Die Zwei von der Talkstelle

Gespräche aus der Selfpublisher- und Buchbubble

Planung im Autorinnenalltag: Buchmesse, Auflagendruck und KI-Lagerhaltung

Ein eigener FBM-Messestand und eine KI, die das Bücherlager führt! Tamara erzählt, wie sich ein Stand auf der Frankfurter Buchmesse rechnet, Vera, warum man KI-Annahmen bei Amazon Ads dringend überprüfen muss.

08.10.2026 53 min

Zusammenfassung & Show Notes

Ein eigener FBM-Messestand und eine KI, die das Bücherlager führt! Tamara erzählt, wie sich ein Stand auf der Frankfurter Buchmesse rechnet, Vera, warum man KI-Annahmen bei Amazon Ads dringend überprüfen muss.
Auf der diesjährigen FBM teilen sich Tamara und Sissi Steuerwald einen Sechs-Quadratmeter-Stand mit ihrem gemeinsamen Dienstleistungsunternehmen, der Autor:innenlounge. Sie geben für die Messe Workshops übers 'Schreiben mit allen Sinnen' und mischen am Stand Lesungen und Talkrunden.
Wir sprechen darüber, warum Frankfurt so viel teurer ist als Leipzig, wie schnell Theke, Rückwände und nächtliche Impulskäufe die Kosten hochtreiben und wie Vera ihren Tisch für kleinere Messen mit einem Farbkonzept je Reihe neu aufstellt.
Mit „Aufgetrennt“, Band 2 von Weber & Wozniak, geht es am 17. Oktober auf den 'SpätMAAT' in Krefeld, genau dorthin, wo im Buch die Leiche liegt!
Danach wird es technisch: Vera führt ihr Bücherlager jetzt per KI in Evernote und hat bei der Analyse ihrer Amazon Ads gelernt, dass KI wie ein eifriger Azubi Annahmen trifft, die man kennen und unbedingt überprüfen muss, denn sonst kann es teuer werden!
Hör rein und hol dir die ein oder andere Anregung für dein eigenes Autor:innenleben.
LINKS & INFOS:
Vera auf dem SpätMAAT in Krefeld: 17.10.2026
Tamara auf der FBM26: Halle 4.0, Stand J94. 
Workshops und Lesungen: 
https://event.buchmesse.de/de/exhibitor/autorinnenlounge-sissi-steuerwald--tamara-leonhard-gbr
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Gespräche über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern, egal ob Selfpublishing oder Verlag. 


Ein eigener FBM-Messestand und eine KI, die das Bücherlager führt! Tamara erzählt, wie sich ein Stand auf der Frankfurter Buchmesse rechnet, Vera, warum man KI-Annahmen bei Amazon Ads dringend überprüfen muss.

Auf der diesjährigen FBM teilen sich Tamara und Sissi Steuerwald einen Sechs-Quadratmeter-Stand mit ihrem gemeinsamen Dienstleistungsunternehmen, der Autor:innenlounge. Sie geben für die Messe Workshops übers 'Schreiben mit allen Sinnen' und mischen am Stand Lesungen und Talkrunden.

Wir sprechen darüber, warum Frankfurt so viel teurer ist als Leipzig, wie schnell Theke, Rückwände und nächtliche Impulskäufe die Kosten hochtreiben und wie Vera ihren Tisch für kleinere Messen mit einem Farbkonzept je Reihe neu aufstellt.

Mit „Aufgetrennt“, Band 2 von Weber & Wozniak, geht es am 17 Oktober auf den 'Spät-MAAT' in Krefeld, genau dorthin, wo im Buch die Leiche liegt!

Danach wird es technisch: Vera führt ihr Bücherlager jetzt per KI in Evernote und hat bei der Analyse ihrer Amazon Ads gelernt, dass KI wie ein eifriger Azubi Annahmen trifft, die man kennen und unbedingt überprüfen muss, denn sonst kann es teuer werden!

Hör rein und hol dir die ein oder andere Anregung für dein eigenes Autor:innenleben.

LINKS & INFOS:

Veraauf dem Spät-MAAT in Krefeld: 17.10.2026, Standnummer: XXXXX

Tamara auf der FBM26: Halle 4.0, Stand J94.
Workshops und Lesungen:
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Transkript

