ich habe das Gefühl,
dass der Begriff Lektor, Lektorin sehr inflationär benutzt wird und ich habe
so meine Zweifel an so manchen,
ob da wirklich Qualität hintersteckt, selbst wenn sie das in irgendeiner Form
eine gewisse Ernsthaftigkeit darstellt und womöglich auch bei euch ist.
Welche, also ich muss gestehen, ich habe damals bei der Auswahl meiner Lektorin
zum Beispiel Wert darauf gelegt, dass sie Germanistik studiert hat.
So, jetzt, klar, kann man, gibt sicherlich auch andere Fälle,
aber ich finde es tatsächlich immer noch total schwierig,
da Faktoren zu finden, außer dem Bauchgefühl, wobei einem das ja auch schon
mal täuscht, weil, jetzt mal so ehrlich, wenn meine Lektorin nicht ganz so viel
zu meckern hat, ist das ja durchaus angenehm.
Ich finde, das ist eine sehr schwierige Gemengelage.
Ja, es gibt halt nicht diese harte Checkliste, ne?
Ja, so. Und wie ist denn dein Empfinden so?
Würdest du wirklich sagen, dass die Leute, die bei euch sind und die dann diese
Kriterien erfüllen haben, dass die alle gute Lektoren, Lektorinnen sind?
Okay, ich bin wieder.
Okay, ich bin wieder. Hm.
Vielen Dank.
Hmm, mit der Klau.
Hmm. Hmm.
Hmm.
Hmm.
Ja, klar.
Wobei, wenn ich jetzt so Probelektorat zurückgehe, so wie ich ja gerade sagte,
jetzt mal rein theoretisch, könnte es doch sein, dass mein Text so gut ist,
da sollte da gar nicht viel zu meckern.
Naja, wenn du aber drei zurückbekommst und nur bei einem ist es so gut,
dann ist es die Frage, ne?
Ja. Sind das dann einfach zwei schräge Meinungen?
Da kommt es ja drauf an, ob du dein Ego streicheln oder was optimieren möchtest.
Ja, aber du kannst doch Tamara, wir können ja mal aus dem Nähkästchen bleiben.
Wenn du meine Texte guckst, dann muss ich ja immer schreiben,
wie es da riecht und sonst noch was ist. Und so, ne?
Aus Gründen.
Und andere so nicht. Und so.
Also es letztlich ist doch Lektorat ja, oder vielleicht ist nach meinem Empfinden,
ist es ja gar nicht so eine Schwarz-Weiß-Wissenschaft.
Es ist ja immer noch irgendwie subjektiv oder nicht.
Ja, und es hängt auch ein bisschen davon, also deswegen muss man schon sehr
drauf schauen, dass Lektor, Lektorin so in dem Genre ist, vielleicht auch mal
schauen, was sind das für andere Werke, passen die zu dem, was ich so schreiben will?
Weil, um jetzt mal Tamara und mein Spannungsfeld noch mal ein bisschen auszuwalzen
wenn ich jemanden habe, die gerne noch 40 Seiten Epilog hinten dran hat dann,
Das ist ein Gerücht,
Ja, dann passt das nicht oder so und das ist schwierig und das ist natürlich
auch für mich jetzt als Autorin auch schwierig.
Man muss ja irgendwie auch lernen, diese Kritik an dem eigenen Baby zuzulassen und anzunehmen.
Habt ihr einen Kurs im psychologischen Umgang mit Autorinnen und Autoren?
Schreibt gleich mal auf.
Ja.
Das ist natürlich sehr nah, ja.
Ja.
Ja.
Nein, nein, nein.
Aber hast du denn da einen Tipp, vielleicht gerade auch, wenn jemand zum ersten
Mal ein Manuskript eingeschickt hat zum Lektorat und vielleicht nicht darauf
gefasst ist, wie bunt das dann zurückkommt?
Aber ich glaube auch generell, es ist halt immer so ein bisschen,
wie Vera schon sagt, man hängt eigentlich an vielen Sätzen, will die nicht hergeben.
Hast du einen Tipp, wie man mit der noch so freundlich formulierten Kritik am
besten umgehen kann, ohne dass das eigene Schreiber-Ego zu sehr leidet?
Okay, ja, ja, passt.
Und,
Schön.
Mm-hmm.
Mh-mh-mh-mh-mh-mh-mh-mh.
Wie ist es denn umgekehrt? Also ich habe mal, hatte mich meine Autorenkollegin
gefragt, mal ein begonnenes Manuskript eines Liebesromans mal so Test zu lesen.
