DZVDT #255 - Blogger-Relations für Autor:innen – Unser Blick auf Bookstagram, BookTok & Co. in 2025
Wie finden Autor:innen Bloggende, die zum eigenen Buch passen? Was ist an einem Buchblog wichtig? Und welche Erwartungen haben die Blogger:innen an Bücher und Schreibende?
27.03.2025 58 min
Zusammenfassung & Show Notes
Wie finden Autor:innen Bloggende, die zum eigenen Buch passen? Was ist an einem Buchblog wichtig? Und welche Erwartungen haben die Blogger:innen an Bücher und Schreibende?
Vera und Tamara diskutieren ihre sehr unterschiedlichen Herangehensweisen, Wünsche und Kommunikationswege, sprechen über die verschiedenen Sozialen Medien und Content-Formate und einigen sich darauf, dass sie sich nicht in allem einig sind – wie immer halt!
Vera und Tamara diskutieren ihre sehr unterschiedlichen Herangehensweisen, Wünsche und Kommunikationswege, sprechen über die verschiedenen Sozialen Medien und Content-Formate und einigen sich darauf, dass sie sich nicht in allem einig sind – wie immer halt!
Wie finden Autor:innen Bloggende, die zum eigenen Buch passen? Was ist an einem Buchblog wichtig? Und welche Erwartungen haben die Blogger:innen an Bücher und Schreibende?
Vera und Tamara diskutieren ihre sehr unterschiedlichen Herangehensweisen, Wünsche und Kommunikationswege, sprechen über die verschiedenen Sozialen Medien und Content-Formate und einigen sich darauf, dass sie sich nicht in allem einig sind – wie immer halt!
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Vera und Tamara diskutieren ihre sehr unterschiedlichen Herangehensweisen, Wünsche und Kommunikationswege, sprechen über die verschiedenen Sozialen Medien und Content-Formate und einigen sich darauf, dass sie sich nicht in allem einig sind – wie immer halt!
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Transkript
Ihr Lieben, in Folge 255 von die 200-Talk-Stelle sprechen Vera und ich über
das Thema Buchblogs und haben festgestellt,
dass wir doch sehr unterschiedliche Herangehensweisen und auch Wünsche an BloggerInnen haben,
haben uns dazu ausgetauscht und Ideen gemeinsam erarbeitet, was man noch so alles tun könnte.
Wir haben uns darüber unterhalten, was wir eigentlich unter Blog und Blogger
verstehen und wie wichtig Social Media und welche Plattformen für uns sind. Hört einfach rein.
Die zwei,
Hallo ihr da draußen, hier sind die zwei von der Talkstelle mit Folge 255 in
der Leipziger Buchmessenwoche, kann man das so sagen.
Also in der Woche, in der die Buchmesse Leipzig beginnt und auch endet.
Und ja, ich bin bereits mit Vorfreude und rede wieder viel zu viel.
Und mir gegenüber virtuell zugeschaltet ist die liebe Tamara Leonhard und ist
hoffentlich genauso eine Vorfreude wie ich.
Und damit ihr es nicht vergesst, mein Name ist Vera Nentwig.
Also an diese Reihenfolge muss ich echt noch mich gewöhnen.
Aber ja, liebe Tamara, bist du in Messevorfreude?
Ja, hallo erst mal.
Ja, ja, Vorfreude schon. Es ist irgendwie, es scheint noch ganz weit weg.
Ist auch ganz lustig, weil man hier und dort irgendwie von Leuten liest,
die morgen, also wir nehmen jetzt am Montag auf und die quasi schon davon sprechen,
morgen Dienstag anzureisen. und ich habe ja den Zug erst am Donnerstag.
Das ist gefühlt noch Wochen hin.
Von daher, ja, aber ich habe schon mal so eine Liste gemacht,
was noch zu erledigen ist bis dahin und bin also so dezent in Vorbereitungen.
Ja, ja, also ich meine, das ist ja same procedure as every year.
Also von daher habe ich da eine gewisse Routine.
Habe mir jetzt am Samstag nur so Einlegesohlen für meine Messeträter geholt.
Weil ich da nicht so drin rumrutsche und über Blasen habe.
Ansonsten läuft das alles relativ routiniert. Ich lasse das mal auf mich zukommen, ich freue mich.
Ich muss sagen, ich bin durchaus sehr optimistisch.
Ich habe auch einige Treffen, auf die ich mich sehr freue.
Und bin natürlich sehr gespannt, wen man da sonst noch so begegnet.
Und so. Also von daher bin ich doch in freudiger Erwartung dieser Tage und ja,
also wenn ihr das jetzt hört, dann rennen wir ja da schon rum.
Sind wir ja schon mittendrin.
Und ja, womöglich sind wir uns sogar schon begegnet, also bitte sagt auf jeden
Fall Hallo, wenn wir da irgendwie an euch vorbeirennen.
Nicht? Und da freuen wir uns immer.
Ja, und ansonsten laufen die Dinge so ihren Gang.
Ne, ich muss ja noch für den Samstag, für die AutorInnenrunde meinen Vortrag
noch mal ein bisschen oder die Tischrunde noch mal ein bisschen vorbereiten.
Aber an sich stehen die Themen ja und dann müssen wir noch ein bisschen genauer besprechen.
Das machen wir dann aber vor Ort, was wir am Sonntag bei unserer Lesung-Live-Talk-Stelle anstellen.
Also wenn ihr das noch rechtzeitig vorher hört, dann kommt vorbei.
Messe Sonntag, 12.30 Uhr bei Autoren at Leipzig. Halle 5 war das, ne?
Und ja, insofern ist da noch ein bisschen was vorzubereiten.
Ich bin auch gespannt, wie es ist, meine erste Messe seit 2019 ohne Amt, ohne Stand,
ohne irgendeine, also abgesehen von der AutorInnenrunde, irgendeine Aufgabe
zu besuchen. Das wird anders.
Ja, also ich finde schon eine wirklich blöde Einschränkung ist,
dass man kein Ausstellerticket mehr hat.
Ja, das nervt mich auch schon ein bisschen.
Ich habe doch mal versucht, ob ich eins irgendwo mir ergattern kann,
aber gibt es keine Chance. Das ist schon immer praktisch.
Du musst ja einen Stand haben.
Ach nee. Da müssen wir zusammen höchstens.
Das hat immer so die Vorteile, man kommt so vor der Masse rein,
kann mal Käffchen trinken.
Ich mag auch so diese Messestimmung, bevor dann die Leute reinkommen.
Ja, ich mag immer sehr gerne die Durchsage so am Morgen, dass es jetzt gleich
losgeht, dass die Leute reingelassen werden und so, das hat schon was.
Ja, leider ist ja auch jetzt so nach Corona ist ja der Messeaufbau in Leipzig
ein bisschen anders geworden.
Zu meiner Zeit hatten wir immer direkt hinter oder neben unserem Stand war so
eine Autoren-Lounge mit, wir haben immer gesagt, dem besten Barista der Leipziger Messe.
Und da war dann morgens immer Stell dich ein mit der ersten Latte Macchiato
und das war immer total nett.
Ja gut, aber trotzdem, nein, das wird schön, da bin ich sicher und wir hoffen
dann, dass wir nächste Woche von vielen, vielen tollen Begegnungen berichten können.
Und wer weiß, was da sonst noch so an Inspiration kommt.
Ja.
So apropos Inspiration, wie sieht es denn aus mit deinem Buch?
Das ruht gerade noch mal ein bisschen, das ist ja mal was ganz Neues.
Aber ich will wirklich vor der Messe erst noch mein Lektorat jetzt abschließen.
Das hat in dem Moment Vorrang und danach geht es dann wieder weiter.
Und hast du jetzt einen Termin oder immer noch nicht?
Nee, ich will jetzt erst mal diese letzte Überarbeitung, die dann an die Lektorin
geht, abschließen, weil ich habe es jetzt einfach festgestellt,
es passieren immer wieder Dinge zwischendurch, die ich nicht planen kann und
das ergibt einfach keinen Sinn da,
jetzt einen Termin festzulegen und dann kann ich ihn wieder nicht halten.