Planung im AutorInnenleben. Es gibt eine ganze Menge zu planen, gerade für Self-PublisherInnen und wir sprechen heute zum einen über Messeplanung. Ich bin ja gerade mit dem eigenen Stand mit Sissi auf der Frankfurter Buchmesse, Vera war in Leipzig. Wir sind alle immer mal wieder auf Tischmessen. Darüber haben wir gesprochen, was es da alles zu planen gibt. Und dann hat uns Vera über Planung mit KI ein bisschen erzählt.
Vera
00:00:25
Genau, ich habe ein bisschen Einblick gegeben, wie ich jetzt meine Lagerbuchhaltung mache und, vor welche Herausforderung mich die Nutzer von KI stellt. Hört auf jeden Fall rein. Hallo hier da draußen. Hier ist die Folge 331 von die zwei von der Talkstelle, dem Podcast rund ums Schreiben und Veröffentlichen, ganz egal, ob im Selfpublishing oder Verlag. Und ja, sie ist wieder da. Yay! Wir gegenüber die wunderbare, fantastische, einzigartige Tamara Leonard ist wieder da. Yay!
Tamara
00:01:19
Wenn das so losgeht, fehle ich jetzt irgendwann mal.
Vera
00:01:25
Und ich bin die übliche Vera-Nenfig, ne? Ja, schön, dass du wieder da bist, liebe Tamara.
Tamara
00:01:33
Dankeschön.
Vera
00:01:34
Wie ist es dir ergangen?
Tamara
00:01:36
Ja, nicht so gut.
Vera
00:01:37
Ja, davon nur auszugehen, war jetzt auch eine blöde Frage. Aber du bist ja, ich meine, wir nehmen die Folge jetzt noch auf, bevor die Buchwelt nach Frankfurt fährt. Aber gehört wird sie ja dann, während man in Frankfurt isst. Womöglich hörst du sie gerade auf der Fahrt dahin oder während du im Intermittagsbau sein überteuertes Sandwich isst oder wann auch immer oder abends im Hotel. Und vielleicht bist du ja sogar schon in Halle 4, wenn ich mich richtig erinnere, an dem Stand von Tamara und Sissy Steuerwald von der Autorinnen-Lounge gewesen. Ich habe vorhin mal so neugierigkeitshalber mal auf der Webseite von der Buchmesse geguckt, was so ein Stand kostet in Frankfurt und bin ja nach hinten übergefallen. So ein 6 Quadratmeter Systemstand, wie ich ihn in Leipzig hatte, kostet ja so mindestens 3.200 Euro, wenn man den Frühbucherpreis, glaube ich, kriegt. Das ist so ziemlich eine Doppelte von dem, was ich in Leipzig bezahlt habe.
Tamara
00:02:49
Ja, das Problem ist, dass in Leipzig ja der Veranstalter und der Halleninhaber quasi dieselbe Person sind und das ist ja in Frankfurt nicht so. Das heißt, die Frankfurter Buchmesse muss quasi die Räume bei der Messe anmieten und das heißt, die brauchen ja bei dir Geld und dadurch kommen halt diese Preise zustande.
Vera
00:03:08
Naja gut, ich meine, wie sie zustande kommen, das ist mir jetzt auch eher egal. Problem ist, ich muss sie ja bezahlen.
Tamara
00:03:15
Ja, ich finde es nur wichtig, dass man das auch mal aufschlüsselt. Nicht, dass der Eindruck entsteht, die Frankfurter sind einfach nur gierig. Entschuldigung, das ist den Umständen geschuldet. Aber ja, also das Ganze ergibt jetzt für uns auch nur Sinn zum einen, weil wir den Stand gedrittelt oder eigentlich geviertelt haben. Das heißt, also eine Seitenwand ist Tamara Leonhardt, mit ihren Büchern, eine Seite ist Cissi Steuerwald mit ihren Büchern und die Rückwand ist quasi die AutorInnen-Lounge mit ihren Angeboten und die Lounge-Edition mit ihren Dienstleistungen und den Veröffentlichungen. Und so ist das zum einen mal aufgeteilt und zum anderen geben wir ja diesen Workshop in Kooperation mit der Messe. Das heißt... Und zwei Workshops waren quasi, wenn man das hier hören kann, gestern schon. Also die sind am Messe Donnerstag. Also wir geben quasi denselben Workshop viermal. Und zwei sind jetzt noch am Freitag um 14 und um 16 Uhr. Und da bieten wir einen Workshop an über Schreiben mit allen Sinnen. Ist ja mein Thema. Wie fühlt es sich an? Wie riecht es? Wie schmeckt es? Und aus diesem Workshop geht am Ende eine Veröffentlichung zusammen mit der Frankfurter Buchmesse raus. Also wir sind da offizielle Partner von denen und das ist natürlich eine sehr, sehr coole Geschichte. Also wer es jetzt noch schafft, sich einen Platz zu reservieren, die sind tatsächlich sehr begehrt und dabei sein möchte, der hat die Gelegenheit eben danach, was beizusteuern zu diesem FBM-Roman. Und so ergibt es dann für uns wieder Sinn, weil wir dadurch natürlich auch neue Kontakte bekommen und so und quasi nicht nur die Bücher, sondern auch unsere Dienstleistungen feil bieten können an dem Stand.
Vera
00:05:05
Ja, ja gut, ich gehe mal davon aus, dass er dann womöglich nicht ganz den regulären Preis bezahlt, aber trotzdem, das sind ja schon erkleckliche Sümschen und ich weiß ja selbst, wie ich da vor Leipzig gerechnet habe, werde ich das refinanzieren und so. Klar, ihr habt jetzt noch so euer Leistungsangebot und Kunden, die dann auf Dauer dazu hoffentlich beitragen, dass ihr die Kosten wieder reinkriegt. Aber trotzdem, das ist ein Haufen.
Tamara
00:05:35
Ja, das tricky Ding ist ja halt, dass man dann irgendwann in so einen Strudel kommt, so so könnte man noch dekorieren und das könnte man noch. Also wir haben uns entschieden, keine Möbel bei der Messe anzumieten, außer dem, was halt beim System Standardstand dabei ist. Das heißt, wir haben uns noch eine Theke gekauft, die man natürlich dann für spätere Messen halt auch wiederverwenden kann. Das fand ich jetzt auch irgendwie nachhaltiger, als jedes Mal eine Miete zu zahlen oder so. Aber die hat halt auch LED-Licht und so. Und dann haben wir Rückwände, die ganz toll aussehen. Und heute Nacht konnte ich nicht schlafen. Also ich bin so gegen Mitternacht auf der Couch eingenickt, bin um zwei Uhr wieder aufgewacht und dann lag ich da. Da habe ich erst Podcast gehört, in der Hoffnung, dadurch einzuschlafen. Aber das war zu interessant und ich wurde immer wacher. Und letzten Endes habe ich dann angefangen zu shoppen und habe dann noch Impulskäufe, auch für den Messestand noch getätigt. Und so kommt ja dann immer noch so ein bisschen ein Sümmchen dazu. Da hast du noch die Flyer und dies und das. Und ja, so rechnet sich dann alles hoch.
Vera
00:06:43
Ja, ich kenne das. Also wir hatten jetzt beim letzten Mal in Leipzig, Da haben wir noch die Standachtheke da gemietet. Die war uns aber auch ehrlich gesagt auch ein bisschen sehr bullig. Wir hatten ja so einen 6-Quadratmeter-Stand und die Theke ist ja auch einen Meter breit und so. Ich weiß nicht, wie viele Quadratmeter habt ihr in Frankfurt jetzt?
Tamara
00:07:01
Auch sechs.
Vera
00:07:02
Auch sechs, ja. Und da haben wir uns auch gesagt, also so eine Riesentheke, die dann auch wirklich so ein bisschen auch als Bollwerk aussieht, dass wir uns jetzt fürs nächste Jahr dann, dass wir da eher so ein kleineres, ja so ein Regal oder irgendwas, was wir so ein bisschen zweckentfremden holen. Du kannst mir ja im Nachgang mal schicken, was ihr da für eine tolle LED-Theke habt.
Tamara
00:07:22
Ja, wir wollten halt auch was, wo man irgendwie Sachen draufstellen kann, also so Displays, so Infosachen und wo man auch was Abschließbares hat für die ganze Kasse und alles.
Vera
00:07:35
Ja, das macht Sinn.
Tamara
00:07:36
