Die Zwei von der Talkstelle

Gespräche aus der Selfpublisher- und Buchbubble

Newsletter-Plattform statt Algorithmus-Frust? Sissi Steuerwald über das Multifunktionstool Substack

Newsletter schreiben, Blog-Artikel veröffentlichen, Bezahl-Content anbieten und Social Media-Austausch ohne Algortihmus-Frust, und zwar alles auf einer Plattform – das verspricht Substack.

02.04.2026 78 min

Zusammenfassung & Show Notes

Newsletter schreiben, Blog-Artikel veröffentlichen, Bezahl-Content anbieten und Social Media-Austausch ohne Algortihmus-Frust, und zwar alles auf einer Plattform – das verspricht Substack. Das Tool aus den USA gewinnt gerade Aufmerksamkeit bei deutschsprachigen Schreibenden und hat ganz klar seine Vor-, aber auch Nachteile.

Für den heutigen Gast, Autorin, Lektorin und Unternehmerin Sissi Steuerwald, überwiegen die positiven Aspekte eindeutig. Tamara hat sie damit in Teilen schon angefixt und Vera ist gewohnt kritisch: Braucht es wirklich noch eine App? Bringt eine Nischen-Plattform irgendetwas?

Die drei diskutieren leidenschaftlich über die Möglichkeiten, die Substack bietet, und warum Insta und Co. überhaupt so stressen können. Hört euch die verschiedenen Aspekte an und bildet euch eure Meinung. 

Gespräche über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern, egal ob Selfpublishing oder Verlag. 


Newsletter schreiben, Blog-Artikel veröffentlichen, Bezahl-Content anbieten und Social Media-Austausch ohne Algortihmus-Frust, und zwar alles auf einer Plattform – das verspricht Substack. Das Tool aus den USA gewinnt gerade Aufmerksamkeit bei deutschsprachigen Schreibenden und hat ganz klar seine Vor-, aber auch Nachteile.

Für den heutigen Gast, Autorin, Lektorin und Unternehmerin Sissi Steuerwald, überwiegen die positiven Aspekte eindeutig. Tamara hat sie damit in Teilen schon angefixt und Vera ist gewohnt kritisch: Braucht es wirklich noch eine App? Bringt eine Nischen-Plattform irgendetwas?

Die drei diskutieren leidenschaftlich über die Möglichkeiten, die Substack bietet, und warum Insta und Co. überhaupt so stressen können. Hört euch die verschiedenen Aspekte an und bildet euch eure Meinung.

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'Rock Your Beast' von Wiebke Wimmer
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'52 Wege zum Erfolg' von Dennis Fischer:
https://www.amazon.de/52-Wege-zum-Erfolg-Business-Ratgebern-ebook/dp/B07WNQ9NRN/