Okay, sehr gut, wenn das so ist.
Ist so.
Ja gut, also bei mir ist das ja ein bisschen anders. Also mein Buch ist jetzt
seit gestern quasi, habe ich gestern an die Lektorin geschickt,
und da gehen wir das jetzt an, nachdem so die letzte Woche ich so das erste
Feedback von einigen Testlesenden zurückbekommen habe.
Mein Termin steht, 30. Mai.
Druckerei ist angefragt, weiß Bescheid. Ich weiß, wann die Druckunterlagen dahin müssen.
Buchstartparty steht am 28. Juni, 15 Uhr, in der Williger Buchhandlung, in eben diesem Willig.
Und ja, jetzt rödle ich natürlich und arbeite so langsam die Checkliste meines Buchstartes ab.
Also Buch überall eintragen, im VLB ist es schon.
Ich muss es jetzt noch so auf die diversen Verbandswebseiten eintragen, Leute informieren.
Und ein Thema ist ja dann auch immer, was mache ich so zum Buchstart an Marketing.
Ich mache ja bisher immer eine Leserunde auf Lovely Books. Das werde ich sicherlich
dieses Jahr auch wieder tun. Dafür ist es aber noch zu früh, das da einzustellen.
Ich habe mich dann nochmal so an unser Talk mit der April Winter erinnert,
die ja auch NetGalley genutzt hat.
Ja.
Da habe ich mich da mal so ein bisschen beschäftigt. Das ist jetzt ja nicht gerade billig.
Aber ich habe gedacht, komm, für das Buch haue ich jetzt mal voll raus und habe
da jetzt mal meinen Account oder meinen Vorstellungsplatz quasi für das eine
Buch gebucht und mal sehen, was passiert.
Und im Übrigen treffe ich mich mit den Ansprechpartnern von NetGalley auf der
Messe, um die dann vielleicht auch mal hier zu uns einzuladen, also mal sehen.
Und dann ist natürlich immer so der Punkt, über den wir uns ja heute auch ein
bisschen länger unterhalten wollen, die Multiplikatoren und Multiplikatorinnen
finden, die die Neuigkeit über das Buch hinaus in die Welt posten.
Und ja, was im Regelfall Blogger oder meistens ja Bloggerinnen sind.
Ja, eine davon hat mir heute auch einen ganz wunderbaren Start in die Woche bereitet.
Ich habe sie als Testleserin gewonnen und sie hat mir eine Sprachnachricht geschickt,
die ich dann direkt nach dem Aufstehen gehört habe.
Und die hat mir einen so süßen Start in die Woche geschenkt.
Das war sehr, sehr schön.
Ja, also das ist auf jeden Fall immer schön. Und ich denke mal,
dass man vielleicht den oder die eine oder andere in Leipzig auch trifft.
Und ich finde es schon immer toll, wenn da Menschen sind, die einen da einfach
so unterstützen und die eigenen Bücher mögen und die dann an ihre Leser und Leserinnen bringen.
Das ist schon immer toll. Und von daher, ich habe natürlich so einen Satz von
Stammbloggerinnen, das sind in dem Fall ausnehmlich Frauen,
die ich immer kontaktiere, rechtzeitig informiere, wo ich auch weiß,
dass sie da was machen werden.
Aber ich suche natürlich auch immer, kann ich die Liste noch ausweiten, wen gibt es da noch?
Machst du das auch oder beschränkst du dich da auf die Leute, die du eh schon kennst?
Nee, ich habe vor allem das Gefühl, also mein letzter Buchstart war ja vor ziemlich genau zwei Jahren,
Und ich habe den Eindruck, dass sich seither die BloggerInnen-Landschaft sehr
verändert hat, dass das, was man so macht und wo man es so macht,
sich sehr verändert hat. Also sicher auch stark durch TikTok.
Ich habe auch das Gefühl, so die Formate sind auch auf Instagram von TikTok
beeinflusst sehr, sehr anders. Und da muss ich jetzt wirklich erstmal wieder
so ein bisschen reinsteigen und nachvollziehen, was macht man denn heutzutage so.
Ich kann mich noch erinnern, bei meinem ersten Buchstart 2018,
da war ja Blocktour das Thema,
nehme ich jetzt nicht mehr so wirklich oft wahr, wobei lustigerweise gerade
vorhin ich noch was dazu gehört habe, dass jemand eine Blocktour gemacht hat.
Also ganz vom Tisch ist es dann wohl auch wieder nicht.
Aber da bin ich tatsächlich so ein bisschen rausgerutscht während der letzten
zwei Jahre, zumal ich halt oft auch nicht so super lang auf Social Media dann bin.
Um das, ja, ich versuche das ja nicht zu exzessiv zu machen,
einfach aus Gründen der Zeit und der Nerven und was Social Media so alles mit einem machen kann.
Aber um deine Frage zu beantworten, natürlich habe ich auch Leute,
mit denen ich schon von Anfang an oder schon sehr, sehr lange unterwegs bin.
Und natürlich spreche ich die auch wieder an.
Und das ist dann so eine Mischung aus guten alten Bekannten und teilweise Freundinnen.
Und ja, neuen Leuten, die dann dazukommen.
Ja, wobei du da ein wichtiges Thema ansprichst, was mir jetzt auch wieder,
jetzt wo ich letzte Woche immer so ein bisschen intensiver geschaut habe,
wo könnte ich denn auch welche finden, dass man vielleicht nochmal genau eigentlich definieren muss,
was genau ist eigentlich ein Blog,
und dementsprechend ein Blogger oder eine Bloggerin. Für mich ist,
ist ein Blog immer eine ganz spezielle Form einer Webseite.
Da gibt es technisch eine Definition. Ein Blog ist eine Webseite mit aktuellen
Beiträgen, aktuellste oben,
wo man durchblättern kann und den man im Regelfall auch abonnieren kann und
klassisch bei Blogs auch kommentieren kann.
Das ist klassisch für mich ein Blog.
So, jetzt treffe ich dann immer wieder Menschen, die sagen, sie hätten einen
Blog, aber am Ende stellt sich raus, sie haben eigentlich nur ein Instagram-Profil.
Naja, ich meine letzten Endes, wenn du dir das Wort vornimmst,
das ist ja eine Abkürzung für Weblog und da steht ja nicht in welcher,
also im Prinzip ein Tagebuch im Web und ob das jetzt auf Instagram,
auf TikTok oder auf einer WordPress-Seite stattfindet, ist ja nicht direkt im
Wort verankert, auch wenn ich natürlich weiß, was du meinst.
Ich denke, das ist dann wieder, also am Anfang war mir das auch,
beim ersten Buch habe ich immer geguckt, haben die denn auch wirklich einen Blog?
Da war es eben auch noch so, dass das so das Hauptmedium war und auf Instagram
und Facebook und so wurde dann quasi nur auf den Blogartikel verwiesen.
Und natürlich hat so ein Blogartikel vielleicht eine längere Lebensdauer,
aber trotzdem hat für mich persönlich das keine große Relevanz,
ob die Leute nur auf Social Media aktiv sind oder auch auf einer Webseite,
weil für mich hat es eine größere Relevanz.
Was machen die, wie sind die Formate, wie ist die Vernetzung?
Also Marketing ist aus meiner Sicht sowieso so ein Momentding.
Ja, also ich kann schon nachvollziehen, was du sagst.
Ich muss aber gestehen, dass es für mich nach wie vor wichtig ist,
dass da so eine Webseite da ist.
Weil zum einen, das geht ja auch für meine eigene Webseite so,
hat dann der Content einen klaren Ursprung.
Und es gibt einen klaren Eigentümer oder Eigentümerin des Contents.
Ich habe das unter Kontrolle.
Was heißt, du hast das unter Kontrolle?
Also im Blog entscheide ich, was angezeigt wird oder nicht. Bei Social Media
macht das die Social Media Algorithmus.