Aber ja, wir haben auch schon überlegt, wo stellen wir die am besten hin, dass sich trotzdem jeder eingeladen fühlt, reinzukommen. Und ja, das werden wir dann wahrscheinlich vor Ort nochmal im Detail sehen. Genau. Was wir uns jetzt halt überlegt haben, was ganz cool ist, du kannst ja, ich weiß gar nicht, wie es in Leipzig ist, kannst du ja vielleicht gleich mal erzählen, aber du kannst ja in Frankfurt dann einfach Veranstaltungen bei dir am Stand ins Messeprogramm eintragen. Also die musste halt zur Freigabe hinschicken. Und da haben wir natürlich zum einen jetzt die Autoren, die in der Lounge-Edition was veröffentlicht haben, eingeladen, eine Lesung zu halten und halten halt selbst auch Lesungen, haben uns aber überlegt, wir machen nicht einfach eine reine Lesung, sondern wir wollen ja, dass möglichst viele Interessierte kommen, und machen da jetzt so ein Mix aus Lesung und Talk draus. Das heißt, jetzt heute am Freitag zum Beispiel um 15 Uhr kommt der Hans-Peter Röntgen, der hat ja einen, so einen, futuristischen Noir-Krimi über KI geschrieben und ist ja auch selbst Informatiker, das heißt, da wird ein bisschen lesen, aber wir werden auch mit ihm einen Talk machen über KI. Und am Sonntag werde ich über Musik im Roman sprechen und so. Und das finde ich halt auch sehr schön, dass du dann einfach dein Programm da gestalten kannst, wie du magst im Grunde.
Vera
00:08:54
Ja, ja, gut, das kannst du in Leipzig auch. Aber wenn du das machen willst, dann brauchst du ja auch noch Technik wahrscheinlich. Mikrofon und Lautsprecher, damit da noch jemand hört.
Tamara
00:09:02
Ja, also wenn es am Stand ist und der Stand nicht so groß ist, ich denke mal, so viel Stimmkraft. Wir haben es ja nicht am Samstag oder so.
Vera
00:09:12
Du erwartest aber doch schon, dass die Traube im Messegang davor stehen bleibt und alles mitkriegen will, oder?
Tamara
00:09:18
Naja, offiziell erwarte ich das nicht, weil du musst Standveranstaltungen so gestalten, dass die Flure nicht zugestellt werden. Okay, gut.
Vera
00:09:28
Verstehe, verstehe. Wir haben nichts gesagt. Ja, ich bin sehr gespannt. Also wenn diese Folge rauskommt, dann bin ich ja quasi schon auf dem Heimweg. Ich bin ja nur am Messe-Donnerstag da gewesen, muss ich ja jetzt sagen.
Tamara
00:09:43
Ich hoffe, du hattest Spaß.
Vera
00:09:45
Ja, das hoffe ich dann auch. Wir werden es sehen. Ich gehe mal von aus. Ich habe ein paar Termine. Wir werden uns ja dann auch mal treffen. Und das wird schon. Und ja, das ist spannend. Ich bin dann sehr gespannt, was du dann in der nächsten Folge zu berichten hast, was es gebracht hat. Wie ist es denn in Frankfurt jetzt? Kann man da jetzt schon die ganze Zeit schon Bücher verkaufen oder immer noch nur ab Freitag oder so?
Tamara
00:10:08
Also jetzt fragst du mich tatsächlich was, was ich dir nicht hundertprozentig beantworten kann, weil es war die ganze Zeit so, dass du ja Bücher verkaufen konntest, wenn der Autor, die Autorin zum Signieren da ist. Und da Sissi und ich halt unsere Bücher verkaufen durchweg und auch da sind, ist das ja kein Problem. Und der Verkauf von den launschedischen Büchern läuft halt sowieso über die Autoren selbst, wenn die halt vor Ort sind. Von daher kann ich dir jetzt nicht hundertprozentig sagen, wie es andersrum wäre, wenn die jetzt ein Verlag wären.
Vera
00:10:41
Ich dachte immer, man könnte immer nur, früher war immer nur, dass man es ab Freitagnachmittag verkaufen durfte. Aber ja gut, ich weiß ja, dass die das auch alles sehr aufweichen. Und bin ja eh mal gespannt jetzt, das Hallenkonzept ist ja ganz anders als bisher.
Tamara
00:10:57
Genau, also die haben es jetzt so gemacht, dass die ganzen Nullerebenen sind quasi Publikumsbereich und die oberen Etagen, die Einserebenen, die sind dann eher so B2B-Handel und der ganze Kram. Und ja, bin ich mal gespannt. Also, in der Halle 4.0 war ich jetzt noch nie irgendwie mit dem Verband oder so. Aber, also die Nachbarschaft ist ganz schön.
Vera
00:11:23
Früher waren einmal diese internationalen Verlage oder so, wo es immer total still in den Gängen war. Da konnte man immer hingehen und auf Toilette gehen.
Tamara
00:11:34
Ja. Ne, und was ich ja jetzt mir ja auch noch zurecht geschustert habe, also meine Schmuckausgaben von Rock in Peace gingen ja dem Ende zu, rasant. Und ich habe ja schon länger überlegt, eben dann ein neues Cover zu machen mit einem Reihenkonzept und hatte, auch, ich hatte mich mit dem Cover-Designer ausgetauscht und habe ich selbst mir was überlegt und es lag die ganze Zeit so unfertig auf dem Rechner und plötzlich habe ich realisiert, verdammt, entweder bestellst du jetzt nochmal das alte nach oder du guckst, dass dieses Cover schnell fertig wird. Ich habe die Druckerei angeschrieben. Wie sieht es denn aus? Kriege ich die überhaupt noch zur Messe? Also ich glaube, vor drei Wochen oder so. Und dann hat sie gemeint, ja, kriegen wir hin. Damals meinte sie tatsächlich, es wird irgendwie anderthalb bis zwei Wochen dauern. Es hat sich dann doch etwas verzögert, sodass sie gestern angekommen sind, also 2. Oktober. Aber genau, ich habe sie selbst noch nicht gesehen, weil ich sie zu Sissi habe schicken lassen, für den Fall, dass sich was verzögert beim Versand und sie irgendwie erst ankäme, wenn ich am Montag schon weg bin. Und ich habe auch Fotos geschickt bekommen, die sehen gut aus, aber ich bin sehr, sehr gespannt, wie sie in echt aussieht und habe mir da jetzt ein Reihenkonzept überlegt, was ich, denke ich, für die nächsten Bände gut durchziehen kann. Und weil ich so nett bin, habe ich aber auch geguckt, dass das Cover mit dem alten Farbschnitt funktioniert, sodass Menschen, die das alte Cover mit Farbschnitt haben und gerne möchten, dass es trotzdem im Regal dann hübsch aussieht, die können dann einfach den Farbschnitt nach vorne stellen und dann ist es auch quasi eine Reihe.
Vera
00:13:09
Nein, lieber, wenn das alles kompatibel und durchsacht.
Tamara
00:13:13
Ich bin schon eine Nette. Ja, genau. Und dieses Cover kann man dann erstmals auch bei uns am Stand bewundern und natürlich auch kaufen. Also nicht nur das Cover, auch das. Buch dazwischen. Halle 4.0, J94 gegenüber der Imagination Stage und ich bringe auch noch ein paar von dem alten Cover mit, falls das noch jemand haben möchte. Das ist jetzt quasi eine limitierte Restauflage.
Vera
00:13:41
Okay. Ja, genau.
Tamara
00:13:43
Aber die Werbung auch platziert.
Vera
00:13:44
Gut, perfekt. Haben wir gut unterbekommen. Ja, ich habe gestern auch Buchbelieferungen bekommen von Band 2 Weber-Wosniak aufgetrennt und gestern Abend kam dann prompt auch nochmal wieder eine Libri-Bestellung, Und das freut ein Jahr. Ich habe letzte Woche, ich weiß nicht, ob ich das schon erzählt habe, aber du warst ja letztes Mal gar nicht dabei. Stimmt.
Tamara
00:14:08
Die Woche davor hatten wir Urlaub.
Vera
00:14:10
Genau. Ich habe ja mal so alles ausgewertet. Zum Monatswechsel mache ich ja immer so eine Finanzauswertung und so habe auch mal die verschiedenen... Vertriebswege ausgewählt hat und habe festgestellt, dass ich momentan dass 20%, meines Deckungsbeitrages tatsächlich aus dem Buchhandel kommt.
Tamara
00:14:32
Ja, das hast du in der Folge erzählt.
Vera
00:14:34
Habe ich gehört.
Tamara
00:14:35
War eine sehr interessante Folge übrigens, weil ich das noch nicht erwähnt hatte. Ja, das ist schon interessant.
Vera
00:14:41