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Transkript

Der Algorithmus nervt, Newsletter-Tools nerven. Geht's dir auch so? Vielleicht haben wir eine Lösung? Unser heutiger Gast Sissi Steuerwald erzählt uns von der Multifunktionsplattform Substack.
Vera
00:00:12
Wie immer habe ich natürlich kritisch nachgefragt, muss es jetzt schon wieder ein neues Tool sein und hilft das überhaupt? Die Mädels haben schwer mit mir argumentiert und hört auf jeden Fall rein und schaut auf welche Seite ihr euch lagt. Hier ist Folge 305 von die 2 von der Talkstelle, dem Podcast rund ums Schreiben und Veröffentlichen. Ganz egal, ob im Self-Publishing oder im Verlag. Mir gegenüber sitzt die noch nicht so ganz in Schwung gekommene Tamara Leonhard. Und ich bin die wie immer tatsächlich schon in Schwung geratene Vera Nentwig. Und ja, Tamara, was ist los?
Tamara
00:01:10
Ist noch früh, ne?
Vera
00:01:12
Oh ja, ja. Mir fehlt auch die Stunde irgendwie, ne?
Tamara
00:01:17
Ne, die fehlt mir nicht, aber mir fehlt einfach der vormittägliche Schlaf.
Vera
00:01:22
Ja, das ist wahrscheinlich das Ergebnis der fehlenden Stunde.
Tamara
00:01:25
Ne, ne, das ist einfach, weil ich jetzt immer abends arbeite.
Vera
00:01:28
Ach so, du machst auch komische Sachen. Ja, ich bin ja eher morgens dran, ne? Wobei, das verschiebt sich jetzt so ein bisschen, gerade wenn ich jetzt morgens dann schon irgendwas tun muss, dann komme ich ja nicht vorher zum Schreiben, das heißt, das muss ich dann danach machen. aber das geht ganz gut. Aber so ab späteren Nachmittag, da geht dann nichts mehr. Da fällt mir nichts mehr ein.
Tamara
00:01:50
Tja.
Vera
00:01:50
Was machen denn die Projekte?
Tamara
00:01:52
Ja, ja, doch mühsam nährt sich das Eichhörnchen, aber ich komme voran.
Vera
00:01:58
Ja, eben. Ja, also ich, bei mir geht es ja so Schlag auf Schlag. Zum einen habe ich jetzt mal den Rat, den zuletzt die Anna Kupka mir in der Folge vor zwei Folgen, drei Folgen, keine Ahnung, schon gemacht hat. Jetzt auch mal umgesetzt und habe jetzt den ersten Teil der Wiener Hagen Krimis mal als E-Book auf 99 Cent runtergesetzt und jetzt auch parallel dazu Facebook, Insta Anzeige gestartet. Jetzt bin ich mal gespannt. Ja, ist es dann jetzt? Seit Freitag.
Tamara
00:02:33
Okay, also. Kann man auch nicht viel sagen.
Vera
00:02:36
Nö, muss man dazu sagen, wir nehmen jetzt am Dienstag auf. Zu einer sehr frühen Zeit, wie ich finde. Egal. Und ja, also klar, die Stückzahlen gehen hoch. Und da muss ich jetzt zeigen, ob das dann wirklich so diesen Effekt hat, dass die Leute dann die Reihe durchlesen. Also ich habe das schon die ersten E-Book-Teile habe ich jetzt schon so gemacht, dass ich dann jeweils quasi das erste Kapitel des Folgebands quasi hinten angehängt Ah ja.
Tamara
00:03:06
Das ist klug.
Vera
00:03:07
Das muss ich jetzt bei den weiteren noch nachziehen und ich werde dann so sehen, ich lasse das jetzt mal eine Woche oder zwei laufen und dann schauen wir mal, ob es diesen Effekt gebracht hat Ja und ansonsten habe ich ja jetzt eine große Ankündigung zu machen. Ich habe ja ein neues Schreibprojekt gestartet. Jetzt werden die Menschen unter euch, die unserem Podcast folgen, werden sagen, okay, sie hat gerade Bienehagen neu rausgebracht. Frau Appeldorn und die tote Diva ist angekündigt, ist jetzt auch im Lektorat, soll Anfang Juni kommen. Was schreibt sie denn jetzt? So und ich habe ja, das habt ihr ja auch mitbekommen lange hin und her überlegt ob ich vielleicht ein anderes Genre machen soll oder nicht und bin dann aber zum Schluss gekommen, dass es besser ist, wenn ich genau in meiner Nische bleibe, und ich muss auch gestehen, dass mich auch der Auftritt in Leipzig noch mal bestärkt hat das hat wirklich gezeigt, wir sind so richtig klar positioniert, wir haben ein gutes Portfolio, Und ich hatte vorher schon überlegt, dass ich dann eher in der Ecke bleibe und dann halt auch, wie könnte ich jetzt so meine bisherige Reihen, wie könnte ich die sinnvoll ergänzen. Ich habe jetzt die etwas flippige, chaotische Ermittlerin Biene Hagen, die schon etwas besser situierte, eher taffe Ermittlerin Frau Appeldorn. Und für mich war dann schon der nächste logische Schritt, dass es jetzt vielleicht mal eine männliche Ermittlerfigur wird. Und dann war noch die Frage, wo siedle ich das an? Ich habe viele Sachen überlegt. Ich habe natürlich auch schon mit dem Gedanken gespielt, das vielleicht mal so in Paris machen zu lassen, weil ich ja Paris bekanntlich liebe. Habe dann aber festgestellt, erstmal wäre das ein sehr großer Rechercheaufwand. Ich bin dann auch immer unsicher, ob ich das da richtig beschreibe. Und so richtig passt es nicht in mein Portfolio. Und habe mich dann wirklich auch daran zurückerinnert, was mal irgendein schlauer Mensch gesagt hat, man schreibt am besten über das, was man kennt. Und er hat gesagt, bleib doch hier in der Nähe. Und dann bin ich halt auf die Idee gekommen, den Krimi da anzusiedeln, wo ich auch mein Büro habe, in Krefeld, in der Krefelder Südstadt, um genauer zu sein. Also wer Krefeld nicht kennt, die Krefelder Südstadt ist ein ziemliches Multikulti-Viertel, ehemals durch Textilbetriebe geprägt. Mein Büro ist ja auch in der alten Samtweberei, Also das war eine Gesamtbeoberei. So, mit einem sehr. Heterogenen Publikum, alle verschiedensten Sorten. Also wenn man bei uns im Büro ein Fenster ausmacht, du hörst alle 190 Sprachen, glaube ich. Und da habe ich gedacht, das macht doch Sinn und habe so ein bisschen überlegt, wie so Figuren sein könnten und habe jetzt auch angefangen zu schreiben. Also meine neue Krimi-Reihe wird über das Ermittler-Duo Weber und Wozniak handeln.
Tamara
00:06:17
Das klingt schon wie eine Erfolgsserie.
Vera
00:06:20
Finde ich auch. Lutz Weber ist 71, ist ehemaliger Krawatten-Designer, ist dann in den Vorruhestand gekommen, weil die Krawattenfirmen Anfang der 2000er in Krefeld hier alle zugemacht haben.
Tamara
00:06:35
Ach, war das so eine Krawattenstadt?
Vera
00:06:37
Ja, ja, sicher. Krawattenstadt.
Tamara
00:06:38
Ich habe nicht so viele Berührungspunkte mit Krawatten.
Vera
00:06:42
Ja, na klar, Seidenstadt-Krefeld, das war die Krawattenhochburg. In Hochzeiten gab es da über 100 Krawattenfirmen. Und da er als Designer, auch künstlerisch, hat er sich dann mit Malen beschäftigt. Dann ist seine Frau aber gestorben vor zehn Jahren, was ihm so ein bisschen aus dem Boden unter den Füßen weggezogen hat. Er hat zwar dann weiter versucht, sich künstlerisch zu beschäftigen, was aber nicht sehr erfolgreich war. Aktuell beschäftigt er sich mit Lyrik, sehr zum... Zum Leidwesen seines Bekanntenkreises, weil die Ferse dann doch eher etwas holprig sind. Und sein Stammplatz ist ein Café in der Krefelder Südstadt, das auch genau das Café heißt. Das gibt es wirklich. Da gehe ich auch gerne schon mal frühstücken oder Mittagessen. Das ist so ein uriges, das gibt es seit 40 Jahren, das ist so ein Nachbarschaftsanlaufspunkt. Da sitzt er halt immer nachmittags, trinkt ein Käffchen und diese Zeitung. So, und Kaspar Wozniak ist ein junger Mann mit polnischen Eltern, in Deutschland geboren, der noch nicht so richtig weiß, was er mit dem Leben macht, eigentlich davon träumt, Influencer oder Content-Creator zu werden.
Tamara
00:08:01
Was heißt Jung?
Vera
00:08:03
Ja, Anfang 20. Und die beiden treffen jetzt zusammen, weil in dem Haus, wo Kaspar Wozniak wohnt, ein Bekannter von Lutz, den er immer im Café trifft, wohnt und der dann da tot in seiner Wohnung aufgefunden wird. Und daraus entwickelt sich jetzt mehr oder weniger dann der Kriminalfall.
Tamara
00:08:28
Das klingt nach einem sehr interessanten Setting auf jeden Fall.
Vera
00:08:31
Ja, ich hoffe, ich bin jetzt noch ein bisschen dabei, die Erzählstimme zu finden. Also der Titel des ersten Teils wird heißen Weber und Bosniak fadenscheinig. Ziel ist, dass der im Spätsommer erscheint. Ich möchte dann noch in diesem Jahr, bestenfalls im Spätherbst, den zweiten Teil hinterher schicken, um das gleich so ein bisschen als Reihe zu installieren.
Tamara
00:08:54
Ja.
Vera
00:08:57
Und ich habe dann im Nachhinein so ein bisschen überlegt, also das ist glaube ich für mich ganz sinnvoll, strategisch auch. Zum einen, es hat wieder einen regionalen Bezug, was hilfreich ist für meine regionalen Kontakte. Es ist mal Krefeld. Krefeld ist so die einzige Stadt im Umfeld, wo ich noch nie eine Lesung hatte. Und obwohl ich da schon seit 40 Jahren mein Büro habe. Was auch für die Presse vielleicht ganz sinnvoll ist, ich habe sogar die Möglichkeit, mal irgendwie Crossover zu machen. Biene war jetzt im letzten Teil sogar in der Alten Samtweberei. Also von daher können die sich ja auch mal begegnen. Also von daher glaube ich schon, dass sich das ergännt. Es soll von der Ausrichtung nicht ganz so cozy werden. Also schon ein bisschen mehr klassisch Krimi.
Tamara
00:09:41
Ja, so klingt der Titel auch fadenscheinig. Hat so leichte Thriller-Vibes.
Vera
00:09:48
Ja, Thriller sicherlich nicht, aber schon ein bisschen intensiver und ich glaube, dadurch ergänze ich mein Portfolio sehr gut und kann alles so abdecken. Das ist der Plan und da bin ich jetzt dran. Ich habe so das erste Kapitel jetzt fertig. Ich muss noch ein bisschen dran arbeiten, die Erzählstimme von den anderen zu unterscheiden. Ich bin da so im Flow, das ist auch ein bisschen schwierig, mich davon abzugrenzen und mir das Bild so für mich selbst zu haben.
Tamara
00:10:17
Ich dachte auch gerade, wo du gesagt hast, Spätsommer und dann gleich noch einen, nicht, dass du es unterschätzt, dass es vielleicht doch ein bisschen mehr Aufwand oder Zeit kostet, eine neue Reihe zu schreiben, als die Figuren, die du schon so gut kennst und aus dem Ärmel schüttelst.
Vera
00:10:34
Ja gut, aber ich weiß jetzt also dass ich normalerweise also die letzten habe ich so in zwei Monaten reine Schreibzeit geschafft, Wenn ich, ich habe jetzt locker drei Monate Zeit, so klar, ich muss konzentriert dranbleiben, aber das ist ja jetzt auch, da es ja jetzt quasi Teil meines Jobs ist, so ist das eben im Job, da muss ich halt dranbleiben und da muss man auch schon mal ein bisschen die schwierigeren Sachen angehen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich da, ich habe schon eine klare Vorstellung, ich muss noch ein bisschen feilen. Also von daher, und wenn das jetzt im Spätherbst dann nicht wird oder erst Januar wird oder so, ist auch nicht so schlimm. Aber man muss sich halt Ziele setzen. Ich finde es schon auch wichtig, das direkt so als Reihe zu etablieren.
Tamara
00:11:20
Ja, das ist schon sinnvoll.
Vera
00:11:22
Ja, so sind die Pläne. Und ja, ansonsten.
Tamara
00:11:25
Sehr spannend.
Vera
00:11:27
Ich bin mal gespannt, was daraus wirkt. Also ihr wisst ja, ihr da draußen, ihr Lieben, ich freue mich immer über Feedback. Also sagt mir gerne mal eure Meinung über das, was ich da so vorhabe. Da freue ich mich immer drauf, um die Dinge mal so ein bisschen zu diskutieren.
Tamara
00:11:43
Also ich finde es ansprechend, ich hätte Lust, das zu lesen.
Vera
00:11:46
Sehr schön, du wirst Gelegenheit bekommen. Wobei ich immer ein bisschen Angst habe, wenn du Tests liest. Du hast ja immer direkt diesen Lektoratsblick, das haut mich immer voll um.
Tamara
00:12:00