Und wenn Facebook heute entscheidet, Fotos finden wir nicht mehr gut,
wir wollen jetzt nur noch Videos, dann sind deine ganzen Posts mit Fotos plötzlich ganz weit weg.
Ja gut, das ist ja jetzt eine, bezieht sich jetzt auf die Frage,
willst du als Autorin einen Blog haben oder nicht?
Nein, aber auch.
Was für den Unterschied macht es für die Person, die für dein Buch wirbt?
Ja gut, weil die Informationen länger, also zum Beispiel suchmaschinenmäßig
und so weiter, vorhanden sind.
Zum Zweiten hat das für mich immer noch so eine Aussage über die Person,
die es betreibt, weil es was Dauerhafteres ist.
Social Media ist so flüchtig, jeder hat mal eben schnell einen Instagram-Account.
Und wer sich aber die Mühe macht, sich da auch eine ordentliche Webseite zu
machen hat, für mich deutet das darauf hin, dass da ein ganz anderes Fundament besteht.
Finde ich als Pauschalaussage schwierig, weil eine WordPress-Seite erstellen
und dann Texte reinkopieren kann auch schnell gemacht sein,
Während wenn jemand sich wahnsinnig Mühe gibt, aufwendige Videos zu drehen,
kreative Ideen zu haben und so weiter, kann da mehr Arbeit hinter stecken?
Also ich finde es schwierig, das pauschal zu beurteilen.
Also ich habe das ja auch nicht jetzt so als 100% Sache hingestellt,
aber es ist für mich schon ein Indiz.
Und das Problem, das hast du ja auch gerade gesagt, dass sich viel verändert.
Und ein Problem, was ich immer habe, wenn ich so nach Blogger,
Bloggerinnen suche, wie kann ich die Ernsthaftigkeit der Person,
die dahinter ist, in irgendeiner Form erkennen.
Ich bin ja jetzt schon ein paar Jährchen dabei. Ich habe schon sehr viele Menschen
kommen und gehen sehen, die sagen, sie bloggen.
Und ein Jahr später waren sie wieder weg.
Und man leistet ja auch als Autor, Autorin keinen unerheblichen Aufwand.
Mal abgesehen davon, dass man im Regelfall ein Buch schenkt,
dass man betreut, dass man da ist und so.
Da hätte ich schon gern eine gewisse Qualität. Und du kennst mich ja schon länger.
Ich bin ja durchaus eine Freundin von einer gewissen Professionalität.
Und wenn ich so das Gefühl habe, das ist jetzt alles so mal eben aus dem Bauch
geschossen, weil das gerade geil ist,
ja, da tue ich mich da schwer mit.
Ich glaube, die Kernfrage ist eigentlich eine andere, nämlich was will man,
ich nenne es jetzt mal Influencer-Marketing, erreichen.
Natürlich, wenn ich möchte, dass möglichst viele Hinweise im Internet dauerhaft
auffindbar sind über mein Buch, über Suchmaschinen, dann würde ich dir vollkommen recht geben.
Ich sehe es jetzt eher so, dass ich in dem Moment, wo das Buch erscheint und
die Wochen und Monate darauf hin, dass möglichst viele Leute über MultiplikatorInnen
von meinem Buch erfahren.
Und wenn jetzt heute eine Bloggerin, die, ich sage mal in Anführungszeichen,
nur auf TikTok ist oder nur auf Instagram ist,
ein richtig geiles Video dreht, das viele Leute sehen und viele Leute neugierig
macht auf mein Buch, ist mir das persönlich relativ egal, ob das in einem Jahr noch da ist oder nicht.
Den Effekt habe ich jetzt und das ist ja das, was ich eigentlich suche.
Ja, den will ich jetzt gar nicht widersprechen. Ich habe halt die letzte Woche
dann sehr so mal durchgesucht und gesagt, wo könnte ich jetzt Menschen mal wieder
ansprechen und kontaktieren.
Und ja, um einfach ein Gefühl dafür zu kriegen, macht es Sinn,
diese Person anzusprechen.
Und da sind schon so Kleinigkeiten.
Wenn da jemand auf Instagram irgendwas macht und nirgendwo zu einem gescheiten
Impressum, zu einer gescheiten E-Mail-Adresse irgendwie verlinkt ist.
Ja, wenn ich den Menschen also nur über Social Media kontaktieren kann,
dann finde ich das schon unprofessionell.
Klar, wenn der jetzt irgendwie eine Million Follower hat, würde ich das wahrscheinlich
trotzdem irgendwie versuchen.
Wobei das wahrscheinlich dann auch fatale Liebesmüh ist, weil die würden auf
meine Mails gar nicht reagieren.
Aber es ist einfach in der Wust derer, die sich irgendwie Blogger nennen und
ob so nun sind, so ein bisschen zu schauen, wo macht es Sinn,
Ja, brauche ich halt irgendwelche Anhaltspunkte und im Regelfall brauche ich
zum Beispiel schon auch eine Webseite, um zum Beispiel zu erkennen,
für welche Genre sind die überhaupt.
Das kann ich in einem Instagram-Profil nur sehr, sehr schwer erkennen.
Aber warum? Du siehst doch, was die Leute posten.
Ja, aber doch nur die obersten 20 kann ich dann daraus schließen.
Du kannst doch nach unten scrollen.
So was du möchtest. Ich kann mich durch Poster, wo Bildchen,
bis ich da rausgefunden habe, welche Genre das sind.
Also klar, es geht alles, aber so richtig gut finde ich es nicht.
Ich kämpfe mich da durch, aber es ist für mich so ein Kriterium.
Und die richtig guten Blogger oder Bloggerinnen, da kannst du auf eine Webseite gehen.
Die haben Mediadaten, da steht genau beschrieben, was sie schreiben,
wie sie kontaktiert werden wollen, das ist für mich professionell.
Wenn irgendwelche, ich will jetzt nicht despektierlich sein,
aber irgendwelche jungen Menschen, die sagen, sie machen jetzt einen auf Influenza
und machen einen Instagram-Account,
das wirkt für mich nicht so wirklich, mir fällt das richtige Wort nicht ein, substanziell.
Wobei ich natürlich schon auch schaue, wenn sie da tolle Sachen machen,
und ich schaue natürlich auch, wenn ich jetzt irgendwelche Webseiten von Blogger
und Bloggerinnen finde, im Regelfall haben die ja dann da irgendwie das Icon
zu ihren Instagram, Facebook und sonst wie Accounts, schaue ich natürlich schon auch drauf,
wie viele Follower die so haben, weil das natürlich schon auch ein Thema ist.
Ja, nicht nur das, vor allem, wie ist die Interaktion? Also es gibt ja durchaus
Accounts, wo jemand, keine Ahnung, 12, 15, 20.000 Follower hat,
aber unter einem Post dann irgendwie 10 Likes und keine Kommentare.
Da wäre ich jetzt skeptisch.
Ja, wobei, wenn die so viele Follower haben, ist das eher unwahrscheinlich.
Ja, dann ist eben die Frage, was sind das für Follower, ne?
Mhm, klar.
Also da ist so das Gesamtzusammenspiel. Ansonsten glaube ich,
wir haben da tatsächlich eine sehr, sehr unterschiedliche,
ich sag mal, Nutzungsform von Social Media oder eben auch Umgangsform mit BloggerInnen,
weil ich kann sehr gut nachvollziehen, was du sagst, wegen des Impressums,
weil es ja eben auch verpflichtend ist.
Und ich kann natürlich auch verstehen, wenn jemand sagt, ich will nicht meine
Adresse ins Internet stellen.
Also ich habe da so ein bisschen Verständnis für beide Seiten.
Und auch hier ist für mich so ein bisschen einfach immer die Frage,
was möchte ich erreichen? Also wenn jetzt eine Person...