Gerade jetzt auch Weber und Bosniak, die scheinen also buchhandelmäßig, also für meine sehr bescheidenen Verhältnisse, doch sehr anzukommen. Und was mich natürlich dann schon auch immer direkt so ein bisschen vor Logistik-Herausforderungen bringt. Ich war jetzt auch wieder unsicher, wie viel bestelle ich so als Erstauflage. Also normalerweise mache ich so 150, wenn ich mit viel rechne, 200. Das war ich aber, weil in dem Moment, wo ich bestellt habe, hatte ich nur 10 Vorbestellungen von aufgetrennt. Also habe ich meine üblichen 150 bestellt. In den letzten 14 Tagen kamen jetzt aber Bestellungen. jetzt muss ich schon 60 davon direkt an Libri schicken. Gut, ich habe jetzt also am Sonntag, wenn ich jetzt von dem Freitag wo die Folge rausnehme, am Sonntag bin ich in Gladbeck, da sind die Gladbecker Lesetage, auch so eine kleine Buchmesse mit Lesungen, da bin ich quasi zu eingeladen worden, das heißt der reine Tisch kostet nichts, habe ich gesagt, kann man mal machen.
Tamara
00:15:44
Klar.
Vera
00:15:45
Und mal sehen. Aber die Woche drauf, an dem Freitag, an dem 17., ist ja der sogenannte Spätmart in Krefeld. Spätmart ist so ein Vintage-Designmarkt. Der ist in Krefeld an der alten Sandbeberei in der Leverenzstraße, für die, die da um die Ecke wohnen. Und das ist ja, das werden vielleicht der eine oder andere schon mitbekommen haben, ist ja genau auch die Gegend, wo Weber und Vosniak spielt. Und in Teil 2, aufgetrennt, der Ende Oktober rauskommt, liegt die Leiche, rate mal wo, auf dem Spätmart. So, da habe ich natürlich jetzt alle Hebel und Bewegung gesetzt, dass ich A, die Bücher rechtzeitig habe und B, dass ich mir einen Tisch an diesem Spätmart gebucht habe. Und das heißt, ich werde also am 17. Da auf diesem Spätmatch stehen, der geht von 16 bis 21 Uhr, mit meinem Tisch und da schon mal vorab. Zum einen die Krimi-Reihe anbieten, die da sowieso spielt und den zweiten Teil, wo die Leiche genau da ist, wo mein Tisch quasi steht.
Tamara
00:16:57
Ist das irgendwie, ist das draußen dann oder?
Vera
00:17:00
Das ist in der sogenannten Chat-Halle, das ist ja die alte Fabrikationshalle, die ist so an den Seiten ein bisschen offen, aber es ist halt überdacht und so.
Tamara
00:17:09
Weil ich überlege gerade, je nachdem wie der Boden ist, kannst du da mit Kreide so eine Hust vor deinen Tisch malen?
Vera
00:17:16
Das ist eine gute Idee, ja. Wobei der Leichenfundort ist tatsächlich außen vor, hinter dem Toilettenwagen.
Tamara
00:17:23
So genau muss man das nicht nehmen.
Vera
00:17:25
Das ist eigentlich eine coole Idee, Leiche dahin malen und sagen, hier liegt die Leiche und da ist das Buch. Da muss ich glaube ich nachdenken.
Tamara
00:17:32
Dann machst du noch so ein bisschen Absperrband vorne an deinen Tisch.
Vera
00:17:34
Ja, genau. Ja, ich habe dann auch, das hast du ja gerade auch gesagt, ich musste jetzt ja auch mein Tischkonzept für so Tischmessen überarbeiten, mit drei Reihen und so, das sind ja nicht weniger Bücher. Und da habe ich halt geplant und habe mir so ein Farbkonzept ausgedacht, was ich ziemlich geil finde. Und da muss ich natürlich auch einiges an Equipment. Ich habe mir jetzt so einen Postkartenständer gekauft, wo aber meine Bücher reinpassen, weil ich halt für die Bienenhagenbücher irgendwas brauchte.
Tamara
00:18:12
Ach, das waren Bücher. Du hast mir ein Bild davon geschickt, aber ich dachte, da wäre ein Flyer drin gewesen.
Vera
00:18:19
Nee, nee, das sind die Bücher.
Tamara
00:18:20
Ah, das ist clever.
Vera
00:18:23
Das sind die Bücher. Also ich musste ja irgendwas haben um die neun oder später zehn. Die Wände unterzubringen. Ich habe das so geplant, dass ich unten immer so die farbigen Flächen je Reihe habe und da hatte ich dann die ersten beiden oder vielleicht auch die besonders, zu verkaufenden Hinsätze mit Infos und, Und dann bei Bienehagen halt diesen Ständer mit den Restbänden oder so.
Tamara
00:18:47
Ja, das ist gut.
Vera
00:18:48
Ja. Und so die Beschilderung und so. Ja, jetzt habe ich so eine Beschilderung gekauft und einen Teil haben die mir nicht geliefert. Dafür haben sie mir drei Kartönchen mit Unterlegscheiben geliefert, die ich nicht brauche.
Tamara
00:19:02
Das ist doch auch schön.
Vera
00:19:03
Ja, gut. Da muss ich auch gucken, dass die mir das Richtige schicken. Ja, ja, gut, aber das ist ein Kleinkram. Wie geht jetzt ein Farbkonzept? Also ich habe so farbige Silikondäckchen. Hier habe ich in Rot, in Pink und in Grün. Nee, in Blau, in Pink und in Grün, genau. Pink ist die Farbe von Bienehagen.
Tamara
00:19:29
Ach, dich mir.
Vera
00:19:30
Blau ist die Farbe von Frau Appeldorn und Grün die von Weber und Vosniak.
Tamara
00:19:34
Ja, eigentlich müsste Rot sein, aber das beißt sich natürlich mit dem Pink und ist auch zu ähnlich.
Vera
00:19:40
Ja, fand ich auch. und ich musste auch gucken, ich habe auch keine roten, Deckchen passend gefunden. Und wie gibt es die nicht in Rot? Ich habe noch in Gelb und in Grau, aber so. Und deswegen habe ich jetzt diese Farben genommen und dazu habe ich dann so A4 Schilder, die auf so eine Stänge stehen. Die haben dann auch passend die Rahmen, wobei, da gab es nicht in Pink, da ist der Rahmen dann Rot. Und da kommen dann in farbigen Papier dann passend Bienenhagen und so, dass da direkt sichtbar ist. So alles abgestimmt dafür.
Tamara
00:20:13
Ja, je nachdem, was für ein Material, der Rahmen ist, kannst du das mit pinkfarbenem Nagellack vielleicht noch übermalen.
Vera
00:20:20
Ja, müsste ich mal wählen. Mal gucken, ich muss mal sehen.
Tamara
00:20:23
Also mit Nagellack kann man ja ganz viel machen. Ich habe als Teenager, war ich beim Augenarzt und da hat man so Tropfen reinbekommen und da hieß es dann, ich brauche eine Brille und ich bin direkt zum Optiker da, also zum Brillenladen, obwohl ich ja gar nicht so richtig gut gesehen habe mit diesen Tropfen noch. Es war ja noch alles unscharf und habe da eine Brille ausgesucht, die ich dann super hässlich fand, als ich sie bekommen habe. Da habe ich dann das ganze Gestell mit Nagellackbund angemacht.
Vera
00:20:52
Okay.
Tamara
00:20:55
Ja, ich war schon mit 13 seltsam.
Vera
00:20:57
Ja, gut. Ja, ich gucke mal. Ja, und das ist dann, und ich bin ja, wie gesagt, das ist ja so meine Leidenschaft und eigentlich auch mein Hauptberuf, dass ich ja es liebe, Prozesse zu vereinfachen. Und da ist das jetzt ja so, KI ist ja mein Paradies. Also, da kann man ja Sachen mitmachen, ich liebe es. Und man hatte jetzt zum Beispiel, als dann die Lieferung kam. So, ich habe so eine, jetzt die letzte Zeit immer so eine App benutzt, so eine Lagerverwaltungs-App, wo ich dann auch den Barcode meiner Bücher scannen kann und dann sagen kann, ich habe zehn Stück davon jetzt eingebucht und die und die gehen wieder raus. Also war schon ganz okay. Problem ist, man muss das halt auch ständig machen. Und manchmal ist es halt so, man weiß, ich kriege eine E-Mail, bringst du mir ein Buch mit, dann nehme ich mal schnell ein Buch aus dem Keller mit und da musst du noch eintragen und dann vergisst du es doch. Und nachher stimmt wieder alles nicht oder so. Und dann habe ich auch gedacht, ha, und dann wird es ja so in so Einlieferungen kommen, dann muss ich ja mal, da wieder reintippen und so. Ja, und da ich ja jetzt schon auch so ein Teil meiner Kontaktverwaltung und so ja auch mit KI mache, warum mache ich das hier eigentlich auch mit KI? Ich habe der KI dann mal die ganzen Daten aus meiner App gegeben und habe gesagt, hey, mach mal einen Vorschlag. Und dann hat sie natürlich einen Vorschlag gemacht. Ich mache das ja einmal in meinem Lieblingsnotiz-Tool Evalote. Da ist das jetzt alles abgelegt. Und jetzt muss ich der KI nur sagen, hey, ich habe ein Buch entnommen für den und den. Und den Rest vermerkt die sich. Und da ich ja meine Libri-Bestellungen dann ja sowieso schon damit mache, weil er mit der Rechnung stellt, dann kann er die auch automatisch aus dem Lager abbuchen und so, Oder auch wenn ich meine Blogger-Aussendungen mache, dann weiß er auch direkt, ach ja, da sind 13 ein Blogger gegangen, die buche ich direkt ab. Das spart mir alles. Und wenn ich jetzt wissen will, wie viele Bücher ich noch habe, dann frage ich halt KI. Wie viele Fadenscheine habe ich denn noch? Wobei ich könnte dann auch schnell in Evernote nachgucken. Da steht halt ja auch alles drin.