Ja, Tests, den abzuschalten.
Vera
00:12:06
Ja, so ist es und ja, ansonsten, business as usual, ne, und, ja.
Tamara
00:12:13
Ja, nee, ich habe auch, also es läuft alles voran, aber ich habe jetzt keine riesen News, außer ich hätte irgendwas vergessen. Ja, dann warst du nicht so richtig. Ich schreibe am Folge, das ist vielleicht mal was, wo du was zu mir sagen könntest, was dein Eindruck ist, wie ich das kommunizieren kann. Also Rock in Peace steht als Musikdrama für sich und jetzt starte ich eine Reihe mit denselben Figuren, die auch zeitlich, so ein halbes Jahr nach Rock in Peace stattfindet mit dieser Band. Und das wird dann eine in sich logische Reihe. Also im Prinzip ist Rock in Peace sowas wie der Pilot. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt bei dem Buch, was ich schreibe, das hat auch schon einen Titel, aber ich verrate ihn noch nicht, ob ich da von einem Folgeband kann, kann ich da ja nicht sprechen. Da finde ich die Kommunikation noch schwierig.
Vera
00:13:11
Aber ganz ehrlich, so tief wie du da drin bist, ist doch kein Mensch der Außenstehenden. Also du musst einfach überlegen, was ist jetzt das Marketing-Technik-Sinnvollere?
Tamara
00:13:21
Ja, deswegen frage ich dich als Außenstehende.
Vera
00:13:23
Genau. Also wenn Rock in Peace der totale Erfolg ist, was ja sein kann, ich höre ja immer nur Gutes darüber, dann macht es sicher Sinn zu sagen, so, das ist die Reihe. Wir wissen auch, dass Menschen bei Reihen immer so gerne erst so einsteigen, wenn es den dritten Teil gibt. Weil sie dann wirklich sehen, das ist eine Reihe und ich fange dann nicht so etwas Einzeltes an. Also auch dafür würde es Sinn machen, den mit in die Reihe reinzuziehen, dann hast du schneller den dritten Teil.
Tamara
00:13:57
Ja, ich hänge so ein bisschen an der Titellogik. Also da haben wir jetzt einmal diesen Einzeltitel und dann habe ich mir eben einen Namen für die Reihe überlegt, der auch sinnvoll ist für die Dinge, die ich da behandeln möchte. Das hat dann jeweils nochmal einen Untertitel. So, und dann ist ja einfach von der Titelstruktur klar, dass dann Buch 2, 3, 4 irgendwie enger zusammengehört, weil die diesen gemeinsamen Titel haben. So, weißt du?
Vera
00:14:31
Ja, ich weiß, was du meinst. Aber ich habe jetzt gerade in letzter Zeit sehr gelernt, dass man sich von ein paar dieser Dinge auch einfach mal ein bisschen lösen kann. Wir reden ja jetzt in unserem Business sowieso hauptsächlich über E-Book und wenn du jetzt, wenn die Reihe raus ist, den Titel bei Rock'n'Piece anpasst und den Untertitel darunter setzt, stört das keinen Menschen.
Tamara
00:14:55
Okay.
Vera
00:14:57
Also du könntest dann den reinen Untertitel darunter setzen.
Tamara
00:15:00
Also oder, ja, oder davor.
Vera
00:15:04
Oder davor oder wie immer. Also, ne?
Tamara
00:15:07
Okay.
Vera
00:15:07
Oder irgendwie einen Aufhänger dran machen, der Beginn dieser erfolgreichen Reihe oder was auch immer. Also das kannst du ja nachträglich anpassen.
Tamara
00:15:17
Ja, also ich sag mal, der Titel ist so, dass er jetzt nicht völlig unpassend wäre, noch bei Rock in Peace integriert zu werden.
Vera
00:15:26
Ja, und dieses Reihenschema gibt sich ja für die Lesenden sowieso erst mit der Zeit. Ich meine, mein zweiter Reihentitel war ja auch völlig anders. Wie gesagt, das merkst du erst so nach dem Dritten. Du hättest aber den guten Vorteil, dass wirklich auch in der Marketingaussage klar wird, dass es einen Bezug zu Rock'n'Peace gibt. Du kannst diese Lesenden abholen. Ich glaube nicht, dass das groß Neulesende abschrecken wird. Im Zweifelsfall fangen sie halt bei Rock'n'Peace an, was ja auch nicht schlimm ist.
Tamara
00:16:00
Oder dass man dann beim Titel von Rock in Peace ergänzt, also Rock in Peace und dann so als Untertitel der Auftakt zur So-und-So-Reihe. Dann ist der Name mit drin.
Vera
00:16:11
Ja, das würde ich eher so in den Infotext schreiben. Also ich würde schon einen knackigen Untertitel nehmen, der sofort klar macht. Ich weiß jetzt nicht, wie der Untertitel ist bei den anderen.
Tamara
00:16:24
Es ist halt eben andersrum. Also bei den anderen ist quasi ein Titel und der Untertitel ist jeweils individuell für den Band.
Vera
00:16:32
Das würde ich nicht machen. Warum? Weil man das dann in der Suche, wird ja immer zuerst der Titel angezeigt, die ich unterscheiden kann.
Tamara
00:16:40
Okay.
Vera
00:16:42
Also ich würde es mit dem Untertitel machen und ich habe jetzt auch sehr gelernt, ich habe mich jetzt sehr mit der Positionierung der Binnenhagen-Reihe beschäftigt. Ich habe sehr gelernt, mach am besten einen Untertitel, wo auch das Genre oder was Genre-Typisches vorkommt.
Tamara
00:16:55
Ja, also da sind zwei Wörter drin, die, glaube ich, schon die Themen auf jeden Fall klar machen.
Vera
00:17:00
Ja, und den würde ich halt durchziehen und das würde ich als Untertitel durchziehen.
Tamara
00:17:03
Okay, das ist ein ganz neuer Gedanke, aber der ist jetzt vielleicht nicht völlig absurd.
Vera
00:17:08
Gut, da freue ich mich ja an.
Tamara
00:17:10
Im Gegensatz zu allem, was du sonst so sagst.
Vera
00:17:12
Ja, genau. Ich weiß.
Tamara
00:17:17
Okay, das ist eine gute Anregung. Die lasse ich mal sacken.
Vera
00:17:20
Tu das, tu das. Ich bin sehr gespannt zu erfahren, was da wird. Ja, und ich gehe mal davon aus, heute geht es ja dann auch um eine Plattform, über die man das dann erfahren kann.
Tamara
00:17:30
Zum Beispiel, ja. Unser heutiger Gast hat mir nämlich von einer Plattform erzählt, die ich erst gar nicht so richtig verstanden habe. Dann dachte ich so, ja, weiß nicht. Und dann war ich doch sehr interessiert, weil diese Plattform alle möglichen Funktionen hat. Und mich hat insbesondere die Newsletter-Funktion interessiert. Aber das kann sie uns gleich alles selbst erzählen. Hier ist meine wunderbare, liebe Kollegin Sissi Steuerwald. Und wir sprechen heute mit ihr über Substack.
Sissi
00:18:00
Hi, vielen lieben Dank für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein.
Tamara
00:18:03
Ja, danke, dass du da bist.
Sissi
00:18:05
Ja, sehr, sehr gerne.
Tamara
00:18:06
Ich habe Vera davon erzählt, habe gesagt, das ist ganz neu, das ist ganz toll und dann meinte sie irgendwann, das ist doch alt, da habe ich schon einen langen Account.
Vera
00:18:17
Ja, genau.
Tamara
00:18:17
Den habe ich mir gestern mal angeschaut, da ist aber nichts drauf. Und vor allem ist ja auch noch die Bio noch in Englisch. Das heißt, ich glaube, du hast dich da vor langer Zeit mal angemeldet und seither hat sich sicher viel getan.
Vera
00:18:29
Genau, da war das noch rein englisch. Und wir hatten, ich habe jetzt gerade nochmal versucht nachzugucken, wer es war. Ich glaube, Liane Machs war, die in ihrer Folge auch erzählt hat, dass sie auf Substack ist. Da habe ich mich noch gefragt, weil zu meiner Zeit, als ich da reingeguckt habe, waren da höchstens eine Handvoll deutscher Texte. Und.
Tamara
00:18:48
Also ich sage mal kurz, meinen ersten Eindruck, den ich bekommen habe von den Erzählungen und dann kann Sissi alles korrigieren und ergänzen. Also das Erste, was ich gehört habe, war, da kann man Artikel schreiben und man kann die auch monetarisieren. Dachte ich, aha, ein neues Patreon. Naja, funktioniert irgendwie, glaube ich, in Deutschland eh nicht. Dann hieß es, das hat aber auch sowas wie eine Twitter-Funktion und die wird gerade stark in Deutschland. Da dachte ich, okay, das könnte interessant sein, zumal es dann auch hieß, das ist nicht mit so einem starken Algorithmus, man muss nicht so gegen den Algorithmus kämpfen, das ist irgendwie alles nicht so toxisch wie auf anderen Plattformen. Da dachte ich, ja, das klingt ja ganz interessant. Und dann hieß es, dass man über Substack auch seine Newsletter verschicken kann, dass das viel bequemer ist und dass der Newsletter gleichzeitig eine Art Blog ist, der für andere einsichtbar ist und dadurch dann wieder neue Abos generieren kann. Und das fand ich sehr, sehr spannend. Und ich habe zwischenzeitlich auch meinen ersten Newsletter über Substack verschickt. Das ist mein Stand. Sissi, erzähl mir, was ich alles noch nicht weiß.
Vera
00:19:50
Also vielleicht noch mal kurz, du steigst jetzt direkt so mittendrin ein. Vielleicht, Sissi, kannst du uns mal so generell erklären, auch für die Hörenden da draußen, die noch gar nichts davon gehört haben, was das jetzt genau ist.
Tamara
00:20:03
Genau, das meinte ich.
Vera
00:20:05
Okay, das hast du aber anders ausgedrückt.
Sissi
00:20:09
Tamara will gleich in die Vollen gehen. Ja, also ich hatte für mich persönlich das ganz große Problem, dass man ja irgendwann in dem ganzen Marketing, Maschinerie, du hast dort einen Account, da eine App, dort noch irgendwie fünf verschiedene Dinge und das ging ja irgendwann auf den Zeiger aus zweierlei Gründen. Zum einen, je mehr Apps man auf dem Handy hat, desto mehr prokrastiniert man letzten Endes auch, weil man guckt da nochmal rein und dort muss man noch irgendwas machen. Also ich zumindest.
Tamara
00:20:41
Leeras Blick sagt, dass sie da gar nicht anfällig ist.
Sissi
00:20:44
Ja, ich habe es gerade eben gedacht, deswegen habe ich es nicht mehr. Und das andere tatsächlich, ich liebe es, wenn ich alles in einem Haus letzten Endes habe, sage ich mal. Und nicht, dort mache ich ein Newsletter, dort poste ich das eine, dort mache ich das andere. Das ist mir irgendwann alles zu viel geworden und habe mich einfach umgeschaut, wo geht es was. Und dazu kam natürlich in den letzten Jahren, wie soll ich sagen, gerade bei Social Media, dieser Algorithmus, ja. Du bemühst dich um schönen Content und er wird einfach immer ausgespielt. Also es war früher irgendwie angenehmer, netter. Und das hat sich meines Erachtens zum Negativen entwickelt und das hört man immer mehr. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, was gibt es denn da Nettes? Zumal mein E-Mail-Anbieter noch zeitgleich gemeint hat, ja, du wolltest Automationen, das hast du jetzt mal ausprobieren dürfen, aber wir haben entschieden, ab morgen kostet es Geld und die Startseite wollen wir dir auch nicht mehr gönnen. Und dann dachte ich, nee, so nicht meine Freunde, das hatten wir mal anders ausgemacht. Und lustigerweise habe ich dann bei mir in der Literatur- und Kulturlounge mit einer ganz lieben Dame gesprochen, die mir auch Regalkisten gemietet hat, die Kreuzstiche macht, also schon aus dem kreativen Bereich, aber gar nicht aus dem Schreibenden und sagt, ja du, du bist doch Autorin, du müsstest doch eigentlich auf Substack sein. Und ich so, Substack, habe ich schon mal irgendwann gehört. Und wie ich länger darüber nachgedacht habe, habe ich mich daran erinnert, dass ich vor zwei Jahren ungefähr bei einer Online-Messe, nenne ich es jetzt mal, in Amerika beim Kongress teilgenommen habe. Und es wurden dort E-Books, Workbooks und dergleichen angeboten. Du musstest dich nur quasi bei den Newsletter der AutorInnen und ExpertInnen dann registrieren. Und die hatten zu 99% Substack. Und dann kamen die E-Mails, ich bekam Infos und unten war immer der Verweis, aber wenn du in die Tiefe gehen willst, gibt es noch einen bezahlten Newsletter und da kriegst du dann so richtig Input und regelmäßig Workbooks und dergleichen. Weiß ich jetzt noch nicht, ob ich das will, aber ich erinnerte mich dran und habe mir Substack angeguckt, habe ein bisschen drin rumgeblättert und dann war ich total begeistert. Weil Algorithmus ist dort relativ egal, es geht darum, wer dir folgt und dem wirst du ausgespielt. Du kannst folgen oder abonnieren und die Option zu sagen, ich habe alles in einem Haus, Newsletter, Content Creation, du kannst deine Leute mit hinholen, das hat mich erstmal überzeugt. Und als ich dann nochmal mit Sag der Dame gesprochen habe und die sagte, naja, hol doch deine ganzen Newsletter-Leute rüber, weil es ist ja deins, dachte ich, wie ist meins. Ich habe den Spruch gar nicht so verstanden. Dann sagt sie, naja, ich bin bei Instagram weg, weil wenn die mich irgendwann mal sperren oder sowas, dann sind alle meine Follower weg. Und es ist bei Substack nicht so, weil alle Daten, alles, was du dort an Follower, an Community aufgebaut hast, hast du jederzeit Zugriff, kannst es runterholen und du hast deine Community, deine Follower, du hast die ganzen Daten. Und dann dachte ich, okay, gewonnen. Also da hatten sie mich schon abgeholt und im zweiten Moment haben mich einfach die Texte dort abgeholt. Weil während Social Media, ich weiß nicht, wie es euch geht mittlerweile, wird mir ein Haufen Werbung reingespielt. Weil drei Viertel der Sachen, die ich dort lese, geht es nur noch um Schischi und wie toll die Welt ist und bunter, schlimmer oder was weiß ich. Um irgendwelche Clickbaits zu generieren, gibt es dort Texte mit Tiefgang, mit Inhalt. Also ich habe keine Zeitung zu Hause. Ich gönne mir dann beim Kaffee ein, zwei Artikel bei Substack, die mich einfach von den Themen und vom Inhalt dann auch abholen. Und deswegen bin ich rübergewechselt. Darüber können die E-Mails gemacht werden. darüber kann ich meinen Podcast generieren, ich kann dort live gehen and so on. Jetzt sagt sie mir die Tamara.
Tamara
00:24:54
Nee, ich habe so viele Fragezeichen in Veras Gesicht gesehen, dass ich dachte, ich lasse ihr jetzt den Raum, Rückfragen zu stellen.
Vera
00:25:01
Ich weiß nicht, ob ich so früh damit schon anfangen will.
Tamara
00:25:04
Okay.
Vera
00:25:08
Also fang mal, fang mal, ja, also, ach Gott, ich habe ganz viele. So der erste Gedanke, der mir gekommen ist, also wie gesagt, ich habe Substack, das war vor zwei, drei Jahren oder so, schon mal. Wie gesagt, ich bin ja durchaus IT-affin und es gibt glaube ich kein Tool, was da in dem Bereich rausgibt, wo ich nicht einen Account habe. Ich gucke da ja immer rein und gucke mir die Sachen an, wie die so funktionieren. Jetzt muss ich gestehen, vor Jahren hatte ich auch so die Begeisterung und bin in alles irgendwie voll eingestiegen. Aber wenn ich jetzt mal so zähle, wie viele Tools ich dann mit Begeisterung angefangen habe, die dann von denen heute kein Mensch mehr redet, und wir können gegen Social Media oder gegen die großen Plattformen schimpfen, wie wir wollen, die sind immer noch da und da sind immer noch Milliarden Menschen drauf und letztlich geht es mir bei Social Media eben darum, Menschen zu erreichen und nicht wie mich in Schreibtechnik zu beglücken, das mache ich in meinen Büchern. So, also irgendwie okay, jetzt haben wir das Neue, jetzt wird das Neueste Pferd totgeritten. Ich meine, Begeisterung, wenn es Spaß macht, klar, machen. Aber ich kann irgendwie nicht den marketingtechnischen Nutzen darin sehen.
Sissi
00:26:27
Ich glaube, wir müssen da auch grundlegend unterscheiden, warum könnte Substack interessant sein, für wen ist es und für wen ist es letzten Endes vielleicht gar nichts. Wenn du jetzt in Anführungsstrichen wirklich dieses nur jetzt ganz vorsichtig verwenden, wenn du nur eine Autorin bist, und sagst, ich möchte eigentlich Texte schreiben, um nur meine Leserschaft zu finden und meine Bücher zu verkaufen, dann muss ich sagen, es sagt der Kniech deine Plattform. Es sei denn, du nutzt es als E-Mail-Tool, dann ist das ganz nett.
Tamara
00:27:03
Genau, da würde ich gerne kurz rein, wenn ich darf.
Vera
00:27:07
Bevor wir aufs E-Mail-Tool kommen, da habe ich mir auch noch ein paar Fragen dazu. Ich muss da noch ein bisschen tiefer eingehen. Und natürlich gibt es verschiedene Wege, Leserschaft zu gewinnen und vieles hat damit, funktioniert ja auch über den Weg nicht, dass man da irgendeine Werbebotschaft postet, sondern dass man über die Zeit ein Image, vielleicht auch eine Kompetenz aufbaut. Und da gab es in der Vergangenheit verschiedenste textliche Tools. Ich erinnere mich zum Beispiel an Huffington Post, da habe ich Artikel veröffentlicht, da habe ich sogar Geld für bekommen, weil die relativ häufig geklickt worden sind. Es gibt Medium, das ist ähnlich wie Substack. Auch da kannst du Artikel und Follower machen. Da habe ich auch Artikel veröffentlicht. Ja, ich mache ja auch meinen eigenen Blog. Und die Artikel könnte ich ja, auch wenn ich da jetzt in letzter Zeit weniger geschrieben habe, aber die könnte ich natürlich auch auf Substack und auf Medium und sonst wie veröffentliche. Zeitlang habe ich das zum Beispiel mit Medium auch parallel gemacht. Und solche Sachen, das geht schon. So, ich habe nur festgestellt, ja, das ist alles immer nur zusätzlicher Aufwand. Und der Nutzen ist minimal, wenn überhaupt einer da ist.
Tamara
00:28:14
Da würde ich kurz widersprechen wollen, beziehungsweise dir in Teilen recht geben. Ich hatte viele dieser Gedanken auch. Also gerade wie eben schon gesagt, bezahlte Artikel, ja komm, ich habe Patreon schon probiert. Das ist irgendwie schwierig, Leute dazu zu bringen. Und noch eine Social Media App. Ja, das ist schön, wenn die Inhalte da nicht so klickbaitig sind, was sie nun mal wirklich geworden sind auf den gängigen Plattformen. Wenn es da mehr um Inhalte geht, nutzt mir aber nichts, wenn da keiner ist. Aber was das Newsletter-Tool angeht, das hat mich halt jetzt wirklich erstmal überzeugt und ich muss ja nicht jeden Bereich nutzen. Mein Problem war, dass mein bisheriges Newsletter-Tool, ich war oder bin noch angemeldet bei Mailchimp, ich kann dir nicht genau sagen warum, aber das war für mich ein riesen Nerv, mich da einzulocken, diese Newsletter zu bauen und das für gefühlt drei AbonnentInnen. Und von den drei Leuten machen es fünf nicht auf. So. Und wenn ich jetzt, also du kannst halt eben Substack einfach rein als Newsletter-Tool nutzen und den Newsletter dann direkt in dieser Maske erstellen. Also ich fand allein das Erstellen schon viel bequemer, nicht ständig dieses rein- und rausklicken wieder und da was neu machen. Und ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber bei jedem verdammten Login auf Mailchimp-Bilder diese doppelte Verifizierung haben und jedes Mal klicke ich an, merkt ihr bitte das Login für zwei Wochen und nie hat das gemacht. Das war wahnsinnig nervig und das war jetzt alles bei Substack nicht. Da hast du einfach so eine wörtartige Maske, kannst Bilder, Linien, alles mögliche, Videos, alles einbinden und das Attraktive ist, ich gehe auf Publish. Und das Ganze wird dann als E-Mail an meine AbonnentInnen verschickt, wie ein normaler Newsletter, erscheint aber gleichzeitig eben auch auf der Substack-Seite unter den Artikeln. Also ich habe quasi gleichzeitig einen Blogartikel erstellt, den andere Leute auf Substack, die mich überhaupt gar nicht kennen, finden können und sagen können, ach guck mal, die interessiert mich, da folge ich. Das heißt, allein durch das Newsletter-Schreiben kann ich neue Newsletter-AbonnentInnen gewinnen und das Ganze ist halt einfach nachhaltig auch, weil es da steht und das ist für mich, ich weiß, es gibt sicher zig andere Tools, die das können oder Workarounds oder dann veröffentliche ich mal halt seinen Newsletter noch später als Blogartikel oder was auch immer, aber dass ich das einfach da reinschreiben mit einem Klick veröffentlichen kann und ich habe gleichzeitig den Blogartikel und den Newsletter und potenziell neue Leute auf meiner Liste, Das ist für mich einfach super bequem und eine ganz kleine Hürde, endlich mal ein Newsletter zu schreiben, weil es einfach viel unkomplizierter für mich ist. Also es läuft einfach in meiner Art zu arbeiten super.
Vera
00:31:15
Ja gut, wenn ich darauf erwidern darf, ich muss darauf erwidern. Also zum einen, klar, ich werde jetzt den Teufel tun, jetzt irgendwas über deine Art zu arbeiten sagen, wenn es deine Art zu arbeiten ist, dann schön, freue ich mich. Technisch und auch inhaltlich muss ich dem doch sehr widersprechen. Also zum einen, ich arbeite seit zehn Jahren mit Mailchimp. Also ich mache der Newsletter in zehn Minuten.
Sissi
00:31:43
Aber das ist doch so individuell, Werder.
Vera
00:31:45
Ja, natürlich. Deswegen. Ich will ja auch gar nicht an Ihrer Art der Arbeit, wenn da jemand mit Substick, aber ich habe mehrere Punkte, die man zumindest bedenken sollte. Zum einen ist eine E-Mail-Ansprache, wenn es ein wirkliches E-Mail ist, was womöglich auch auf eine Aktion hinarbeitet, etwas völlig anderes als ein Artikel, den ich lese.
Tamara
00:32:05
Ich glaube, das kommt darauf an, wie man es denkt. Können wir gleich nochmal. Ja, natürlich.
Sissi
00:32:10
Würde ich auch gerne reingrätschen, aber ich lasse die Vera jetzt mal ausreden.
Vera
00:32:14
Und dann ein anderes Thema. Ich habe ja deinen Substack Newsletter auch bekommen. Ich gehöre ja zu den fünf und ich öffne. Dann habe ich mir direkt die Frage gestellt, habe ich ihr überhaupt die Erlaubnis gegeben, meine Adresse nach Substack zu importieren?
Tamara
00:32:29
Ja, du hast meinen Newsletter abonniert.
Vera
00:32:31
Ja, aber ist Substack DSGVO konform?
Tamara
00:32:34
Das ist ein normales Newsletter-Tool.
Vera
00:32:36
Ja, aber es ist ein amerikanisches Newsletter-Tool.
Tamara
00:32:39
Und Mailchimp?
Vera
00:32:40
Und Mailchimp ist DSGVO-konform. Das ist extra angegeben. Bei Substack bin ich da nicht so sicher.
Sissi
00:32:46
Ich habe auch geguckt, ich sehe es auch als DSGVO-konform, wenn du da deine AGB und alles mit dabei machst. Aber die Sache ist ja, dass du letzten Endes die ganze Sache dir wirklich überlegen musst, was möchtest du denn in der E-Mail rüberbringen oder nicht, weil wir haben ja jetzt schon den Begriff Artikel rumgeschmissen, also muss man vielleicht nochmal ganz kurz einen Schritt zurückgehen, was Substack kann und wie das Ganze überhaupt aussieht, weil es ist nicht einfach ein Newsletter-Tool, bei dem man den Newsletter schreibt, sondern ich habe ja schon gesagt, da sind ja ganz viele unterschiedliche Dinge, die man da drauf letzten Endes bespielen kann, um mit der Community näher zu kommen. Oder auch sich als zum Beispiel Experten auszuweisen oder als Journalist oder als Autor. Ursprünglich, übrigens 2017, ich habe extra nachgeguckt, ist ja Substack kreiert worden, speziell für JournalistInnen und AutorInnen. Ja, und dann hat sich das Ganze weiterentwickelt. Und ja, bei uns ist es noch nicht so bekannt, aber wie soll ich sagen, wir Deutschen sind in solchen Sachen halt auch immer ein bisschen langsam. Ja, was der Bauer nicht kennt, sage ich immer gern bei solchen Sachen. Und auf der einen Seite gibt es, das nennt sich dort Artikel, aber die Artikel sind ja im Grund ein Newsletter. Das bedeutet, wenn ich einen Artikel geschrieben habe, kann ich am Schluss draufdrücken, bitte versenden. Und wie Tamara gesagt hat, es wird auch zugleich dann abgespeichert. Man kann Notes schreiben, das ist so ähnlich wie bei Twitter, X und Threads und wie die ganzen Dinge heißen, ganz kurz. Das wird nett rumgeschickt, keine Sorge an alle da draußen, die denken, okay, wenn ich jetzt was poste, geht das alles raus und nervt die Menschheit. Dem ist natürlich nicht so.