Und der sprach schon auf den ersten Seiten so ziemlich allem,
was ich für richtig erachte.
Perspektivwechsel in jedem Absatz, mit Antagonisten angefangen,
in einem Liebesroman, solche Sachen.
Ich meine, wie man mich kennt, habe das dann halt auch gesagt.
Und die Kollegin war and not amused, um es vorsichtig zu sagen.
Ich weiß nicht, ob das Projekt weiter verfolgt hat. Ich habe mir dann nichts mehr gesagt.
Gibt es so Dinge, wo du als Lektorin sagst, die sind so grundlegend falsch,
wenn dann der Autor, die Autorin sagt, nein, das ist aber mein Stil,
das war die Antwort, die ich hatte,
kann man dann noch atmen, vertrauen und loslassen? Oder muss man sagen, sorry, klappt nicht?
Hm?
Hm?
Und und,
und und und und und,
Ja.
Hm.
Hm. Ja.
Aber was sind das denn für Punkte, die dich dann heute da zurückschrecken lassen würden?
Sehr toll.
Vielen Dank.
Ja.
Sehr schön.
Es ist es es es es,
Ja, klar.
Gut, da ist jetzt so der Aspekt, dass man vielleicht feststellt,
es passt nicht oder ich habe nicht die Fähigkeiten, da zu helfen.
Aber kann man auch konkreter, jetzt bist du ja mehr im Sachbuchbereich,
aktiv, wie du sagtest, gibt es auch so, ich sag mal,
von dem Inhaltlichen, vom Manuskript, gibt es Punkte, dass du Manuskript ein,
zwei Seiten gelesen hast und stellst fest, sorry, das geht jetzt so gar nicht,
fang am besten neu an, was sind das für so absolute No-Gos?
Vielen Dank.
Mhm.
Ja.
Gibt es denn bei dir, Tamara, du bist ja dann mehr in der Belletristik unterwegs,
gibt es denn da für dich so absolute No-Gos, wo du sagst, da fange ich gar nicht mehr an?
Also grundsätzlich, wenn ich ein Probelektorat mache, dann stoppe ich da halt
die Zeit, sehe, wie viel Aufwand ist das pro Seite.
Und klar, wenn der Text halt noch sehr, sehr roh ist, dann dauert es einfach
sehr, sehr viel länger pro Seite.
Das ist dann oft so, dass der Preis die Sache schon entscheidet.
Aber jetzt zum Beispiel, was Sibylle gerade gesagt hat, diese Schachtelsätze.
Es gibt ja durchaus Leute, die sagen, ich möchte, dass man über jeden Satz dreimal nachdenken muss.
Das ist einfach mein Anspruch an Literatur.
Dann will ich das ja diesen Leuten auch gar nicht ausreden. Aber dann sind sie
tatsächlich bei mir als Lektorin falsch, weil ich finde Verständlichkeit super,
super wichtig und ich, was für mich auch immer ein Thema ist,
so, ob die Haltung zu Dingen im Leben passt, also gerade im Romance-Bereich
hatte ich schon öfter mal Anfragen zu Manuskripten,
wo so toxische Verhaltensweisen sehr unkritisch dargestellt wurden und da hatte
ich Situationen, wo ich das angesprochen habe und dann wurde mir klar kommuniziert,
ich möchte das so und ich weiß, dafür gibt es einen Markt,
aber da bin ich nicht die richtige Lektorin für.
Ich habe es aber auch schon dann bei einer angesprochen und sie ist aus allen
Wolken gefallen, hat gesagt, um Gottes Willen, das wollte ich nicht.
Da konnten wir dann miteinander weiter dran arbeiten.
Wie ist das denn bei dir, Sibylle, jetzt mit Sachbüchern? Ich meine,
theoretisch kann sich ja jeder, ich sage es jetzt mal ein bisschen provokant,
jede Dumpfbacke hinsetzen und ein Sachbuch schreiben.
Woher weiß ich, ob der Mensch sich da wirklich auskennt? Wie weit musst du denn
in die Themen eingetaucht haben, um das beurteilen zu können?
Das heißt aber auch jetzt am Umkehrschluss, wenn man so als Sachbuchautor,
Autorin, muss man schon schauen, dass man ein Lektorat findet,
die auch wirklich Sachkenntnisse in dem Fachbereich hat.
Ja, so umgekehrt kann ich dem ja alles erzählen. Also solange es in sich logisch
ist, kann trotzdem Fake News sein.
Und Und,
Und Und Und,
Und Und.
Vielen Dank.