Tamara
00:23:10
Das könntest du.
Vera
00:23:11
Ja, könnte ich. Das liebe ich ja sehr, solche Prozesse machen. Wobei, um das nochmal zu sagen, immer wenn KI in irgendeiner Form kreativ werden sollte, also wenn ich mal versuche, brainzustormen, was ich denn jetzt schreibe, kommt da wirklich absoluter Blödsinn bei raus. Also von daher, diese Angst, dass KI jetzt die Bücher schreibt, also die fiktiven Bücher schreibt, da bin ich doch sehr skeptisch.
Tamara
00:23:44
Ich denke, so wie du es nutzt, ist auch so, wie irgendwie KI Sinn ergibt, halt irgendwie Ablage, Administration, Dokumentation, solche Sachen und nicht um die zwölfmillionste identisch aussehende Veranstaltungsankündigung zu machen, weil man zu faul ist, irgendwie selbst was in Kenwa oder so zu basteln. Das hat dann auch nicht diesen, also das hilft ja tatsächlich und hat nicht diesen Nervfaktor.
Vera
00:24:16
Ja, genau. Oder diese unzähligen, ich kriege ja täglich mindestens drei, vier Mails von irgendwelchen Amerikanern, also von den Namen her, Englisch auf Englisch-Amerikanisch, die sagen, die mir dann immer irgendwelche Zusammenfassungen meiner Bücher schicken und warum sie dieses Buch jetzt vermarkten können, wobei ich an der Adresse weiß, dass die noch gar nicht wissen, worum es geht. So, und die haben halt KI benutzt.
Tamara
00:24:42
Besonders hat mir bei Rock in Piesten fallen wie, ah, halt dein Maul.
Vera
00:24:50
Ja. Ich meine, frag mich immer, fallen da Leute drauf rein? Wahrscheinlich.
Tamara
00:24:55
Ich glaube, also vielleicht gerade, wenn du neu bist und noch nicht so viel Kontakte hattest. Oder du wirst eingeladen in eine WDR-Talkshow mit der Westermann. Liebe Vera.
Vera
00:25:10
Ja, genau. Na gut, ich war dann skeptisch. Ich habe ja immerhin nachgefragt.
Tamara
00:25:15
Und es war dann offensichtlich auch nicht ganz so plump gemacht.
Vera
00:25:20
Und das waren, also da haben die sich ja auch selbst zu gemeldet. Da müssen wohl auch mehrere nachgefragt haben. Ja, sicher. Ich meine, da ist natürlich auch die Gefahr, dass diese Sachen immer besser werden und, irgendwann nicht mehr den. Und das ist natürlich Schwierigkeit. Wobei, ich habe Jetzt gerade in der Zeit von dieser Woche, da ist ein Artikel drin, der, den Vorgang beschreibt von der Nachricht, die ja durch die Welt ging, dass bei OpenAI und bei Entropik KI sich ja selbstständig gemacht hat und dann eine externe Webplattform gehackt hat. Und die haben bei der Zeit diesen Vorgang anhand der Protokolle, weil die KI ja genau protokolliert hat, rekonstruiert und genau beschrieben, wie das passiert ist.
Tamara
00:26:15
Ja, kannst du uns beruhigen.
Vera
00:26:19
Ja, einerseits ja.
Tamara
00:26:21
Andererseits nein.
Vera
00:26:23
Ja, natürlich können so Sachen, also wenn KI sich selbstständig macht und welche Plattformen hackt, ist natürlich nicht schön. Und das kann natürlich schon auch passieren, das will ich jetzt nicht ausschließen. So, die haben halt in dem Fall, die haben ihre eigene KI unterschätzt. Und das ist auch genau, also das Verhalten, ich habe, wer ich das gelesen habe, da war gestern, wenn ich mein Friseur war, ich habe ein paar Mal heftig den Kopf genickt, der Friseur hat sich immer beklagt, weil ich dachte, ja, genau so mache ich gerade die Erfahrungen, wenn ich mit der KI meine Amazon-Ads analysiere. KI ist wie so ein Navigationssystem, ist absolut auf das Ziel fokussiert. So, sie hat keine großen Erfahrungswerte, kein Gefühl, die interessiert auch nicht, wie es da riecht, sondern die will das lösen. Und wenn es da ein Hindernis gibt, irgendwas, was sie nicht weiß oder so, dann sucht sie nach einer Lösung. Und wenn sie eine in sich logisch klingende Annahme macht. In dem Fall war das so, dass die ganzen KI-Agenten, die hatten also ein paar hundert KI-Agenten, die haben denen alle eine Aufgabe gestellt, die an sich unlösbar ist. Weil die wissen wollten, was passiert dann. Diese KI lief in einer sogenannten Sandbox, also in einem abgeschirmten System und jeder Agent in seinem eigenen. Also an sich erstmal würde man sagen, ja, ordentlich und sicher. Das Einzige, was es gab, es gab so ein paar Dateien, die diese verschiedenen Agenten halt lesen konnten. Diese Dateien lagen in einem gemeinsamen Ordner.
Tamara
00:28:16
Und das war Absicht, oder?
Vera
00:28:17
Ja, die haben halt gesagt, hier sind so ein Ordner, hier könnt ihr euch eure Infos rausholen, das war so Absicht. Und dann ist ja auch erstmal nichts dran zu sagen. Nur die KI ist halt schlau, die hat halt irgendwann rausbekommen, Moment, diese Dateien, die ich lese, die scheint auch jemand anders zu lesen.
Tamara
00:28:38
Und dann haben sie sich gegenseitig geschrieben?
Vera
00:28:40
Dann haben die sich gegenseitig Parteien da abgelegt.
Tamara
00:28:45
Achso.
Vera
00:28:46
Und darüber konnten die sich zusammenschließen. Und wenn so diese Kommentare, also wirklich, das ist herrlich. Also ich vergleiche so die KI, also so, die kommt mir so ein bisschen vor, wie so ein Auszubildender, den du in der Firma hast. Der hat auch von Tut und Blasen keine Ahnung, der kennt doch die ganzen Rahmenbedingungen nicht. Dem gibt es eine Aufgabe. Der will die auf jeden Fall, der will sich nicht blamieren, der will die lösen. Also macht er irgendwas. Aber dadurch, dass er ja keine Rahmenbedingungen macht, macht er dabei vielleicht auch wirklich einen Scheiß, nur um seine Lösung zu finden. Und genauso ist die KI auch.
Tamara
00:29:28
Also das ist glaube ich wahrscheinlich das Problem, sowohl bei der KI als auch beim Mensch, wenn du halt ein so fragiles Ego hast, dass du nicht sagen kannst, sorry, ich kann es nicht, dann wird es gefährlich.
Vera
00:29:40