Tamara
00:34:20
Das ist vielleicht kurz der Unterschied zwischen, also wenn ich in der App jemanden abonniere, dann gebe ich wirklich meinen E-Mail-Kontakt her und bekomme da einen Artikel per E-Mail auch zugeschickt. Wenn ich jemandem nur folge, dann kriege ich in der App halt in meinem Stream die Posts von den Leuten gezeigt.
Sissi
00:34:38
Genau. Und was ich sehr charmant dort finde, weil ich ja zusätzlich das Problem habe, dass ich nicht nur als Autorin unterwegs bin, sondern auch noch die Literatur- und Kulturlounge und alles habe. Da habe ich natürlich ganz unterschiedliche Menschen, die ich ansprechen will. Als Autorin zum Beispiel möchte ich ja meine Leserschaft ansprechen. Ich möchte vielleicht mal einen Artikel zur Recherche oder dergleichen. Also ich sage jetzt auch gezielt Artikel, weil es ist nicht ein Hallo Newsletter, kurze Info zu mir. Übrigens mein neues Buch ist rausgekommen und dort könnt ihr es kaufen etc. pp. Sondern ich finde, man muss bei Substack auch den Artikel so ein bisschen wörtlich nehmen und es so als Online-Magazin-Form für sich ein bisschen im Hinterkopf haben. Und bei meiner Literatur- und Kulturlounge ist es ja so, dass da Menschen meinen Newsletter abonnieren, weil sie einmal im Monat erfahren möchten, welche Termine sind da jetzt draußen. Also die wollen nicht irgendwie einen großen Artikel haben mit viel Blabla und Hintergrund und dies und jenes, sondern die würden gerne abgeholt werden. Was für Events, was kommt da drin vor? Was jetzt per se für einen Artikel jetzt irgendwie, die, ich will jetzt nicht sagen, stinklangweilig ist, aber einen anderen Sinn, eine andere Zielgruppe und einen anderen Inhalt hat. Und da kann man bei Substack tatsächlich unter seinem, ich nenne es jetzt mal Hauptaccount, verschiedene Unteraccounts anlegen, sodass ich. Mit einem Einlog unterschiedliche Menschen bespiele. Also ich habe bei meinem Hauptaccount zum Beispiel meinen kleinen, den keiner groß kennt, Autoren-Podcast hinterlegt. Und bei der Literatur- und Kultur-Lounge habe ich den großen Podcast zum Beispiel hinterlegt, dass die Leute auch da automatisch eine E-Mail kriegen, wenn die neue Folge rausgeht. Und so kann man das auch ein bisschen für sich nochmal unterscheiden und überlegen, was will ich rausbringen und was nicht. Und rein theoretisch, wenn es jetzt nur um Termine geht, dann kann man den rausschicken und ein, zwei Tage später wieder löschen, weil der muss ja nicht die ganze Zeit da stehen oder ich lasse nur stehen, solange die Termine online sind. Also da kann man sehr mitspielen und was ich auch wirklich ganz toll finde, auch bei den Beiträgen, die man dort reinmachen kann, auf den anderen Social Media Plattformen ist das Problem. Wenn ich da einen Link mache, dann müssen die Leute den quasi abtippen. Wenn ich es nicht oben irgendwie in die Bio reinschreibe. Und dort kann ich zu anderen hin empfehlen, die ebenfalls ähnlichen Content liefern. Wenn wir zwei irgendwie eine Aktion miteinander machen, Tamara und mit mir, dann können wir uns da gegenseitig auch intern verlinken, fördern und klicken, fertig, gut. Und nicht über Linktree und was weiß ich, was es da so alles gibt, so fünf irgendwie. Ja, weil ich finde immer, je mehr Klicks du machen musst und wenn du die Leute irgendwo hinschickst, desto mehr verlierst du. Und dort kann ich die letzten Endes auch zusammen machen. Man merkt aber daran schon, man muss halt wirklich überlegen, wen möchte ich dort abholen. Nutze ich es nur als Newsletter-Tool, weil diese ganzen Aktionen und Leser abholen, und da bin ich wieder bei dir, Vera, bei deinem anfangskritischen Punkt, Als Marketing-Tool für neue LeserInnen zu generieren, da sehe ich Substacknet. Da muss tatsächlich noch eine Kombi her mit normalen Social-Media-Plattformen.
Tamara
00:38:05
Da würde ich tatsächlich, ich habe noch einen kleinen Punkt noch auf das Erste, was Vera gesagt hat, was jetzt hierzu nämlich ergänzt, weil ich habe mir genau die Frage auch gestellt. Also ich will meinen Newsletter-AbonnentInnen eine Newsletter schicken und der erste, den ich jetzt gemacht habe, war auch wirklich einfach nur, was gibt es denn dieses Jahr für Termine, weil ich habe mich seit Ewigkeit nicht gemeldet. Und das ist natürlich nicht interessant für fremde Menschen auf Substack, die mich noch gar nicht kennen. Aber dann ging eben so der Gedanke los, wie kann ich das eventuell kombinieren, dass es sich für die Leute, die meinen Newsletter abonniert haben, trotzdem wie ein persönlicher Newsletter anfühlt, aber auch für Leute, die mich nicht kennen, vielleicht interessant sein könnte. Und da fange ich gerade an, so mein ganzes Newsletter-Konzept neu zu denken und das auch wirklich ein bisschen artikeliger zu denken. Und ich glaube, dass das letzten Endes interessantere Einblicke produzieren wird, als wenn ich wie bisher einfach nur denke, jetzt ist mal wieder eine Neuigkeit, mein neues Buch ist da, ich habe einen Termin, ich muss euch jetzt darauf hinweisen, dass ihr jetzt irgendwas tun müsst. Sondern dass ich viel mehr überlege, was kann ich für Einblicke geben, was kann ich für Sachen erzählen. Also das Ganze wird irgendwie, das was ich so jetzt vorhabe für die nächsten Wochen, viel storytelliger, was glaube ich dem Newsletter absolut gut tut. Weil bisher war es wirklich nur, ich melde mich dann, wenn ich was von euch will. Nämlich kommt zu meiner Lesung, kauft mein Buch, tut dies oder jenes.
Vera
00:39:38
Also bevor ich darauf antworte, machen wir einen Break, weil wir haben wieder einen Buchtipp für euch. Wir haben wieder einen Buchtipp für euch. Du weißt, dass wir gerne auch dein Buch bei uns vorstellen. Sende uns einfach ein E-Mail an alle-at-zwei-von-der-talk-stelle.de und wir senden dir alle Infos. Wer hat das denn heute getan, liebe Tamara?
Tamara
00:40:04
Ja, heute haben wir ein Buch, das mir zum einen persönlich sehr am Herzen liegt und zum anderen auch genau mein Thema abbildet. Du weißt, wie immer erzähle ich dir mal, was ich da auf dem Cover sehe. Und zwar befinden wir uns in der Menge, in einer Zuschauermenge vor einer Bühne.
Vera
00:40:26
Oh, das ist ja voll dein Thema.
Tamara
00:40:28
Genau, man sieht von Weitem einen blauen Hintergrund, Lichter, die einen anstrahlen, Bühnenlichter, die ins Publikum gerichtet sind. Und davor Silhouetten von vielen in die luftgereckten Händen. Eine Hand formt die Pommesgabel, zwei Hände formen ein Herz. Und oben und links ist noch so ein Gestänge von der Bühne zu erkennen, dass man direkt weiß, wo man ist. Also wir sind mitten in einem Rock-Konzert.
Vera
00:40:57
Das ist ja voll dein Genre, aber das Buch ist nicht von dir, oder?
Tamara
00:41:00
Das ist voll mein Genre. Das Buch ist nicht von mir, aber ich durfte es lektorieren.
Vera
00:41:05
Ah, ja, das passt, ja.
Tamara
00:41:07
Jawohl. Und ja, mitten auf diesem Hintergrund steht in richtig cooler Schrift der Titel Rock Your Beast. geschrieben von Wiebke Wimmer.
Vera
00:41:18
Die war ja auch schon bei uns.
Tamara
00:41:19
Jawohl, das ist der zweite Teil einer Musikroman-Trilogie. Das erste Buch hieß Kill Your Beast und ist auch fantastisch. Und ja, dann lese ich dir jetzt mal den Klappentext vor.
Vera
00:41:32
Ja, ich bin sehr gespannt, was jetzt mit dem Beast passiert.
Tamara
00:41:36
Willkommen auf dem Atmotosia. Dein Festival, dein Flow, pures Miteinander. Oder keine Bands, kein Bier, kein WLAN. Nach zahlreichen musikalischen Rückschlägen ist Drummerin Mona kurz davor, ihren Traum von der Bühne hinzuschmeißen. Doch dann bekommt sie ein unerwartetes Angebot. Halo White, die Rockgötter aus Dänemark, wollen sie am Schlagzeug. Für einen Geheimauftritt auf einem Festival, das sich als Paralleluniversum aus schillernden Persönlichkeiten und ungeschriebenen Gesetzen entpuppt. Kurz vor Festivalbeginn kracht es in der Band. Als Mona erneut vor den Trümmern ihrer Träume steht, wagt sie einen drastischen Schritt und landet kopfüber im Moshpit der Emotionen. Rock Your Beast ist der zweite Teil der Trilogie um die junge Schlagzeugerin Mona, eine Geschichte über das Scheitern, den Neubeginn und die Liebe zur Livemusik. Erlebe einen Festivalsommer zwischen Hippies und Metalheads, zwischen Glamping und Schlammbad, zwischen Woodstock und Wacken.
Vera
00:42:41
Das ist ja voll für die Rock-Zielgruppe. Wobei, da waren jetzt zwei Begriffe drin, die mir Atmotusia, so heißt das Festival.
Tamara
00:42:49
So heißt das Festival.
Vera
00:42:50
Und sie landet im Moshpit oder was war das denn?
Tamara
00:42:53
Ja, im Moshpit der Emotionen.
Vera
00:42:56
Was ist der Moshpit?
Tamara
00:42:58
Der Moshpit ist bei meistens Metal- oder Punk-Konzerten der Bereich relativ vorne, mittig vor der Bühne, wo die Leute nicht so dicht stehen und sich dafür quasi einvernehmlich die Köpfe einschlagen. Einvernehmlich. Also du kennst es vielleicht unter dem Begriff Pogo. Man springt gegeneinander, man schubst sich hin und her. Es sieht alles sehr wild aus, ist aber tatsächlich...
Vera
00:43:26
Lieb gemeint.
Tamara
00:43:27
Lieb gemeint und tatsächlich auch sehr achtsam. Also ich war ja gerade letzte Woche auf einem Punkkonzert meiner Lieblingsband Wieso. Und ich bin gerne sehr, sehr dicht am Moshpit, dass ich noch so ein bisschen mit Gupfschubs werde, aber nicht ganz so dolle und es ist wirklich jedes Mal so, wenn jemand hinfällt, formen sofort alle einen Ring und helfen der Person hoch oder wenn jemand was verliert, also neben mir hielt plötzlich jemand einen Schuh in die Höhe und hat den so lang hochgehalten, bis die Person, der er gehört hat, ihn gefunden hat. Ja, das ist der Moshpit.
Vera
00:43:59
Also ist das ein Roman für alle, die diese Konzerte mögen, die diese Musik fühlen, die sich so richtig da einfühlen können.
Tamara
00:44:06
Ja, total. Also es spielt in dem Jahr, als Wacken die Leute nicht mehr reinlassen konnte, weil zu viel Schlamm war und... Es ist wirklich super liebevoll gemacht, also genau wie im ersten Roman oder im ersten Teil, Wiebke Wimmer hat halt diesen tollen musikalischen Schreibstil, man spürt den Rhythmus wirklich in den Worten und es sind so viele liebevolle Details drin. Was ich ganz toll finde, ist, sie hat die Kapitel nach existierenden kleinen Bands benannt. Und ja, so Kleinigkeiten, also wirklich ein Herzensbuch. Teil 1 wie Teil 2, also Kill Your Beast und auch Rock Your Beast, kann ich nur wärmstens empfehlen.
Vera
00:44:48