Genau meine Zielgruppe als Follower hat,
genau meine Art von Büchern zeigt, das auf eine tolle kreative Art und Weise
macht, was ich ja dann wieder teilen kann, bei mir in die Highlights setzen
kann und so, und sympathisch wirkt,
dann ist jetzt für mich kein Impressum, kein K.O.-Kriterium,
weil eben das, was ich suche, für mich da erfüllt ist.
Wo wir ganz, ganz unterschiedlich drauf sind, ist, wenn du sagst,
wie die Leute angesprochen werden möchten und E-Mail und so.
Also ich hasse ja E-Mails. Ich bin ja furchtbar glücklich, wenn Leute sagen,
schick mir eine DM oder eine WhatsApp oder sonst irgendwas, wo ich im Zweifel
mal eben mit einer Sprachnachricht antworten kann.
Da bin ich ja viel glücklicher mit, als wenn ich E-Mails schreiben muss.
Für mich sind E-Mails das schlimmste Kommunikationsmittel überhaupt.
Ja, du bist halt eine andere Generation. Wobei, das Thema ist doch schon,
wenn du jetzt da über die verschiedensten Wege, es gibt ja, du kannst dann über
Instagram, Facebook oder was auch immer,
Sachen, so, wenn du in zwei Wochen mal nachgucken kannst, was habe ich denn
mit der oder die besprochen, dann musst du erst mal überlegen,
über welches Medium war, finde ich das jetzt noch.
Wenn ich das schön unter E-Mail habe, dann weiß ich das.
Ja, ich bin halt älter, lässt sich nicht vermeiden, oder verhehlen.
Ja, also ich finde, dass die anderen Medien, ich kommuniziere ja über die anderen
Dinge auch, aber die sind halt Flüchtiger, die sind weniger nachvollziehbarer.
Ich muss an zig verschiedenen Ecken gucken.
Stimme ich dir zum Teil zu, also was den Punkt angeht von wegen,
okay, wo war die nochmal, wo haben wir das besprochen?
Das bräuchte eine klare Strukturierung oder irgendwie Notizen oder was,
wo ich das festhalte, Person A über Insta, Person B über WhatsApp und so weiter,
da fehlt mir durchaus auch das,
Organisationstool und jetzt komm mir bitte nicht mit deinem,
ich habe vergessen, wie es heißt, Dingspumst.
Nein, würde ich gar nicht. Also ich habe jetzt fünf Jahre gelernt.
Die Organisationstools bekommen, kann man auch geben. Das ist definitiv ein Thema, wo ich,
Optimierungsbedarf bei mir sehe. Aber wenn ich denn weiß, wo ich mit jemandem im Austausch bin,
finde ich so einen Chat in den Insta-DMs oder auf WhatsApp sehr viel besser
nachvollziehbar, weil da eben durchgängig nur ich und diese Person miteinander sprechen,
als wenn ich dann über zig E-Mails gucken muss, in welcher Stand das denn noch
und da finde ich das dann schon wieder leichter.
Na gut, ich notiere mir natürlich die Essenz, aber abgesehen davon,
dass ich mit Bloggern mehr als zwei, drei Mails eigentlich nie teilen muss,
weil man teilt aus, dann und dann wird es gemacht.
Also, ja, sind halt unterschiedliche Generationen.
Ich kommuniziere ja auch, wir kommunizieren ja auch über alles Mögliche.
Ein Vorteil von Mails ist definitiv, wenn man irgendwie jetzt mehrere Leute
hat, dass man dann auch so ein bisschen eine Rundmail an alle schicken kann,
Achtung, Neues ab, Date oder sowas.
Das habe ich durchaus auch schon gemacht und das ist natürlich ganz praktisch.
Ja, das Thema ist ja jetzt auch, also ich habe natürlich meine Blogger, Bloggerinnen-Liste,
die schreibe ich jetzt an. Wie machst du das denn? Da musst du bei dem einen
sagen, da muss ich auf Insta gehen, bei dem anderen muss ich den Facebook-Messager
nutzen, da muss ich auf TikTok.
So habe ich sie in meiner Liste und die kriegen natürlich personalisiert individuelle
Anschreiben, die ich dennoch mehr oder weniger automatisch erzeuge.
So, und das ist doch auf anderen Medien gar nicht so wirklich machbar.
Das ist ein Riesenaufwand.
Ja, das ist richtig. Das ist der Nachteil an der ganzen Geschichte.
Auch jetzt schon, was die Testlesenden angeht.
Also die einen wollen sie als EPUB, die anderen als PDF, die einen per Mail,
die nächsten per WhatsApp.
Das ist natürlich aufwendiger und komplizierter. Das ist ein klarer Nachteil.
Das kann ich nicht ver... wie sagt man?
Verhehlen, verbergen, verleugnen.
Der andere Punkt, auf den ich jetzt hinaus wollte, ist das Thema,
welche Blogger, Bloggerinnen schreibe ich an.
Ich hatte vorher schon mal erwähnt, dass ich natürlich versuche herauszufinden,
schreiben die überhaupt über mein Genre?
Wobei ich tatsächlich jetzt bisher wirklich nur Blogger, Bloggerinnen gesucht
habe, die auch in irgendeiner Form über eine Webseite verfügen.
Ich meine, die, die jetzt irgendwo auf Insta sonst wie sind,
ich wüsste gar nicht, wie ich die finden soll.
Suche auf Instagram kannst du völlig vergessen.
Du kannst nach bestimmten Hashtags sicher immer noch suchen,
aber eben auch gucken, welche Autorin, welcher Autor schreibt sowas ähnliches
und vielleicht gucken, was haben die geteilt oder sowas.
Oder nach diesem Stichwort suchen.
Ja, wobei, wie gesagt, auch die Instagram-Suche, die gibt dir ja auch immer
nur gefilterte Ergebnisse. Die gibt dir ja nie 100% Ergebnisse.
Ja, also du gibst bei Google ein Blog Cozy Crime oder wie machst du das?
Ja, ich habe jetzt nach verschiedenen, ich habe jetzt zum Beispiel nach Buchblogs
oder so gesucht und da gab es dann zum Beispiel eine Seite, die immer zeigt,
was sind so die am meisten besuchten Buchblogs.
Da waren so die Top 50. Da habe ich mir die alle mal angeguckt.
Und so. Da waren natürlich auch so die Hochprofessionellen dabei,
wie ich gerade schon sagte, mit Medienpaket und so.
Und da kommt man dann zu dem anderen Punkt, ist,
Also wenn ich dann jemanden da im Blog habe, der für Krimi, Cozy Crime relevant
ist, ich schaue dann auch immer so ein bisschen durch, haben die schon Bücher,
die in meine Richtung gehen, besprochen.
Auch wie haben sie die besprochen, also wenn sie die alle nur verreißen, dann melde ich mich.
Aber da stelle ich halt fest, dass es je mehr Follower die haben,
desto abgeschotteter sind die und desto weniger sind die auch zugänglich für Self-Publishing.
Und bei einem Blog habe ich zum Beispiel so einen Satz gelesen,
ja, er wird nur das und das lesen, das war ein Blogger in diesem Fall.
Ja, und Self-Publishing hätte ja keine Lust, sich die wenigen Perlen rauszusuchen,
deswegen würde er nicht machen.
So, wo ich natürlich dann schon denke, also irgendwie, wenn Blogger oder Bloggerinnen
so denken, dann haben sie doch eigentlich ihre Berufe verfehlt.
Weil eigentlich ist es doch genau die Aufgabe von Blogger und Bloggerinnen,
die Perlen zu finden und an ihre Leser und Leserinnen zu geben und nicht das
wieder zu keulen, was in irgendeinem Verlag sagt.
Aber das ist natürlich so, wenn dann bei den wirklich größeren Professionelleren,
da hast du als irgendwelche Autorin, Einzelautorin oder Self-Publisherin keine Chance.
Das ist, glaube ich, sowieso ein bisschen ein Problem, um da einen kurzen Exkurs zu machen.
Ich erinnere mich, bei unserer vorletzten Folge mit dem Till erwähnte er sowas von wegen,
dass beobachtet, dass die Bücher, die gehypt werden, immer mehr Lesende bekommen
und die, die nicht so oft gelesen werden, dass das immer weniger gelesen wird.