Ja, genau. Und ich hatte heute Morgen, just heute Morgen schon wieder das Thema. Also ich habe in den letzten Wochen häufiger, bin ich an Punkten angekommen. Ich meine, ich mache jetzt diese Ads, die ich mit KI, mit Klot in meinem Fall, analysiere jetzt schon seit Mai. Also das heißt, wir haben jetzt von Mai, September vier Monate Datenbestand. Und ich mache es ja genauso, wie die das da im Test haben, dass ich jede Entscheidung, alles, was wir machen, wird protokolliert. Also das heißt, ich habe rückwirkend über alle vier Monate, über jeden Schritt, den wir gemacht haben, im Protokolle und kann alles genau nachvollziehen. Und es war so, dass ja im Juni, der Juni war bisher ja mein bester Amazon-Monat, in meiner ganzen Autorinnen-Zeit. Ich will nicht Karriere sagen, Zeit. Und dann war ich ja total im Hype, aber jetzt geht's voll los, aber der Juni, also Mitte Juni, am Anfang Juni ging's noch, aber Mitte Juni, am 14. Juni, kam der totale Einbruch. Und ich hab nie rausbekommen, wieso. Vielen Dank. Plötzlich irgendwelche Targets, die vorher super performt haben, von einem Tag auf den anderen nichts mehr. Und natürlich denkst du, okay, ist das doch was oder hast du vielleicht irgendwo negative Rezensionen bekommen oder so. Also meine Befürchtung war immer, wahrscheinlich habe ich in meiner damaligen, Hektik, da habe ich auch viel zu schnell immer Änderungen gemacht, da hatte ich die Geduld noch nicht, habe ich wahrscheinlich ein paar Änderungen gemacht, die meinen Erfolg boykottiert haben. Aber immer so rückwirkend rauszukriegen, was hast du genau gemacht und welche Folgen hast du, zumal ja die Attributionszeitraum bei Amazon Ads 14 Tage sind. Also es ist extrem schwer, irgendeinen Klick oder irgendeinen Kauf einer genauen Aktion zuzuordnen. Also deswegen habe ich das nie so richtig rausbekommen. so, aber immer wieder, wenn nicht dann habe ich wieder analysieren lassen und jetzt hat ja Claude ein neues Sprachmodell, Opus 5 5 ähm, So, was halt besser sein soll als das bisherige Standardmodell. Ist auch ein bisschen teurer, aber nicht so viel. Wir hatten noch so ein super, super tolles Modell, was aber wirklich total extra kostet. Das habe ich nie genutzt. Und dann habe ich halt mit diesem Modell nochmal alle Entscheidungen rekapitulieren lassen. Und sagen wir also so, guck nochmal genau, warum haben wir diese Entscheidung gemacht? Und da ist rausgekommen, dass die KI, wenn sie manchmal so irgendwelche Probleme gefunden hat, Annahmen gemacht hat, die in sich logisch erscheinen. Und diese Annahmen sich dann quasi als Regel hingelegt hat. Das heißt, sie hat dann später aufgrund ihrer eigenen Annahmen Entscheidungen mir vorgeschlagen, ohne dass ich wusste, dass die aufgrund dieser Annahmen sind. Und manchmal, wenn da so, du denkst auch nicht jeden Tag in alle Tiefe und denkst, ja gut, klingt plausibel, mach mal.
Tamara
00:32:53
Ja, ja.
Vera
00:32:55
Und das ist dann rausgekommen, so peu à peu. Wobei, es ist natürlich immer so, wenn du nicht weißt, welcher Fehler es ist, kannst du auch nicht nach dem Fehler fragen. Also sind dann peu à peu Sachen rausgekommen und ich habe angefangen, größere Umbauten zu machen, was schon mal dazu geführt hat. Anfang September hatte ich sehr viele Ausreißer, also einzelne Targets, die an einem Tag tierisch viel Geld gekostet haben, ohne irgendwas zu bringen. Und da konnte ich dann nach der ersten Aufräumaktion gegensteuern, sodass ich jetzt zum Ende September wieder ins Plus gekommen bin und die Einnahmen größer sind als die Ausgaben. Was das Ziel ist. und heute Morgen wir gucken so nach, ich mache ja immer so jeden Tag so kurze Tagesanalyse ich habe mich ja auch wirklich jetzt, abgewöhnt jetzt ständig irgendwas zu ändern sondern wirklich die Dinge erstmal kommen lassen und ein bisschen länger beobachten, und da habe ich dann wieder so einen vermeintlichen Ausreißer, und ich gucke dann genauer nach, dann gibt es aber, gelesene Seiten bei diesem Target. Und dann habe ich geguckt, habe ich Klot gefragt, wieso sagst du mir, das ist so ein negativer Ausreißer, wenn doch Leute mein Buch lesen, die da draufklicken. Da stellte sich raus, dass der bei einer Annahme die gelesenen Seiten überhaupt nicht berücksichtigt hatte. Das ist mir nie aufgefallen. Und dann habe ich jetzt erstmal gesagt, okay, das bedeutet also, dass wir womöglich in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen haben und wurde mir gesagt, dass Targets, lohnen sich nicht, aber wenn man jetzt die gelesenen Seiten betrachtet, lohnen sie sich ja vielleicht doch. Und so. Und da sind tatsächlich jetzt ein paar aufgefallen. Und ich jetzt wieder korrigieren muss. Und dann sind dann auch Sachen aufgefallen, dass ich zum Beispiel bei den Amazon Ads im September sind mehr gelesene Seiten den Ads zugeordnet bei einem Buch, also bei Bienehagen Teil 1, als ich im Amazon Dashboard als gelesene Seiten überhaupt vermerkt habe.
Tamara
00:35:17
Okay.
Vera
00:35:18
Und das kann ja eigentlich nicht. Umgekehrt würde es Sinn machen, weil ja mehr Leute Bücher lesen, auch Leute, Bücher, mein Buch lesen, die nicht über Anzeigen kommen. So. Das sind natürlich diese Kepanzen. Klar, da ist dann die KI irgendwann bei den Analysen drauf gestoßen und hat so ihre Annahme gemacht, die Annahme, die die KI gemacht hat. Ja, Amazon verbucht womöglich auch gelesene Seiten von anderen Büchern dahin, was gar keinen Sinn macht und was auch irgendwo irgendwie dokumentiert wäre. Ich habe ja jetzt erstmal beigebracht, keine Annahme mehr zu machen. Jede Annahme muss mir vorgestellt werden und ich muss sie explizit genehmigen. Jetzt muss ich nur irgendwie 20 Annahmen durchgehen und gucken, muss ich auch es selbst mal verstehen. Das heißt, man muss da echt genau so auf die Details gucken und also das zu machen und zu sagen, hier KI, mach mal bei solchen Entscheidungssachen, das geht nicht.
Tamara
00:36:17
Ja, das ist halt so ein bisschen die Befürchtung, wenn man dann irgendwie sagt, man lagert jetzt alles Mögliche aus, dass man dann zu sehr vertraut und dann kostet es halt richtig wahres Geld im Zweifel. Ich habe neulich ein Reel gesehen, wo der irgendwie meinte, also ehrlich gesagt, ich verstehe ja nur einen Bruchteil von dem, was du da machst. Und ich weiß auch gar nicht, ob du da mit diesen Chatbots überhaupt arbeitest oder ob du in ganz anderen Sphären unterwegs bist. Aber dieses Reel sagte, wenn du bei so einem Chatbot quasi einen Chat zu einem Thema hast, dass der halt, je länger der Chat wird, desto unzuverlässiger wird er, weil er halt Sachen vom Anfang vergisst. Und deswegen haben die dazu geraten, dass man am Anfang irgendwie eine ganz leicht überprüfbare Regel erstellen soll, wie zum Beispiel, beginne jede Antwort mit irgendeinem bestimmten Wort oder so. Und sobald das halt schon nicht mehr eingehalten wird, sollte man dann einen neuen Chat starten irgendwie.
Vera
00:37:19
Ja, das ist so. Wobei, es ist sowieso ratsam, die Chats nicht zu lang werden zu lassen, weil je länger der Chat ist, desto mehr Nutzungslimit verbrauchen die.
Tamara
00:37:29
Okay.
Vera
00:37:30