Ja, das ist ja hiermit getan und so viele Bands würde ich gar nicht kennen. Aber ja, dann schaut auf jeden Fall rein, wer jetzt so angefixt ist in Rock Your Beast von Liebke Wimmer. So, da sind wir wieder. Wir wissen jetzt nicht, wie die Wiebke die Leser und Leserin gewinnt. Die Tamara hat vor dem Buchtipp erzählt, dass Substack sie zum Umdenken bringt. Ich muss nochmal so ein bisschen Wasser in den Wein kippen. Ich teile ja durchaus die Begeisterung. Ich verstehe ja die Begeisterung für eine neu entdeckte Plattform. Aber, ihr seid es, Tamara ist es doch immer, die immer wieder erzählt, wie sehr sie gestresst ist von irgendwelchen Apps auf ihrem Handy. Du hast es ja vorhin auch gesagt, wobei ich nach wie vor nicht verstehen kann, wie so eine App auf dem Handy mich stressen kann. Ich kann die nur einfach ignorieren. Aber egal. Und jetzt kommt die Neue. Ich habe mal recherchiert. Nach aktuellen Statistiken hat Substack International 20 Millionen User. Das ist im Vergleich zu den Social Media User, ein Peanut. So, jetzt macht ihr den Riesenaufwand, euch da reinzusetzen, auch wenn es euch Spaß macht, was ja gegönnt sei. Aber wenn ich doch mit meinen Ressourcen haushalten muss, dann wäge ich doch genau ab, was ich tue. Außer ich habe Zeit übrig und mir macht das einfach Spaß.
Tamara
00:46:14
Aber sagen wir nicht seit zig Jahren immer wieder, priorisiere deine Newsletter, priorisiere deine Newsletter AbonnentInnen und das Ausbauen der Liste, weil die gehört dir und deine Insta und Facebook und TikTok-Follower, die können jederzeit weg sein.
Vera
00:46:32
Ja, das ist absolut richtig. Aber wie gesagt, dafür brauche ich Substack nicht. Ja, ich auch nicht. Und also das Argument, Entschuldigung, Sissi, wenn ich da noch mal einhake, da muss ich nämlich auch was so sagen, das Argument, dass die Daten dir gehören, nein, du kannst sie runterladen, ja, aber wenn Substack morgen abgeschaltet ist und du hast sie nicht runtergeladen, sind sie auch nicht.
Tamara
00:46:52
Ja, klar.
Sissi
00:46:53
Ja, aber das ist wie bei jedem anderen auch. Wenn du kein Backup machst, hast du halt die Arschkarte gezogen.
Tamara
00:46:57
Also wenn Mailchimp morgen weg ist, habe ich die auch nicht mehr. Aber ich sage mal, es ist was anderes, ob ich meine Follower, ob die meine E-Mail bekommen und ich weiß wirklich, das ist bei denen angekommen oder ich reiße mir hier einen Arsch auf für einen schönen Insta-Post und der wird einfach 80% der Leuten gar nicht angezeigt.
Vera
00:47:16
Ja, aber die 20%, denen angezeigt wird, sind immer noch wesentlich mehr, als du je auf Substack kriegst.
Sissi
00:47:22
Naja, die Frage ist doch tatsächlich, wen willst du erreichen? Da sind wir ja wieder beim ursprünglichen Ding. Und das andere, was den Zeitfaktor angeht, ist, man muss, glaube ich, bei vielen Dingen im Leben verschiedene Dinge ausprobieren, um zu sagen, das ist meins oder nicht. Ich weiß noch, was habe ich mich um einen, ich mache jetzt ein bisschen Werbung, meine Lieben, aber nur, dass wir einen ähnlichen Vergleich haben. Was habe ich mich um einen Thermomix? Ich habe gesagt, dieses teure Ding brauche ich nicht. Ja, ich habe andere Küchengeräte, ich mache das ganz toll. Kam irgendwann in die Verlegenheit, dass meine Freundin gesagt hat, du, ich hole mir den neuen, willst du den alten nicht haben? Ich mache den super Preis, dachte ich, auch für den Preis kannst du ausprobieren. Habe mir den Arsch gebissen, dass ich das Ding nicht früher hatte und benutze es wahnsinnig oft. Und so sehe ich das tatsächlich analog zu anderen, zu Tools. Was habe ich schon Tools ausprobiert? Gebe ich dir komplett recht, ja? Es gibt ja auch noch viele, viele andere. Ich habe, weil mich Social Media so eine Zeit lang wirklich genervt hat, ich habe Upscroll ausprobiert, der heiße Scheiß, nicht aus Amerika, um zu sagen, das ist es nicht für mich. Ich war auf Mastodon, ist es nicht X, habe ich sowieso nie gemocht. Also war eigentlich klar, dass Mastodon auch nicht meins ist. Und ich muss sagen, ich habe Substack ausgewählt. Zum einen, ich muss nicht irgendwie technisch super großes Know-how haben. Das ist intuitiv. Die Vorlagen sind gut. Klar, man erkennt ein Substack, ein Newsletter auf den ersten Blick. Passt mal bei den anderen Sachen auch, weil ich da keinen Bock habe, rumzuhören. Programmieren oder sonstiges. Ja, man kann es soweit anpassen, wie ich es meine. Das reicht mir. Ich weiß, Vera, du bist da IT-mäßig mehr unterwegs. Was du in fünf Minuten machst, brauche ich vielleicht fünf Tage für, weil ich mir auch noch Infos holen muss. Das muss man ja bei solchen Sachen immer mit berücksichtigen. Und das andere ist, dass aber die Sachen, die ich anpassen kann, die ich sehr einfach anpassen kann, wie ich gesagt habe, zwei verschiedene Newsletter, wenn ich Bock habe, einen dritten zu machen, für eine dritte Zielgruppe kann ich es auch machen. Und man darf nicht vergessen, und das habe ich ja gesagt, als Autorin allein ist es eine Sache zu überlegen, aber wenn ich Sachbücher schreibe und will mein Expertenwissen weitergeben, dann kann ich dieses Tool dafür nutzen. Und auf der anderen Seite ist für mich Substech tatsächlich auch eine Sache, die jetzt erst meines Erachtens in Deutschland am Ankommen ist, aus diversen Gründen. Und warum nicht mal am Anfang dabei sein? Vielleicht sitzen wir hier in zwei, drei Jahren und sagen, wie gut, dass wir damals dabei waren.
Vera
00:49:50
Das war jetzt gerade eine Frage, die ich stellen wollte, ob wir nicht vereinbaren könnten, mal in einem Jahr uns wieder zu treffen.
Sissi
00:49:57
Gerne.
Vera
00:49:58
Ich befürchte, also ich würde, wir können ja schon wirklich abgeben, wer von euch ist dann noch auf dieser Plattform?
Tamara
00:50:06
Ich würde tatsächlich ein Stück weit jetzt auch zurückrudern, im Sinne von, dass ich sage, für mich ist das jetzt kein Ersatz für Instagram. Ich habe im Moment nicht so wahnsinnig viel Elan, irgendwas für Instagram zu machen, aber so Phasen habe ich immer mal wieder. Und hatte natürlich gehofft, dass da jetzt irgendwie super viele Leute sind, die sich dann vielleicht für meine Bücher interessieren. Ich finde es wahnsinnig schwierig. Also wir sprechen jetzt gerade nicht mehr von der Blog-Newsletter-Funktion, sondern von dieser Social-Media-Funktion. Ich würde die am ehesten mit einem Facebook von 2008 vergleichen. Also du kannst Artikel teilen, du kannst Links teilen, du kannst Bilder teilen, kannst es aber auch lassen, du kannst auch nur einen Text schreiben, du kannst andere Sachen teilen und so. Also die Funktionen sind eigentlich wie Facebook und die Stimmung ist halt wie Facebook, als es noch kein Arschlochplatz war. Aber ich finde es sehr, sehr schwer, da Leute zu finden, gerade eben weil dieser Algorithmus, den wir alle irgendwie verfluchen auf Insta, nicht da ist, ist natürlich auch die Schwierigkeit, dass mir nicht automatisch Sachen ausgespielt werden, die ich spannend finde. Also ich erinnere mich daran, als ich 2016 mir Instagram runtergeladen habe und einfach mal so, ach guck mal hier, meine gefüllte Paprika sieht ja ganz hübsch aus. Habe ein Foto davon hochgeladen und hatte innerhalb von fünf Minuten irgendwie 20 Likes von wildfremden Leuten und war völlig geflasht. Warum? Wo kommen die her? Das ist ja der Hammer. oder als ich Ende 2023 auf Threads gestartet habe. Gut, da waren halt auch alle neu und das war wie so ein, wir sind hier im Ferienlager gestrandet, was machen wir denn jetzt? Es war eine coole Stimmung und man hat sehr schnell Leute gefunden mit den gleichen Interessen und so. Und das finde ich auf Substack in dieser Social-Media-Funktion wesentlich schwerer. Vielleicht bin ich auch zu blöde, ich weiß es nicht, weil eben der Algorithmus nicht so pushy ist.
Sissi
00:52:23
Aber Tamara, findest du nicht, dass du gerade Äpfel mit Birnen vergleichst? Also klar, es ist beides Obst, ja, du kannst Social Media mitmachen, aber Substack ist ja per se keine Social Media Plattform, sondern bietet noch diese Funktion an. Und ich finde immer, das sind die Sachen, die man dabei auch so ein bisschen unterscheiden muss. Wofür ist eine Plattform gedacht? Wie kann ich sie nutzen? Also das ist ja das, was ich sagte, als Autorin würde ich jetzt primär Substack, also Kostak, Generell muss man immer schauen, was man primär nutzt, was man noch zusätzlich nutzt. Aber Substack ist für mich primär ein wunderbares Tool, um ein Newsletter zu machen. Ich spare mir unwahrscheinlich viel Zeit, weil ich muss mich nicht einloggen, doppelt zertifizieren und was weiß ich und dann flippt es mich wieder raus. Also ich habe mit Mailchimp auch so meine Probleme gehabt. Schön, wenn es bei dir klappt. Das hat mich unwahrscheinlich angekekst, bis ich dort eine E-Mail hatte. Heute bereite ich das ganz anders vor, weil diese Copy-Paste-Funktion und das Ganze funktioniert dort einfach viel smoother. Ich glaube, wenn einem ein Tool Spaß macht, wenn man da hinten dran ist, und das ist immer ein Ding, was ich mit reinnehme, dann ist natürlich auch das Handling viel einfacher für einen selbst, weil man Lust und Laune hat, sich damit auseinanderzusetzen. Und ich finde, ja klar, Facebook 2008 kann man gerne so vergleichen, aber alle anderen Sachen, die jetzt wirklich von den Live-Aufnahmen und wie du deine Community dort abholen kannst, wenn du sie dir aufbaust, das ist dort um einiges einfacher gemacht. Das ist für mich übersichtlicher, Klammer auf. Aber ja, es ist halt kein Social Media, sondern es ist ein Newsletter-Tool, was auch bedeutet, auch zu deinem Newsletter, egal bei welcher Plattform du das nutzt, bei welchem Tool du den hochlädst, die kommen nicht zu dir gerannt. Man muss was für tun, ja.
Tamara
00:54:14
Ja, deswegen sage ich das halt auch, damit hier nicht das Gefühl rüberkommt, wir haben jetzt die neue Social Media App gefunden. Es ist zwar keiner da, aber es ist trotzdem toll. Nein, ist es nicht. Also das habe ich schon festgestellt, weil das war so ein bisschen die Hoffnung, dass es so wirklich beides in einem abdeckt. Und ich habe das Gefühl, da sind viele Leute unterwegs, die so ein bisschen Coaching, Selbstoptimierung, ich will was lernen, Themen haben. Es sind halt auch viele JournalistInnen unterwegs. Vielleicht verändert sich das noch, aber an der Stelle war es eben nicht das, was ich mir erhofft hatte. Aber trotzdem bleibe ich bei der Aussage, wenn ich mir die Arbeit mache, einen Newsletter zu schreiben und ich stecke da Hirnschmalz rein und versuche das schön zu schreiben, ein bisschen unterhaltsam zu schreiben. Und der erscheint dann gleichzeitig als Blogartikel, den auch Leute auf Substack sehen können, die mich nicht kennen und die dann sagen können, ach, das ist ja ein cooler Artikel, den teile ich mal. Also wenn man Glück hat und wirklich von der richtigen Person gefunden wird und ein Artikel wird geteilt, dann kann das sein, dass man plötzlich ganz viele neue AbonnentInnen hat. Und das habe ich halt nicht, wenn ich ein komplett in sich geschlossenes Tool habe, wo der Newsletter wirklich nur per Mail an die Leute geht, die ihn schon kennen.
Vera
00:55:31
Okay, gut. Ja. Ich muss aber nochmal so ein bisschen zurückholen auf deine Aussagen zum Social Media. Das geht mir häufig so, wenn du, liebe Tamara, über Social Media sprichst und Sissy spricht ja ähnlich. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich durch Social Media in irgendeiner Form verpflichtet oder gar gestresst fühlt.
Tamara
00:55:53