Verkäufe werden. Und ich glaube, das hat schon auch sehr viel mit Social Media zu tun, weil eben,
also ich glaube auch gerade auf TikTok bestimmte Bücher total gehypt werden
und die dann jeder zeigt und jeder vorstellt.
Manchmal ist es ja wirklich auch so auf Instagram, dass man das Gefühl hat,
da kommt ein oder dasselbe Buch, wird der ständig reingespült und ich glaube,
dass da schon auch so ein bisschen die Vielfalt teilweise verloren geht,
wenn alle auf einen bestimmten Zug aufspringen,
anstatt eben auch nochmal zu schauen, was gibt es denn sonst noch so abseits vom Mainstream.
Also das ist natürlich ein bisschen schade, wobei ich nicht weiß,
ob es wirklich so viel anders ist als früher.
Früher sind vielleicht einfach dann die Zeitschriften eher alle auf denselben Hype aufgesprungen.
Ja, nein, also das wird sich sicherlich nicht geändert haben.
Ich meine, wir wissen ja von Zeitschriften, dass die schon sagen,
dass die nur mit fünf Verlagen zusammenarbeiten.
Und das ist bestimmt auch kein, also das ist dann nicht besser.
Jetzt ist so wie Social Media, ist natürlich alles noch was direkter.
Und es gibt halt immer so diesen Anschein des Unkoordinierten und Subversiven,
was es aber eigentlich nicht ist.
Also ich habe natürlich auch jetzt gerade am Wochenende mal so kräftig bei TikTok
durchgesucht, um zu sehen, gibt es irgendwelche Booktoker oder,
Booktokerinnen, die auch über Quime und Cozy Quime schreiben.
Ich habe keine gefunden.
Also es gibt so ein paar, ein, zwei habe ich gefunden, die irgendwie so die
härteren Thriller schon mal haben.
Aber so cozy habe ich nichts gefunden und 90% ist Fantasy, Young Adult.
Möglichst bunte Bücher, wo dann die Bücherregale nach Farben sortiert werden.
Gut, das ist vielleicht auch so ein Zielgruppending. Also ich würde jetzt mal
sagen, dass so die klassische 17-Jährige vielleicht nicht unbedingt deine Zielgruppe
ist, das ist aber die Zielgruppe von TikTok.
Richtig, ja, ja, nein, ist sie auch nicht, aber ich habe trotzdem mal geguckt.
Ja, klar, aber da würde ich wirklich mal ein paar KollegInnen ansprechen,
die was ähnliches schreiben wie du und sagen, hey, hast du irgendwelche tollen
Kontakte, die du mir empfehlen kannst?
Ja, ich hoffe jetzt ja in Leipzig zu treffen und dann mal, also ich habe ein
paar gefunden, die ich jetzt auch, aber wer so die klassischen Blogger, Bloggerinnen,
gefunden, die ich jetzt mal kontaktieren werde. Und dann bin ich halt,
wie gesagt, mal gespannt, was da über NetGalley passiert.
Und das ist ja dann schon, hat ja auch alles so ein bisschen so einen professionelleren Touch.
Merk nochmal kurz das Konzept von NetGalley.
Also im Prinzip präsentieren die Bücher für professionelle oder für Rezensenten,
und behaupten, dass da halt auch viele Buchhändler und Buchhändlerinnen schauen.
Allein dadurch, dass so ein Account jetzt für mich als Self-Publisherin 450
Euro kostet, ist natürlich dann schon eine gewisse Filterung.
Und das wird halt von vielen Verlagen benutzt. Also da sind halt sehr viele Verlagsbücher.
Und da ist halt davon auszugehen, dass das so eine Klientel ist,
die dann einen etwas höheren Anspruch, kann man das so sagen, hat.
Man hört ja bisher auch so in der Self-Buddlishing-Szene immer nur so wenig von NetGalley.
Weil gut, die Einstiegshürde ist halt auch recht hoch.
Das ist ein Jahresbeitrag?
Für das eine Buch, sechs Monate. Man kann jetzt, weil Verlag ist,
kann man natürlich auch für mehr, aber dann wahrscheinlich teurer.
Wobei, ich habe dann noch für 200 Euro noch ein Marketing-Paket oben drauf gebucht.
Ja, also das kostet schon Geld. Da muss man schon eine Menge Bücher verkaufen.
Und von daher ist das schon eine gewisse Vorfilterung. Ich weiß nicht,
inwiefern die Lesenden da qualifiziert werden.
Ich habe mir parallel auch meinen Account als Lesender da eingerichtet. Der kostet nichts.
Aber du kannst dann, wenn sich jetzt jemand meldet und dein Buch lesen will,
dann kriegst du halt ein genaues Profil.
Du kriegst angezeigt, was der Mensch so alles liest, was er rezensiert hat.
Also du kannst sehr genau entscheiden, ob ich dem jetzt mein Buch zukommen lasse oder nicht.
Also das hat schon alles so ein bisschen so einen professionelleren Touch.
So, schauen wir mal, was dabei umkommt. Kann natürlich sein,
also ich habe gesehen, im Buch von Gisa Pauli war da jetzt auch gerade im Angebot,
von dem findet mein Genre grundsätzlich da statt, inwiefern das jetzt,
da Multiplikatoren oder Multiplikatorinnen findet und sich das rechnet am Ende, weiß man nicht.
Ja, das ist ja eh so ein Punkt, wo man auch ein bisschen unterscheiden muss.
Also suche ich BloggerInnen, die eben auf ihrer Seite, auf ihrem Kanal,
wie auch immer, für mein Buch werben oder es zumindest vorstellen, besser formuliert?
Oder suche ich Leute, die das Buch auf den offiziellen Marktplätzen rezensieren.
Am besten natürlich beides, aber das kann man ja auch getrennt voneinander betrachten.
Ja, aber ich kenne das eigentlich nur, dass Blogger und Bloggerinnen sowohl als auch machen.
Ja, nur ich habe jetzt auch kein Problem damit, wenn jemand sagt,
ich habe keinen Blog, aber ich würde vorab lesen und dann direkt zur Erscheinung
eine Rezension hochladen.
Ja gut, das, was ich auf Lovely Books mache, das ist ja rege Fall.
Also das ist halt für mich auch okay, wenn die Leute sonst jetzt keine große
Webpräsenz haben, aber dann habe ich eben diese Rezension schon mal zum Start.
Ja, wie gesagt, deswegen mache ich ja immer Lovely Books und beim letzten,
weil Tote singen selten schief, hatte ich ja die Rekordzahl an Bewerbungen,
da bin ich auf 100 Bewerbungen gekommen.
Und sonst üblich verlose ich immer 20 Bücher. Dann habe ich dann noch auf 30 aufgestockt.
Und das hat dann halt auch 30 Rezensionen gegeben.
Ja, super. Wie ist das denn, wenn du was vereinbart hast? Sei es jetzt eben
eine Rezension oder dann ein Beitrag zu einem bestimmten Termin.
Guckst du da nach? Hast du da bestimmte Mindesterwartungen? Was machst du,
wenn die Leute nicht mehr reagieren?
Also ich spreche natürlich, wenn jetzt ein Blogger, eine Bloggerin sagt,
ich kann aber jetzt leider, weil mein Sub ist so hoch, ich kann das jetzt nicht
zum Buchstatt machen, das ist ein Monat später, das wäre dann auch okay.
Dann nehme ich auch eine Rezension.
Aber ich merke mir, wem habe ich was geschickt, wann geschickt.
Und dann schaue ich irgendwann später, spätestens wenn ich jetzt neu schicke,
hat der dann beim letzten Mal auch wirklich rezensiert.
Und wenn das jemand nicht getan hat, dann schreibe ich ihn nicht mehr an.
Und hast du irgendwelche bestimmten Wünsche an Rezensionen? Also ich hatte Beispiele
schon, wo wahnsinnig gespoilert wurde.