Also die werden teurer, weil er einfach immer mehr Informationen verarbeiten muss. Achso. Und dann macht es halt Sinn zu sagen, okay, ich stelle mir mal alles, zusammen, was wir jetzt so an Grundsachen erarbeiten, sich als Datei dahinlegen zu lassen und damit einen neuen Chat zu machen. Oder wenn es halt ein grundlegendes Thema ist, also bei Claude heißt das ein Projekt machen, wo man dann grundlegende Dateien im Kontext hinterlegen kann und wo es auch sowas wie Projektgedächtnis gibt, wo du so Grundregeln reingeben kannst und so, wo du dann immer darauf zugreifst. Also wenn du so thematisch immer die gleichen Sachen machst, also meine Amazon Ads zum Beispiel, da habe ich natürlich ein Projekt für, wo dann da liegen dann zum Beispiel die Daten, die Verkaufsdaten der letzten Monate drin und verschiedene Statistiken, die ich halt immer brauche, die ja dann immer als Grundlage hat und auch so mein Regelwerk. Also ich lasse ja immer dieses Protokoll schreiben. Ich lasse dann auch immer so ein Regelwerk schreiben. Ich habe den ja jetzt mit Evernote verheiratet. Das heißt, er weiß, der muss vorher das Regelwerk in Evernote lesen, bevor er überhaupt anfängt. Und da steht genau drin, wie er wann was zu tun hat. Okay.
Tamara
00:38:45
Der findet sich in deinem riesen Evernote zurecht.
Vera
00:38:48
Jaja, klar.
Tamara
00:38:51
Aha.
Vera
00:38:52
Jaja, das ist kein Thema. Ich habe ja am Anfang auch gesagt, ordne mein Evernote mal ein bisschen. Und er hat dann mir vorgeschlagen, welche Notizbuch und Notizstruktur da am besten ist und hat das alles umsortiert. Jetzt habe ich da eine coole Struktur und der Vorteil ist, dass ich halt Evernote kann ich auch überall reingucken. Das heißt, es ist viel transparenter, was der tut. Früher hat er das in irgendwelche Dateien geschrieben, die hätte ich extra aufrufen müssen und so. Das machst du dann schon nicht. Im Evernote kann ich schnell reingucken und da sind mir dann oft auch schon Sachen aufgefallen. Warum hast du das denn da reingeschrieben? Wo kommt das denn jetzt her?
Tamara
00:39:32
Irgendwie kriegt mein innerer Kontrollzwang bei so Aussagen, wie hat er umsortiert, trotzdem totale Zuckungen.
Vera
00:39:38
Ja gut, er fragt ja vorher. Das und das schlage ich vor. Da kannst du auch sagen, hey, das finde ich nicht gut. Wenn du das selbst alles umsortierst, ich habe da auch jetzt schon 15 Jahre Historie drin, das dauert. Das kannst du dir halt machen lassen. Und das finde ich richtig cool. Und ich habe jetzt wirklich dann dadurch, dass das ja quasi auch in der Cloud ist, Habe ich auch alle die Infos auch sofort auf dem Handy zur Hand und muss nicht irgendwas Drittes reingucken. Und ich habe ja auch meinen Rechner hier zu Hause und meinen Rechner im Büro. Die greifen beide dann auf dasselbe Evernote zu. Das heißt, ich habe überall immer denselben Kontext, wenn ich Sachen mache. Und das macht das Leben schon sehr einfach. Also mein Hauptproblem ist, dass ich dadurch ständig neue Ideen habe, was ich noch alles machen könnte. Also ich habe ja irgendwo gelesen, dass Leute behaupten, durch KI wird die Kreativität unterdrückt. Das kann ich nicht teilen. Also bei mir, ich habe sowas von Ideen, was ich alles machen könnte.
Tamara
00:40:47
Ja, ich denke, das ist genau, was wir am Anfang schon mal hatten. Wenn du halt KI nutzt, um erstell mir ein Bild für meinen nächsten Post und so, dann bist du ja gar nicht mehr selbst kreativ tätig. Oder schreib mir den Text für den Post oder schreib mir das Kapitel vor und ich überarbeite es dann nur noch oder irgend sowas. Natürlich, da schläft dein Kreativitätsmuskel ein. Das ist halt eine ganz andere Nutzung.
Vera
00:41:15
Ja, das stimmt. Und wobei auch manchmal, also gerade so, wenn es um Zusammenfassungen geht oder sowas, das lasse ich mich schon auch gerne zusammenfassen. So zu sagen, okay, wo sind der jetzt? Also wenn ich jetzt, letztens hatten wir wieder so ein Meeting mit dem deutschen Schwester, da habe ich dann vorher gefragt, darf ich das aufzeichnen? Dann haben sie okay gesagt, kann ich dann mit Evernote aufzeichnen. Evernote macht mir sofort ein Transkript raus. Und dann sage ich, Claude, hier ist das Transkript, pass mal zusammen, was sind die To-dos? Und dann habe ich binnen fünf Minuten mein Protokoll.
Tamara
00:41:47
Naja, das ist ja auch keine kreative Arbeit.
Vera
00:41:50
Nee, nee. So was, also so Texte zusammenfassend, mache ich dann schon. Und letztens hatte ich so einen Fall, Und, da ist was, ich muss mal gucken, ich will jetzt nicht zu viel verraten. Also es war ein emotionales Thema, sagen wir es mal so. Und ich kriegte ein Mail, wo ich merkte, oh oh, das fasst mich emotional an. Und ich fing an, eine Antwort zu schreiben und merkte, ah, ne, so. Und da habe ich dann tatsächlich, Claude, habe ich das Mail gegeben und habe gesagt, und meine Antwort gegeben und hat direkt gesagt, oh, oh, damit wirst du aber die Leute noch mehr aufregen. Und dann habe ich ihnen mein Mail sachlicher und, wie sagt man?
Tamara
00:42:40
Distanzierter.
Vera
00:42:41
Ja, nicht distanzierter, aber entgegenkommender.
Tamara
00:42:44
Also emotional distanzierter.
Vera
00:42:45
Ja, entgegenkommender, sodass ich das nicht weiter anheize. Was mir dann im Nachhinein auch erstmal klar gemacht hat, wo ich meine empfindlichen Punkte hatte, Das war mir vorher gar nicht so klar.
Tamara
00:42:56
Okay.
Vera
00:42:56
Das hat fast eine gleiche therapeutische Wirkung. Also ich habe Claude da so ein bisschen die Emotionen rausnehmen lassen. So, das mache ich dann schon.
Tamara
00:43:08
Aber auch Mails sind ja nicht jetzt das, was man als Kernkreativ arbeitet.
Vera
00:43:13
Ja, aber da musst du doch mal sein.
Tamara
00:43:14
Wobei ich auch ehrlich sagen muss, also ich habe schon öfter mal von irgendwelchen Interessenten-Mails bekommen, wo ich gedacht habe, das klingt einfach komplett nach KI und, Das nervt mich dann halt schon auch ein bisschen, wenn man noch nicht mal sich die Zeit nimmt, mir persönlich zu antworten.
Vera
00:43:34
Ja, das stimmt. Wobei, der hat ja tatsächlich, also Claude hat ja ein My Writing Skill. Der hat sich angeguckt, wie ich schreibe. Ich habe ihm auch ein paar Sachen gesagt, die ich nicht will.
Tamara
00:43:48
Ja, Gedankenstriche.
Vera
00:43:50
Zum Beispiel, keine Gedankenstriche. und dass er dann immer versucht, in meinem Stil, der sagt dann auch immer, das ist im Stil von Vera geschrieben. Es kommt dem schon recht nah. Also ich muss sagen, das kommt dem schon recht, so wie ich das auch schreiben würde. Ja, ja. Aber ich bemühe mich dann schon, das eher persönlich zu beantworten. Aber ja, manchmal ist es auch einfach. Aber auch das vergleiche ich eigentlich wie mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin. Wie der Chef, der die Assistenz hat und sagt, hey, antworten Sie dem Kunden mal in meinem Namen. Das ist ja eigentlich nichts anderes. Und den musst du auch genau beibringen, wie das zu laufen hat und wie du das gerne hättest. Also so sehe ich das eigentlich. Ich habe jetzt einen Assistenten oder eine Assistentin, aber Claude ist männlich.
Tamara
00:44:49
Ja, aber da kommt es halt auch wieder auf den Kontext an. Wenn man halt so der Klassiker aus den Filmen, die Assistentin hat halt das Geburtstagsgeschenk für die Frau vom CEO gekauft, Ähm, ne, so. Also ich habe mal von einem Menschen, den ich aus dem Berufsumfeld kannte und von dem ich wusste, dass er sehr kompliziert formuliert, habe ich vor ein paar Jahren eine Geburtstags-Mail bekommen, die mit wehenden Fahnen Chat-Chip-ET gerufen hat. Und da habe ich mir so gedacht, so weißt du, dann schreib mir einfach nicht zum Geburtstag.
Vera
00:45:29
Gab es das vor vielen Jahren schon?
Tamara
00:45:30
Was sehe ich vor zwei, drei Jahren, als das noch relativ frisch war auch. Also wenn man jemandem zum Geburtstag schreibt und dann noch zu faul ist, die paar Zeilen selber zu formulieren, dann lass es bitte.