Ja, Notiz an mich selbst unbedingt, das VfLL-Profil nochmal aktualisieren.
Ich glaube, das ist genauso, wie ich es vor zwei Jahren angelegt habe.
Aber ich würde ganz gern tatsächlich diese Frage nochmal ein bisschen spezifizieren,
weil ich hatte dieses Gespräch auch schon einige Male mit SachbuchautorInnen, die gesagt haben, ich,
also die Autorin, kenne mich in meinem Fachgebiet top aus.
Ich brauche ein Lektorat, das mir sagt, ob das, was ich erkläre mit meinem Kopf,
der so tief drin ist, für jemanden verständlich ist, der sich nicht auskennt.
Wo würdest du sagen, ist da so die Grenze oder sollte man dann vielleicht einmal
eine Fachlektorin drüber schauen lassen und einmal eine Fachfremde oder ist das einfach Quatsch?
Mhm.
Vielen Dank. Mhm. Mhm.
Mhm.
Also ich hätte...
Also bevor wir jetzt Thema leisten und Preise, da müssen wir jetzt auch gleich
noch zu kommen, aber eine Sache, du hast ja gesagt, bei dir ist ein Fachgebiet,
Spiritualität, das ist ja jetzt,
ich sag's jetzt mal ein bisschen despektierlich, jetzt keine reine Wissenschaft,
so wie stellst du sicher, dass dann nicht einer den totalen Blödsinn schreibt?
Hm.
Hm.
Hm. Hm.
Nein, nein, wahrscheinlich kann man es, ist mir schon klar, dass man das,
ich habe halt ein bisschen in Zeiten von Fake News und wo jeder irgendwo sich
als Expert und Expertin verkauft und irgendein Sachbuch raushaut,
habe ich da so meine Befürchtungen.
Und eigentlich seid ihr als Lektorin, Lektorinnen, ihr seid eigentlich da unser einziger Schutzwall.
Und wenn dann solche Leute überhaupt dahin gehen, womöglich machen sie es ja gar nicht.
Aber wenn sie denn jetzt dahin wollen, wie viel Geld müssen sie in Hand nehmen?
Was sind Dumpingpreise? Was sind gute Preise?
Wo sollte man vielleicht nochmal nach, wie sagt man, verhandeln?
Mhm. Mhm.
Mhm.
Mhm. Das heißt, so Honorarempfehlungen wie der VS zum Beispiel an SchriftstellerInnen
gibt, kann man eigentlich gar nicht aussprechen.
Mm-hmm.
Okay, wir wollen ja gar keine Empfehlung. Wir wollen eine Marktbeobachtung.
Wie sind denn die aktuellen Marktpreise für Elektrorat?
Ha ha ha ha,
1800,
Hm?
Hm?
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Hm. Hm.
Hm. Nach welcher Methode rechnest du ab? Nach Stundensatz oder nach Normseiten?
Wie machst du das, Tamara?
Ich arbeite hauptsächlich mit Normseiten. Also ich habe das auch nicht so wahnsinnig
oft, dass es Videocalls gibt.
Ich hatte schon KundInnen, die sich das gewünscht haben, aber meistens kommunizieren
wir dann eher schriftlich.
Und da bleibe ich bei den Normseiten.
Ja, ich kenne das auch so. Das wäre Videokonferenzen. Hatten wir, glaube ich, noch nie.
Und das geht wirklich über das Manuskript mit den Veränderungen hin und her
und mal ein paar kurze E-Mails.
Und ja, da kommen ja dann Beträge zusammen. Die muss man natürlich so einen
Autor und Autorin auch erstmal einspielen.
Ja. Wie sehr liegt dir der Erfolg eines von dir lektorierten Werkes am Herzen?
Verfolgst du das nachher?
Gibt es Momente, wo du denkst, oh Gott, was macht denn der Autor,
die Autoren oder der Verlag, was machen die denn da jetzt mit,
um Gottes Willen oder so? Oh.
Oh.
Oh.
Hm.
Hm.
Genau. Man ist ja dann auch ein Grund fürs Lektorat, da hat man noch jemanden, der mitleidet.
Hm. Hm.
Ja, liebe Sibylle, ich finde, ich habe jetzt ein paar Einblicke bekommen und
das mit der Preis- und Honorarempfehlung, das solltet ihr doch mal angehen,
weil das glaube ich für mich auch so ein bisschen ein Kriterium ist,
gerade wenn man so anfängt.
Ich meine, man neigt ja dazu, man möchte ja, klar, so preiswert wie möglich
haben, aber so, wo fängt es an, nicht mehr seriös zu sein und solche Infos, die braucht man.