Oder wenn quasi, weiß nicht, 85 Prozent der Rezension ist der Klappentext oder so. Was machst du da?
Nee, da mache ich keine Vorgaben. Also spoilern wäre natürlich blöd.
Aber nein, da mache ich auch so. es gibt halt, die schreiben nur fünf Sätze,
andere machen halt, kopieren den Klappentext und schreiben dann fünf Sätze.
Das finde ich alles in Ordnung.
Also am Ende kommt es doch eigentlich auf die Sternezahl an.
Und ein bisschen Text da dran. Nein, also da mache ich jetzt keine inhaltlichen Vorgaben.
Da freue ich mich, wenn sie das machen.
Und hat halt jeder auch so seinen eigenen Stil. Also solange sie kein völligen
Mist schreiben oder halt spoilern.
Ja gut, von Vorgaben würde ich jetzt auch nicht sprechen, aber so Wünsche,
also eine schöne Rezension mit persönlicher Meinung ist natürlich schon immer
irgendwie, man verwertet es ja auch irgendwo, man teilt es ja und so und das
ist natürlich, hat schon einen anderen Wert.
Ja, so eine persönliche Meinung, ich meine, das ist ja der Hintergrund,
also die muss natürlich schon irgendwie drin sein, aber, ja.
Weil ich sage mal, der eine Effekt ist ja, dass die eben ihre Follower erreichen
oder dass die eben die Sterne dir geben auf Amazon und Co.
Aber das andere ist ja auch quasi ein Marketing-Effekt, den du nochmal nutzen kannst.
Also wenn ich jetzt irgendwie zu einem Buch viele tolle Rezensionen in meinen
Storys teilen kann, dann habe ich dadurch auch nochmal Content und kann dadurch
auch zeigen, guck mal, das Buch wird gelesen und wird positiv bewertet.
Also das ist ja mehrfach nutzbar.
Ja, aber ich muss gestehen, ich überlege jetzt gerade, also ich hatte jetzt
noch nie eine Rezension, wo ich sage, die wäre jetzt nicht teilbar.
Nee, natürlich, aber eben mit, also wenn jemand einen ganz besonders tollen
Satz sagt, da habe ich dann auch schon mal gefragt, hey, darf ich das als Post verwenden oder so, ne?
Ja, aber wie gesagt, wenn es ein toller Satz ist, aber deswegen,
ich wüsste auch nicht, wie ich jetzt, ich kann ja nicht sagen,
ich bitte aber darum, schreibe tolle Sätze.
Nein, nein, im Nachhinein. Mir ging es auch eher darum, wie du im Nachhinein umgehst.
Ja gut, im Nachhinein. Klar, wenn da besonders tolle Sätze drin sind.
Ich habe ja auch letztes, wann habe ich denn, habe ich auch meine Rezensionen
vorgelesen in einem Video oder so.
Wenn das besonders tolle sind, mache ich das natürlich. Aber ich mache das nicht als Erwartung.
Ich nehme es, wie es kommt.
Nee, ich sage auch immer dazu, bitte wirklich deine ehrliche Meinung.
Ja, klar.
Schön finde ich immer, wenn es jetzt mal gar nicht den Geschmack von jemandem getroffen hat,
wenn die dann einen ansprechend sagen, ich kann jetzt halt aus meinem persönlichen
Geschmack keine so tolle Rezension machen, soll ich es posten oder lassen wir
es dann. Das finde ich natürlich eine nette Geste.
Aber auch da, wenn jetzt was jemandem überhaupt nicht gefallen würde,
das muss man dann so hinnehmen.
Ja, natürlich. das muss man bis jetzt auf Holzklopfen hatte ich aber noch nie, aber nee, klar,
Das müsste man schon. Also ich versuche ein bisschen zu gucken,
was haben die vorher so gemacht und getan. Passt das auch zu meinem Genre und so.
Und bisher eigentlich kann ich mich dann nicht beklagen.
Klar, bei den Love League Books Lesungen, da habe ich schon mal gesagt,
da hängt man immer noch ein bisschen damit ab.
Die ersten zwei, drei Rezensionen sind immer wichtig.
Wenn die ersten zwei fünf Sterne sind, dann ist es wahrscheinlich,
dass du im Rest weit mehr fünf Sterne kriegst.
Wenn die ersten zwei vier Sterne sind, oder wirklich sogar nur drei,
ja, das hatte ich noch nie.
Aber vier Sterne, dann kannst du davon ausgehen, dass du mehr vier Sterne kriegst,
wenn die anderen sich dann nicht trauen, besser zu sein.
Das ist immer der kritische Moment.
Wo ich mich manchmal auch wundere, dann schreiben sie als Text hin,
oh, ganz tolles Buch, man hat mich mitgerissen und kriegst nur vier Sterne.
Aber gut, so ist es halt. Da habe ich jetzt längst aufgehört,
mich in irgendeiner Form Gedanken darüber zu machen. Ich nehme es, wie es kommt.
Ja, das auf jeden Fall.
Und so, ja, jetzt wie gesagt, ich schreibe halt klassisch über E-Mail.
Wie machst du das denn, wenn du jetzt Blogger, Bloggerinnen oder bei dir wahrscheinlich
eher Social Media, sind das dann Influencer?
Blogger sind es ja nicht. Keine Ahnung.
Wie gesagt, von der Wortbedeutung her sind es für mich auch Blogger.
Ja, dann guck mal auf Wikipedia, Definition eines Blogs. Da wirst du feststellen,
dass das so nicht funktioniert.
Nein, also ist ja auch egal. Und dann heißt, du gehst dann auf Instagram und
musst jeden einzelnen DM, also wenn du kein Follower bist, kriegt der das ja
auch erstmal nur unter Nachrichtenanfrage.
Also die Wahrscheinlichkeit, dass der deine Nachricht kriegt, ist dann noch geringer.
Das ist ja rudelig.
Ja, da kann man ja auch mal folgen. Ja, aber ich sage mal, man muss es ja auch mal umgekehrt sehen.
Also das sind ja keine Dienstleistenden, da geht es ja auch um Beziehungen.
Und da finde ich es auch völlig in Ordnung, dass man da die Leute persönlich
anspricht und sich auch erstmal ein bisschen auspauscht.
Ja, persönlich ansprechen, das ist natürlich klar.
Sich folgen und so. Und das eben, also ich sehe das jetzt nicht so als so eine,
oder sagen wir anders, dass wenn ich eine Zeitschrift anschreiben würde,
würden Sie da was von mir abgucken?
Wäre das für mich eine andere Form der Beziehung, als wenn ich BloggerInnen anspreche?
Also erstmal ganz egal, welchen Weg man nimmt.
Natürlich spricht man persönlich an und man hat sich vorher auch ein bisschen
mit auseinandergesetzt. Wen spricht da an?
Ob ich jetzt eine E-Mail oder eine Direct Message in irgendeinem Tool benutze.
Weil worauf ich hinaus wollte, ist ja, dass du ja erstmal technische Hürden
nehmen musst, damit so eine Direct Message bei den Menschen überhaupt ankommt.
Und dazu reicht ja nicht, dass du folgst, sondern der muss ja dir folgen.
Ich hatte da bisher noch keine großen Probleme, weil man bekommt ja trotzdem
eine Benachrichtigung, dass eine Anfrage da ist.
Und wenn die Leute so groß sind, dass die das nicht sehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit,
dass eine E-Mail irgendwas erreicht, wahrscheinlich nicht zwingend besser.
Ja, aber das ist nichts anderes, als wenn eine E-Mail irgendwie im Spam-Ordner nachden würde.
Also ich gucke meine Nachrichtenanfragen jetzt auch nicht jeden Tag durch.
Ja, aber du hast doch da eine kleine Eins dann oder Zwei.
Ja, das heißt nur, da sind jetzt
zwei Ghanai-Freaks mit irgendwelchen Männerfotos, die sagen, hey, Beauty.