Vera
00:45:43
Das stimmt, das stimmt, ja. Nee, das muss man jetzt nicht machen. Ja, also wie gesagt, ich finde es durchaus bereichernd.
Tamara
00:45:53
Wir sind gespannt, was du weiter berichtest und ob dein Bücherbestand jetzt zuverlässig geführt wird oder auf einmal auf mysteriöse Weise Bücher verschwinden und wir darüber einen Krimi schreiben können.
Vera
00:46:07
Ja, genau. Das ist ja leider, dass er noch nicht kann. Die Kartonchen packen muss ich immer noch selbst. Er sagt mir zwar mittlerweile...
Tamara
00:46:14
Ja, dafür sind Roboter ja auch in Arbeit. Ja, genau.
Vera
00:46:18
Er sagt mir zwar, welche Karton ich nehmen soll und wie ich den verschicke, aber packen muss ich ihn selbst. So, das ist noch der nächste Schritt.
Tamara
00:46:28
Ich hätte gerne so eine KI, die hier, du siehst hinter mir das Chaos, weil da bin ich gerade was am Verpacken und das ist noch der Koffer von der letzten Messe und da liegt einfach Zeug rum. Für sowas hätte ich gerne eine KI mit Armen und Beinen.
Vera
00:46:42
Also, du kannst jetzt bei mir nicht so gucken, ja, das könnte ich gerade auch sehr gebrauchen. Nee, absolut. Also, ich werde auch gar nicht gegen so einen Roboter, der das macht. Kann er ruhig machen.
Tamara
00:46:56
Wie hieß dieser Film, I, Robot, ne?
Vera
00:46:58
Ja gut, da waren sie ja eher böse, ne?
Tamara
00:47:03
Ja, aber anfangs glaube ich auch nicht. Ich weiß es nicht mehr so genau.
Vera
00:47:08
Nee, ich möchte so einen lieben Roboter haben.
Tamara
00:47:10
Gut, dann kannst du ja bestimmt ankreuzen, ob du einen Lieben oder einen Bösen bist.
Vera
00:47:15
Ja, der einen Morgen schon den Latte Macchiato macht und dann schon mal aufgeräumt hat und so. Und sagt, ah, du hast eine Libri-Bestellung, dann gehe ich mal in den Keller und packe die Bücher.
Tamara
00:47:30
Wir sprechen uns in zehn Jahren nochmal.
Vera
00:47:32
Ich glaube nicht, dass das zehn Jahre, ich meine Optimus, so heißt er, das Chinesische, kann es schon kaufen. Der kostet irgendwie 4.000 oder 5.000 und der kann immerhin die Wäsche falten.
Tamara
00:47:42
Okay, ich falte meine Wäsche nicht.
Vera
00:47:44
Ja, also das fand ich jetzt auch für 4.000 Euro und noch ein bisschen.
Tamara
00:47:49
Einer der unnötigeren Haushaltshilfen.
Vera
00:47:52
Ja, genau. Da müsste er auch nicht. Wenn er für 4.000 Euro Latte Macchiato macht, käme ich ins Schwanken, aber Wäsche falten wäre jetzt nicht so das Hauptziel. Aber, ja, also von daher glaube ich nicht, dass wir zehn Jahre warten müssen, um das zu haben.
Tamara
00:48:08
Ja, wir werden sehen.
Vera
00:48:10
Ja, Elon Musk setzt noch da voll drauf. Wobei, ich möchte mir keinen Elon Musk verabreden. Keine Ahnung, was der noch so macht hier. Ja, aber schreiben tun wir immer noch selbst. Ich habe ja auch wieder angefangen zu schreiben im Übrigen, um nochmal zum Thema zu kommen. Die Entscheidung war ja gefallen, Tote Nonnen beten nicht, muss ich ja jetzt schreiben.
Tamara
00:48:31
Ach ja, sehr geiler Titel übrigens. Wer auch immer sich den ausgedacht hat, hat Daumen hoch.
Vera
00:48:36
Ja, das war, ich glaube, Patrizia heißt sie. Habe ich schon angeschrieben. Die kriegt natürlich netterweise natürlich das Buch von mir. Und ja, aber es ist wahrscheinlich der Titel, der am schwierigsten umzusetzen war, außer allen. Ich habe da jetzt schon viel überlegt, wie kriege ich das hin.
Tamara
00:48:55
Ach, da gibt es doch aber einige Krimiserien mit Nonnen, die irgendwie, also klar, die ermitteln dann, aber da kannst du ja mal so zur Inspiration irgendwie, nicht zum Abschreiben. Aber wenn man sich so mit dem Thema beschäftigt, dann macht es ja auf einmal ping.
Vera
00:49:08
Ja, ich muss ja nur noch eine sterben lassen, weil ich es an sich schon ein bisschen schwerer finde. Und ich habe es ehrlich gesagt.
Tamara
00:49:14
Sister Act.
Vera
00:49:15
Ich möchte jetzt nicht, da ist aber auch keiner noch gestorben.
Tamara
00:49:18
Nee, aber fast. Die wurden doch von der Mafia bedroht.
Vera
00:49:21
Ja, ja. Aber ich möchte jetzt auch nicht so ins Klosterleben einsteigen. Ich weiß nicht, wie ich Biene Hagen ins Kloster kriegen soll.
Tamara
00:49:30
Midlife-Crisis.
Vera
00:49:31
Ja, genau. ich habe ja wie gesagt schon angefangen zu schreiben, ich habe da so ein Szenario bei der ersten Kontrolle hat Claude aber gesagt, ah, das wäre aber nicht so, Wird nicht so richtig gut funktionieren. Ich muss noch ein paar Sachen überdenken. Aber ja, ich bin dran und der Plan steht. Ich habe auch schon den Veröffentlichungstermin mit der Buchhandlung ausgemacht. Oder zumindest den Zielkorridor, den genauen Termin noch nicht.
Tamara
00:50:01
Du meinst wegen der Party?
Vera
00:50:03
Genau. Ich wollte das ja so Ende Februar, Anfang März nächsten Jahres sein. Und dann habe ich gesagt, wenn ich jetzt schon den Spielraum habe, dann frage ich das auch direkt mit denen, damit das direkt für die auch passt. Ja. Und dann geht es wieder los. Jetzt jeden Morgen schreiben.
Tamara
00:50:20
Tippi-Toppi.
Vera
00:50:21
Und dann Ende der zweiten Novemberhälfte bin ich ja bei der Mehrschreibzeit. Nach dem Plan sollte ich dann ja, das Buch dann auch in diesen zwei Wochen durchaus fertiggestellt bekommen. So ist der Plan. Schauen wir mal.
Tamara
00:50:36
Sehr schön, ich bin gespannt.
Vera
00:50:39
Ja, jetzt sind wir auch gespannt, was ihr alle so in Frankfurt oder sonst wo erlebt. Vielleicht sehen wir uns ja auch auf den Glattbäcker Lesetagen oder auf dem Spätmart. Und ihr seid definitiv mal bei Tamara und Sissi auf dem Stand in Frankfurt und sagt mal Hallo.
Tamara
00:50:57
Genau, lass mich noch einmal kurz sagen, wann es Events bei uns gibt, die jetzt nach Freitag quasi noch anstehen, damit das niemand verpasst. Also verpasst habt ihr jetzt leider gestern am Messe Donnerstag die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung zu einem Roman von Dietmar J. Breuer, aber ihr könnt heute Freitag noch um 15 Uhr an den Stand kommen zum Talk mit Lesung mit Hans-Peter Röntgen über KI, Macht und Mensch. Da sind wir ja quasi mitten im Thema. Und Messe Sonntag um 11 Uhr spricht Sissi über den Traum vom Schreiben und vor allem über das Hamsterrad und wie man schreibt, ohne ins Burnout zu gelangen. Und ich spreche auch am Sonntag um 14 Uhr über das Thema Reale Musikwelt im fiktiven Roman. Und außerdem gibt es heute nochmal diese zwei Workshops um 14 und um 16 Uhr. Anmeldung bitte bei uns am Stand Halle 4.0, Stand J94. Ich freue mich auf euch.
Vera
00:51:59
Ja, und wir freuen uns darauf, was du da zu berichten hast. Und wir freuen uns natürlich auf euer Feedback, auf eure Berichte. Und wir kriegen ehrlich gesagt viel zu wenig mehr jetzt von euch, das möchte ich mal sagen. Und auch viel zu wenig Kommentare. Ich gucke da immer ein und ich antworte auch, aber es kommt nichts. Also das könnte sich verbessern. So, jetzt genug. Jetzt lassen wir euch weiter über die Messe schlurfen oder das tun, was ihr gerade tut. Ansonsten wisst ihr ja, was sonst noch zu tun ist, uns zu folgen, Buchbubble-Bulleton abonnieren und uns nächste Woche wieder hören. Also bleibt uns gewogen. Bis nächste Woche.
Tamara
00:52:34
Bis dann.