Aber gut, es gibt ja andere Verbände, die durchaus dann mal so aus den Erfahrungen plaudern.
Nö.
Aber ich...
... ...
... ...
... Aber ich finde, es ist natürlich immer ein etwas unangenehmes Thema,
zu sagen, es ist mir zu teuer.
Gerade wenn man ja eigentlich die Arbeit wertschätzt, Aber man kann das Geld
halt nicht selbst ausdrucken.
Aber ich finde, es lohnt sich dann trotzdem, es aktiv anzusprechen,
weil man dann vielleicht gemeinsam eine Lösung finden kann, wie man irgendwo
was reduziert, irgendwas effizienter gestaltet,
vielleicht was nochmal vorarbeiten lässt, damit es dann schneller geht oder so.
Also da gibt es ja immer Möglichkeiten, gemeinsam eine Lösung zu finden,
sodass sowohl die Lektorin ihr Frühstück am nächsten Morgen noch hat,
als auch, dass die Autorin nicht pleite gehen muss.
Hm.
Hm. Hm.
Hm.
Dann kurz noch eine Frage, ich habe jetzt so den Eindruck, du arbeitest dann
wohl haupttechnisch eher mit Self-Publishern oder,
oder ja,
arbeitest du auch mit Verlagen und gibt es da signifikante Unterschiede?
Okay.
Oh.
Oh.
Sehr klar.
Ja, es gibt zwei Dinge, die ich nicht wechsle, Lektorin und Friseur.
Ich würde gerne noch eine Frage anfügen, also dass der VfLL für LektorInnen
natürlich ein ganz toller Verband ist, steht außer Frage,
aber jetzt für alle, die zuhören und die selbst nur schreiben,
was kann ich alles als Autorin an Nutzen beim VfLL finden?
Mm-hmm.
Mm-hmm.
Ich stelle mir das gerade vor, dann mache ich jetzt als Autorin einfach die
ganzen Lektoratskurse. Ist in der Summe wahrscheinlich billiger als ein Lektorat.
Ich bremse dich mal eben aus, liebe Vera. Weil ich glaube,
die meisten LektorInnen, die man fragt, die werden über sich sagen,
ich kann meinen eigenen Text nicht lektorieren, aber ich weiß,
es war als Witz gemeint, aber ich mag ja immer gern diesen Vergleich, den ich oft anbringe.
Ja, natürlich, wenn ich jetzt so einen Kurs gemacht habe und ich weiß dann,
auf was für Sachen ich achten kann, dann kann ich meinen Text natürlich noch
mehr optimieren, bevor er ins Lektorat geht.
Und dann habe ich entweder die Gelegenheit, dass es dann vielleicht ein bisschen
günstiger für mich wird oder aber, ich vergleiche das immer ganz gern,
wenn ich mir jemanden ins Haus hole, der bei mir zu Hause Ordnung macht und sauber macht,
wenn mein Haus schon einigermaßen ordentlich ist, dann kann die Person anfangen zu polieren.
Wenn die aber reinkommt und fällt erst mal über die ungebügelte Wäsche und über
Sachen, die da rumstehen, also das Ergebnis ist dann halt einfach noch schöner.
Also mir brennt zwar jetzt eine Erwiderung auf den Lippen, Aber wer meine Putzbegabung
kennt, der weiß, was käme, aber das lassen wir.
Nein, wir wenden uns jetzt lieber dir zu, liebe Sibylle, und mit unseren drei
total kritischen Buch-Bubble-Fragen.
Ja, liebe Sibylle, bei welchem Buch hast du zuletzt Tränen vergossen,
sei es, weil du weinen musstest oder weil du so sehr gelacht hast?
Ich kenne das Bild.
Worum geht es da? Ist das auch eine Biografie, oder?
Hm.
Hm.
Oh, wow.
Wow.
Man muss ja wieder einsteigen. Ja, Wahnsinn.
Ein wenig Leben. Kommt in die Shownotes. Dann die zweite Buchbubble-Frage.
Welche Begegnung in der Buchbranche war denn ganz, ganz besonders inspirierend für dich?
Mhm.
Ja, ich weiß es.
Ja. Ja.
Ja, cool.
Ja,
schön. Und zum Abschluss, welches Klischee möchtest du weder als Lektorin noch
als Leserin je wieder in einem Buch sehen?
Ja, das war auch gut. Außer den üblichen Klischees hast du kein Spezielles. Das ist auch gut.