Ja, oder jemand, der was von dir in der Story teilt oder der was von dir möchte.
Ja gut, das sieht man ja direkt, dass es eine Storyteilung ist.
Nö, also die Nachrichten anfangs gucke ich nur sehr sporadisch durch.
Hm.
Ja gut, gut, so ist es halt. Also ich, wie gesagt, ich habe dann in meinem unbenannten
Organisationstool natürlich eine Liste, wo ich… Du darfst es gerne nochmal nennen
für die Menschen da draußen.
Die das bestimmt toll finden.
Ich nutze Evernote und da habe ich dann meine Tabelle, wo ich auch drin weiß,
wann ich wen wie angeschrieben habe, ob der oder die rezensiert hat.
Und ich habe notiert, habe mir dann aus den Webseiten, die die im Regelfall
haben, natürlich auch Sachen notiert, die ich dann in die persönlichen Anschreiben mit reinsetze.
Natürlich den Namen des Blogs und so weiter.
Und formuliere dann aus diesen Informationen persönliche Anschreiben, die ich bei mir schicke.
Und dann hoffe ich mal, dass was zurückkommt.
Sprichst du denn nur direkt an oder hast du auch schon mal so Aufrufe gemacht
über deine Social Media Account?
Ich habe jetzt gerade zum Beispiel einen Aufruf gemacht, weil der Blogger-Lounge,
der selbstbörbliche Verwandte ist, aber außer zwei, drei Likes hört man da nie was.
Okay, ja, das wollte ich auch noch ansprechen, weil ich habe sie tatsächlich
selbst noch gar nicht genutzt.
Ja, ich habe da noch nie gehört.
Muss ich bestehen.
Ich habe auch jetzt ehrlich gesagt, ich muss da noch mal mit einer Messe mit
den Mädels reden. Also richtig habe ich noch nicht verstanden, wie das funktioniert.
Ich habe da noch nie irgendwas von gehört. Das mag doch nicht sein,
dass kein Mensch interessiert, was ich mache. Das kann schon sein.
Aber ja, also von so Aufrufen habe ich noch nie Resonanz gehabt.
Und man muss jetzt auch fairerweise sagen, Blogger, Bloggerinnen,
die auf Aufrufe reagieren, haben ja wahrscheinlich noch keine sehr große Followerschaft.
Haben noch Luft.
Die, die begehrt sind, die haben ja einen Riesensupp.
Ja, aber irgendwo wollten wir als neue Autorinnen ja auch nicht auch mal wahrgenommen
werden von anderen und insofern finde ich es auch fair zu sagen,
hey, du hast vielleicht erst, was weiß ich, 400 Follower, aber du machst coolen
Content und das unterstütze ich gerne und ich freue mich auf einen schönen Post.
Ja, natürlich. Ich bin da auch, also wenn sich jemand meldet bei mir und der
hat noch nicht so viele Follower, dann bin ich da auch nicht so. Also ich meine,
Dann schicke ich auch und durchaus auch mein Printbuch. Ich meine,
das kostet mich zwar ein paar Euro 50, aber Herrgott, nein, da bin ich auch nicht so.
Wenn dann alles irgendwie nett wirkt und engagiert.
Das wird ja schon mal abgesagt. Weil es gibt ja durchaus, also da habe ich jetzt
halt eher so ein bisschen den inhaltlichen Anspruch auch.
Also es gibt ja durchaus Blogs, wo du einfach siehst, okay, die Bilder sind
alle gleich und die passen vielleicht nicht mehr richtig ins Format und es wirkt
alles wahnsinnig lieblos und so.
Und das ist ja dann trotzdem irgendwie blöd zu sagen, nee, aber du nicht.
Ja gut, das würde ja voraussetzen, dass mich der oder diejenige anspricht.
Ja, wenn das jetzt passieren würde.
Ist noch nie passiert, von daher. Also wahrscheinlich würde ich aber auch da,
wenn mich jemand anspricht, also wenn es jetzt nicht völlig daneben ist,
also irgendwas völlig Abartiges,
hätte ich jetzt auch keinen. Also es gibt darunter den, Nein,
natürlich gibt es auch nicht jeder Blog ist jetzt nach meinem technischen Maßstab hochprofessionell.
Aber wenn der mit Engagement gemacht wird und so, dann mache ich das.
Und wenn die nett fragen, kriegen sie es.
Aber du fokussierst dich hauptsächlich auf Textbeiträge oder guckst du jetzt
auch in TikTok-Zeiten nach Videoformaten?
Hast du dich schon mal mit Booktube beschäftigt oder Audio vielleicht auch oder
guckst du hauptsächlich nach geschriebenen Dingen?
Naja gut, bei Instagram ist ja Bilder, aber oder Videos.
Da ist ja auch Text dabei.
Nein, also mir geht es im Wesentlichen um die Rezensionen und wenn ein Blogger
oder Bloggerin dann auch schön Content auf Instagram oder sonst was liefert, auch schön. Okay.
Naja, bisher habe ich da nicht wirklich gezielt geguckt und wie du ja vorhin
selbst festgestellt hast, ist TikTok nicht mehr eine Zielgruppe und Booktube,
also wahrscheinlich irgendetwas auf YouTube vermute ich mal,
wahrscheinlich auch nicht.
Weil das ist ja tatsächlich, also YouTube ist ja tatsächlich sehr viel langlebiger.
Das verwenden ja viele Leute auch wie eine Suchmaschine und da kriegst du dann
auch Sachen angezeigt, die irgendwie schon zig Jahre alt sind.
Und kleine Nebenbemerkung übrigens, ich weiß nicht mehr warum,
aber aus irgendeinem Grund habe ich neulich mal rausfinden wollen,
wie alt eigentlich der älteste Beitrag auf YouTube ist.
Und da gibt es sogar einen Wikipedia-Eintrag drüber, das ist irgendwas aus dem Zoo.
Fand ich ganz witzig, den habe ich mir dann angeschaut.
Aber genau sowas, also du kriegst ja dann auch mal Videos angezeigt,
die irgendwie zehn Jahre alt sind oder so. Das heißt, da ist ja eigentlich eine
Buchvorstellung durchaus langlebiger.
Und ich muss aber gestehen, ich bin in diesem YouTube-Game nicht so wirklich drin.
Also das ist eigentlich was, womit ich mich gerne ein bisschen beschäftigen würde.
Und auch jetzt was TikTok angeht, obwohl ich immer geschrien habe,
nein, nein, das kommt mir nicht ins Haus, du hast es ja mitbekommen,
überlege ich jetzt schon.
Also ich kriege ja schon bei anderen mit, dass es auch was bringt.
Und natürlich ist es dann auch sinnvoll, da zumindest einen Account zu haben,
dass man es irgendwie dann teilen kann. Wobei ich jetzt gar nicht so genau weiß,
wie das technisch alles möglich ist.
Das ist so wie bei Instagram. Video hochladen und draufklicken.
Ja, aber wenn jetzt eine Bloggerin da ein tolles Video macht,
kann ich das auf meinem Kanal teilen?
Kann ich ja auf Instagram in dem Sinne nur sehr begrenzt.
Auf Instagram kannst du es nicht, aber da kannst du ja so einen Repost machen.
Du kannst ja sogar verwenden, du kannst ja diese, gibt es ja auch,
ich weiß nicht, gibt es auch so einen Namen, wo das Splitscreen ist,
wo man dich filmt, wie du das eine Video guckst.
Ah, okay.
So eine Sache kannst du ja machen.
Ja, also damit hadere ich im Moment, weil eigentlich will ich nicht zu TikTok,
aber irgendwie habe ich das Gefühl, eine gewisse Notwendigkeit ist vielleicht doch da.
Und wie gesagt, also YouTube ist, das ist glaube ich so eine Parallelwelt,
in der ich überhaupt nicht drin bin, aber eigentlich wäre es ja schon intelligent,
sich da auch mal umzuschauen.
Also du bist doch auf YouTube. Ich meine, unser Interview-Folge gibt es doch noch auf YouTube.