Ich erkläre es dir doch mal, was mein Hauptproblem ist. Dieser Algorithmus, der eben auch seinen Sinn hat, damit man schnell Leute findet, mit denen man irgendwie vibet, wo die Interessen da sind, der verlangt immer mehr. Also es ist ja jetzt die klare Aussage, wenn du ein Reel machst, in drei Sekunden musst du sie haben, sonst spiele ich es den Leuten nicht aus. Das heißt, du willst eigentlich für deine Bücher, für deine Kunst, willst du Marketing produzieren und musst dir dann überlegen, also teilweise auf einem Bildzeitungsniveau, wie kriege ich jetzt die Aufmerksamkeit der Leute innerhalb von drei Sekunden und wie mache ich das am besten und wo muss was blinken. Und auch von den ganzen Formaten her, wo muss ich den Text hinpacken, damit er nicht von irgendwelchen Sachen überblendet wird? Ich muss mir, Wenn ich ein wirklich gutes Reel haben will, das performt, das die Leute sich zu Ende angucken, muss ich mir überlegen, wie kriege ich das, was ich alles erzählen möchte. Am besten in 30 Sekunden. Welche haarsträubende Hook überlege ich mir, die in drei Sekunden die Leute abholt? Welche Schrift verwende ich, die meinen Text, den ich erzähle, noch als Caption mitlaufen lässt, damit die Leute, die den Ton nicht anmachen können, sie es auch noch durchlesen können? Wo packe ich das hin, damit es nicht überdeckt wird? Es ist so viel Zeug zu beachten, dass manchmal, ich habe eine Idee, ich würde gerne irgendwas teilen. Und dann ist das so viel Mist, dass ich denke, ach komm, lass.
Sissi
00:57:28
Tamara, Tamara, Tiefluft holen.
Vera
00:57:31
Ja, genau.
Sissi
00:57:32
Ich glaube tatsächlich, und da haben wir ja auch schon drüber gesprochen. Also manchmal, wenn ich einen Text schreibe, sagt Tamara dann auch, du sagst glaube ich auch, das ist mir zu Bild-Zeitung oder sowas. Dann fummelst du nochmal rum und dann denke ich, komm, es ist ja von uns.
Tamara
00:57:48
Alles gut.
Sissi
00:57:49
Aber tatsächlich ist das große Problem, dass viele im Kopf haben, wenn man online geht und auch nachschaut, wie kann ich denn erfolgreich werden, reich und berühmt werden oder was auch manche Leute im Hinterkopf haben, wenn sie da auf Social Media losgehen, dass das, was du eben aufgezählt hast, quasi so als Schlagworte runtergebetet werden, was man alles machen muss. Ich für mich persönlich, und deswegen bin ich halbwegs entspannt. Mich nervt nur, was mir reingespült wird, obwohl ich einen guten Algorithmus habe, weil ja immer mehr mit Werbung finanziert wird. Aber das jetzt mal am Randthema ist tatsächlich, dass ich sage, ich als Autorin und ich mit meinen Themen möchte authentisch sein und eben nicht so, hey, und überhaupt, wie geht es immer, hast du schon gewusst? Also mit diesen Sachen arbeite ich eigentlich nicht. Ganz, ganz selten mal zum Ausprobieren, dann wissen die Leute meistens, es ist ein Gag, weil mir das auch too much ist. Wenn du aber Influencer bist, da geht es wieder um Zielgruppe, ja. Die müssen ganz viele Klicks, ganz viele Reichweite und den ganzen Schnickschnack letzten Endes hinkriegen. Die werden ja letzten Endes genötigt, das zu machen. Und deswegen muss man das, glaube ich, unterschiedlich betrachten. Andererseits, wenn ich mir anschaue, wer von unseren Autoren, KollegInnen sehr erfolgreich ist, haben wir zwei Stück. Entweder die, die sowieso ihre Bestseller schreiben, die so gut wie gar nichts posten. Also scheint ja auch irgendwie zu funktionieren. Allerdings, die sind dann in Talkshows, die sind in Zeitungen, die sind in Magazinen. Also irgendwie müssen die ja trotzdem sichtbar sein. Oder schon so viel produziert haben, dass die einen großen Leserkreis haben, der sagt, egal was, XY rausbringt, ich will jetzt keinen Namen raushauen. Ich werde das nächste Buch auf jeden Fall auch holen. Ja, mein großes Beispiel, ich bringe jetzt doch einen Namen, ist zum Beispiel der Fizek, der das bestimmt auch nicht machen müsste. Aber kontinuierlich mit seinem eigenen Marketing-Team genau den Kram bespaßt.
Vera
00:59:46
Er müsste es bestimmt nicht machen, aber er macht es.
Sissi
00:59:50
Natürlich sind wir da in einer anderen Größenordnung, aber wenn ich immer nur nach den Kleinen gucke, werde ich mich da auch nicht weiterentwickeln können. Und da gucke ich dann doch wieder nach Amerika rüber, wie es dort gehandhabt wird. Und da ist es tatsächlich so, dass da mittlerweile sehr viele auch damit arbeiten. Hey, du kriegst ein Buch, du kriegst ein Extra-Buch, wenn du mir folgst, da bezahlst du, keine Ahnung, 1,50 Dollar. Ja, und dann kriegst du nochmal eine Kurzgeschichte. Und ich baue mir da nochmal ein ganz anderes Klientel auf. Und das Wichtige, was für mich tatsächlich auch ist, ist nicht dieses Raushauen und wo steckt welches Bling Bling und wo ist welcher Untertitel, sondern das Thema Storytelling, was ja auch beim Marketing wichtig ist, das sehe ich da wirklich. Gerade bei uns als AutorInnen oder als DienstleisterInnen für AutorInnen. Ja, dass man da wirklich sagt, also wenn wir eins können, ist es doch Storytelling, dann hole ich die auch damit ab.
Tamara
01:00:46
Wenn ich mal kurz frech sein darf, ich bin jetzt gerade mal auf deinem Insta, Vera. Du hast da 1347 Follower und hast hier einen Post, wo du deine Buchstattparty ankündigst, was dir ja bestimmt wichtig ist. Das haben 351 Leute überhaupt eingeblendet bekommen. Das heißt, tausend Leute von deinen Followern haben es gar nicht gezeigt bekommen. Warum? Nicht, weil die sich nicht für diese News interessieren, sondern weil du da nicht die richtige Hook hattest oder sonst irgendwas gemacht hast, was dem Algorithmus nicht gefallen hat. Und das finde ich so nervtötend. Ich habe was, was mir wichtig ist und es interessiert wahrscheinlich einen Großteil der Follower auch, aber der Algorithmus sagt, oh nee, das ist mir jetzt nicht Clickbait genug. Und das nervt mich so.
Vera
01:01:31
Ja, aber diese Gedanken meinen wir gar nicht. Mal abgesehen davon, dass die Buchstattparty ausverkauft war.
Tamara
01:01:36
Ja, es geht jetzt nicht um den Erfolg deiner Buchstattparty, aber es ist doch blöd.
Vera
01:01:40
Aber das wollte ich doch sagen. Warum machst du dir überhaupt diesen Kopf? Ich meine, 351 Leute haben es gesehen. Den Stress machst du dir doch selbst. Ich habe auch einen anderen Post gemacht mit Messer Erfolg. Den haben 9800 gesehen.
Tamara
01:01:55
Ja, eben. Das ist so willkürlich.
Vera
01:01:58
Ja, natürlich ist es willkürlich. Aber ich mache mir da den Kopf. Ich poste das.
Tamara
01:02:04
Das ist schön, wenn du dir keinen Kopf machst. Aber ganz viele Menschen da draußen, die finden das unfassbar belastend, dass sie Marketing machen müssen zum Schreiben. Und dass sie dann noch von der Willkür einer IT abhängig sind, das ist für ganz viele belastend und das kann man doch mal ernst nehmen und drüber sprechen.
Vera
01:02:25
Ja, das tun wir ja gerade.
Tamara
01:02:27
Ja, nee, du sagst immer nur, ist ja blöd, wenn man sich das, das ist immer selber schuld.
Sissi
01:02:30
Doch, doch, ein bisschen bügelst du es ab, dass wir sagen, wir finden den Algorithmus blöd, weil es geht ja nicht nur darum, was ich reingespült bekomme, sondern letzten Endes was, was auch rausgeht, ja. Und andererseits möchte ich auch nochmal an einem Rande betonen, Tamara, nur weil ich da jetzt zweieinhalbtausend Follower letzten Endes habe oder was weiß ich wie viel, ich habe eben dazugehört, bei Zahlen bin ich immer ein bisschen raus, dann bedeutet das ja nicht, dass das alles Leser sind oder Autoren sind oder was auch immer meine Zielgruppe ist, die ich da abhole, sondern da ist ja wirklich kreuz und quer teilweise, also ich misste da auch regelmäßig ehrlich gesagt aus und weiß, dass ich da nicht alle abhole. Aber was natürlich belastend für viele ist, dass sie sich eben den Kopf machen, weil sie sich da sehr viel Mühe machen und es letzten Endes nicht ausgespült wird, wenn du kein Geld in die Hand nimmst. Das ist die große Sache. Und natürlich, ich gehöre nicht zu den großen Influencer-Accounts und ich muss sagen, wie die wäre, da bin ich auch relativ mittlerweile entspannt, weil letzten Endes, ich würde meine Bücher nicht verkaufen und ich hätte mir auch niemals die Literatur- und Kultur-Lounge leisten können, wenn ich nicht einen Erfolg auf andere Art und Weise hinkriege. Aber es ist eins von den Bausteinen und. Überlege mir tatsächlich zunehmend auch aus Zeitfaktoren, weil ich habe auch nur 24 Stunden und zwischendrin muss ich auch mal Luft holen und Energie tanken, das ist nämlich das, was früher immer runtergefallen ist und muss sagen, ich gucke, welche Tools zu diesen Bausteinen zukünftig dazugehören werden und welche nicht. Und um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, bevor wir uns jetzt über irgendwelche Influencer-Algorithmen da die Köppe zerschlagen, muss ich sagen, dass die Kombination, die Substack bietet, mich da unwahrscheinlich entspannt und es eins der Bausteine sein wird, und da dürfen wir uns gerne noch mal in ein, zwei Jahren unterhalten, habe ich überhaupt kein Problem mit, was ich fest integrieren werde. Und da werde ich mit arbeiten.
Vera
01:04:31
Schön. Nein, also prima und wir haben ja jetzt auch viel darüber gelernt. Ich möchte noch kurz, weil ich dann das so nicht stehen lassen möchte, natürlich ist der Algorithmus schwierig, ist nicht beherrschbar und natürlich wird da noch komische Inhalte gefordert. Ich stimme dir da voll innerlich zu, liebe Tamara. Aber wenn in dem Moment, wo ich mich entscheide, auf dieser Plattform aktiv zu sein, nehme ich es einfach hin. Und es muss nicht, und das hat Cissi ja auch richtig gesagt, wir haben ja auch schon genug Gäste und Gästinnen hier bei uns gehabt, nicht zuletzt die Anna Kupka, die ganz klar sagen, die machen da gar nichts und trotzdem erfolgreich Bücher verkaufen.
Tamara
01:05:08
Ja, sicher, es gibt ja so viele Wege.
Vera
01:05:10
Natürlich, also es ist wirklich jede eigene Entscheidung und wenn ich mich entscheide, ich will diesen Weg Social Media mit nutzen, ja, da muss ich ihn halt so nehmen, wie er ist und Du wirst die Plattform nicht ändern, du kannst nur deine eigene Einstellung dazu ändern. Das ist das Einzige, was den Stress ändert. Also die Plattform wird so bleiben und dann wird es eher noch schlimmer.
Tamara
01:05:30
Das ist halt so ein bisschen die Frage. Also genau wie viele ja eben sagen, ich nutze Instagram zum Beispiel, um auf meine Newsletter hinzuweisen, um die Leute da reinzuziehen, wo du ja absolut zustimmst. Eigentlich sage ich ja gerade nichts anderes. Also ich versuche einfach, ich würde das gerne kombinieren. Also ich habe im Moment, kann sein, dass er schon raus ist. Wenn die Folge erscheint, habe ich einen Gedanken für den nächsten Newsletter, der sich in erster Linie an die bestehenden AbonnentInnen richtet, der dann eben auch als Blogartikel automatisch auf der Substack-Seite erscheint und zu dem ich einen kleinen Teaser auf Insta machen werde, um darauf hinzuweisen, guck mal, das kannst du jetzt dort lesen. Weil ich gerne mag, wenn Sachen auch ein bisschen nachhaltig sind, also, Und da hast du jetzt irgendwie einen Post, der gut performt und nach drei Wochen ist es einfach völlig egal. Aber so ein Blogartikel, das hast du selbst ja auch schon oft gesagt, der bleibt halt bestehen, der ist noch findbar und so weiter. Und das würde ich gerne ein bisschen kombinieren miteinander. Und ich denke, das ist jetzt nicht der blödeste Weg. Ich würde vielleicht ganz gerne zum Schluss, auch wenn ich selbst noch meine Zweifel habe, dass das relevant wird in Deutschland für unsere Nische. Aber ich würde trotzdem gerne nochmal hören, wie das denn funktioniert mit dem bezahlten Content.