Damit können wir sehr gut leben, liebe Sibylle. Ja, vielen, vielen Dank,
dass du dir heute Zeit genommen hast und ein bisschen Einblicke in das Lektoratsgeschäft
und in den VfLL gegeben hast.
Und wir hoffen natürlich, dass es für euch da draußen, liebe Hörer und Hörer,
auch so den einen oder anderen Denkansatz gibt.
Und vielleicht auch jetzt so den Impuls zu sagen, okay, jetzt kümmere ich mich
mal um gescheites Lektorat.
Also auf jeden Fall, ich muss sagen, ohne geht gar nicht, aus meiner Sicht.
Und nicht zu knapp anfragen.
Aber man muss schon auch schauen, dass man wirklich auch jemanden findet,
die da eine gewisse Ausbildung hat und Kenntnisse hat.
Nicht alles, was sich Lektor, Lektorin nennt, verdient diesen Namen.
Das muss man schon auch sagen.
So, mit diesen warmen Worten bist du in Ehren entlassen, liebe Sibylle, vielen, vielen Dank.
Tamara lächelt zum Ende unserer Session. Hast deinen Auftrag erfüllt, Sibylle.
Und ich hoffe, ihr da draußen lächelt jetzt auch ein bisschen und,
schaut einfach auf unsere kommenden Folgen und wie gesagt, schickt uns gerne
so eure Inspiration, was wir denn zur Folge Folge 250 machen sollen. Wir sind sehr gespannt.
Also bis dahin, bleibt uns gewogen. Bis dann. Ciao.
Tschüss, danke Sibylle.
Vera
00:00:20
Tamara
00:01:14
Vera
00:01:17
Tamara
00:01:49
Vera
00:01:51
Tamara
00:01:55
Vera
00:01:57
Tamara
00:02:11
Vera
00:02:13
Tamara
00:02:23
Vera
00:02:33
Tamara
00:02:34
Vera
00:02:37
Tamara
00:02:44
Vera
00:02:57
Tamara
00:03:04
Vera
00:03:10
Tamara
00:03:57
Vera
00:04:04
Tamara
00:05:08
Vera
00:05:08
Tamara
00:05:13
Vera
00:05:15
Tamara
00:05:53
Vera
00:05:54
Tamara
00:06:02
Vera
00:06:06
Tamara
00:06:37
Vera
00:07:44
Tamara
00:08:44
Vera
00:08:45
Tamara
00:09:17
Vera
00:09:19
Tamara
00:09:28
Vera
00:09:34
Tamara
00:09:50
Vera
00:09:51
Tamara
00:11:34
Vera
00:11:37
Tamara
00:12:16
Vera
00:12:59
Tamara
00:13:43
Vera
00:14:52
Tamara
00:15:52
Vera
00:16:02
Tamara
00:16:20
Vera
00:16:34
Tamara
00:16:50
Vera
00:16:51
Tamara
00:18:07
Vera
00:18:44
Tamara
00:19:16
Vera
00:19:40
Tamara
00:19:46
Vera
00:20:25
Tamara
00:21:53
Vera
00:25:20
Tamara
00:26:50
Vera
00:27:10
Tamara
00:28:17
Vera
00:28:20
Tamara
00:29:37
Vera
00:30:02
Tamara
00:30:50
Vera
00:30:56
Tamara
00:31:01
Vera
00:31:07
Tamara
00:31:18
Vera
00:31:20
Tamara
00:33:42
Vera
00:33:48
Tamara
00:34:19
Vera
00:34:33
Tamara
00:35:04
Vera
00:35:58
Tamara
00:36:24
Vera
00:37:49
Tamara
00:37:51
Vera
00:37:54
Tamara
00:42:02
Vera
00:42:04
Tamara
00:43:24
Vera
00:44:10
Tamara
00:44:21
Vera
00:45:42
Tamara
00:48:34
Vera
00:50:48
Tamara
00:52:49
Vera
00:55:02
Tamara
00:55:12
Vera
00:56:16
Tamara
00:57:04
Vera
00:57:10
Tamara
00:58:20
Vera
00:58:34
Tamara
01:01:52
Vera
01:01:55
Tamara
01:02:04
Vera
01:02:54
Tamara
01:03:06
Vera
01:03:06
Tamara
01:04:30
Vera
01:06:03
Tamara
01:06:13
Vera
01:07:14
Tamara
01:07:34
Vera
01:08:15
Tamara
01:08:51
Vera
01:08:55
Tamara
01:09:10
Vera
01:10:08
Tamara
01:10:50
Vera
01:11:24
Tamara
01:12:09
Vera
01:12:12
Tamara
01:13:01