Ja, ich habe da mal.
Ich habe sogar heute eine Mail bekommen, ich habe einen neuen Abonnenten auf
YouTube. Ich frage mich, wieso.
Wie lange ist das her? 2018 oder was? Habe ich da Sachen hochgeladen.
Aber ich bin da jetzt nicht so drin, wie ich sagen würde.
Ich bin zumindest mit anderthalb Füßen in der Instagram-Buchen-Community verwurzelt.
Ja, ich meine, wenn jetzt irgendein Blogger, Bloggerin da was machen will, ja super, gerne.
Aber du suchst nicht gezielt?
Nein, nein, guck ich, ich bin da noch klassisch unterwegs.
Also mir geht es im Wesentlichen eigentlich um die Rezensionen und dass die
ihre Eindrücke an ihre Leserschaft erfolgen.
Bringen über die Kanäle, die sie halt nutzen. Und um auf TikTok zu kommen,
ich habe ja ein TikTok-Account und einfach, weil ich denke, wenn ich jetzt ein
Video für Instagram mache, dann kann ich das auch auf TikTok posten. Das kostet mich nichts.
Und immerhin gibt es mal ein paar hundert Leute, die sich da zumindest anfänglich
mal angucken. Also von daher, schadet nichts.
Ja, es ist halt wieder eine Plattform, die man irgendwie pflegen muss und die man denken muss.
Ja gut, das kannst du ja sogar, also diese tun ja, also gerade wenn es um Videos
geht, das könntest du ja sogar, du kannst ja sogar bei TikTok sagen,
auch auf Instagram teilen.
Aber gut, das mache ich nicht, weil dann immer ein TikTok-Logo unten drin ist.
Aber wenn du ein Video hast, dann ist es mit drei Klicks da hochgeladen,
ist derselbe Text. Die Hashtags musst du ein bisschen anpassen.
Also ich mache mir da kein, wahrscheinlich werden die Profis jetzt die Augen
verdrehen und sagen, nein, du musst das so und so machen. Ist mir egal,
ich nehme es einfach so mit, wie es ist, fertig, aus.
Ja, das ist mein Problem. Wenn ich irgendwas anfange, da will ich das natürlich
auch immer richtig machen und Zeit und Energie investieren und die ist ja auch begrenzt.
Ja, aber wie gesagt, ich mache halt die 50 Prozent, die so sich mitergeben,
schon mal besser als nix und alles andere.
Immerhin eine sehr treue Leserin war ganz froh, dass sie mich auf TikTok gefunden
hat, wenn sie sonst noch irgendwo ist. Immerhin eine habe ich da.
Also wie gesagt, ich gucke schon, wenn ich jetzt so bei der Auswahl der Blogger,
Bloggerin sind, klar, gucke ich schon, wie viele Follower haben die,
sind die Social Media Accounts gepflegt, ist da eine gewisse Aktualität,
also merkt man da, ist Engagement hinter.
Das ist mir schon wichtig bei dem Anschreiben. Wie gesagt, wenn jemand so auf mich zukommt und sagt,
ich würde gern und so dann, Und wenn das nett ist und alles irgendwie anständig
wirkt, dann gebe ich auch das Buch.
Also falls da draußen jetzt jemand hier hört, schreibt mich ruhig an,
ich bin da nicht vor fies. Und dann gebe ich gerne auch das Buch,
da habe ich gar kein Problem mit.
Weil letztlich, ich meine dadurch, dass ich die Bücher selbst drucken lasse,
ist das jetzt auch keine so eine Rieseninvestition.
Das Porto ist meistens teurer und...
Da kann ich mal eingehen und so im Vertrauensvorschuss, dass wir da eine Beziehung aufbauen.
Ich finde es ganz interessant, wie wir doch sehr unterschiedliche,
ich sage mal in Anführungszeichen, Erwartungen haben an das,
was eben diese Blogger Relations fürs Buch tun.
Ich habe immer wahnsinnig viele Ideen, was man so alles noch mit BloggerInnen machen könnte.
Schaffe ich dann wahrscheinlich irgendwie so ein Viertel davon,
was natürlich immer schade ist, aber im Moment sprudelt es auch wieder ganz
dolle in meinem Kopf und ich sage mir die ganze Zeit, wenn ich erstmal die Messe
hinter mich gebracht habe und ein bisschen mehr Ruhe einkehrt,
dann fange ich an, Pläne zu schmieden und dann wird dieses Mal alles ganz toll
und kreativ und geht voll ab.
Fragt mich in einem halben Jahr wieder.
Ja, genau.
Nein, ich frage dich besser.
Aber um es mal runterzubrechen, falls da draußen jemand zuhört,
das sage ich auch immer, also wenn jemand coole Ideen hat, ich bin immer sehr
begeistert, neue Formate auszuprobieren oder irgendwelche Ideen mitzumachen.
Also gehe ich mal so für dein Genre und ich meine, du bist ja auch noch ein
bisschen näher dran, generationmäßig.
Also da könnte ich mir schon vorstellen, dass TikTok da wirklich Sinn macht.
Was heißt mein Genre?
Ja, deine Musical, Tomama, was ist es denn jetzt für ein Genre?
Das ist nämlich genau die Frage.
Ja, aber das Thema Rock in Peace ist ein englischsprachiger Tid.
Rock und so, also ist ja näher an der jüngeren Generation, als ich das bin.
Ja, trotzdem frage ich mich so ein bisschen, ob das Thema Tod und Trauer nicht
zu wenig lockerflockig zum wegfnacken ist für die TikTok zielt, aber ich weiß es nicht.
Das glaube ich nicht, weil zumindest geben sich ja einige doch schon sehr ernst
und gerade dieses Thema Emotionen, das ist ja schon ein heißes Thema.
Wahrscheinlich habe ich eher
das Problem, dass ich ja da immer meine Geschichten zu unemotional sind.
Also ich glaube schon, dass das da seine Leserschaft finden kann.
Also da bist du, glaube ich, definitiv näher dran als ich. Also Ich meine,
das kostet ja nichts. Solltest du mal gucken.
Ich gehe nochmal in mich. Ich gucke mal, ob es vielleicht auf der Messe irgendeine
Veranstaltung zum Thema gibt, die mich letztlich dann überzeugt.
Du bist ja eine Autorenrunde, vielleicht gibt es da ja auch was.
Stimmt, könnte ich mal gucken.
Naja, ihr Lieben, also wie gesagt, wenn wir uns jetzt auf der Messe begegnen
oder auch sonst und ihr gehört zu denen,
Blogger, Bloggerinnen oder Social Media Menschen, die da über Google schreiben und sagen, okay,
jetzt will ich doch endlich mal ein Buch von der Vera Nenwig vorstellen.
Immer gerne oder von der Tamara oder ihr seid völlig andere Meinungen als wir.
Spricht uns gerne an. Wir sind da wirklich sehr gespannt, weil das doch immer
noch auch so ein bisschen so ein undefiniertes Thema ist.
Also ich würde mir eigentlich wünschen, um das mal abschließend zu sagen,
dass es mal auch einen Blogger, Bloggerinnenverband gäbe.
Einen, der wirklich der Richtlinien definiert, der Qualitätsstandards definiert
mit seinen Mitgliedern, mit den Menschen, die da so Mitglied sind.
Und zentraler Ansprechpartner ist, um auch von anderen Verbänden her,
dass man was zusammen machen kann.
Also das wäre, wäre, fände ich echt toll.
Also falls ihr jetzt gerade zuhört, findet euch mal zusammen und baut sowas
mal auf. Das fände ich richtig gut.
Das ist doch mal eine coole Idee.
So, haben wir noch eine coole Idee am Ende. Und ja, ansonsten,
liebe Tamara, Schauen wir mal, was Leipzig bringt.
Wir werden uns ja intensivst begegnen.
Und dann reden wir nächste Woche darüber.
Jawohl.
Also, bleibt uns gewogen. Bis nächste Woche.
Macht's gut.
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