Sissi
01:06:58
Also zum einen möchte ich ganz kurz reinschieben, damit es nicht untergegangen ist. Es liegt ja in unserer Hand, ob jetzt so eine Plattform groß wird oder nicht. Wenn wirklich Leute sagen, sie haben Bock da drauf, dann kann sich inhaltlich da auch irgendwas verändern. Wie gesagt, am Anfang war es für Journalistinnen und AutorInnen. Mittlerweile treiben sich da auch andere Coaches und dergleichen rum. Das bedeutet, und das finde ich, sollten sich viele im Kopf halten, Wir selbst bestimmen ja mit, ob so etwas einen Erfolg haben könnte oder nicht. Siehe Twitter, X, wie auch immer, da ist Mist gebaut worden. Ganz viele haben gesagt, ich gehe weg. Für mich ist es und für viele andere ist es einfach nicht mehr relevant. Also da kann schon irgendetwas sein. Wir müssen das immer nur nehmen und fressen. Und ich finde Social Media tatsächlich, weil der Vergleich vorhin so ein bisschen unterschwellig dran war, das ist für mich tatsächlich wie Fast Fashion, ja. Kommt schnell, gibt es in riesigen Bergen, in Massen, tut uns aber allen eigentlich gar nicht gut. Und Substack gehört für mich dann eher so zur qualitativen, wie nennt sich das, was ist das Gegenteil von Fast Fashion?
Tamara
01:08:10
Bestimmt Slow Fashion.
Sissi
01:08:11
Slow Fashion, genau. Ja, und wir können ja selber entscheiden, was wir machen, was wir nicht, genauso wie wir auch selbst entscheiden können, was sind unsere Marketing-Tools, wie möchte ich das umsetzen, wie auch nicht. Und um zu deiner Frage mit dem Bezahl-Tool zurückzukommen, im Grunde ist es gar nichts anderes, wie wenn du einen normalen Artikel schreibst, außer dass du sagst, für diese Artikel, wird dann auch angeklickt, möchte ich, dass die Abonnenten dieser Artikelformen. Keine Ahnung, Summe XY bezahlen und dann kriegt Substack davon von dem Erlös 10%. Und bis dahin ist im Moment, wir müssen jetzt Stand 31.3.2026 sagen, man weiß nicht, wie es in einem Jahr ist, aber bis dahin, und das finde ich eben auch einen der großen Pluspunkte, ist Substack, egal wie viele Abonnenten oder Follower du hast, frei. Und das ist für mich auch wieder eine Sache, ich muss nicht gucken, wie viele Abonnenten habe ich, was kostet mich im Monat ein Newsletter-Tool, sondern ich habe hier ein Newsletter-Tool, das kostet mich erst einmal nichts. Ich habe noch zusätzliche Funktionen, die ich sehr gerne nutzen möchte, die mir Spaß machen, weil ich habe ohnehin einen Podcast. Ich habe ohnehin immer mal wieder Lust und Laune gehabt, früher live zu gehen auf Instagram. Aber ich war ja auf Twitch sehr aktiv. Vielleicht ist da das eine oder andere, was ich in Zukunft dann nochmal ausprobieren will, gerade auch im Zuge der Events, die ich in der Literatur- und Kulturlounge habe. Und von daher sehe ich mit den Nachteilen, die da teilweise auch sind, die wir gerade aufgezählt haben, es ist noch keine riesige Plattform und nichts, für mich eine super Alternative zu anderen Newsletter-Tools und klammer jetzt einfach mal das Social Media erst einmal aus. Weil da habe ich schon gesagt, als Autorin brauche ich da einfach noch zusätzlich, aber es ist einer der Bausteine, die ich jetzt für mein Marketing mit reingenommen habe.
Tamara
01:10:08
Also ich überlege halt, so bezahlte Artikel kann man ja vielleicht auch nutzen im Sinne von, wenn man mal irgendwelche Texte schreibt, die man mal alternativ anbieten möchte, dass man jetzt irgendwie eine Kurzgeschichte hat, wo man sagt, hier für 99 Cent kannst du die lesen. Dass man da auch alternative Plattformen sieht zu Amazon oder was auch immer. Ob das jetzt funktioniert, weiß ich nicht, aber es ist so ein Gedankengang, den ich hatte, dass man sagt, hey, ich habe eine Vorgeschichte geschrieben und ich weiß nicht, wie die Preise da aussehen, ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, aber für 99 Cent kannst du sie bei mir auf Substack abonnieren und lesen oder sowas. Das wäre vielleicht so ein Szenario, wo ich mich jetzt als Autorin irgendwo da eventuell sehe. Also vielleicht dann doch so ein bisschen wie ein gelegentliches Patreon.
Sissi
01:11:05
Also das hatte ich mir tatsächlich auch überlegt, weil der große Vorteil ist ja, dass du Links setzen kannst und deinen Preis kannst du dir ja letzten Endes auch selbst festlegen. Wenn du 3,99 nimmst, nimmst du 3,99. Aber durch die Links wäre natürlich die Möglichkeit zu sagen, ich gebe ein E-Book auch raus, wenn du entsprechend auf deinen Server das hinterlegst, dass sie es dort abholen kann.
Tamara
01:11:28
Achso, dass der Artikel quasi nur aus dem Link besteht.
Sissi
01:11:31
Naja, du kannst ja einen Artikel schreiben. Ich mache sie ja auch so. Du hast einen Klappentext, du hast einen Pitch, du erzählst ein bisschen was drumherum. Du kriegst von mir aus noch eine Charakterkarte, die du dir runterladen kannst als PNG oder sonstiges. Und das E-Book ist dabei, wenn du das bezahlt hast. Also ich glaube, man muss so ein bisschen von diesem Artikel gedanken, obwohl der wichtig ist für die Aufmachung, ein bisschen weggehen und schauen, was ist denn noch alles möglich.
Tamara
01:11:58
Ja, keine Ahnung.
Sissi
01:11:59
Ich hatte mir überlegt... Wenn ich das nächste Mal in Schottland bin und habe dann Lust und Laune da, dass es da mal so eine kleine Führung gibt an die Orte, wo meine Geschichten spielen und das gibt es dann exklusiv gegen einen kleinen Bonus, also Obolus, nicht Bonus, sondern es ist ein Bonus, den gibt es dann für die Bezahlabonnenten. Also das bin ich noch am entwickeln. Ich finde immer wichtig, erst mal aufbauen, bevor man Geld haben will, dass die Leute sagen, es lohnt. Ja, aber da sind halt viele Möglichkeiten, offen.
Tamara
01:12:32
Ja, ich finde jetzt tatsächlich gerade den Gedanken mit der Charakterkarte, also jetzt nicht, weil es genau eine Charakterkarte sein muss, aber viele Sachen, die ja jetzt gerade boomen, irgendwelche Specials zu Büchern, dass man die da irgendwie integriert und das mal ganz anders denkt, das finde ich gerade sehr spannend.
Sissi
01:12:52
Ja, oder einen Link zu einer Live-Lesung. Die, die abonnieren, die werden eingeladen zu einer Live-Lesung. Wir machen uns einen gemütlichen Seco-Abend zu. 10, 15, I don't know. Also da ist einfach, und das ist das, was mich daran, klar, Vera mag jetzt sagen, das kannst du auch mit einem anderen Newsletter machen und kannst das Ganze verlinken und dann quasi, dann bezahlst du aber über XY.
Vera
01:13:14
Ich finde das sehr charmant.
Sissi
01:13:17
Das so miteinander. Ich bin nicht gegen alles.
Vera
01:13:20
Nein, ich finde das auch. Es gibt schon interessante Möglichkeiten und vielleicht auch Zusatzeinnahmen zu generieren, die man ja als Autorin und Autor immer gebrauchen kann, Das muss man, es ist halt immer so ein Abwägen der Ressourcen, aber das ist ja bei allen Sachen so. Also von daher, nein, das finde ich schon interessant. Also ich möchte jetzt auch nicht, dass ich jetzt da den falschen Eindruck, ich finde jetzt die Substack-Plattform von ihren Möglichkeiten nicht uninteressant.
Tamara
01:13:49
Ich glaube, das ist halt das Spannende. Klar, das ist noch nicht super bekannt in Deutschland oder noch nicht so viele AbonnentInnen drauf, aber dadurch, dass eben diese ganzen Funktionen, Bezahl-Content, Newsletter, Blog, Social Media und überall sämtliche Formate, Text, Bild, Video, Audio verbunden werden, Natürlich kann man einfach nur sagen, aha, das ist Twitter, aha, das ist Mailchimp und der Bereich ist mein WordPress-Blog und das jetzt switche ich einfach nur vom alten Anbieter zum neuen. Aber wenn man halt diese ganze Infrastruktur sich anguckt und sich mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus bewegt, glaube ich, dass da ganz viele kreative Möglichkeiten sind, wie man da irgendwas richtig Cooles draus machen kann.
Sissi
01:14:42
Das definitiv, ja.
Vera
01:14:44
So, das finde ich jetzt aber wirklich einen sehr, sehr schönen Schlusssatz. Du hast es sehr schön zusammengefasst. Und jetzt freuen wir uns darüber, was die gute Sissi zu den total kritischen Buchbubble-Fragen zu sagen hat.
Tamara
01:14:57
Jawohl. Sissi, welches Buch hat dich als Leserin denn zuletzt total positiv überrascht?
Sissi
01:15:04
Also ich bin ja gerade wahnsinnig unterwegs, was Marketing und dergleichen angeht und habe ein Buch gefunden. Da war Dennis Fischer sehr schlau und der hat 500 Ratgeber gelesen und hat die mir zusammengefasst. 52 Wege zum Erfolg. Und das Schöne ist, man hat ja, wir haben ja schon drüber gesprochen, immer eigentlich zu wenig Zeit für solche Sachen und der hat die ganz toll aufbereitet. Super Storytelling, was das angeht, um in die Themen reinzukommen, dass es nicht so trocken ist. Bin sehr kritisch, was solche Ratgeber angeht, aber das ist eins, was ich wirklich für alle empfehlen kann, auch für AutorInnen, weil es geht auch um Marketing, um Mindset, aber auch um Newsletter, das war mein heutiges Thema. Aber lustigerweise.
Vera
01:15:51
Ja, ja, schön.
Tamara
01:15:52
Also quasi ein Weg zum Erfolg pro Woche im Jahr.
Sissi
01:15:57
Ja, wenn man das möchte.
Tamara
01:16:00
Ja, dann gleich mal das Gegenteil von Erfolg. Was hast du denn aus deinem größten Fehler gelernt, damit ein Erfolg dann doch draus wird?
Sissi
01:16:10
Mein größter Fehler ist, viele Sachen zu sehr zu zerdenken. Da versuche ich, Abstand von zu nehmen. Ich habe ganz am Anfang wirklich immer versucht, ständig zu analysieren, was hast du getan, wo sollte es hingehen und habe für mich festgestellt, dass ich anfing, damit eine Abwärtsspirale zu entwickeln, weil ich einen großen Fokus auf all das gelegt habe, was nicht gut gelaufen ist. Bin ins nächste rein, tausend Sachen ausprobiert. Ja, ich weiß, auch jetzt ein neues Tool ausprobieren ist so ein bisschen dabei, aber ich will nicht mehr so lange die Sachen laufen lassen, sondern sagen, ich treffe eine Entscheidung und dann gucke ich mir in einem halben Jahr an, hat es funktioniert oder nicht und das nicht tagtäglich mit ins Bett nehmen, Gedankenkarussell, wer kennt es da draußen nicht.
Tamara
01:16:59
Und zum Schluss, welchen Satz sollten deiner Meinung nach alle AutorInnen über ihren Schreibtisch schreiben?
Sissi
01:17:07
Schreiben und Lesen gehört zusammen.
Tamara
01:17:10
Sehr schön.
Vera
01:17:11
Ja, vielen, vielen Dank, liebe Sissi, dass du uns die Einblicke in die nicht ganz so neue Plattform Substack gegeben hast und es auch ausgehalten hast, mit mir zu diskutieren und mich sehr wohl zum Nachdenken gebracht hast, ob ich jetzt meinen alten Account noch mal reaktiviere. Mal schauen. Also ich neige ja schon auch dazu, mal mit Plattformen rumzuspielen. An euch da draußen, wir freuen uns immer sehr über Feedback. Sagt uns mal, ob ihr schon mal in Substack reingeguckt habt und was ihr so denkt über Plattformen oder was auch immer euch jetzt durch den Kopf gegangen ist, während ihr diese Folge gehört habt. Ansonsten wisst ihr, was ihr zu tun habt, uns zu folgen, wo immer es geht und uns nächste Woche wieder zu gehören. Bleibt uns gewogen. Bis nächste Woche. Tschüss.
Tamara
01:17:56
Tschüss. Danke, Sissi.